DE555230C - Gehaeuse fuer Wirbel-, Schlag- oder Schleudermuehlen, deren Innenwandung mit sich an den Stossfugen ueberlappenden Formstuecken verkleidet ist - Google Patents

Gehaeuse fuer Wirbel-, Schlag- oder Schleudermuehlen, deren Innenwandung mit sich an den Stossfugen ueberlappenden Formstuecken verkleidet ist

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DE555230C
DE555230C DEH116519D DEH0116519D DE555230C DE 555230 C DE555230 C DE 555230C DE H116519 D DEH116519 D DE H116519D DE H0116519 D DEH0116519 D DE H0116519D DE 555230 C DE555230 C DE 555230C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings
    • B02C2013/2825Shape or inner surface of mill-housings with fastening means for fixing lining members to the inner surface of mill-housings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Mühlengehäuse, insbesondere für schnelllaufende Mühlen, wie Wirbelmühlen. Schlagmühlen und andere. Der Fortschritt des neuen Gehäuses besteht darin, daß einerseits die Innenwandung aus hartem bzw. widerstandsfähigem Material, wie z. B. Manganstahl, Hartguß ο. dgl., besteht, daß andererseits aber ein intensiver Wärmeaustausch
to durch diese Wandung nach außen hin, sei es an die Luft der Umgebung, sei es an eine Kühl- oder sei es an eine Heizflüssigkeit, gewährleistet wird.
Es ist bereits bekannt, bei Mühlen das Gehäuse auf der Innenseite mit einer Auskleidung aus harten oder schwer angreifbaren Stoffen zu \*ersehen. Man hat also die eigentliche Gehäusewand und die Auskleidung zu unterscheiden.
Es ist praktisch unmöglich, wenn man nicht ganz besondere Aufwendungen machen will, beide so zusammenzupassen, daß sie sich auf der ganzen Oberfläche innig berühren und daß Luftspalten zwischen ihnen vermie-
»5 den werden. Dadurch wird aber die Wärmeübertragung von der Innenseite des Mühlengehäuses nach der äußeren Seite hin stark gehemmt, so daß selbst das Gehäuse von außen umspülende Wasserkühleinrichtungen eine nur sehr mäßige Einwirkung auf die innere Gehäusewand hervorzubringen in der Lage sind.
Die doppelte Wandung macht aber andererseits die Mühle unnötig schwer und teuer.
Bei dem neuen Gehäuse erfolgt der Aufbau jedoch in der Weise, daß die Formstücke, welche die widerstandsfähige Innenauskleidung der Mühle bilden, an ihrer äußeren Oberfläche unmitelbar mit dem umgebenden Medium, Luft, Wasser o. dgl., in Berührung stehen. Der Wärmefluß geht daher nur durch die Wandstärke dieses Mantels. Luftspalte, welche die Wärmeübertragung stören, kommen gänzlich in Fortfall. Beabsichtigt man eine besondere starke Wärmeübertragung, so bildet man zwischen den Formstücken und der äußeren Gehäusewandung Hohlräume und läßt durch diese Wasser oder andere geeignete Flüssigkeiten zirkulieren.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß es gelingt, das Gehäuse vollkommen staub-, sogar wasser- und gasdicht zu machen, ohne daß ein genaues Zusammenpassen der harten bzw. schwer angreifbaren Formstücke der Gehäusewandung erforder-Hch ist. Die Notwendigkeit eines solchen würde die Mühle unbezahlbar oder bei größeren Abmessungen überhaupt unausführbar machen.
Die nächstliegende Maßnahme zur Verhinderung von Undichtigkeiten ist die Herstellung der Gehäusewand aus möglichst wenig Teilen. Die Erfindung geht jedoch von diesem Grundsatz ab. Besteht die innere
Mühlenwandung aus wenigen Teilen, so ■bekommen die einzelnen Stücke verhältnismäßig hohe Abmessungen und komplizierte Formen, welche sich aus dem hier in Frage kommenden Manganstahlguß oder Hartguß nur schwer oder gar nicht herstellen lassen.
Gemäß der Erfindung wird deshalb die innere Gehäusewand aus einer größeren Anzahl von einfachen Formstücken zusammengesetzt. Der Zusammenhalt der einzelnen Formstücke wird durch einen Rahmen oder ein Gehäuse aus einem Werkstoff, der sich billig bearbeiten läßt, also aus Gußeisen, Schmiedeeisen, Rotguß o. dgl., bewirkt. Dieser Rahmen erhält eine Anzahl von Feldern, die der Größe der Formstücke, die die Gehäusewand bilden, entsprechen. Jedes einzelne Formstück wird an dem Rahmen abgeao dichtet. Die Formstücke in der Gesamtheit ergeben daher eine dichte Hülle. Ihre gegenseitige Abdichtung erfolgt auf dem Umwege über den Rahmen. An den Stoßfugen sind die einzelnen Formstücke überlappt. Dadurch ?-5 wird ein genaues Zusammenpassen entbehrlich, gleichzeitig aber der Durchtritt von Mahlgut nach dem weicheren Rahmenwerkstoff hin vermieden.
