CH148895A - Elektrischer Kondensator. - Google Patents
Elektrischer Kondensator.Info
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Description
Elektrischer Kondensator. Die Erfindung betrifft einen elektrischen Kondensator, insbesondere einen solchen vom Typus, der sich zur Korrektur des Leistungs faktors von elektrischen Anlagen eignet.
Der Kondensator nach der Erfindung zeichnet sich nun dadurch aus, dass er aus einer Mehrzahl von Kondensatoreinheiten besteht, welche Kondensatoreinheiten Organe aufweisen, mittelst denen sie an einem Trä ger wegnehmbar befestigbar sind, so dass jede beliebige Korrektur des Leistungsfaktors durch Einschalten einer bestimmten Zahl sol cher Kondensatoreinheiten vorgenommen werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Grundriss einer Kondensator einheit, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1, Fig. 3 einen Zusammenbau mehrerer Kon- densatoreinheiten in einem Normalrahmen, Fig. 4 ein Schaltschema des Kondensa tors nach Fig. 3, in Verbindung mit einem Dreiphasensystem,
Fig. 5 ein Detail der Anschlussklemmen- teile.
Die Verwendung statischer Kondensato ren zur Verbesserung des Leitungsfaktors hat verschiedene Vorteile gegenüber der Ver wendung von Synchronkondensatoren und dergleichen Vorrichtungen. Ein Hauptvor teil der statischen Kondensatoren besteht darin, dass diese aus einzelnen Kondensator einheiten, welche Einheiten selbst wieder von verschiedener Grösse sein können, hergestellt werden können, so dass der Kondensator dem Apparat, mit dem er verbunden ist und des sen Leistungsfaktor er korrigieren soll, ange passt werden kann.
Der Kondensator gemäss der Erfindung kann durch Zusammensetzen der passenden Anzahl von Einheiten jede ge- wünschte Kapazität aufweisen und die Ein heiten können an jedem verfügbaren Platz, in technischer Hinsicht vorzugsweise nahe bei dem Apparat, mit welchem sie verbunden werden sollen aufgestellt werden.
Es ist oft der Fall, dass auf dem Trag gestell für die Schalttafeln,<B>Öl-</B> und Unter brechungsschalter und sonstigen bei Stark stromanlagen verwendeten Geräten, Platz zur Verfügung steht.
Normalgestelle, ähnlich dem in Fig. 3 dar gestellten Gestell aus Rohr, werden oft für diese Geräte verwendet und die Kondensatoren gemäss der Erfindung eignen sich zum Einbau in solche Gestelle. Dadurch wird in vielen Fäl len die Notwendigkeit zur Beistellung von besonderen Tragorganen für die Kondensato ren vermieden. Es wird auch die Ausnut zung von verfügbarem Raum in bestehenden Installationen, an welche Kondensatoren zur Korrektur des Leitungsfaktors angeschlossen werden sollen, ermöglicht.
Da die Kondensatoren oft bei Hochspan nungsanlagen verwendet werden, werden Si cherheitsmassnahmen zur Dringlichkeit, und aus diesem Grunde können zur Vermeidung von elektrischen Überschlägen durch unbeab sichtigte Berührung der: Kondensatorklem- men besondere Mittel vorgesehen sein. Diese Mittel können gleichzeitig zum Schutz von Leitungsteilen oder der Sammelschienen, an welche die Kondensatoren angeschlossen sind, dienen.
Nach den Fig. 1 und 2 besteht eine Kon- densatoreinheit 1 aus einer Mehrzahl von Kondensatorzellen 2. Leiter 3 dienen zum direkten Anschluss der einen Enden der Zel len an die Sammelschienen 4, während die andern Enden der Zellen über Einzelsiche rungen 5 mit den Sammelschienen 4' verbun den sind. Jede Sicherung schützt den Kon densator gegen innere Störungen innerhalb einer Zelle, in deren- Stromzuleitung sie liegt.
