CH168466A - Vorrichtung zur Bestimmung der Belichtungszeit für photographische Aufnahmen. - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der Belichtungszeit für photographische Aufnahmen.

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CH168466A
CH168466A CH168466DA CH168466A CH 168466 A CH168466 A CH 168466A CH 168466D A CH168466D A CH 168466DA CH 168466 A CH168466 A CH 168466A
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Hiltpold Walter
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Hiltpold Walter
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  Vorrichtung zur Bestimmung der Belichtungszeit für photographische Aufnahmen.    Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung zur Bestimmung der Belichtungszeit  für photographische Aufnahmen, mit einem  Spiegel und einem     Pupillengrösse-Vergleichs-          körper,    bei welcher Bestimmung die Grösse  der Pupille eines auf den zu photographieren  den Gegenstand gerichteten menschlichen  Auges mittelst den Pupillengrössen entspre  chender, auf dem Vergleichskörper vorgesehe  ner Vergleichsmasse in dem vor das Auge  gehaltenen Spiegel gemessen und aus dem so  ermittelten     Wert    die     Belichtungszeit    unter  Berücksichtigung der     Blendenöffnung    und der  Empfindlichkeit des Aufnahmematerials be  stimmt wird.  



  Mit der erfindungsgemässen     Vorrichtung     wird bei äusserst einfacher Ausgestaltung eine  rasch durchzuführende und genaue     Messung     ermöglicht.     Die    Erfindung besteht darin, dass  die Vergleichsmasse, auf dem flachen Ver  gleichskörper, aus nebeneinander angeordne  ten Kreisflächen bestehen, deren Durchmesser  von einer der maximalen Pupillengrösse ent-    sprechenden Grösse bis zu einer der minimalen  Pupillengrösse entsprechenden Grösse     stufen-          w@ise    abnehmen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    ver  anschaulicht.  



  Die     Fig.    1 und 2 stellen eine Ausfüh  rungsform dar, bei welcher der Vergleichs  körper als biegsames Plättchen ausgebildet  ist, und es zeigt die     Fig.    1 den Vorgang beim  Messen in schaubildlicher Darstellung;     Fig.    2  zeigt in Ansicht den an das Auge angelegten  Vergleichskörper;     Fig.    3 veranschaulicht ein  auf der Rückseite des Vergleichskörpers vor  gesehenes Diagramm.  



  Die     Fig.    4 bis 6 zeigen ein     weiteres     Ausführungsbeispiel, und zwar die     Fig.    4 in  Vorderansicht, die     Fig.    5 im Schnitt und  die     Fig.    6 den Vergleichskörper dieser Aus  führungsform.  



       Bei    dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  und 2 ist auf einem     plattenförmigen,    bieg  samen Vergleichskörper     R    eine Reihe von      'im Durchmesser abgestuften Kreisflächen  vorgesehen, welche Vergleichsmasse bilden.  Der     Durchmesser    der grössten Vergleichs  fläche beträgt 9 mm     (Maximalgrösse    der Pu  pille), derjenige der kleinsten 1 mm (Minimal  grösse der Pupille). Jeder Kreisfläche ist ein  Ordnungsbuchstabe,<I>z. B.</I>     ca,   <I>b, c, d . .</I> ., bei  geordnet.  



  Um die Grösse der Pupille zu messen,  wendet .sich der Benützer in die Richtung des  zu photographierenden Objektes, fasst mit  einer Hand den Vergleichskörper R und setzt  ihn     unmittelbar    unterhalb des auf den zu       photographierenden        Gegenstand    gerichteten  Auges so an, dass, der die Kreisflächen ent  haltende Rand des Vergleichskörpers     un-          mittelbar    vor das untere Augenlid zu liegen  kommt. Mit der andern Hand wird etwa 8  bis 10 cm vom Auge entfernt der Spiegel     S'     in     vertikaler    Stellung gehalten.

   Der Ver  gleichskörper wird     nun    in einer     tangentialen     Ebene zum Augapfel unterhalb des Auges  verschoben und im .Spiegel die Grösse des Pu  pillendurchmessers mit der Grösse der einzel  nen Kreisflächen verglichen. Der Vergleichs  körper.     wird    dabei so weit verschoben, bis  im Spiegelbild     unmittelbar    unterhalb des Bil  des der Pupille eine ihr flächengleiche Kreis  fläche erscheint. Damit ist derjenige Durch  messer der Pupille, der von dem zu photogra  phierenden Objekt ausgestrahlten Licht be  eindruckt wird,     bestimmt.     