Mehrere der so gebildeten Rahmen werden mittels an ihnen angeordneter Flansche oder entsprechender Einrichtungen dicht zusammengeschraubt. Man erhält so ein Gehäuse, das auf der Innenseite vollkommen mit einer widerstandsfähigen Wandung versehen ist. Soll das Mühlengehäuse einen Heiz- oder einen Kühlmantel erhalten, so werden die Rahmen an der äußeren Seite geschlossen ausgeführt, so daß sich zwischen ihnen und der Innenwand des Gehäuses ein Hohlraum bildet, durch den Wasser, Luft oder andere Flüssigkeiten geschickt werden können, ohne daß sie in das Innere des Mühlengehäuses eindringen.
Durch die Herstellung der inneren Wandung des Gehäuses aus einzelnen Formstücken können diese formgerecht und spannungsfrei in dichtem gleichmäßigem Guß hergestellt werden. Gleichwohl kann man die Auskleidung von Gehäusen mit verhältnismäßig komplizierten Formen daraus vornehmen. Gleichzeitig, wird aber auch noch der Vorteil erzielt, daß bei ungleicher Abnutzung der Formstücke einzelne von ihnen ausgewechselt werden können.
Die Abb. 1 und 2 veranschaulichen Ausführungsbeispiele des neuen Gehäuses.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch dasselbe, Abb. 2 einen dazu senkrechten Querschnitt, welcher durch die senkrechte Mittelachse geht.
Das Ausführungsbeispiel ist für eine Mühle mit Wasserkühlung gedacht und entsprechend sind die zur Aufnahme der inneren Wandung dienenden Rahmen nach der Außenseite hin geschlossen gehalten. Es sind hier drei Rahmen 1, 2 und 3 vorgesehen, von denen der Rahmen 1 zur Bildung des Mittelstückes der Mühle, die Rahmen 2 und 3 zur Bildung der Deckel dienen. Der Rahmen 1 ist hier in fünf Felder geteilt und wird dementsprechend durch fünf Hartgußplatten 4, 5, 6, 7 und 8 nach innen hin abgedeckt.
Die Befestigung der Formstücke 4 bis 8 ist in der Weise bewirkt, daß sie durch Schraubenverbindungen von der Innenseite des Gehäuses her unter Zwischenfügung einer Dichtung nach außen gegen den Rahmen 1 gepreßt werden. Die Platte 4 besitzt zu diesem Zweck eine angegossene Rippe 9, welche durch eine am unteren Ende gegabelte Schraube 10 umfaßt und durch einen hindurchgesteckten Bolzen 11 mit ihr verbunden ist. Die Schraube 10 ist durch die Wand 13 des Rahmens 1 hindurchgeführt und wird von außen durch eine gleichzeitig die Abdichtung besorgende Mutter 12 angezogen. Dadurch wird die Platte 4 von innen gegen entsprechend geformte umlaufende, am Rahmen ι angeordnete Leisten 14 gedrückt. Eine zwischengelegte Dichtungsschnur 15 besorgt die Abdichtung. Zweckmäßig wird in die Leiste 14 eine Nut eingefräst, die zur Aufnahme der Dichtungsschnur dient und diese festhält, so daß ein bequemer Zusammenbau ermöglicht wird. Für die Dichtungsschnur kann man gewöhnliche, im Handel befindliche Dichtungsstofre benutzen; mit Vorteil verwendet man jedoch eine Gummischnur, da diese große Ungenauigkeiten zwischen der Platte 4 und der Leiste 14 auszugleichen in der Lage ist und man auf diese Weise gar nicht oder nur sehr roh bearbeitete Gußstücke verwenden kann. Die Verwendung der Gummischnur ist im vorliegenden Falle ohne Bedenken zuzulassen, weil das Kühlwasser unmittelbar bis an dieselbe herangelangt.
In Abb. ι ist die Platte 5 fortgelassen. Man erkennt infolge'dessen die Anordnung der zu ihrer Aufnahme dienenden umlaufenden Leiste 16 und der eingefrästen Nut für die Dichtungsschnur.
Die Befestigung der übrigen Platten, welche die innere Gehäusewandung bilden, geschieht in entsprechender Weise.
Die Formstücke 6 und 7 bilden zusammen im Querschnitt einen Halbkreis. Durch die Zerlegung des letzteren in zwei Teile wird es ermöglicht, jeden Teil für sich leicht an den Rahmen 1 abzudichten, auch wenn die Teile 6 und 7 nicht genau passen. Würde man die beiden letzteren aus einem einzigen Stück herstellen, so würde die Abdichtung an den
nach oben gerichteten Rändern Schwierigkeiten bereiten, weil alsdann kein senkrecht auf die Dichtung ausgeübter Druck vorhanden ist. Gerade durch die Unterteilung der inneren Gehäusewandung in eine größere Zahl von Einzelteilen gelingt es also, eine leichte und sichere Dichtung zu erreichen.
