CH148785A - Druckstock und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Druckstock und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
Druekstock und Verfahren zu dessen Herstellung. Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckstock, sowie auf ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Der erfindungsgemässe Druckstock besteht aus einem U-förmigen Streifen, dessen äussere Stegseite die eingeprägten Drucktypen trägt und der an beiden Enden mit Ohren versehen ist, die annähernd in der nämlichen Ebene liegen, wie die Schenkelrandflächen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung des Druckstockes; Fig. 2 ist eine schaubildliche Darstellung eines zur Herstellung des Druckstockes nach Fig. 1 vorbereiteten Metallstreifens; Fig. 3 zeigt, wie eine Anzahl Druckstöcke in einem Halter zusammengesetzt werden können; Fig. 4 ist ein Schnitt nach 4-4 der Fig. 3, und Fig. 5 ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 3.
Die Gestalt des Druckstockes nach Fig. 1 lässt sich am besten erklären, wenn man von dein vorbereiteten Aletallstreifen der Fig. 2 ausgeht und in Anlehnung an dieser Figur das Herstellungsverfäliren beispielsweise er läutert.
Der Metallstreifen der Fig. 2 weist drei Längsfelder auf: Ein mittleres Feld 6 und und zwei seitliche Felder 7. Zwischen diesen Feldern ist der Streifen in 8 geritzt, zum Zweck, das Herabbiegen der die Felder 7 bildenden Teile und somit den Übergang des Streifens vom flachen zuni U-förmigen Zustand zu ermöglichen. Das durch Abbiegen dieser Teile erhaltene U wird also gebildet durch den das Feld 6 aufweisenden Steg und die die Felder 7 bildenden Schenkel.
Im Stegfeld 6 sind die Drucktypen 9 eingeprägt, und zwar so, dass sie sich nach Umbiegen der U-Schenkel auf der äusseren Stegseite befinden. Diese Drucktypen bilden im dargestellten Beispiel eine einzige Zeile, so dass der Druckstock ein Zeilendruckstock ist. Es könnten aber sowohl auf die äussere Stegseite mehrere Typenzeilen eingeprägt werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besitzt der das mittlere Feld 6 bildende Steg Verlänge rungen 10, welche an den Stirnseiten 11 schiefwinklig und parallel zueinander abge schnitten sind.
Dieses Abschrägen erleichtert das Aus- weehseln der Druckstöcke in ihrem Halter, wie aus dem weiteren ersichtlich wird.
Nach zweimaligem Umbiegen der Streifen verlängerungen 10, und zwar zuerst nach unten, um Endoberflächen 12, und dann nach aussen, um die Ohren 13 zu bilden, ist der Druckstock fertig hergestellt. Dieses Um biegen ist in der Weise vorgenommen, dass die Ohren annähernd in der nämlichen Ebene liegen wie die Schenkelrandflächen.
Eine beliebige Anzahl in der beschriebenen Weise hergestellter Druckstöcke kann dann nach Art der Fig. 3 in einem Halter 14 zusammengesetzt werden. Der Halter besteht aus einer Grundplatte, deren Längsränder zweimal umgebogen sind, um die Flanschen _1"5 zu bilden, welche die Druckstöcke mit- telst ihrer Ohren 13 zusammenhalten (Fig. 4).
Die Fig. 3 zeigt auch, warum es von Vorteil ist, die Ohren 13 der Druckstöcke in der angegebenen Weise abzuschrägen. Diese Abscbrägung gestattet das Heraus nehmen einzelner Druckstöcke aus dem Halter, ohne dass die danebenliegenden herausgenommen zu werden brauchen. Es genügt in der Tat eine kleine Verschiebung einzelner Druckstöcke, um den einen; wenn er im Halter schräg liegt, herausnehmen zu können.
Das Zusammenhalten der Druckstöcke während des Gebrauches im Halter ist in der Weise bewirkt, dass der obere Halter rand bei 16 umgebogen ist, so dass die Druck stöcke dort nicht entweichen können, und dass sie auf der andern Seite mittelst eines federnden Streifens 17 gegen Austreten ge sichert sind.
Es werden somit unbeabsichtigte Ver schiebungen verhindert und eine richtige ge genseitige Lage der Zeilendruckstöcke für den Druckvorgang durch gegenseitiges An liegen sichergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Druckstock, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem U-förmigen Streifen besteht, dessen äussere Stegseite die eingeprägten Drucktypen trägt und der an beiden Enden mit Ohren versehen ist, die annähernd in der nämlichen Ebene liegen, wie die Schenkelrandflächen. II. Verfahren zur Herstellung des Druck stockes nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man einen länglichen Streifen auf der einen Seite in drei Längsfelder teilt und den das mittlere, mit eingeprägten Drucktypen versehene Feld bildenden Streifenteil an beiden Enden länger macht als die zwei äussern Streifenteile, welche man derart umbiegt,dass der Streifen einen U-förmi gen Querschnitt erhält, und dass man schliesslich die vorstehenden Enden des mitt leren Streifenteils derart zweimal umbiegt, dass Ohren entstehen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckstock nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ohren an den Stirnseiten parallel zueinander abge schrägt sind. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die vor stehenden Enden des mittleren Streifenteils vor dem Umbiegen der Streifenseitenteile an den Stirnseiten parallel zueinander abschrägt.
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