Wenn jede Zelle aus einer Mehrzahl von in Serie geschalteten Kondensatorelementen besteht, dient eine einzige Sicherung zum Schutz einer solchen Elementgruppe, da die in Serie geschalteten Kondensatoren an sich schon Schutz gegen Überspannungen bieten. Liegt dagegen eine Anordnung von mehreren parallel geschalteten Seriengruppen von Ele menten vor, so bedarf jede Gruppe einer be sonderen Sicherung, wobei die Möglichkeit immer noch nicht ausgeschlossen ist, dass in folge Durchbrennens der Sicherung in der einen Gruppe, in den andern Gruppen durch Überspannungen Kurzschluss entstehen kann.
Die Zellen sind gegen das Gehäuse 7 der Einheiten durch Isolierschichten 6 getrennt. Wie aus Fig. 2- ersichtlich ist, sind in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel gewellte Zusatzschichten 6' auf dem Boden des Ge häuses vorgesehen und die Kondensatorzellen in eine Isoliermasse 8 eingebettet.
Die Klemmen 9, 10 und 11 jeder Einheit sind mit den aus den parallel geschalteten Elementen bestehenden Elementensätzen durch Leiter 12,12' und 12" verbunden. 12"' sind Leiteranschlüsse der äussern Sammel schienen 4, 4'. Die dargestellte Anordnung eignet sich zum Anschluss an ein Dreiphasen- oder Dreileitersystem; der elektrische Zusam menschluss der Zellen kann jedoch entspre chend dem Typus der Anlage, mit welcher der Kondensator verbunden ist, abgeändert sein.
Die Sammelschienen 4 und 4' sind auf Isolierstreifen 13 abgestützt, die ihrerseits auf isolierenden Streifen 14 ruhen, aber auch auf andere Weise getragen sein könnten.
Die Klemmen 9, 10 und 11 können von beliebiger, für diejenigen Spannungen geeig neter Konstruktion sein, bei welcher die Kondensatoren arbeiten sollen.
Um die Kondensatorklemmen und die mit ihnen verbundenen Stromzuleitungsteile zu verschalen und zu schützen, trägt das Ge- liäuse, 1 am einen Ende einen hohlen Ansatz, wie die Fig. 1, 2 und 3 zeigen. Dieser An satz weist in der gezeichneten vorzugsweisen Ausbildungsform einen wegnehmbaren Dek- kel 15 auf, welcher am Gehäuse mittelst Stützen in Form von Winkelstücken 16 und 1.7 befestigt ist. Zufolge der Befestigung des Deckels mittelst Schrauben 18 kann derselbe zwecks Vornahme von Anschlüssen oder zu Überwachungszwecken leicht entfernt wer den.
Jeder dieser Ansätze ist oben und un ten offen und die Zuleitungsdrähte können von unten eingeführt werden oder, wie in Fig. 3 gezeigt ist, von oben. 17' sind Fuss flansche der Winkelstücke 17, welche auf das obere Ende des unterhalb liegenden Win kelstückes passen.
Das Winkelstück 17 dient auch zusam men mit dem Schellenstück 19 und den Bol zen 20 zur Befestigung der Kondensatorein- heiten am Rohr 21. Auf der entgegengesetz ten Seite des Gehäuses ist ein ähnliches Win kelstück 17' angebracht, welches mit dem Schellenstück 19' das Befestigungsmittel der Einheiten für diese Seite am Rohr 21' bildet. Es können aber auch anders gestaltete Be festigungsmittel, die sich zum Befestigen der Einheiten an einem Gestell aus U-Eisen, oder an Tafeln oder an sonstigen festen Tei len eignen, an den Einheiten angebracht sein.