Die einzelnen Platten 4 bis 8 sind, wie ohne weiteres ersichtlich ist, an den Stoßkanten ίο stufenförmig überlappt, so daß auch dort keine Mahlgutteile hindurchtreten können, welche zu einer Beschädigung des Rahmens 1 führen würden.
Die Anordnung der inneren Gehäusewand in den Rahmen 2 und 3 erfolgt in entsprechender Weise, und es bedarf daher keiner Wiederholung der Beschreibung.
Man kann natürlich an einzelnen Teilen des Rahmens auch auf Anordnung eines Wasser-
ao kühlraumes verzichten. So ist z. B. die Platte 18, welche vor der Ein- oder Ausblaseöffnung des Rahmens 3 angeordnet ist. ohne Wasserkühl raum angebracht. Die Befestigung der Platten an den Rahmen kann natürlich auch in verschiedenen Formen erfolgen, so ist z. B. die Platte 19 mit einer Warze versehen, in welche beim Gießen ein weiches Stück Eisen 20 eingelegt ist. In dieses ist dann Gewinde geschnitten, und der Bolzen 21 ist von außen her hineingeschraubt.
Aus den Abbildungen ist es ohne weiteres
ersichtlich, daß die innere Gehäusewand, welche (vgl. Abb. 2) aus den Teilen 4 bis 8 gebildet wird, auf der Innenseite direkt mit dem Mühleninhalt in Berührung kommt, auf der Außenseite jedoch in unmittelbarer Berührung mit dem Kühlwasser steht. Natürlich kann man in Fällen, wo dies erwünscht ist, statt der Kühlung auch eine Beheizung der Gehäusewandung vornehmen.
Man kann aber die Rahmen 1 bis 3 auch so ausführen, daß die nach außen hin geschlossene Wandung fehlt, beispielsweise so, wie die Befestigung der Platte 8 in Abb. 2 ausgeführt ist. Es bedarf dann nur eines Steges 22, der als Widerlager für den Schraubenbolzen 23 dient. Die Platte 8 ist bei dieser Anordnung in der Lage, ihre Wärme unmittelbar nach außen auszustrahlen. Führt man das Gehäuse durchgehend in dieser Weise aus, so erhält man bereits eine recht erhebliche Abkühlung und kann in vielen Fällen auf eine Wasserkühlung verzichten.
Die Rahmen 1, 2 und 3 sind mit den an ihnen angeordneten Flanschen 24 und 25 zusammengeschraubt. Auch bei ungenauer Ausführung der die Innenwandung bildenden Hartgußplatte erhält man auf diese Weise eine zuverlässige und leicht durchzuführende Abdichtung des ganzen Gehäuses. fio
Die Befestigung der die innere Gehäusewand bildenden Platten kann natürlich in verschiedener Art erfolgen. Wesentlich ist jedoch, daß dieselben von innen her dicht gegen den Rahmen gezogen werden. Denn dadurch erfolgt einerseits die Abdichtung der einzelnen Felder, andererseits wird aber auch dadurch der Schutz des Rahmens gegen Abnutzung gewährleistet, ohne daß die einzelnen Formstücke gegeneinander abgedichtet zu sein brauchen.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung des neuen Gehäuses bei Mühlen, die zum Vermählen von Metall dienen, weil bei vielen von diesen der Mahlgang durch eingehende Kühlhaltung des Gehäuses günstig beeinflußt wird.
Auch in solchen Fällen, in denen besondere Werkstoffe für die innere Auskleidung des Gehäuses, z. B. zwecks Verhütung der Verunreinigung des Mahlgutes Verwendung rinden, leistet die Erfindung schätzbare Dienste.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gehäuse für Wirbel-, Schlag- oder Schleudermühlen, deren Innenwandung mit sich an den Stoßfugen überlappenden, aus einem widerstandsfähigen Werkstoff bestehenden Formstücken verkleidet ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke an einem gemeinsamen Rahmen oder Gehäuse, gegebenenfalls unter Bildung eines Hohlraumes, zwischen Formstück und Gehäusewandung befestigt und an den Stoßfugen gegen den Rahmen bzw. das Gehäuse abgedichtet sind.
2. Gehäuse nach Anspruch i, bei welchem die Formstücke durch nach außen geführte Verschraubungen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschraubungen an den Durchtrittsstellen abgedichtet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH116519D 1928-05-16 1928-05-16 Gehaeuse fuer Wirbel-, Schlag- oder Schleudermuehlen, deren Innenwandung mit sich an den Stossfugen ueberlappenden Formstuecken verkleidet ist Expired DE555230C (de)

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