CH148599A - Einrichtung zur Vermeidung von Glimmentladungen an den Wicklungsköpfen von elektrischen Maschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Vermeidung von Glimmentladungen an den Wicklungsköpfen von elektrischen Maschinen.Info
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Description
Einrichtung zur Vermeidung von Glimmentladungen an den Wicklungsköpfen von elektrischen Maschinen. Zur Vermeidung von Glimmentladungen längs der in Nuten eingelegten Wick lung von Hochspannungsmaschinen hat man bereits vorgeschlagen, die Nutenisolation aussen mit einer dünnen leitenden Metall schicht zu umwickeln, um die Aussenfläche der Nutenisolation auf das gleiche Potential zu bringen wie das Eisen der Maschine. Es ist ferner bekannt, die Metallschicht mit einer Isolierschicht zu bedecken und beide Schichten gleichzeitig auf die Nutenisolation aufzuwickeln. Weiter ist es bekannt, die aus den Nuten des Eisens herausragenden Wick lungsenden dadurch zu schützen, dass der äussere Rand der Metallschicht auf dem iso lierten Leiter wulstartig verdickt und mit einer dicken Isolierschicht bedeckt wird. Diese bekannten Einrichtungen sind dann nicht mehr brauchbar, wenn es sich um Ma schinen für sehr hohe Prüfspannungen von über 50 kV handelt. Versuche haben nämlich gezeigt, dass bei derartigen Prüfspannungen CTlimmentladungen an dem Nutaustritt nur dann unterdrückt werden können, wenn die die wulstartig verdickte Metallschicht ein hüllende Isolierschicht eine ganz beträchtliche Dicke erhält. Da nun aber Hochspannungs maschinen stets mit mehr als einem für sich gegen die volle Spannung isolierten Leiter pro Nut versehen sind, so würde der gegen seitige Abstand der Leiter einer Nut infolge der sehr grossen Abmessungen der Glimm schutzmanschette auf den Leiterenden über mässig gross werden und infolgedessen die Nuten viel zu tief. Ausserdem lassen sich diese Glimmschiitzmanschetten bei einer grösseren Leiterzahl pro Nut nur sehr schwer von Hand aufwickeln. Gemäss der Erfindung werden diese Nach teile dadurch vermieden, dass auf die aus den Nuten hervorstehenden isolierten Leiteren den Hülsen aus Isoliermaterial mit einge bettetem leitendem Belag luftdicht aufge schoben sind, und der Metallbelag mit dem Statoreisen der Maschine leitend verbunden ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung.schematisch dargestellt. cs ist das Statoreisen der Maschine, in dessen Nuten die Leiter L untergebracht sind, die gegeneinander isoliert und mit einer leiten den Schicht c, zum Beispiel Graphitanstrich oder Metallband, versehen sind. Über die aus den Nuten herausragenden Leiterenden sind die Isolierhülsen d luftdicht aufgeschoben; in die Metallbeläge e eingebettet sind. Diese Hülsen werden zweckmässig nach dem Kon- densatorprinzip ans Papier gewickelt. Etwa vorhandene Luftschichten zwischen der Iso- liersöhicht des Leiters und der Hülse lassen sich in bekannter Weise leicht ausfüllen. Zur besseren Steuerung der Potentialverteilung empfiehlt es sich, mehrere Metallbeläge in das Isolierrohr einzubetten. Die leitende Schicht c auf dem Isolierkörper des Leiters wird zweckmässig etwas über den Nutenrand nach aussen verlängert. Der Metallbelag e der Isolierhülse d wird mit dem Statoreisen durch die biegsame Verbindung f leitend verbunden. Die Verwendung von Isolierhülsen gemäss der Erfindung als Glimmschutz auf den Leiterenden ermöglicht es, trotz geringer Schichtdicke derselben, Maschinen für sehr hohe Spannungen zu bauen, ohne dass Glimm- entladungen und die damit verbundenen Er scheinungen auftreten. Ausserdem lässt sich diese Glimmschutzanordnung auch bei halb oder ganz geschlossenen Nuten ausführen, da das betreffende Rohr bequem über die schon eingebaute Notisolation gestreift werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Vermeidung von Glimm- entladungen an den Wicklungsköpfen von elektrischen Maschinen für sehr hohe Span nungen mit innerhalb der Nuten über der Isolierung metallisierten Leitern, dadurch gekennzeichnet, dass auf die aus den Nuten hervorstehenden isolierten Leiterenden Hülsen aus Isoliermaterial mit eingebettetem leiten dem Belag luftdicht aufgeschoben sind, und der Metallbelag mit dem Statoreisen der Maschine leitend verbunden ist.UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Leiterenden geschobenen Hülsen für die Verbesserung der Potentialsteuerung mit mehreren in das Iso liermaterial eingebetteten Belägen nach dem Kondensatorprinzip versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE148599X | 1929-09-02 |
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| CH148599A true CH148599A (de) | 1931-07-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH148599D CH148599A (de) | 1929-09-02 | 1930-08-08 | Einrichtung zur Vermeidung von Glimmentladungen an den Wicklungsköpfen von elektrischen Maschinen. |
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| CH (1) | CH148599A (de) |
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1930
- 1930-08-08 CH CH148599D patent/CH148599A/de unknown
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