CH149263A - Fernmeldeanlage mit Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Fernmeldeanlage mit Gesellschaftsleitungen.

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CH149263A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


      Fornmeldeanlage    mit     Gesellschaftsleitungen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Fernmeldeanlage mit     Gesellschaftsleitungen          mid    kann insbesondere für     Fernspreclian-          lagen    von Vorteil sein.  



  Sie betrifft die Herstellung von Verbin  dungen zwischen den     TeilneUmerstellen    einer       Gesellscliaftsleitung    und Teilnehmerstellen  einer der andern     Gesellsellaftsleitungen    in  einfachster Weise unmittelbar über die  eigene Gesellschaftsleitung, -was     erfindungs-          e,        Uemäss        dadurch        erreicht        wird,        dass        ein        jeder          Gesellscliaftsleitung    zugeordneter     Sp#e#icher,

       der beim gegenseitigen Anruf der     Anschluss-          stellen    die Wähler in diesen     Anschlussstellen     einstellt, bei Wahl der Kennziffer einer an  dern     Gesellsebaftsleitung    deren     Anschaltung     an die anrufende Gesellschaftsleitung     unmit-          t(-lbar    herbeiführt.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer Anlage  nach der Erfindung zeigen die     Fig.   <B>1</B> und  2 der Zeichnung im Schema.     Fig.   <B>1</B> zeigt  dabei die Gesellschaftsleitung     VL    mit den         Teilne.hmerstellen    T Lind     TI,    während     Fig.    2  eine der     Gesellschaftsleitung    zugeordnete  Vermittlungsstelle zeigt. Im folgenden ist  zunächst eine Verbindung eines Teilnehmers       T    einer Gesellschaftsleitung mit einem Teil  nehmer     TI    derselben     Gesellschaftsleitung    be  schrieben.  



  Im vorliegenden, Beispiel sind an jeder  Teilnehmerstelle     Schrittschaltwerke    vorgese  hen, welche von einer in einer der Gesell  schaftsleitung zugänglichen Vermittlungs  stelle angeordneten Einrichtung     beeinflusst     werden können. Die     Schrittschaltwe#rke    an  den einzelnen Stellen arbeiten in der Weise,       dass    sie beim Verlassen ihrer Ruhestellung  bestimmte Kontakte     betätioen    und ausserdem       2#     noch in einer bestimmten Stellung, in     wel-          eh-er    die betreffende     Teilnelimerstelle    ange  rufen werden kann, weitere Kontakte beein  flussen.

   An der Teilnehmerstelle     T    zum Bei  spiel wirken diese Kontakte folgendermassen:  Der Schaltarm 20s kommt sofort bei dem      ersten Schritt mit dem Kontaktsegment in  Berührung; der Schaltarm 6s     verlässt    bei  spielsweise beim vorletzten Schritt,     z.B.    im  vorliegenden Falle beim<B>31.</B> Schritt, das Kon  taktsegment, während der Schaltarm 9s sofort  beim Verlassen der Ruhestellung seinen Kon  takt öffnet; die weiteren Schaltarme<I>10s,</I>     Ils     und 17s rufen nur bei der Stellung des       Schrittschaltwerkes,    in welcher die betref  fende     Spreelistelle    erreicht werden kann,  Kontaktschliessungen hervor.  



  Die Einrichtung in     derder    Gesellschafts  leitung zugänglichen<B>-</B> Vermittlungsstelle  dient zur Aufnahme der vom anrufenden  Teilnehmer ausgesandten Stromstösse, sowie  zur Aufspeicherung und Umrechnung der  selben; ausserdem bewirkt sie die     Rüe?i#sen-          dung    der Stromstösse in die Gesellschafts  leitung zwecks     Anschaltung    des     geWünsch-          ten    Teilnehmers unter Betätigung der den  einzelnen Stationen zugeordneten     Schritt-          schaltwerke.       Zur Aufspeicherung und Umrechnung  sind beispielsweise zwei     Schrittsahaltw-erhe    be  nutzt,

   von denen -der Speicher     Spl,    welcher  zuerst -eingestellt wird, von der Bauart eines  ersten     Varwählers    mit fünf Kontaktbänken und  demzufolge auch mit fünf Schaltarmen  <I>a,<B>b, e, d,</B> e</I> ist, während der Speicher     Sp2     nach Art eines Steuerschalters gleichfalls aus  fünf Kontaktsegmenten mit<B>je 10</B> Kontakten  besteht, wobei durch die Schaltarme bei der  Einstellung des Speichers die entsprechen  den Kontakte überbrückt werden.

