CH149190A - Einrichtung an Batteriezündeinrichtungen zur Verminderung von Funkstörungen. - Google Patents

Einrichtung an Batteriezündeinrichtungen zur Verminderung von Funkstörungen.

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CH149190A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Einrichtung an     Batterieziindeinrichtungen    zur Verminderung von Funkstörungen.    Bekanntlich verursacht die Zündanlage  von Verbrennungsmotoren erhebliche Stö  rungen beim Empfang von drahtlosen Nach  richten, namentlich, wenn beide Anlagen in  nächster Nähe von einander arbeiten müssen.  Besonders störend macht sich dies bei Luft  fahrzeugen bemerkbar.     Man    schirmt daher  alle Teile der Zündanlage durch einen ge  erdeten, gut leitenden metallischen Überzug  gegen die Ausstrahlung von Störwellen ab.

    Besondere Massnahmen müssen bei Batterie  zündung     getroffen    werden, weil über die  Batterie auch die an diese angeschlossenen  andern Stromabnehmer mit der Zündanlage  verbunden sind und deshalb     -hochfrequente     Schwingungen auf sie übertreten können,  wie Versuche bestätigt haben. Das Batterie  kabel und damit die Batterie werden daher  zweckmässig gegen das Übertreten von Schwin  gungen geschützt, indem man erfindungsge  mäss die Zündspule an ihrem     batterieseitigen     Ende, an dem auch der     Vorschaltwiderstand     liegt, über einen Kondensator an Masse legt    und den     Vorschaltwiderstand    gleichzeitig als  Hoch     frequenzdrossel    benützt.

   Durch diese       Anordnung    wird der grösste Teil der aus der  Spule kommenden,     hochfrequenten    Schwin  gungen über den Kondensator nach der  Masse abgeleitet, während der Rest vollends  in dem in seiner üblichen Bauart als Hoch  frequenzdrossel wirkenden     Vorschaltwider-          stand    verzehrt wird. Man spart also durch  die Schaltung eine besondere Drossel.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes wieder  gegeben.  



  Die gesamte     Zündanlage    ist in einer  allerseits geschlossenen und an Masse gelegten  Metallhülle 1 untergebracht. In dieser Hülle  befindet sich die Zündspule 2. Diese wird  zweckmässig mit dem Kondensator 5 zusam  men in ein geerdetes Metallgehäuse 11 gelegt.  Dadurch wird es vermieden, dass etwa auf  der Leitung vom     Kondensator    zur Spule  hochfrequente Wellen nach aussen treten  können. Das batterieseitige Ende 4 der      Primärspule ist über den     Kondensator    5 an  das geerdete Metallgehäuse 11 gelegt. Von  der Zündspule gehen die üblichen Verbin  dungsleitungen zu dem Unterbrecher 3, dem       Vorschaltwiderstand    7 und dem Verteiler 9,  von welchem aus die Zündkabel zu den  Zündkerzen 10 führen.

   Die Verbindungslei  tungen und die Zündkabel sind in Metall  schläuchen verlegt, welche einen Teil der  Metallhülle 1 bilden. Der     Vorschaltwider-          stand    7, welcher zwischen der Primärspule  und dem Batteriekabel 6 der Batterie 8 liegt,  wirkt durch diese Anordnung sowohl     ohmisch,     als induktiv. Seine induktive     Wirkung    be-         günstigt    die Ableitung von     hochfrequenten,     elektrischen Wellen über den Kondensator 5  zur Masse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Batteriezündeini-ichtutigeti zur Verminderung von Funkstörungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündspule an ihrem batterieseitigen Ende, an dem auch der Vor schaltwiderstand liegt, über einen Konden sator an Masse gelegt ist und der Vorschalt- widerstand gleichzeitig als Hochfrequenzdrossel dient.
CH149190D 1929-07-04 1930-06-02 Einrichtung an Batteriezündeinrichtungen zur Verminderung von Funkstörungen. CH149190A (de)

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