CH148562A - Mühlengehäuse. - Google Patents

Mühlengehäuse.

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Publication number
CH148562A
CH148562A CH148562DA CH148562A CH 148562 A CH148562 A CH 148562A CH 148562D A CH148562D A CH 148562DA CH 148562 A CH148562 A CH 148562A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
wall
frame
pieces
plate
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Hartstoff-Metall A-G Hametag
Original Assignee
Hartstoff Metall Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hartstoff Metall Ag filed Critical Hartstoff Metall Ag
Publication of CH148562A publication Critical patent/CH148562A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/22Lining for containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)

Description


      Hühlengehäuse.       Den Gegenstand der Erfindung bildet ein       Mühlengehäuse,    insbesondere für     schnell-          laufende    Mühlen, wie Wirbelmühlen, Schlag  mühlen und andere. Der     Fortschritt    des  neuen Gehäuses besteht darin, dass einerseits  die Innenwandung aus hartem     bezw.    wider  standsfähigem Material, wie zum Beispiel       Manganstahl,        Hartguss    oder dergleichen be  steht, dass anderseits aber ein intensiver  Wärmeaustausch durch diese Wandung nach  aussen hin, sei es an die Luft der Umgebung,  sei es an eine Kühl- oder sei es an eine Reiz  flüssigkeit, gewährleistet wird.  



  Es ist bereits bekannt, bei Mühlen das  Gehäuse auf der Innenseite mit einer . Aus  kleidung aus hartem oder schwer angreif  baren Stoffen zu versehen. Man hat also die  eigentliche Gehäusewand und die Ausklei  dung zu unterscheiden.  



  Es ist praktisch unmöglich, wenn man  nicht ganz besondere     Aufwendungen    machen  will, beide so zusammenzupassen, dass sie sich  auf der ganzen Oberfläche innig berühren  und dass Luftspalten zwischen ihnen vermie-    den werden. Dadurch wird aber die Wärme  übertragung von der Innenseite des Mühlen  gehäuses nach der äussern Seite hin stark ge  hemmt, so dass selbst das Gehäuse von aussen  umspülende     Wasserkühleinrichtungen    eine  nur sehr mässige Einwirkung auf die innere  Gehäusewand hervorzubringen in der Lage  sind.  



  Die doppelte     Plandung    macht aber ander  seits die Mühle unnötig schwer und teuer.  Bei dem neuen Gehäuse, dessen Innen  wandung mit sich an den     Stossfugen    über  lappenden, aus einem widerstandsfähigen  Werkstoff bestehenden Formstücken ver  kleidet ist, erfolgt der Aufbau jedoch in der  Weise, dass die Formstücke an dem gemein  samen, durch Rahmen gebildeten Gehäuse be  festigt und an den Stossfugen gegen das Ge  häuse abgedichtet sind.  



  Die     Abb.    1 und 2 veranschaulichen ein  Ausführungsbeispiel des neuen Gehäuses.       Abb.1    zeigt     einen        Längsschnitt    durch  dasselbe,     Abb.    2 einen dazu senkrechten Quer-           schnitt,    welcher durch die senkrechte Mittel  achse geht.  



  Das Ausführungsbeispiel ist für eine  Mühle mit Wasserkühlung gedacht und ent  sprechend sind die zur Aufnahme der innern       Wandung    dienenden,     das    Gehäuse bildenden  Rahmen nach der Aussenseite hin geschlossen  gehalten. Es sind hier drei Rahmen 1, 2 und  3 vorgesehen, von denen der Rahmen 1 zur  Bildung des     Mittelstückes    der Mühle, die  Rahmen 2 und 3 zur Bildung der Deckel  dienen: Der Rahmen 1 ist hier in fünf Felder  geteilt und wird dementsprechend durch fünf       Hartgussplatten    4, 5, 6, 7 und 8 nach innen  hin abgedeckt.  



  Die Befestigung der Formstücke 4 bis 8  ist in der Weise bewirkt, dass sie durch       Schraubenverbindungen    von der Innenseite  des Gehäuses her unter Zwischenfügung  einer Dichtung nach aussen gegen den  Rahmen 1 gepresst werden. Die Platte 4  besitzt zu diesem Zweck eine angegos  sene Rippe 9, welche durch eine am un  tern Ende gegabelte Schraube 10 umfasst  und durch einen hindurchgesteckten Bolzen  11 mit ihr verbunden ist. Die Schraube 10  ist durch die Wand 13 des Rahmens 1 hin  durchgeführt und wird von     aussen    durch eine  gleichzeitig die     Abdichtung    besorgende Mut  ter 12 angezogen.