   Die Wir  kungsweise der beiden Speicher ist derart,       dass    durch eine erste     Stromstossreihe    die fünf  Schaltarme a,<B>b,<I>e, d,</I></B><I> e</I> des Speichers     Spl     auf den der Zahl der Stromstösse     eutspre-          chenden    Schritt Sehr eingestellt werden, um  dort bis zur Rückstellung bei     Schluss    der  Verbindung stehen zu bleiben,

   und     dass    durch       (-ine        darauffol--ende    zweite     Stromstossreihe     die Schaltarme des Speichers     Sp2    auf die der  Zahl der Stromstösse entsprechenden Kon  takte in den Kontaktbänken     Kb    eingestellt  werden und diese Kontakte überbrücken.  Durch die Einstellung der beiden Speicher    ist ein bestimmter Weg festgelegt. Beim  Abgreifen der Speicher spricht beim Errei  chen dieses bestimmten Weges über diesen  eine Prüfeinrichtung an. Die     Verdrahtung     der Speicher ist in einfacher Weise aus dem  gegebenen Ausführungsbeispiel zu ersehen.

    Das     AbgTeifen    des Speichers erfolgt durch  eine Relaiskette, wobei gleichzeitig     Wechsel-          stromim-pulse    in die     Gesellsehaftsleitung    zur       Anschaltung    des gewünschten Teilnehmers  gesandt werden.  



       Ilebt    der Teilnehmer T seinen Hörer ab,       ..so    werden hierdurch die Kontakte seines       'Hahenumschalters    betätigt, das heisst es wer  den die Kontakte     13hu    und     15hu    geöffnet  und die Kontakte,     14hu    und     16hu        gesehlos-          sen.    Durch Schliessen des Kontaktes     16hu     erfolgt eine Erregung des Relais<B>U-2</B> im  Stromkreis:

   Erde, Kontakt     16hu,    Relais       U2,    Schaltarm 9s des     Schrittschaltwerkes,     Kontakt 5i,     Schaltarm    6s des     Schritischalt-          werkes,    Relais<B>J,</B> Batterie, Erde. Das Relais  <B>J</B> spricht in diesem Stromkreis infolge des  durch die     Vorschaltung    von Relais<B>U2</B> be  dingten geringeren Stromes nicht an.

   Durch  Erregung des Relais<B>U2</B> werden die     Kon-          fakte    1u2, 2u2, 8m2 und IM geschlossen, so       dass    die Adern a und     b    der Verbindungs  leitung     VL    über die Teilnehmerstelle T  überbrückt werden.

   Demzufolge wird das  in der der     Gesellsehaftsleitung        zugängliehen     Vermittlungsstelle liegende Relais<B>_A</B> erregt  über: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais  <B>A,</B> Kontakte     14le,    21w1, 135x,     a-Ader    der  Verbindungsleitung     VL,    Kontakt 1u2, Teil  nehmer T, Kontakt 2u2,     b-Ader    der Verbin  dungsleitung     YL.    Kontakte 133x, 23w1.       Wieli-,lung        II    des Relais<B>A,</B> Erde.

   Das Re  lais<B>A</B> betätigt seine Kontakte, so     dass    eine  Erregung des verzögerten Relais V zustande  kommt über: Erde, Kontakte<I>29w,</I>     30a,    Re  lais V, Batterie, Erde.     Dureh    Erregung des  Relais V wird das Relais Z über - Erde, Kon  takt 31v, Relais Z, Batterie, Erde und das  Relais<B>U</B> über: Erde, Batterie, Drehmagnet.  <B>Dl</B> des Speichers     Spl,    Schaltarm     sl    des  Speichers     Spl,    Relais<B>U,</B> Kontakt 91v, Erde  erregt.

   Ausserdem kommen die Relais<B>8</B> und           R,    zur Erregung über: Erde, Kontakt     80v,     Schaltarm     132s2,    des Speichers     Sp2,    Wick  lungen<B>1</B> der Relais<B>B</B> und<B>S,</B> Batterie, Erde.  Nach Erregung des Relais     T-T    erfolgt  durch Schliessen des Kontaktes 56u eine  Erregung der Wicklung,     II    des Relais     Wl     über: Erde, Batterie, Relais     Wl,    Kon  takte 56u,     57ul,        58pl,    59v, Erde.