  Der Vergleichskörper selbst beeinflusst  während der Messung die Pupillengrösse nicht,  da er hierbei     unterhalb    des Auges verschoben  wird. Der Spiegel     S'    ist zweckmässig so klein  zu halten, dass er gerade nur die Pupille  und die Kreisfläche     abbildet,    wodurch die       Konzentration    des     Messenden    erhöht wird  und auch der Spiegel bei Einhaltung der rich  tigen     Entfernung    das Auge nicht beeinflusst.

    Der Spiegel     S'    ist     zweckmässig-in    ein Etui     E,     das zur Aufnahme des     Vergleichskörpers     dient, eingebaut, so     dass &     der ganze Belich  tungsmesser bequem in der     Westentasche    .des       Benützers    untergebracht werden     kann.     



  Es muss nun nur noch     die    dem bestimm  ten.     Durchmesser    der Pupille entsprechende    Belichtungszeit unter Berücksichtigung der  gebräuchlichen     Blendenöffnungen    und Film  empfindlichkeiten     bestimmt    werden. Die hier  für geltenden Beziehungen sind bei dem dar  gestellten Ausführungsbeispiel auf der Rück  seite des Vergleichskörpers     R    in Form eines       Diagrammes    veranschaulicht (Fix. 1 und 3).

    Die Pupillendurchmesser<I>a, b, c, d</I> ... sind  hierbei als.     Abszissen    und die Logarithmen  der Belichtungszeiten Z als Ordinaten dar  gestellt; die     Blendenöffnungen    sind als aus  Geraden bestehende Parameter gezeichnet  und mit den gebräuchlichen Werten 4, 5;  6, 3; 9; . . . angegeben. Zur Bestimmung  der     Belichtungszeit    genügt es, bei dem der  gemessenen Pupille zugeordneten Zeichen     a,    b,  <I>c, d .</I> . . im Diagramm     vertikal    nach auf  wärts zu gehen und den     .Schnittpunkt    mit  der schrägen Geraden, welche mit der ge  wünschten Blende angeschrieben ist, aufzu  suchen und auf der     Ordinatenachse    die ge  suchte Zeit abzulesen.

    



  Die so     ermittelte    Belichtungszeit gilt- für  eine     bestimmte    Empfindlichkeit des Auf  nahmematerials, für die das     Diagramm    kal  kuliert ist, zum Beispiel für<B>19'</B> Seheiner.  Bei einer Schicht von beispielsweise<B>17'</B>  Seheiner würde man mit der     ermittelten    Be  lichtungszeit unter-, bei einer Schicht von  beispielsweise 21   Seheiner überbelichten.

    Bei     Verwendung    einer lichtempfindlichen       Schicht    von grösserer oder geringerer Emp  findlichkeit als<B>19'</B> Seheiner muss daher für  je zwei     Scheinergrade    eine     Kreisfläche    weiter  rechts     bezw.    links von der als flächengleich  mit der zu messenden Pupille abgeschätzten  Kreisfläche abgelesen werden.  



  Die gleichen Erwägungen gelten auch  für die verschiedenen individuellen Unter  schiede der Pupillengrösse. Man kann die  Menschen nach der Grösse der Pupillen in  mehrere Gruppen einteilen, wovon eine  Gruppe als normal     angenommen    und für diese  Gruppe der- Belichtungsmesser kalkuliert  wird.     Gehört    ein     Individuum    einer Gruppe  mit grösserer Pupille an, so hat es eine ent  sprechende Zahl -von     Kreisflächen    weiter  rechts von der als flächengleich mit der zu      messenden Pupille ermittelten Kreisfläche ab  zulesen. Das Umgekehrte gilt von Individuen  mit einer kleineren Pupille als die normale.

    Welcher Gruppe ein Individuum angehört,  kann durch Vergleich     mit    einem Auge,  dessen Pupillengrösse man kennt, oder durch  einige Probeaufnahmen festgestellt werden.  