   Dadurch wird die     Platte     4 von innen gegen entsprechend geformte  umlaufende, am     Rahmen    1 angeordnete Lei  sten 14 gedrückt. Eine     zwischengelegte    Dich  tungsschnur 1'5 besorgt die Abdichtung.  Zweckmässig     wird    in die Leiste 14 eine Nute  eingefräst, die zur Aufnahme der Dichtungs  schnur dient und diese festhält, so dass eine       bequeme    Montage ermöglicht wird.

   Für die       Dichtungsschnur    kann man     gewöhnliche,    im       Handel    befindliche Dichtungsmaterialien be  nutzen; mit Vorteil verwendet man jedoch  eine Gummischnur, da diese grosse     lTn-          genauigkeiten    zwischen der     Platte    4 und der  Leiste 14 auszugleichen     in    der Lage ist und  man auf diese Weise gar nicht oder nur sehr  roh bearbeitete     Gussstücke    verwenden kann.  Die Verwendung der Gummischnur ist im  vorliegenden Falle ohne Bedenken zuzulassen,    weil das Kühlwasser direkt bis an dieselbe  leerangelangt.  



  In     Abb.    1 ist die Platte 5 fortgelassen.  Man erkennt infolgedessen die Anordnung der  zu ihrer Aufnahme     dienenden    umlaufenden  Leiste 16 und der eingefrästen Nut für die  Dichtungsschnur.  



  Die Befestigung der übrigen Platten, wel  che die innere Gehäusewandung bilden, ge  schieht in entsprechender Weise.  



  Die Formstücke 6 und 7 bilden     zusammen     im Querschnitt einen Halbkreis. Durch die  Zerlegung des letzteren in zwei Teile wird es  ermöglicht, jeden Teil für sich leicht an     den     Rahmen 1 abzudichten auch wenn die Teile 6  und 7 nicht genau passen. Würde man die  beiden letzteren aus einem einzigen Stück her  stellen, so würde die Abdichtung an den nach  oben gerichteten Rändern Schwierigkeiten  bereiten, weil alsdann kein senkrecht auf die  Dichtung ausgeübter Druck vorhanden ist.  Gerade durch die Unterteilung der innern Ge  häusewandung in eine grössere Zahl von Ein  zelteilen gelingt es also, eine leichte und  sichere Dichtung zu erreichen.  



  Die einzelnen Platten 4-8 sind, wie ohne  weiteres ersichtlich ist, an den Stosskanten  stufenförmig überlappt, so dass auch dort  keine     Mahlgutteile        hindurchtreten    können,  welche zu einer Beschädigung des Rahmens  1 führen würden.  



  Die Anordnung der     innern    Gehäusewand  in den Rahmen 2 und 3 erfolgt in entspre  chender Weise, und es bedarf daher 'keiner  Wiederholung der Beschreibung.  



  Man kann natürlich an     einzelnen    Teilen  des Rahmens auch auf     Anordnung    eines  Wasserkühlraumes verzichten. So ist     zum     Beispiel die Platte 18, welche vor der     Ein-          oder        Ausblaseöffnung    17 des Rahmens 3 an  geordnet ist, ohne Wasserkühlraum ange  bracht. Die Befestigung der Platte an den  Rahmen kann natürlich auch in verschiedenen  Formen erfolgen, so ist zum Beispiel die  Platte 19 mit einer Warze versehen, in wel  che beim Giessen ein weiches Stück Eisen 20  eingelegt ist. In dieses ist dann Gewinde ge-      schnitten, und der Bolzen 21 ist von aussen  her hineingeschraubt.  



  Aus den Abbildungen ist es ohne weiteres  ersichtlich, dass die innere Gehäusewand, wel  che (vergleiche     Abb.    2) aus den Teilen     4-8     gebildet wird, auf der Innenseite direkt mit  dem     Mühleninhalt    in Berührung kommt, auf  der Aussenseite jedoch in direkter Berührung  mit dem Kühlwasser steht. Natürlich kann  man in Fällen, wo dies erwünscht ist, statt  der Kühlung auch eine     Beheizung    der Ge  häusewandung vornehmen.  