   Das Re  lais WI öffnet seine Kontakte 21w1 und       !3i,i"l        unil    schliesst seine Kontakte 22w1 und       -Mw   <B>1.</B> Durch     #Öffnen.    der genannten Kontakte  wird das Relais<B>A</B> von der über die     Teil-          nchmerstelle    verlaufenden Schleife     abge-          .schaltet,    so     dass    es abfällt. Demzufolge  kommt jetzt eine Erregung des Relais H zu  stande, über: Erde, Batterie, Relais H, Kon  takte     70q,    79v, 78a,     761v,    Erde.

   Durch     Er-          re-,un-    des Relais H wird ein Erregerstrom  <B>"</B>     tn     kreis für das Relais M geschlossen über:  Erde, Batterie,     Wieklung        II    des Relais       II,    Kontakte<B>62q, 63h,</B> 66v, Erde.

   Das Re  lais     M        leut    durch Schliessen seiner Kontakte  <U>'Min</U> und     28m    einen Wechselstrom an die  Adern a und<B>b</B> der     Verbindungsleitung        VL,     welcher die an den einzelnen     Spreelistellen     vorgesehenen     Wechselstromrelais        R',        R'l....          beeinflusst.    Durch Erregung des Relais R  kommt ein Ansprechen des Relais<B>J</B> in der       Spreclistelle    T und ebenso in entsprechender  Weise in den weiteren     Sprechstellen,    deren  Einrichtungen hier nicht dargestellt sind,

   da  sie den Einrichtungen der Teilnehmerstelle  T entsprechen, zustande. Der Erregerstrom  kreis für das Relais<B>J</B> verläuft in der Sprech  stelle     T    über: Erde, Kontakt 7r, Kontakt 5i,  Schaltarm 6s des     Schrittschaltwerkes,    Relais       J-.    Batterie, Erde. Das Relais<B>J</B> hält sich zu  nächst, unabhängig von dem Kontakt 7r,  Über Erde, Kontakt 4d des Drehmagnetes<B>D</B>  des     SolirittsGlialtwerk-es,    Kontakt 3i, Relais<B>J,</B>  Batterie, Erde.

   Durch Erregung des Relais<B>J</B>  wird über den Kontakt 19i der     Drelimagnet     des     Schrittschaltwerhes   <B>D</B>     beeinflusst,    so     dass     das     Sellrittschaltwerk    um einen Schritt     fort-          geschaltet    wird und demzufolge an seinem       Sellaltarm    9s den Kontakt aufhebt.

   Das Re  lais     U2    bleibt in der anrufenden Teilnehmer  stelle trotz     Offnens        des.    Kontaktes am         Salialtarm    9s erregt, da der durch denselben  in der     Rul:Lestellung    geschlossene Kontakt  bei Ansprechen des Relais     U2    am Kontakt       8u2    überbrückt wird.

   Da an den übrigen  Sprechstellen, ausser an der anrufenden, das  dem Relais<B>U2</B> entsprechende Relais nicht  erregt ist, so besteht für alle übrigen Teil  nehmer der Gesellschaftsleitung keine     Mög-          lic'hkeit,    beim Abheben ihres Hörers durch  ihre     Ilakenumschalterkontakte    ihr entspre  chendes Relais     U2    zum Ansprechen zu brin  gen und sich somit an die gemeinsame Lei  tung anzuschalten.  



  Betrachten wir jetzt weiter die Schalt  vorgänge in der Vermittlungsstelle, so sehen  wir,     dass    nach dem Ansprechen des Relais       M    und der damit verbundenen     Aussendulig     des Wechselstromstosses eine Erregung des  Relais<B>Q</B> zustande kommt über: Erde, Bat  terie, Relais<B>Q,</B> Kontakte 68m, 65v, Erde.  .Das Relais<B>Q</B> legt sich in einen Haltekreis  über: Erde, Batterie, Relais<B>Q,</B> Kontakte       Oq,        79v,    78a, 76w, Erde. Durch Öffnen des  Kontaktes<B>62q</B> wird das Relais     M        aberregt,    da  durch der Kontakt 71m geöffnet und daher  wird auch durch Öffnen des Kontaktes<B>70q</B>  das Relais H stromlos.

   Es sei hier noch     er-          wä,'hnt,        dass    beim Ansprechen des Relais M  a     'h    eine Erregung des Relais     UI    erfolgte       ue,        kl     über: Erde, Batterie, Wicklung     II    des Re  lais<B>UI,</B>     Sellaltarm    51s2 des Speichers     Sp2,     Kontakte 541n, 5,3v, Erde.

