CH148533A - Vorrichtung zur selbsttätigen Bestimmung der Lichtausbeute elektrischer Lampen. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Bestimmung der Lichtausbeute elektrischer Lampen.

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CH148533A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
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Description


  Vorrichtung zur selbsttätigen     Bestimmung    der Lichtausbeute     elektrischer    Lampen.    Die Lebensdauer einer elektrischen Lampe,  und zwar insbesondere einer elektrischen  Glühlampe, hängt vornehmlich von der Tem  peratur ab, die der     Leuchtkörper    beim Betriebe  der Lampe annimmt. Die Temperatur des  Leuchtkörpers wiederum steht, von geringen  Fehlermöglichkeiten abgesehen, in eindeutigem       Zusammenhange    mit der Lichtausbeute der  Lampe, das heisst dem je Watt aufgewandter  Leistung erzeugten Lichtstrom in Lumen.  Wenn man also über die zu erwartende Le  bensdauer von elektrischen Lampen Sicher  heit haben will, so handelt es sich praktisch  nur darum, die Lichtausbeute der Lampe,  also die Lumen je Watt festzustellen.

   Dies  wurde bisher meist so ausgeführt, dass man  die in. Frage kommenden Grössen, nämlich  Wattzahl einerseits und     Lumenzahl    ander  seits, durch Verwendung eines Voltmeters,  eines Amperemeters und eines Photometers,  gegebenenfalls auch durch Verwendung eines  Wattmeters und eines Photometers, einzeln    bestimmte, worauf man dann durch Rechnung  die Lichtausbeute dadurch ermittelte, dass  man die     Lumenzahl    durch die     unmittelbar     abgelesene Wattzahl oder durch die sogar  erst durch Multiplikation von Volt und Ampere  ermittelte Wattzahl dividierte. Diese Art zur  Feststellung der Lichtausbeute ist umständ  lich und führt durch Ablese- und auch Rech  nungsfehler leicht zu     unrichtigen    Ergebnissen.  



  Die Erfindung bezweckt das geschilderte  Ablesen mehrerer Instrumente und auch An  stellen von Berechnungen zu vermeiden. Zu  diesem Zwecke wird     einern    Photometer mit  die Lumen anzeigendem     Messinstruinerit    und  einem die aufgewendete Leistung anzeigenden  zweiten     Messinstrument    erfindungsgemäss eine  optische Hilfseinrichtung     zugeordnet,    bei der  ein von einem Projektor erzeugter Lichtstrahl  durch Wirkung von zwei von den beiden       Messinstrumenten    beeinflussten Spiegeln in  zwei zueinander senkrechten Richtungen der  art abgelenkt wird, dass ein von dem Licht-      strahl auf einer     Auffangfläche    erzeugter Licht  punkt unmittelbar das Verhältnis von Lumen  zu Watt anzeigt.

   Es kann daher nunmehr  die Lichtausbeute ohne weiteres von der  Auffangfläche für den Lichtstrahl abgelesen  werden.     Voraussetzung    für die Wirkungs  weise der neuen Vorrichtung ist dabei nur,  dass ein selbsttätig anzeigendes Photometer  Anwendung findet, wie solche beispielsweise  unter Benutzung von lichtelektrischen Zellen  allgemein bekannt sind.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der neuen Vorrichtung in     Abb.    1  schaubildlich dargestellt.  



  Die     Abb.    2 zeigt in grösserem     Massstabe     die Einteilung der zur     Ablesung    der Licht  ausbeute dienenden     Auffangfläche.     



  In der     Abb.    1 ist     y    das zu einem selbst  tätig arbeitenden Photometer gehörige An  zeigeinstrument, das durch seine Ausschläge  die Grösse des Lichtstromes der jeweils der  Messung unterliegenden Lampen anzeigt. Mit  2 ist ein zweites Anzeigeinstrument bezeichnet,  welches in den Stromkreis der zu messenden  Lampe so eingeschaltet ist, dass es den Watt  verbrauch dieser Lampe unmittelbar anzeigt.  Auf der Zeigerachse des Instrumentes 1 ist  ein Spiegel 3 aufgesetzt, der mithin an der  Drehung der Zeigerachse teilnimmt. In gleicher  Weise ist auch auf der Zeigerdrehachse des  Instrumentes 2 ein Spiegel 4 befestigt. Auf  den Spiegel 3 fällt von einem Projektor 5  ein punktiert angedeuteter Lichtstrahl 6 be  ziehungsweise ein sehr schmales Bündel  paralleler Lichtstrahlen.

   Nach der Reflexion  an dem Spiegel 3 tritt dieser Lichtstrahl 6  in ein Umkehrprisma 7 ein, dessen Grund  fläche unter 45  zur Horizontalebene geneigt  ist. Durch dieses Prisma wird die Schwin  gungsebene des Lichtstrahles 6 um 90   ge  dreht. Der Lichtstrahl, der sich gemäss der       Abb.    1 nach der Reflexion an dem Spiegel 3  in einer horizontalen Ebene bewegte, schwingt  daher nach dem Durchgang durch das Um  kehrprisma 7 in einer vertikalen Ebene. Der  vom Spiegel 4 reflektierte Lichtstrahl fällt  auf eine Auffangfläche 8, die, wie     Abb.    2 im    grösseren     Massstabe    zeigt, eine Koordinaten  einteilung besitzt, und zwar derart, dass bei  spielsweise längs der Abszisse die Watt und  längs der Ordinate die Lumen aufgetragen  sind.