Die Fig. 3 zeigt mehrere Kondensatorein- heiten an einem Rohrgestell montiert; die untern drei Elemente sind gänzlich geschlos sen, um zu zeigen, wie die Klemmen und Sammelschienenteile eingekapselt sind. Bei den obern Einheiten sind die Deckel 15 weg genommen, um zu zeigen, wie die Einheiten an die Sammelschienen angeschlossen sein können. Die oberste Einheit 22 ist nur halb so gross (Fig. 3) als die übrigen. Daran ist die Anpassungsfähigkeit des Kondensators erkenntlich, indem Einheiten verschiedener Grösse miteinander im gleichen Einbau zu sammengeschaltet sein können.
Fig. 5 zeigt ein Detail der an den Kon- densatorenklemmen im gezeichneten Beispiel angeordneten Anschlussklemmenteile, bei wel chen Klemmenplatten 24 an die Anschluss- leiter 25 angelötet sind. Es können auch distanzhaltende Isolierhülsen 26 angebracht sein.
Es ist ersichtlich, dass der wegnehmbare Deckel 15 einen Überdeckungsteil 27 (Fig. 2) hat. Dieser Überdeckungsteil passt in den Deckel der benachbarten Einheit, indem er hinter denselben tritt, wodurch jegliche Spaltbildung zwischen benachbarten Einhei ten vermieden wird und damit ungewollte Berührung mit den Verbindungsleitern, sowie das Eindringen von Fremdkörpern in den Klemmenkanal. Diese Überdeckungen ermög lichen eine vollständig eingekapselte Durch führung der Anschlussleitungen durch eine Kolonne von Einheiten.
Da die Deckel 15 unabhängig voneinander abgenommen werden können, kann die Verschalung der Anschluss- leitung an beliebiger Stelle geöffnet werden, um die Überwachung und Reparaturen zu erleichtern.
Jede Kondensatoreinheit kann für sich zum Beispiel zur Reparatur herausgenommen werden, und es kann für den Anschluss des Kondensators zum Beispiel an ein Drei phasensystem gemäss Fig. 4 das Gehäuse auch so ausgebildet sein, dass es die Drossel spulen 23 aufnehmen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Kondensator, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Kondensatoreinhei- ten, von welchen jede ein Kondensatorzellen umschliessendes Gehäuse und Organe auf weist, mittelst denen diese Einheiten an einem Träger wegnehmbar befestigt werden können. UNTERAN SPRüCHE 1. Elektrischer Kondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse der Kondensatoreinheiten Klemmvorrichtungen angeordnet sind, zur Ermöglichung der Befestigung der Ein heiten am Träger. 2.Elektrischer Kondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Kondensatoreinheit an einer Ge häusewand Kondensatorklemmen angeord net sind, welche so ausgebildet sind, dass sie mit den Kondensatorklemmen der be nachbarten Einheit verbunden werden können. 3. Elektrischer Kondensator nach Patentan spruch und Unteranspruch ?, dadurch gc- kennzeichnet, dass zum Schutz der Kon- densatorklemmen und der Leiter am Ge häuse ein Ansatz angeordnet ist..1. Elektrischer Kondensator nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass der Ansatz einen wegnehmbaren Teil aufweist, zum Zwecke, die Kontrolle und die Herstellung von Verbindungen zu ermöglichen. 5. Elektrischer Kondensator nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass der Ansatz einen Überdeckungsteil aufweist, welcher in den Ansatz eines benachbarten Gehäu ses eingreift. 6.Elektrischer Kondensator nach Patentaii- spruch und Unteransprüchen 2, 3 und 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weg nehmbare Teil des Gehäuseansatzes aus einem Deckel besteht, welcher am Ge häuse der Kondensatoreinheit mittelst Stützen befestigt ist. 7. Elektrischer Kondensator nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis -3, da durch gekennzeichnet, dass am Ansatz eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist.
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Cited By (2)
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| DE1097567B (de) * | 1957-05-31 | 1961-01-19 | Siemens Ag | Elektrischer Starkstrom-Mehrfachkondensator fuer Niederfrequenz oder Mittelfrequenz |
Families Citing this family (3)
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