   Das Relais     T-TI     legt sich mit seiner Wicklung     II    in einen  Haltekreis, der nach     Aberregung    des Relais       M    statt über den Kontakt 54m, über den  Kontakt     52ul    verläuft.

   Durch Erregung des  Relais     Ul    wird am Kontakt     57ul    der Erre  gerkreis der Wicklung     II    des Relais     WI    auf  getrennt, so     dass    jetzt die     Teilnehmersc'hleife     von der     Weel-iselstromquelle    abgetrennt und  wiederum zu dem Relais<B>_A</B> in der Vermitt  lungsstelle durchgeschaltet ist, welches wie  der anspricht und durch Öffnen des Kontak  tes 78a auch das Relais<B>Q</B>     aberregt.     



  Wie wir bei der Aussendung des; Wech  selstromstosses gesehen haben, arbeiten die  Relais H,     M    und     Q    in einer Erregerkette.  Diese Relais dienen zur     Stromstosskorrektur,         da das<B>.</B> Relais<B>A</B> infolge der langen Verbin  dungsleitungen für die erforderliche geregelte  Aufeinanderfolge von Stromstoss und Pause  nicht genügend regelmässig arbeitet. Diese  unregelmässige Arbeitsweise wird durch die  Relais     M,   <B>Q</B> und H korrigiert und dadurch  ein gleichmässiges,     Stromstossverhältnis        ge-          saha,ffen.     



  Nach Erregung des Relais     Ul    kommt  das Relais<B>D3</B> zum Ansprechen über<B>-</B> Erde'  Batterie, differential geschaltete und paral  lel liegende Wicklungen I und     II    des Relais       D3,    Kontakte     129u,        130ul,    131v, Erde.

   In  folge seiner     Differentialwirkung    kommt das  Relais<B>D3</B> nach Erregung des Relais     Ul    ver  zögert zum Ansprechen, wobei die Verzöge  rungszeit so bemessen ist,     dass    ein     Ansprethen     erst nach einmaligem Ablauf der Korrektur  kette der Relais     M,        Q    und<B>1-1</B> eingetreten ist,  um eine vorzeitige Beeinflussung der     Spei-          eher,    deren     Anschaltung    von dem Relais<B>D3</B>  am Kontakt     86d3    abhängig ist, zu vermeiden.  



  Nach der     Fortschaltung    der     Schrittschalt-          werke    an den     einzelnen#    Sprechstellen sind  in der Vermittlungsstelle demnach die Re  lais<B><I>A,</I></B><I> V, Z, R,</I>     8,   <B><I>U,</I></B>     Ul    und     D3    erregt.  



  Sendet jetzt der anrufende Teilnehmer  zwecks     Anschaltung    des gewünschten Teil  nehmers Nummernstromstösse aus, das heisst  unterbricht er stossweise die über die Adern  a und<B>b</B> der Verbindungsleitung verlaufende  Teilnehmerschleife, so wird entsprechend den  Unterbrechungen der Schleife das Relais<B>A</B>  in der     Vermittluno,sstelle    stossweise     aberregt     und -wieder erregt.' Die     Stromstosskorrektur-          relais   <I>M,</I>     Q    und H arbeiten jetzt entsprechend  der von dem Teilnehmer ausgehenden, Num  mernwahl,

   und zwar unter dem     Einfluss    des       Stromstossempfangsrelais   <B>A.</B> Die Korrektur  kette der Relais     M,   <B>Q</B> und H wird dabei über  den Kontakt 78a in einer 'Weise     beeinflusst,     wie dies bereits bei der Beschreibung des  ersten     Wecliselstromimpulses    zur     Fortschal-          tung    der     Schrittschaltwerke    aus der Ruhe  stellung beschrieben wurde, indem nämlich  durch den Kontakt 78a das Relais H durch  das Relais H (Kontakt     63h)    das Relais     M       und durch das Relais     M    (Kontakt     68m)

      das       Rela,is   <B>Q</B>     beeinflusst    wird, welch letzteres  jetzt die ganze     Kerrekturkette        durchÖffnen     der Kontakte<B>62q</B> und<B>70q</B> wieder zum<B>Ab-</B>  fallen bringt, so,     dass    eine neue Beeinflus  sung durch den Impulskontakt 78a     eintreteii     kann.

   Wir sehen also,     dass    jedes Relais der  Korrekturkette entsprechend den Strom  stössen des     Stromstossenipfangsrelais   <B>A</B>     beein-          flusst    wird, so     dass    auch der Speicher     Spl,     ,dessen     Drelimagnet   <B>Dl</B> vom Kontakt<B>87q</B>  über einen im folgenden genannten Strom  kreis     beeinflusst    wird, entsprechend der vom  Teilnehmer ausgesandten     Stromstossreihe    be  tätigt wird.