   Jedem Punkt auf der     Auffangfläche     entspricht daher ein ganz bestimmter     Watt-          und    auch     Lumenbetrag.    Angenommen, es  entsteht     durch    den auffallenden Lichtstrahl  ein Lichtpunkt A auf der     Auffangfläche.    Ein  solcher     Lichtpunkt    würde bedeuten, dass die  gerade in Messung befindliche Lampe bei  25 Watt aufgewandter Leistung einen Licht  strom von 250 Lumen gibt. Diese Lampe  würde also eine Lichtausbeute von 10 Lumen  je Watt haben.

   Angenommen, bei zwei wei  teren     .Messungen    würden sich die Lichtpunkte       B    und C ergeben, so bedeutet dies, dass die  eine Lampe bei 15 Watt Leistung 150 Lumen  und die andere Lampe bei 40 Watt Leistung  400 Lumen gibt. Auch diese beiden Lampen  hätten also eine Lichtausbeute     von    10 Lumen  je 1 Watt. Eine durch diese drei     Punkte    A,       B,    C gelegte Linie a enthält, wie ohne wei  teres ersichtlich, alle     Punkte    der Auffang  fläche, auf die der Lichtstrahl fällt, wenn die  in Messung befindlichen Lampen eine Licht  ausbeute von 10     Lumen    je 1 Watt haben.

    Auch. andere     Lumenwerte    je Watt sind durch  entsprechende, schräg verlaufende Linien ge  kennzeichnet. So liegen beispielsweise auf  der Linie b alle Punkte, die 12 Lumen je  Watt und auf der Linie     c    alle Punkte, die  8 Lumen je Watt entsprechen.

   Zweckmässig  enthält die     Auffangfläche    8 der     Abb.    1 nur  diese schräg verlaufenden Linien mit den ent  sprechenden Bezeichnungen, also beispiels  weise 10     Lm/W,    12     Lrn/W,    8     Lm/W.    Die  Bedienungsperson kann dann aus der Lage  des Lichtpunktes in diesem Liniensystem den  Wert der Lichtausbeute der jeweils zu mes  senden Lampe unmittelbar ablesen und schnell  solche Lampen aussortieren, bei deren Mes  sung die entstehenden Lichtpunkte ausserhalb  eines vorgeschriebenen     Lumen/Watt-Bereiches     fallen.  



  Da die     Lumenwerte    je Watt für die ver  schiedenen Lampentypen stark voneinander  abweichend sind, so ist es zweckmässig, für      die einzeln zu messenden Lampentypen ver  schiedene Auffangflächen bereitzustellen.  



  Die beiden mit dem ausgesandten Licht  strahl 6 des Projektors 5 zusammenwirken  den Spiegel 3, 4 brauchen nicht unbedingt  auf den Zeigerdrehachsen der beiden     Mess-          instrumente    gelagert zu sein. Bei Vorsehung  geeigneter Hebel- oder Räderübersetzungen  können die Spiegel auch gesondert neben den  Anzeigeinstrumenten gelagert werden. Auch  kann an Stelle der beiden Spiegel ein einziger  Spiegel treten, der durch geeignete Lagerung,  beispielsweise durch Lagerung in einem Kar  dangelenk, um zwei zueinander senkrecht  stehende Achsen drehbar ist, wobei die Dre  hung des Spiegels um die eine Achse vom  Ausschlag des einen Zeigerinstrumentes und  die Drehung um die andere Achse vom Aus  schlag des     andern    Zeigerinstrumentes abge  leitet ist.  



  Wenn die Messungen der Lampen bei  einer bestimmten Spannung     vorgenommen     werden, so ist die in der Lampe umgesetzte  Leistung in Watt der Stromstärke, also der       Amperezahl    proportional. Diese bei gleich  bleibender Spannung vorhandene Proportio  nalität zwischen Wattzahl und     Amperezahl     gestattet es, das verwendete Wattmeter 2  ohne weiteres auch durch ein einfaches Am  peremeter zu ersetzen.  



  Sind die beiden     Messinstrumente    1 und 2  von vornherein so orientiert, dass ihre Achsen  senkrecht zueinander stehen, so ist die Zwi-         schenschaltung    des oben erwähnten     lTmkehr-          prisma    7 natürlich nicht erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur selbsttätigen Bestimmung der Lichtausbeute elektrischer Lampen, unter Verwendung eines Photometers mit die Lumen anzeigendem Messinstrument und einem die aufgewendete Leistung anzeigenden zweiten Messinstrument, gekennzeichnet durch eine optische Hilfseinrichtung, bei der ein von einem Projektor (5) erzeugter Lichtstrahl (6) durch Wirkung von zwei von den beiden Messinstrumenten (l, 2) beeinflussten Spiegeln (3, 4) in zwei zueinander senkrechten Rich tungen abgelenkt wird, so dass ein von diesem Lichtstrahl auf einer Auffangfläche erzeugter Lichtpunkt unmittelbar das Verhältnis von Lumen zu Watt anzeigt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Drehachse eines jeden der beiden Messinstrumente je ein ,Spiegel befestigt ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei zueinander parallelen Drehachsen der beiden Messinstrumente zwischen diesen ein Umkehrprisma (7) angeordnet ist.
CH148533D 1929-12-05 1930-10-17 Vorrichtung zur selbsttätigen Bestimmung der Lichtausbeute elektrischer Lampen. CH148533A (de)

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