  Man kann aber die Rahmen 1-3 auch so  ausführen, dass die nach aussen hin geschlos  sene Wandung fehlt, beispielsweise so, wie  die Befestigung der Platte 8 in     Abb.    2 aus  geführt ist. Es bedarf nur eines Steges 22,  der als     Widerlager    für den Schraubenbolzen  23 dient.  



  Die Platte 8 ist bei dieser Anordnung in  der Lage, ihre Wärme direkt nach aussen  auszustrahlen. Führt man das Gehäuse  durchgehend in dieser Weise aus, so erhält  man bereits eine recht erhebliche Abkühlung  und kann in vielen Fällen auf eine Wasser  kühlung verzichten.  



  Die Rahmen 1, 2 und 3 sind mit den an  ihnen angeordneten Flanschen 214     und    25 zu  sammengeschraubt. Auch bei ungenauer Aus  führung der die Innenwandung bildenden       Hartgussplatte    erhält man auf diese Weise  eine zuverlässige und leicht durchzuführende       Abdichtung    des ganzen Gehäuses. .  



  Die Befestigung der die innere Gehäuse  wand bildenden Platten kann natürlich in  verschiedener Art erfolgen. Wesentlich ist  jedoch, dass dieselben von     innen    her dicht  gegen den Rahmen gezogen werden,     denn    da  durch erfolgt einerseits die Abdichtung der  einzelnen Felder, anderseits wird aber auch  dadurch der Schutz des Rahmens gegen Ab  nutzung gewährleistet, ohne dass die ein  zelnen     Formstücke        gegeneinander    abgedichtet  zu sein brauchen.  



  Besonders vorteilhaft ist die Verwendung  des neuen Gehäuses bei Mühlen, die     zum     Vermahlen von Metall dienen, weil bei vielen  von diesen der Mahlgang durch     intensivere       Kühlhaltung des Gehäuses günstig beein  flusst     wird.     



  Auch in solchen Fällen, in denen beson  dere Werkstoffe für die innere Auskleidung  des Gehäuses, zum Beispiel zwecks     Verhütung     der Verunreinigung des Mahlgutes Verwen  dung finden, leistet die Erfindung schätz  bare Dienste.  



  Durch die Herstellung der innern Wan  dung des Gehäuses aus einzelnen Form  stücken     können    diese formgerecht und span  nungsfrei in dichtem gleichmässigem Guss  hergestellt werden und kann man gleichwohl  die Auskleidung von Gehäusen mit verhält  nismässig komplizierten Formen daraus vor  nehmen. Gleichzeitig wird aber auch noch  der Vorteil erzielt, dass bei ungleicher Ab  nutzung der Formstücke einzelne von ihnen  ausgewechselt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gehäuse für Wirbel-, Schlag- oder Schleu dermühlen, deren Innenwandung mit sich an den Stossfugen überlappenden, aus einem widerstandsfähigen Werkstoff bestehenden Formstücken verkleidet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Formstücke an dem gemein samen, durch Rahmen gebildeten Gehäuse befestigt und an den Stossfugen gegen das Gehäuse abgedichtet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Form stücken und der Gehäusewandung Hohl räume gebildet sind, die zur Aufnahme von Kühl- oder Heizmitteln Benutzung finden. 2.
    Gehäuse nach Patentanspruch, bei wel chem die Formstücke durch nach aussen geführte Verschraubungen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver schraubungen an den Durchtrittsstellen abgedichtet sind.
CH148562D 1930-07-10 1930-07-10 Mühlengehäuse. CH148562A (de)

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CH148562T 1930-07-10

Publications (1)

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CH148562A true CH148562A (de) 1931-07-31

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ID=4404350

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CH148562D CH148562A (de) 1930-07-10 1930-07-10 Mühlengehäuse.

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CH (1) CH148562A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0204238A3 (en) * 1985-06-05 1987-08-19 Nara Machinery Co., Ltd. Impact crushing machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0204238A3 (en) * 1985-06-05 1987-08-19 Nara Machinery Co., Ltd. Impact crushing machine

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