   Die ausgesandten     Stromstösse    be  einflussen demnach, falls sie aus vier Strom  stössen bestehen, den     Drehmagneteii   <B>Dl</B> des  Speichers     Spl    viermal, über: Erde, Batterie,  Drehmagnet     DI    des Speichers     Spl,    Kontakte       93u,        85ul,   <B>86d, 87q,</B> 88v, Erde.

   Der Spei  cher     Spl,    der, wie schon gesagt, einem be  reits bekannten     Vorwähler    entspricht, wird  demzufolge, wie in der Abbildung     durcli    An  deutung der fünf     SchaItarme   <I>a,<B>b, e, d,</B> e</I>  bei Schritt 4 dargestellt, auf den     vierteii     Schritt eingestellt.    Nach Ablauf der ersten     Stromstossreilie     fällt das Relais     U    ab, welches. während der       Stromstossreilie    über: Erde, Batterie, Wider  stand     Wil,    Kontakte     89q,    90u, Relais U,  Kontakt 91v, Erde, erregt gehalten wurde.

    Durch die     Aberregung    erfolgt am Kontakt  92u eine Umschaltung vom Drehmagneten  <B>Dl</B> des Speichers     Spl    auf den Drehmagneten  <B>D2</B> des Speichers     Sp2,    so     dass    demzufolge  jetzt die zweite     Stromstossreilie,    welche aus       z-wei    Stromstössen bestehen mag, auf den  Drehmagneten<B>D2</B> des Speichers     Sp2    wirkt  und diesen zweimal betätigt über: Erde, Bat  terie, Drehmagnet<B>D2</B> des Speichers     Sp2,    Kon  takte     92ie,        85ul,   <B>86d3, 87q,</B> 88v, Erde.

   Ent  sprechend der Beeinflussung des Drehmag  netes<B>D2;</B> wird der Speicher     Sp2    um zwei  Schritte     fortgesehaltet,    so     dass    seine Schalt  arme in jeder Kontaktbank, wie dies auch  in der Abbildung durch gestrichelte Linien  gezeigt ist, den Schritt 2 überbrücken.

        Nach Ablauf der zweiten     Stromstossreihe     wird das Relais     Ul,    welches während der  zweiten     Stromstossreihe    erregt gehalten  wurde, über: Erde, Batterie, Wicklung I des  Relais     Ul,    Kontakte     55ul,    54m, 53v, Erde,  abfallen.     Hierdurcli    kommt eine Erregung  des Relais W zustande, welches in gleicher  Weise wie das Relais<B>D3</B>     infolue    Differen  tialschaltung seiner beiden Wicklungen ver  zögert     ansprielit    über:

   Erde, Batterie, pa  rallel liegende Wicklungen<B>1</B> und     II    des Re  lais W, Kontakte 127u,     57ul,        58pl,    59v,  Erde; ausserdem wird das Relais<B>D3</B> durch  öffnen des Kontaktes     130ul        aberregt    und  die, Wicklung     II    des Relais     Wl    nach An  sprechen des Relais W erregt über: Erde,  Batterie,     Wicklung        II    des Relais     Wl,    Kon  takte 128w,     58pl,    59v, Erde.

   Durch     Erre-          Cung    des Relais W wird die aus den Re  lais     III,   <I>H2,<B>H3,</B></I> 114, 115 und P bestehende       Rtelaiskette    zum Abgreifen der eingestellten  Speicher angelassen-, wobei gleichzeitig mit  dem Abgreifen über die Kontakte der     Re#          lais    WI und     M    die Aussendung von     Weeh-          selstrom    in die Gesellschaftsleitung zur     An-          schaltung    des gewünschten Teilnehmers an  die Leitung erfolgt.  



  C  Das Relais<B>A,</B> welches bei der Aufnahme  der vom Teilnehmer     ausgesandt-en    Strom  stösse als     Stromempfangsrelais    arbeitete,  arbeitet beim Ablauf des Speichers als Takt  relais in der Relaiskette für die     Stromstoss-          gabe    in die     Gesellsehaftsleitung.    Zu den       Stromstosskorrekturrelais   <I>M,</I>     Q    und H kommt  jetzt noch ein weiteres Relais<B>0,</B> welche zu  sammen als     Stromstossiaktrelais    arbeiten, und  zwar derart,     dass    die Relais     M,   <B>0,

   Q</B> und H  durch gegenseitiges Wechselspiel ununter  brochen die Länge des     Üffnens    und Schlie  ssens des     Stromstosskreises,    bestimmen.  



