CH148519A - Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH148519A
CH148519A CH148519DA CH148519A CH 148519 A CH148519 A CH 148519A CH 148519D A CH148519D A CH 148519DA CH 148519 A CH148519 A CH 148519A
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CH
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plane
rubber
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hollow rubber
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Inventor
Radium-Gummiwerke M B H
Original Assignee
Radium Gummiwerke M B H
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  Aufblasbarer     Gummihohlhörper    und Verfahren     züi    seiner     lierstelluug.       .Die vorliegende Erfindung betrifft einen  aufblasbaren     Gummiho-hlkörper    in Form von  Mensch oder Tier mit ausserhalb der Sym  metrieebene liegenden räumlichen     Vorsprüu-          gen,    sowie ein Verfahren zu seiner Herstel  lung.  



  Aufblasbare, Figuren darstellende Gummi  hohlkörper, welche aus zwei Gummiplatten,  die durch einen verschweissenden     Stanz-          schnitt    verbunden sind, bestehen, sind be  kannt. Diese Figuren haben den Nachteil,       dass    die     Stanznähie    in der Symmetrieebene  liegen,     dass    also eine nur durch     Stanzschnitt     zu erzielende Profilierung lediglich in einer  Ebene möglich ist. Die räumlichen     Fortsätze     dieser Figuren liegen ebenfalls nur in der  Symmetrie-     bezw.    Plattenebene. Die dabei  erzeugten aufblasbaren Figuren ermangeln  der Lebenswahrheit.

   Man hat deshalb auf  blasbare Gummifiguren     vorgesel-ilagen,    bei  denen die räumlichen     Fortsätze    ausserhalb  der Symmetrieebene liegen, und zwar hat         man    entweder Figuren erzeugt, die einen     11111     den ganzen Umfang des Hohlkörpers laufen  den, aus zwei Teilen bestehenden Einsatz  ring tragen oder solche Figuren, die an ein  zelnen Stellen, beispielshalber da, wo<B>bei</B>  einem nachzubildenden Tierkörper die, Beine  ansetzen, ein zusammengefaltetes Einsatz  stück tragen. Bei diesen Hohlkörpern     lie(reil     die Nähte, die das Profil geben, in verschie  denen Ebenen. In     unaufgeblasenem    Zustand  der Figuren jedoch sind diese Ebenen im  wesentlichen parallel zueinander.

   Diesen Fi  guren mangelt daher ebenfalls die Lebens  wahrheit, da in der Natur die     versel-iiedeneri     Profile in verschiedenen sieh schneidenden  Ebenen liegen. Davon abgesehen, wird,  wenn eine willkürliche Formgebung, die     le,-          diglich    durch die Verwendung eines aus zwei  Teilen bestehenden Einsatzringes möglich ist,  erstrebt wird, an einzelnen Stellen des Hohl  körpers die Profilierung nur durch zwei  Nähte, die in einander parallelen Ebenen lie  gen, erzielt werden können. Auch dies wi-           derspricht    in sehr vielen Fällen der in der  Natur vorhandenen Lebenswahrheit der Fi  guren.

   Weiter haben die so erzeugten Fi  guren den Nachteil,     dass    mindestens drei  Nähte in parallelen Ebenen liegen, wodurch,  obwohl die heutigen Methoden des<B>'</B>     versehwei-          ssenden        Stanzens    sehr vollkommen sind, die  erfahrungsgemäss an den Nähten bestehenden  hinsichtlich     Undielitheit    gefährlichen Stellen  vergrössert werden.  



  Diese -Nachteile werden bei dem erfin  dungsgemässen Verfahren dadurch vermieden,       dass    aus zwei Gummiplatten eine Figur ver  schweissend gestanzt wird, deren Ansatzteile,       bezw.    Extremitäten mit dem Rumpf durch  enge und kurze Röhren zusammenhängen,  und     dass    durch Deformation der letzteren die  Ansatzteile in die gewünschte Lage gebracht  und durch     Verklebung    in dieser fixiert wer  den.  



  Bei der Deformation der Röhren können  sich Falten bilden, die einen Klebstoff, wie  Gummilösung, gut aufnehmen, der die Teile  sicher in der gewünschten Lage hält, die von  der ursprünglichen, durch das Ausstanzen  erzielten Lage beliebig abweichend sein kann.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes sche  matisch dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> ist eine Ansicht des ausgestanzten  Körpers in Gestalt eines Mannes,       Fig.   <B>29</B> ein Schnitt nach Linie     A-B    der       Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> ein Schnitt nach Linie     C-D    der       Fig.        1,          Fig.    4 eine analoge Ansieht wie     Fig.   <B>1,</B>  jedoch nach Verdrehung des Kopfes und der  Beine um<B>je</B> etwa<B>90</B>     ',          Fig.   <B>5</B> eine Seitenansicht der Figur in  fertig aufgeblasenem Zustande,

         Fig.   <B>6</B> eine Seitenansicht des ausgestanz  ten Körpers in Gestalt einer Katze,       Fig.   <B>7</B> ein Schnitt nach Linie     M-N    der       Fig.   <B>6,</B>       Fig.   <B>8</B> eine Seitenansicht der Katze, nach  dem die zwei Beine an der vordern, das heisst  an einer Seite des Rumpfes, in die richtige    Lage gebracht und in dieser Lage fest  geklebt sind,       Fig.   <B>9</B> eine Seitenansicht bei richtiger  Lage aller vier Beine.  



