CH149117A - Photographischer Belichtungsmesser. - Google Patents

Photographischer Belichtungsmesser.

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CH149117A
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CH
Switzerland
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ring
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cylinder
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Bertram Ernst
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Bertram Ernst
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/38Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means
    • G01J1/40Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means using limit or visibility or extinction effect

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
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  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)

Description


      Photographischer    Belichtungsmesser.    Die Erfindung betrifft einen photogra  phischen Belichtungsmesser, welcher die Er  mittlung der Belichtungszeit rasch und ein  fach ermöglicht.  



  Gemäss der Erfindung sitzt auf dem die  Optik enthaltenden     Messrohr,    in welchem  Felder von abgestufter Helligkeit vorgesehen  und     äuf    welchem den einzelnen abgestuften  Lichtwerten zugehörige Reihen von Belich  tungszeiten angeordnet sind, ein mit einem  Längsschlitz versehener, drehbarer Zylinder,  welcher an einem Schlitzrand die Blenden  reihe trägt, so dass bei Einstellung einer  Marke des drehbaren Zylinders auf den  unter Anvisieren des Aufnahmeobjektes er  mittelten Lichtwert nur die demselben zuge  hörige Reihe von Belichtungszeiten neben der       Blendenreihe    sichtbar ist, alle übrigen Reihen  von Belichtungszeiten dagegen durch den Zy  linder verdeckt sind.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,  und zwar in         Fig.    1 im     Achsialschnitt,          Fig.2    zeigt eine abgestufte     Lichtmess-          scheibe;          Fig.    3 eine der     Licbtmessscheibe    vorge  schaltete transparente Scheibe,       Fig.    4 das Instrument in Ansicht,       Fig.    5 einen Querschnitt des     Messrohres     und des auf diesem drehbaren Zylinders, und       Fig.    6 das     Messrohr    in teilweiser Ab  wicklung vergrössert.  



  Die Vorrichtung enthält eine kleine photo  graphische Kammer, deren Bildmattscheibe 1  von dem     Messrohr    2 eingeschlossen ist und  zwischen zwei im Querschnitt winkelförmigen  Ringen 3 und 4 liegt. Letztere sind auf  des Umfanges mit einer Anzahl von Löchern  3' versehen. In dem äussern Ring 4 ist das       Objektivrohr    5 befestigt. Das     Messrohr    2 ent  hält einen weitern Ring 6, welcher die ei  gentliche     Lichtmessvorrichtung    trägt. Diese  besteht aus stufenförmig übereinander ange  ordneten, weissen lichtdurchlässigen Blättchen  7.

   Diese Blättchen sind alle aus demselben      Stoff hergestellt; die Abstufung im Licht  durchlass wird dadurch erreicht, dass die Zahl  der     aufeinanderliegenden    Blättchen stufen  weise zunimmt; der     Lichtdurchlass    ist so be  rechnet, dass jedes Feld nur annähernd die  halbe Lichtmenge des vorhergehenden     durch'-          lässt.    Das Licht gelangt von dem aufzu  nehmenden Objekt durch eine Mattscheibe 8  auf die die Felder mit abgestufter Helligkeit  bildenden Blättchen 7. Den Abschluss der  stufenförmig     übereinanderliegenden    Blättchen  bildet eine transparente Lichtscheibe 9 aus  Glas oder Zelluloid, auf welcher die Licht  werte 93 der Felder in Form von Zahlen  1-14 aufgedruckt, graviert oder geätzt sind.

    Die Scheibe 9 ist so eingesetzt, dass jeweils  eine der     Lichtwertzahlen    vor eine Stufe 7  und ein Loch 3' zu stehen kommt. Die bei  den Ringe 3 und 4 mit der Bildmattscheibe  1 und dem     Objektivrohr    5 halten die Licht  wertseheibe 9 mit den dahinter gelagerten  Stufenscheiben 7 zusammen und sind so ein  gesetzt, dass sich die Löcher 3' genau mit  den Lichtwerten     9a        bezw.    den Stufen 7 decken.  



  Auf der äussern Oberfläche des     Messrohres     2 sind, wie aus     Fig.    6 in teilweiser Ab  wicklung ersichtlich, vierzehn den Lichtwer  ten entsprechende Reihen 10 von Belichtungs  zeiten verzeichnet. Auf dem     Messrohr    2     sitzt     drehbar ein Zylinder 11; dieser ist mit einem  Längsschlitz 12 versehen, dessen Breite und  Länge der Breite und Länge je einer der  Zahlenreihen 10 entsprechen.

   Auf diesem  Zylinder ist längs des Randes des Schlitzes  12 die     Blendenreihe    13 angeordnet; ausserdem  sind auf dem Zylinder 11 eine Tabelle zur  Bestimmung der Tiefenschärfe, eine Tabelle  zur Bestimmung der längst zulässigen Be  lichtungsdauer bewegter Objekte, sowie eine  kurze Anleitung des Gebrauches des Belich  tungsmessers vorgesehen. Diese Tabellen, so  wie die Gebrauchsanweisung sind in den  Figuren der Einfachheit halber nicht wieder  gegeben. Zur Verhütung von Witterungsein  flüssen ist der Zylinder 11 von einer transpa  renten Schutzhülle 11' umschlossen. Diese  Schutzhülle wird durch ein vier ausgesparte  Felder aufweisendes Rippenrohr 14 gehalten,    welches auf dem Rohr 11 so befestigt ist,  dass die oben erwähnten Beschriftungen die  ausgesparten Felder ausfüllen.  



