CH148727A - Verfahren zur Herstellung von Bestandteilen textiltechnischer Maschinen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bestandteilen textiltechnischer Maschinen.

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CH148727A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/003Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor characterised by the choice of material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von Bestandteilen textiltechnischer     Maschinen.       Es ist bekannt, dass durch Kondensation  von aromatischen Aminen mit mehr als  äquivalenten Mengen von Aldehyden, ins  besondere Formaldehyd, in     Anwesenheit    von  Säure, und     nachherige    Eliminierung der  Säure amorphe, thermoplastische Produkte  entstehen,

   die durch Pressung bei erhöhter  Temperatur     in        urschmelzbare    Kunstmassen  übergeführt     werden        können.    Die Eigenschaf  ten so erhaltener Kunstmassen können in  mannigfaltiger Weise verändert werden       durch    Zusätze von Füllstoffen verschieden  ster Art. Man kann dabei so vorgehen, dass       pulverige    oder faserige Füllstoffe trocken  mit den fertigen     Presspulvern    vermischt wer  den, worauf dann die Formgebung erfolgt.

    Bedeutend homogenere Kunstmassen sind da  durch erhältlich, dass die Füllstoffe mit der  Lösung des     Kondensationsproduktes    vor der  Eliminierung der Säure durchtränkt werden,  worauf durch Eliminierung der Säure das  Kondensationsprodukt in und auf dem Füll  stoff niedergeschlagen und nach erfolgter    Waschung, Trocknung und gegebenenfalls  Zerkleinerung die erhaltene Masse     verpresst     wird. Werden bei diesem Prozess statt pul  veriger oder faseriger Füllstoffe Papiere oder  Gewebe     verwendet,    dann entstehen, wenn die  erhaltenen Blätter aufeinander gelegt und  gepresst werden, geschichtete Formstücke.

    Ferner kann     Papierpülpe    mit der noch sau  ren Kondensationslösung durchtränkt und  nach Eliminierung der Säure in gewohnter  Weise auf Papier oder Karton verarbeitet  werden. Durch     Verpressung    der erhaltenen  Blätter lassen sieh völlig homogene Kunst  massen erhalten, die keinerlei Schichtung  aufweisen.  



  Verfahren dieser Art sind zum Beispiel  beschrieben in dem Schweizerpatent Nr.  12572'9, nebst Zusatzpatenten Nr. 141223,  Nr. 142936, Nr. 144226, Nr. 141224, sowie  im     Schweizerpatent    Nr.     1460,09.     



  Es hat sich nun gezeigt, dass nach diesen  und analogen Verfahren hergestellte Kunst-      massen sich vermöge ihrer grossen Festigkeit  und Elastizität, ihrer leichten     Bearbeitbarkeit     und ihrer guten     Polierbarkeit    wegen sehr gut  eignen 'zur Herstellung von Maschinenteilen  und Gerätschaften, wie -sie     in    der Textil  industrie verwendet werden, zum Beispiel  von Spulen aller Art, von Webervögeln,  Schützen     etc.     



  Bisher wurde für diese Zwecke meist  Holz verwendet, das aber, abgesehen von den  durch dessen     Faserstruktur    bedingten Nach  teilen, eine kostspielige Bearbeitung erfor  derte, indem komplizierter geformte Teile aus  dem vollen Stück herausgearbeitet werden  müssen. Demgegenüber gestaltet sich die Her  stellung nach dem vorliegenden     Pressverfah-          ren    wesentlich einfacher.  



  Sie erfolgt in der Weise, dass die thermo  plastischen     Kondensationsprodukte    aus aro  matischen Aminen und Aldehyden in geeig  neten Formen in der Wärme zu den ge  wünschten Gegenständen     verpresst    werden.  Handelt es sich um komplizierter geformte  Gegenstände, so können zunächst     Rohform-          linge    gepresst werden, denen die endgültige  Form durch nachträgliche Bearbeitung er  teilt     wird.     



  Gegebenenfalls ist es zweckmässig, die       Verpressung    in Gegenwart von     Härtungs-          mitteln    vorzunehmen. Ebenso können dem       Presspulver    Füllstoffe, Farbstoffe,     Elasti-          fizierungsmittel    und dergleichen zugefügt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Bestand teilen von Textilmaschinen unter Verwen dung von Kunstmassen, dadurch gekenn zeichnet, dass thermoplastische Kondensa tionsprodukte aus aromatischen Aminen und Aldehyden in entsprechenden Formen in der Wärme zu den gewünschten Gegenständen verpresst werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zunächst Roh- formlinge gepresst werden, denen dann die endgültige Form durch nachträgliche Be arbeitung erteilt wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verpressung in Gegenwart von Härtungsmitteln vor genommen wird. 3. Veirfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verpressung in Gegenwart von Füllmitteln vor genommen wird. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verpressung in Gegenwart von Farbstoffen vor genommen wird. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verpressung in Gegenwart von Elastifizierungsmitteln vorgenommen wird.
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