  Die in     Fig.   <B>1</B> bis<B>5</B> dargestellte Männer  figur ist aus zwei Platten a und<B>b</B> in der  üblichen. Art gestanzt. Der Rumpf ist als  Ganzes mit<B>c</B>     bezeiehnet,    der Kopf mit     d-,    die  Beine mit<B>f,</B> die Arme mit<B>g.</B>  



  Die Ansatzteile, wie zum Beispiel die  Teile<B>d</B> und<B>f</B> mit dem Rumpf     c    sind durch  enge und kurze röhrenförmige Teile h ver  bunden, die unmittelbar durch entsprechend  schmale. Formgebung des     Körners    beim Stan  zen entstehen.  



  Gemäss     Fig.    4 und<B>5</B> sind die Teile<B>d</B> und  <B>f</B>     ini    Vergleich zu der Lage nach     Fig.   <B>1 je</B> um  <B>90 '</B> gedreht, so     dass.    sie eine mehr oder min  der naturwahre Lage einnehmen, und die  Schweissnaht i' liegt in diesen Teilen in einer  die Ebene der     Ilauptsehweissnalit    i etwa  rechtwinklig kreuzenden Ebene. Dies ist     ohnE     weiteres     dadurel-i    ermöglicht,     dass    die engen  Rohre h sich relativ leicht verdrehen lassen.  Die dadurch gebildeten Falten<B>k</B> nehmen den  Klebstoff, Gummilösung oder dergleichen  zum Festhalten der Teile in der gegenseitig  verdrehten Lage auf.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.   <B>6</B> bis<B>9</B>       Wild    wieder wie     diejenige    nach     Fig.   <B>1</B> bis<B>5</B>  aus zwei     übereinandergelegten    Kautschuk  platten a und<B>b</B> verschweissend gestanzt. Die  vier Beine     f',        f',   <B><I>f', f'</I></B> liegen dabei zunächst  noch in unnatürlicher Weise hintereinander       bezw.    nebeneinander und sind wieder mit  dem     Rumpfe    durch die engen und kurzen  Röhrenteile 21, 22,<B>23,</B> 24 verbunden.

   Die  Beine werden dann in die     riel-itigen    Lagen  beiderseits des Rumpfes gebracht, wobei die  Röhren 21, 22,<B>23,</B> 24 entsprechend verbogen,  gefaltet und deformiert werden, wie für<B>921</B>  und 24 in     Fig.   <B>8</B> angedeutet. Diese richtigen  Lagen werden wieder durch     Verklebung    wie  nach     Fig.   <B>1</B> bis<B>5</B> gesichert. Der Gummi, der  vor dem Stanzen nicht fertig vulkanisiert  sein darf,     damit-beim    Stanzen     Verschweissung     eintritt, wird nach dem Stanzen fertig vul  kanisiert.      Das Einsetzen der Ventile, von Stimmen       usw.    kann in üblicher Weise geschehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung aufblasbarer Gummiliolilhörper in Form von Mensch oder Tier mit ausserhalb der Symmetrie ebene lieo-enden räumlichen Vorsprüngen, dadurch gekennzeichnet, dass aus zwei Gummiplatten eine Figur verseliweissend gestanzt wird, deren Ansatzteile bezw. Extremitäten mit dem Rumpf durch enge und kurze Röhren zusammenhängen, und dass durch Deformation der letz teren die Ansatzteile in die gewünschte Lage gebracht und durch Verklebung in dieser fixiert werden.
    IT. Durch verschweissende Stanzung geniU dem Verfahren nach Patentanspruch<B>1</B> hergestellter, aufblasbarer Gummihohl körper in Form von Mensch oder Tier mit ausserhalb der Symmetrieebene lie genden räumlichen Vorsprüngen, da durch gekennzeichnet, dass die Ansatz teile mit dem Körper durch enge und kurze Röhren verbunden, durch Verdre- hLing der letzteren in die gewünschte Lage gebracht und durch Verklebung in dieser fixiert sind.
CH148519D 1930-02-22 1930-06-04 Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zu seiner Herstellung. CH148519A (de)

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DE148519X 1930-02-22
DE120530X 1930-05-12
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CH148519D CH148519A (de) 1930-02-22 1930-06-04 Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zu seiner Herstellung.

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