  Das     Weehselspiel    der     obengenannten.    Re  lais<I>M,<B>Q,</B></I> H und<B>0</B> wird auf die Relais<B>A,</B>  <I>B,</I><B>D3</B> und<B>E</B> übertragen, und zwar in der  Weise,     dass,    wie. später beschrieben wird, die  Relais A,<I>B,</I><B>D3</B> und<B>E</B> im Takt verschieden  lang arbeiten.

   Es sei noch erwähnt,     dass    die       Relaishette        M,   <B><I>0,</I> Q</B> und H unter Vermitt-         lung    eines Kontaktes des Relais     TI    (11311 und  114h) auf die, Relaiskette<B><I>_A,</I></B><I> B,</I><B>D3</B> und<B>E</B>  arbeitet und unter Vermittlung eines Kon  taktes des Relais M (26m und     28.m)    in die  Gesellschaftsleitung Stromstösse sendet.  



  Die Relais R und<B>S,</B> welche. wie schon  gesagt, bereits bei Belegung der Vermitt  lungsstelle erregt wurden, legen sich in einen  Haltekreis, und zwar das Relais<B>S</B> über den  Kontakt 84s seine Wicklung I, und das Re  lais<B>B</B> seine Wicklung     II,    unter Vermittlung  .des Kontaktes 83r.  



  Das Abgreifen des Speichers durch die  Kette der Relais HI, 1-12     usw.    erfolgt fol  gendermassen:  Nach Ansprechen des Relais     VIT    kommt  eine Erregung des Relais<B>1-11</B> zustande über:  Erde, Batterie, Relais     Ill,    Kontakte 99b2,  96e,<B>95h,</B> 94w, Erde. Das Relais HI legt  sieh in einen     Haltestromkreis    über<B>-</B> Erde,  Batterie, Relais Hl, Kontakte 1001t1,     109p,          110v,    Erde.

   Durch Ansprechen des Relais  Hl erfolgt eine Erregung des Relais     11    über:  Erde, Kontakte 77w,     7Kill,        74pl,        73p,    72o,  <B>70q,</B> Relais H, Batterie, Erde. Durch     Selilie-          Ben    des Kontaktes 1141v kommt eine Erre  gung des Relais<B>A</B> zustande über: Erde, Bat  terie,     Wicklunw        III    des Relais<B>A,</B> Kontakte       112iv,   <B>125b,</B> 114h,     117pl,   <B>118p,</B>     119,t#,    Erde.

    Die Erregung des Relais H     brin        gt    eine     auf-          einanderfolgende    Erregung der Relais<I>31,<B>Q</B></I>  und<B>0</B> mit sich, wie dies schon für die Relais       M    und<B>Q</B> bei Aufnahme der Nummernstrom  stösse beschrieben wurde, welche nach ihrer       geffenseitigen    Beeinflussung das Relais     TI     wieder zum Abfall bringen, so     dass        dtirch     Schliessen des Kontaktes<B>IHM</B> eine Erregung  des Relais B erfolgt, über: Erde, Batterie.

    Wicklung     III    des Relais<B>A,</B> Kontakte     112ir,          125b,        Wieklung        II    des Relais B, Kontakte  115a,     117pl,   <B>118p,</B>     119v,    Erde. Das Relais  <B>A</B> bleibt in diesem Stromkreis erregt, wobei  gleichzeitig noch durch     Sühliessen    des Kon  taktes<B>126b</B> über die     Wickliing    I des Relais  B ein Haltestromkreis für das Relais B     züi-          stande    kommt.  



  Beim ersten Ansprechen des Relais<B>11</B>  wird über die Kontakte     28m    und 26m, da      das Relais M in Abhängigkeit vom Relais  H (Kontakt     63h)    erregt wird, ein Wechsel  stromstoss in die     Gesellsellaftsleitung    ge  sandt. Gleichzeitig wird das Prüfrelais     Pl     über den Kontakt 34h an die ungeraden  Schritte der Kontaktbank     Kbl    des Speichers       Sp2    angelegt, und zwar über Kontakte  39r,<B>36b,</B>     3#5ul,    341b, Relais     Pl,    Batterie,  Erde.