  Auf einem Ring 15 sind die gleichen  Lichtwerte als Zahlen 1-14 angeordnet,  wie auf der     Lichtwertscheibe    9. Die Ent  fernung der     Lichtwertzahlen    des Ringes 15  entspricht, wie aus     Fig.    6 ersichtlich, dem  Abstand der auf dem Rohr 2 angeordneten  Rehen 10 von Belichtungszeiten. Auf dem  Skalenring 15 sind ausser den     Lichtwertzahlen     noch die in Graden ausgedrückten Platten  empfindlichkeiten in Form eines Zahlenringes  15' angegeben.

   Der Skalenring 15 sitzt dreh  bar auf dem     Messrohr    2 und ist mit Rasten  16 versehen, in welche eine Nase 1<B>7</B> eines  auf dem     Messrohr    2 befestigten Federringes  17 eingreift, wodurch ein selbsttätiges Ver  stellen des Skalenringes 15 nach Einstellung  der Plattenempfindlichkeit verhütet wird.  



  Als Abschluss ist in das Hauptrohr 2 ein  Rohrstutzen 18 eingeschoben. Gegen den     in-          nern    Rand des Rohrstutzens 18 liegt die  Mattscheibe 8 an, welche das     Objektivrohr    5  umschliesst und durch eine Mutter 19 gehalten  wird. In dem     Objektivrohr    5 ist eine kleine  Sammellinse 20 mittelst eines Sprengringes  21 befestigt.  



  Das Lupenrohr 22 nimmt die Augen  muschel     23    auf, in welcher die Lupenlinse  24 befestigt ist.  



  Die Lichtmessung wird folgendermassen  durchgeführt  1. Der Skalenring 15 wird durch Drehung  auf den Empfindlichkeitsgrad der verwen  deten Platte eingestellt; diese Einstellung ist  vollendet, wenn die Nase 1<B>7</B> des Federringes  17 in die dem Empfindlichkeitsgrad zugehö  rige Rast 16 eingeklinkt ist.  



  2. Sodann wird die Augenmuschel gut in  das Auge gesetzt, damit kein Seitenlicht ein  tritt und der Zahlenkranz     911    durch     Verschie-          buug    des Lupenrohres 22 scharf eingestellt.  Diese Einstellung merke man sich an einer  Skala 25 des Rohres 22, bei allen weiteren  Messungen durch dasselbe Auge ist es ledig  lich erforderlich, das Lupenrohr 22 auf -die  gleiche Strichmarke der Skala 25 einzustellen:      3. Nunmehr visiert man das Objekt an,  welches auf der blauen Mattscheibe 1 er  scheint; sodann versucht man die Lichtwert  reihe'     9a    bis zu jener Zahl abzulesen, welche  ohne     Anspannung    des Auges noch gut lesbar  ist; diese Zahl merkt man sich.  



  4. Nunmehr wird der Zylinder 11 mit  seiner Pfeilmarke 26 auf die gleiche Zahl  des Skalenringes 15 eingestellt, welche noch  als gut lesbar bei der Messung ermittelt  wurde. Nach dieser Einstellung des Zylinders  11 sind sämtliche Reiben 10 von Belichtungs  zeiten verdeckt, mit Ausnahme jener, welche  der eingestellten     Lichtwertzahl    (gemäss     Fig.    4  zum Beispiel der Zahl 13) zugehört. Diese  Reihe- von Belichtungszeiten ist durch den  Längsschlitz 12 des Zylinders 11 sichtbar.  Aus der auf dem Zylinder 11 angeordneten       Blendenreibe    13 sucht man nun die für die  Aufnahme benutzte Blende und findet sodann  daneben die gesuchte Belichtungszeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographischer Belichtungsmesser, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Messrohr (2), in welchem Felder von abgestufter Hel ligkeit vorgesehen und auf welchem den ein zelnen abgestuften Lichtwerten (9a) zugehö- rige Reihen (10) von Belichtungszeiten an geordnet sind, ein mit einem Längsschlitz (12) versehener, drehbarer Zylinder (11) sitzt, welcher an einem Schlitzrand die Blenden reihe (13) trägt, so dass bei Einstellung einer Marke des drehbaren Zylinders (11) auf den unter Anvisieren des Aufnahmeobjektes er mittelten Lichtwert nur die demselben zuge hörige Reihe (10) von Belichtungszeiten neben der Blendenreihe (13) sichtbar ist,
    alle übri gen Reihen (10) von Belichtungszeiten dagegen durch den Zylinder (11) verdeckt sind. UNTERANSPRUCH: Photographischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Plattenempfindlichkeitsgraden und den Lichtwerten versehene, auf dem Messrohr (2) drehbare Ring (15) mit Rasten (16) ver sehen ist, in welche beim Einstellen des Ringes auf einen bestimmten Empfindlichkeitsgrad jeweilen eine federnde Sperrnase (17') ein klinkt und so den Ring (15) in der ihm ge gebenen Einstellung auf den entsprechenden Empfindlichkeitsgrad sichert.
CH149117D 1929-08-20 1930-07-31 Photographischer Belichtungsmesser. CH149117A (de)

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GB361000A (en) 1931-11-19
AT127090B (de) 1932-02-25

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