  Die gleichen     Betrachtungen    gelten auch  für die Verwendung von Gelbfiltern. Bei  zweifachem Gelbfilter wird zwei Kreisflächen  nach rechts, bei dreifachem Filter drei  Flächen weiter rechts     usf.    abgelesen.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    4  bis 6 kann ein für allemal auf die Gruppe,  der der Benützer angehört, eingestellt werden  und alle     andern    Faktoren können durch blosses  Nachstellen beweglicher Teile ohne Rechnung  ermittelt werden.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel sind auf  der einen Seite des Vergleichskörpers G die  die Vergleichsmasse bildenden Kreisflächen  angeordnet     (Fig.        6,).    Jede Kreisfläche hat  eine Bezeichnung in Spiegelschrift, die     bei     der Messung gleich im Spiegel abgelesen  werden kann. Auf der andern Seite des  Vergleichskörpers     (Fig.    5) sind die Be  lichtungszeiten in Form einer Kreisskala Z  angegeben. Ferner befindet sich auf dieser  Seite des Vergleichskörpers eine     Filterskala    F.  



  Durch eine Öse D ist mit dem     flachen     Vergleichskörper G ein Sektor P drehbar  verbunden, der an dem Vergleichskörper G  anliegt. Auf diesem Sektor sind die den Pu  pillendurchanessern zugeordneten     Ordnungs-          zeichen    in Form einer     Kreisskala    A angeord  net. Auf der Öse D ist ferner eine halb  kreisförmige Scheibe T aus transparentem  Material drehbar befestigt,. die auf der  Aussenseite des Sektors P anliegt, so dass  dieser zwischen dem Vergleichskörper G und  der transparenten Scheibe T liegt.

   Auf die  ser Scheibe ist eine zu den genannten Skalen  konzentrische     Seheinerskala        S    vorgesehen,  welche über der Skala A spielt, ferner     eine          kreisförmige        Blendenskala    B, die bei dem  dargestellten Ausführungsbeispiel oberhalb  der Belichtungsskala Z, die durch die trans  parente Scheibe T hindurch sichtbar ist,    spielt. Ausserdem ist auf der transparenten  Scheibe T eine Kreisskala U mit gleicher  Winkelteilung     wie    die Skala     S    vorgesehen,  deren Zweck später erörtert werden soll.  



  Die Pupille wird mit dem in der Zeich  nung nicht dargestellten Spiegel     wie    bei dem  Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1 bis 3  gemessen. Hierauf wird der aus den     Körpern     <I>T, P, G</I> bestehende Teil der     Vorrichtung    vom  Auge entfernt und nun die transparente  Scheibe T so verdreht, dass die Seheiner  grade des verwendeten     Negativmaterials    mit  dem ermittelten Pupillendurchmesser, der auf  der Skala A sichtbar ist, übereinstimmen.

    Nun kann bei der gewünschten Blenden=       öffnung,    die auf der     ,Skala    B ablesbar ist, die  unmittelbar darunter auf der Skala Z sicht  bare Belichtungszeit     abgelesen    werden.  



  Beim Arbeiten mit Gelbfiltern wird, be  vor die Blende gewählt und die Belichtungs  zeit abgelesen wird, derjenige Teilstrich der  Skala U     festgestellt,    .der sich mit der auf  dem Vergleichskörper G unmittelbar neben  der     Gelbfilterskala    F befindlichen Marke     NI     deckt und nun die transparente Scheibe T.  so weit verdreht, bis dieser Teilstrich sich  mit demjenigen der     Gelbfilterskala    deckt, der  dem verwendeten Filter entspricht.     Erst    jetzt  wird bei der gewünschten     Blendenöffnung     der Skala B die unmittelbar     darunter    auf  der Skala Z sichtbare Belichtungszeit abge  lesen.  



  Die Verschiedenheit     persönlicher    Pupillen  unterschiede ist bei dieser Ausführungsform  auf die Weise berücksichtigt worden, dass  der     Sektor    P in     verschiedenen    gesetzmässig  abgestuften Stellungen durch Druckknopf     g     in den     in        Fig.    6 eingezeichneten     Löchern        Ll,          Lx,        L3   <I>. . . . .</I> der Grundscheibe G nach  gestellt und festgehalten wird. Für eine be  stimmte Person bleibt der Druckknopf  ein für     allemal    in einer einmal     erprobten    Stel  lung stehen.  



