Einrichtung an Batterieziindeinrichtungen zur Verminderung von Funkstörungen. Bekanntlich verursacht die Zündanlage von Verbrennungsmotoren erhebliche Stö rungen beim Empfang von drahtlosen Nach richten, namentlich, wenn beide Anlagen in nächster Nähe von einander arbeiten müssen. Besonders störend macht sich dies bei Luft fahrzeugen bemerkbar. Man schirmt daher alle Teile der Zündanlage durch einen ge erdeten, gut leitenden metallischen Überzug gegen die Ausstrahlung von Störwellen ab.
Besondere Massnahmen müssen bei Batterie zündung getroffen werden, weil über die Batterie auch die an diese angeschlossenen andern Stromabnehmer mit der Zündanlage verbunden sind und deshalb -hochfrequente Schwingungen auf sie übertreten können, wie Versuche bestätigt haben. Das Batterie kabel und damit die Batterie werden daher zweckmässig gegen das Übertreten von Schwin gungen geschützt, indem man erfindungsge mäss die Zündspule an ihrem batterieseitigen Ende, an dem auch der Vorschaltwiderstand liegt, über einen Kondensator an Masse legt und den Vorschaltwiderstand gleichzeitig als Hoch frequenzdrossel benützt.
Durch diese Anordnung wird der grösste Teil der aus der Spule kommenden, hochfrequenten Schwin gungen über den Kondensator nach der Masse abgeleitet, während der Rest vollends in dem in seiner üblichen Bauart als Hoch frequenzdrossel wirkenden Vorschaltwider- stand verzehrt wird. Man spart also durch die Schaltung eine besondere Drossel.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes wieder gegeben.
Die gesamte Zündanlage ist in einer allerseits geschlossenen und an Masse gelegten Metallhülle 1 untergebracht. In dieser Hülle befindet sich die Zündspule 2. Diese wird zweckmässig mit dem Kondensator 5 zusam men in ein geerdetes Metallgehäuse 11 gelegt. Dadurch wird es vermieden, dass etwa auf der Leitung vom Kondensator zur Spule hochfrequente Wellen nach aussen treten können. Das batterieseitige Ende 4 der Primärspule ist über den Kondensator 5 an das geerdete Metallgehäuse 11 gelegt. Von der Zündspule gehen die üblichen Verbin dungsleitungen zu dem Unterbrecher 3, dem Vorschaltwiderstand 7 und dem Verteiler 9, von welchem aus die Zündkabel zu den Zündkerzen 10 führen.
Die Verbindungslei tungen und die Zündkabel sind in Metall schläuchen verlegt, welche einen Teil der Metallhülle 1 bilden. Der Vorschaltwider- stand 7, welcher zwischen der Primärspule und dem Batteriekabel 6 der Batterie 8 liegt, wirkt durch diese Anordnung sowohl ohmisch, als induktiv. Seine induktive Wirkung be- günstigt die Ableitung von hochfrequenten, elektrischen Wellen über den Kondensator 5 zur Masse.
Device on battery ignition devices to reduce radio interference. It is known that the ignition system of internal combustion engines causes considerable interference when receiving wireless messages, especially when both systems have to work in close proximity to each other. This is particularly noticeable in aircraft. All parts of the ignition system are therefore shielded from the radiation of interference waves by a well-grounded, highly conductive metallic coating.
Special measures must be taken when the battery is ignited, because the other current collectors connected to it are also connected to the ignition system via the battery and therefore high-frequency vibrations can be transmitted to them, as tests have confirmed. The battery cable and thus the battery are therefore expediently protected against vibrations by, according to the invention, connecting the ignition coil to ground via a capacitor at its battery-side end, where the series resistor is also located, and using the series resistor as a high-frequency choke at the same time .
This arrangement means that most of the high-frequency vibrations coming out of the coil are diverted to ground via the capacitor, while the rest is completely consumed in the series resistor, which acts as a high-frequency choke in its usual design. The circuit saves a special choke.
In the drawing, an embodiment example of the subject invention is given again.
The entire ignition system is housed in a metal shell 1 which is closed on all sides and connected to ground. The ignition coil 2 is located in this shell. This is expediently placed in a grounded metal housing 11 together with the capacitor 5. This prevents high-frequency waves from escaping on the line from the capacitor to the coil. The battery-side end 4 of the primary coil is connected to the grounded metal housing 11 via the capacitor 5. The usual connec tion lines go from the ignition coil to the interrupter 3, the series resistor 7 and the distributor 9, from which the ignition cables lead to the spark plugs 10.
The connecting lines and the ignition cables are laid in metal hoses which form part of the metal shell 1. The series resistor 7, which is located between the primary coil and the battery cable 6 of the battery 8, has both an ohmic and an inductive effect due to this arrangement. Its inductive effect favors the dissipation of high-frequency electrical waves via the capacitor 5 to ground.