      Beim zweiten Ansprechen des Relais H  wird der zweite Wechselstromstoss ausge  sandt, unter gleichzeitiger Anlegung des  Prüfrelais     Pl    an die gerade Schrittzahl  der Kontaktbank     Kbl    des Speichers     Sp2,    da  jetzt das Relais B, -welches, beim ersten<B>Ab-</B>  fall des Relais H erregt wurde, seinen Kon  takt<B>37b</B> geschlossen hat, und zwar über:       Kontaktbank        Kbl    (gerade     Sehrittzahl),    Kon  takte 40r,<B>37b,</B>     35ul,        34h,    Relais     Pl,    Bat  terie, Erde.

   Da kein Potential an der Kon  taktbank     Kbl    der einzelnen Schritte (gerade  und ungerade) liegt, kommt das Relais     Pl.     nicht zur Erregung.  



  Beim zweiten Ansprechen des Relais     Il     wird das Relais A infolge     Auftrennung    des  Kontaktes<B>113h</B> stromlos.  



  In gleicher Weise, wie die Relais<B>A</B> und  B in Abhängigkeit, vom Relais     II    arbeiten,  arbeiten die Relais<B>D3</B> und<B>E</B> in Abhängig  keit vom Relais,<B>A,</B> indem beim ersten An  sprechen des Relais A, also demzufolge auch  beim ersten Ansprechen des Relais     LI,    das  Relais     D3    erregt wird, über: Erde, Kontakte  119v,<B>118p,</B>     117pl,    121a, 122e,     124,to,    Wick  lung     III    des Relais<B>D,3,</B> Batterie, Erde.

   Beim  ersten Abfall des Relais<B>A</B> (also beim zweiten  Ansprechen des Relais 11) kommt eine Er  regung des Relais<B>E</B> zustande, über: Erde,  Kontakte 119v,<B>118p,</B>     117pl,   <B>116d3,</B>     Wich-          lung    I des Relais<B>E,</B> Kontakte 122e, 124w,  Wicklung     III    des Relais<B>D3,</B> Batterie, Erde.  Das Relais<B>E</B> legt seine     Wieklung        Il    in einen  Haltekreis über den Kontakt 123e.  



  Fällt das Relais H zum zweiten Male ab,  so kommt eine Erregung des Relais H2 zu  stande über: Erde, Batterie, Relais H2, Kon  takte     102h3,    97e,<B>95h,</B> 94w, Erde. Der Halte-    kreis für das Relais     LI2    verläuft über: Erde,  Batterie, Relais 112, Kontakte     101h2,   <B>109p,</B>  110v, Erde. Ausserdem wird das Relais B  durch     Offnen    des Kontaktes     1141b    stromlos.  



  Bei der dritten Erregung des Relais H  wird wiederum wie bei der ersten Erregung  das Prüfrelais     Pl    an die ungeraden Schritte  der Kontaktbank     Kbl    angelegt und     ausser-          dem.in    gleicher Weise das Relais A erregt,  welches jetzt durch     Üffnen    seines Kontaktes  120a das Relais<B>D</B>     aberregt.     



  Fällt das Relais H zum dritten Male ab,  so erfolgt wie bei der ersten     Aberregung    ein  Ansprechen des Relais B, welches seinen  Kontakt<B>37b</B> schliesst, so     dass    das Prüfrelais       Pl    beim vierten Ansprechen des Relais     LI     die geraden Schritte der Kontaktbank     Kbl     prüft.  



  Bei der. vierten Erregung des Relais<I>H</I>  fällt das Relais<B>A,</B> ebenso wie dies bei der  zweiten Erregung des Relais, H geschah, ab.  so     dass    auch das Relais<B>E</B> durch     Offnen     des Kontaktes 121a stromlos wird.  



  Beim vierten Abfall des Relais H wird  wiederum durch     Üffnen    des Kontaktes 11411  das Relais B stromlos und ausserdem das Re  lais H erregt -über: Erde, Batterie, Relais  113,     Kontalde    154h4, 98h2, 96e,<B>95h,</B>     94,ni#     Erde. Das Relais 1-13 legt sieh über seinen  Kontakt 105h3 in einen Haltekreis.  



  Wird das Relais     11    zum fünften Male     er-          re        'gt,    so wiederholen sieh die eben beschrie  benen Vorgänge für die Relais<B><I>A,</I></B><I> B,</I><B>D3</B>  und<B>E,</B> wobei bei der sechsten     Aberregung     des Relais     LI    das Relais     II-1,    bei der     aehten          Aberregung    das Relais L15 erregt wird, wel  che Relais sieh in entsprechende Haltekreise  legen.  