  Der Sektor P kann auch gleichzeitig zur  Berücksichtigung verschiedener Filmempfind  lichkeiten verwendet werden, so dass für eine  bestimmte Person     und    eine bestimmte Film  sorte der Knopf     K    eine     bestimmte    Stellung hat,      die beim - Übergang auf ein anders empfind  liches     Aufnahmematerial    entsprechend einer  an den Löchern     L,,        L2,        L3   <I>. . . .</I> angebrachten  Skala nachgestellt werden kann.  



  Die dargestellten     Vorrichtungen    sind  ausserordentlich einfach und billig herzustel  len, überaus handlich und liefern sehr genaue       Messergebnisse.    Die Messung kann mit den  selben ausserordentlich rasch, bei einiger  Übung schon in 8 bis 4, Sekunden, durch  geführt werden. Die Zahl der Kreisflächen  kann so gross gewählt werden, dass die     Mess-          resultate    praktisch     nicht    beeinträchtigt wer  den, auch wenn der Messende statt einer be  stimmten Kreisfläche die benachbarte Fläche  als mit der zu messenden Pupillengrösse  flächengleich abschätzt.

   Ein weiterer Vorteil  der dargestellten     Vorrichtungen    besteht     darin,     dass der Vergleichskörper nur ganz wenige  cm 2 gross ist und daher     mit    dem Spiegel be  quem in einer Westentasche des Benutzers  untergebracht werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Bestimmung der Belich tungszeit für photographische Aufnahmen, mit einem Spiegel und einem Pupillengrösse- Vergleichskörper, bei welcher Bestimmung die Grösse der Pupille eines auf den zu photographierenden Gegenstand gerichteten menschlichen Auges mittelst den Pupillen grössen entsprechender, auf dem Vergleichs körper vorgesehener Vergleichsmasse in dem vor das Auge gehaltenen Spiegel gemessen und aus dem so ermittelten Wert die Be lichtungszeit unter Berücksichtigung der Blendenöffnüng und der Empfindlichkeit des Aufnahmematerials bestimmt wird,
    da durch gekennzeichnet, dass die Vergleichs masse auf dem flachen Vergleichskörper aus nebeneinander angeordneten Kreisflächen be stehen, deren Durchmesser von einer der maximalen Pupillengrösse entsprechenden Grösse bis zu einer .der minimalen Pupillen grösse entsprechenden Grösse stufenweise ab nehmen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Bestimmung der Be lichtungszeit nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreis flächen am Rande des Vergleichskörpers angebracht sind, so dass sie sich in eine Ebene mit der Augenpupille bringen lassen.
    2. Vorrichtung zur Bestimmung der Be lichtungszeit nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Kreisflächen aufweisende Vergleichskörper mit einem Sektor und einer transparenten Scheibe drehbar verbunden ist und dass auf die sen drei Teilen konzentrisch angeordnete Skalen für die Blendenöffnungen, Emp findlichkeiten, Belichtungszeiten und für Verlängerungsfaktoren für .die Verwen dung von Gelbfiltern vorgesehen sind.
    Vorrichtung zur Bestimmung der Be lichtungszeit nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, und 2, da durch gekennzeichnet, dass der die Skala für die Belichtungszeiten aufweisende Vergleichskörper zwecks Berücksichti gung der individuellen Unterschiede der Pupillengrösse relativ zu dem die Emp findlichkeitsskala aufweisenden Teil ein stellbar ist. 4.
    Vorrichtung zur Bestimmung der Be lichtungszeit nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis d, da durch gekennzeichnet, dass auf einem der drei drehbar miteinander verbundenen Teile eine Reihe von Löchern vorgesehen ist und .dass ein Knopf vorhanden ist, der durch eines dieser Löcher und ein auf dem benachbarten Vergleichskörper vorgesehenes Loch durchsteckbar ist und so diese beiden Teile in einer der in dividuellen Pupillengrösse .des Messenden entsprechenden Lage gegeneinander fest stellbar sind,
CH168466D 1932-03-04 1932-11-30 Vorrichtung zur Bestimmung der Belichtungszeit für photographische Aufnahmen. CH168466A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3625601A (en) * 1970-02-02 1971-12-07 American Optical Corp Method and apparatus for measuring retinal depressions and elevations

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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