  Bei der neunten Erregung des Relais     Il     kommt wiederum eine Erregung des Relais  A und somit auch eine Erregung des Relais  <B>D3</B> zustande.  



  Beim neunten Abfall wird das Relais B  in der schon beschriebenen Weise erregt, so       dass    bei der zehnten Erregung des Relais     11     das Prüfrelais     Pl    zum zehnten Male an die  Kontaktbank     Kbl    angeschaltet wird; gleich  zeitig wird hierbei das Relais<B>A</B> stromlos,      welches nun wiederum eine Erregung des Re  lais<B>E</B> herbeiführt. Durch diese Erregung  kommt beim zehnten Abfall des Relais H  eine Erregung des Relais P zustande über:  Erde, Batterie, Relais P, Kontakte<B>155h5,</B>  <B>103h3,</B> 97e,     951b,    94w, Erde.

   Das Relais P  betätigt seine Kontakte und führt dadurch  folgende Schaltvorgänge herbei: Durch     Üff-          ilen    des Kontaktes     73p    wird die Relaiskette  <I>11,<B>11,</B></I><B> Q, 0</B> in den Anfangszustand gebracht,  ebenso wie die Relais HI,     H2,   <B><I>H3,</I></B><I> H4, Hä</I>  durch Öffnen des Kontaktes     109p;    durch  Öffnen des Kontaktes<B>118p</B> kommt auch die  Kette der Relais<B><I>A,</I></B><I> B,<B>D3, E</B></I> in die Ruhe  lage; ausserdem wird der Haltekreis der       Wichlung        II    des Relais R durch den Kon  takt<B>82p</B> aufgetrennt;

   das Relais<B>S</B> hält sich  während der kurzen Zeit der     Auftrennung          infol-6    Kurzschlusses seiner Wicklung Il.       1)tiroll    Schliessen der Kontakte 38r und 41r  wird der     Prüfkreis    des Relais     Pl    für die  Kontaktbank     Kb2    vorbereitet.    Nachdem auch das Relais P beim Abfall  des Relais<B>E</B> stromlos geworden ist, wieder  holen sich die Vorgänge in derselben Weise  bei     Kontaktbank        Kbl.     



  Es werden wiederum<B>10</B> Stromstösse  durch<B>je</B> fünfmaliges Prüfen der geraden, und  ungeraden Schritte der Kontaktbank     Kb2     ausgesandt; nach Ablauf derselben werden  wiederum durch Erregung des Relais P die  Relais     Ill    bis<B>H5</B> der Relaiskette     aberregt.     Jetzt wird auch das Relais<B>8,</B> da es durch  Aufhebung des Kurzschlusses am Kontakt  81r keine Verzögerungswirkung beim Öffnen  des Kontaktes<B>82p</B> besitzt, stromlos, so     dass     das Prüfrelais PI durch Schliessen der Kon  takte 42s und 44s für die Kontaktbank     Kb3     des Speichers     Sp2    zur Verfügung gestellt  wird.

   Auch beim ersten Abgreifen der un  geraden Schritte der Kontaktbank     Kb3    wird  das Relais     Pl    noch nicht ansprechen, da das  Relais HI seinen Kontakt     46hl    zwar schon  geschlossen hat, aber der Schritt<B>1</B> nicht  überbrückt ist. Dies wird erst eintreten,  wenn beim zweiten Ansprechen des Relais  <B>11,</B> also beim zweiten Stromstoss seit Errei-         clien    der Kontaktbank     Kb3    die geraden  Schritte geprüft     w;3rden    und somit ein Er  regerkreis über den überbrückten Schritt 2  geschlossen wird.

   Dieser verläuft Über: Erde,  Kontakt 46h1, Speicher     Spl,    Schritt 2 im  Speicher     Sp2,    Kontakte<I>4-4s, 41r,</I><B>37b,</B>     35ul,     34h, Relais     Pl,    Batterie, Erde. Durch Schlie  ssen des Kontaktes     32pl    legt sich das Relais  PI in einen Haltestromkreis und verhindert  durch Öffnen. des Kontaktes     74pl    eine     aber-          maJige    Erregung des Relais H und somit  auch der gesamten Relaiskette, so     dass    auch  keine weiteren Wechselstromstösse in die       Gesellschaftsleitung    hinausgesandt werden.

    Auch die Relais A,<I>B,<B>D3,</B></I><B> E</B> werden durch  ,Öffnen des Kontaktes<B>117</B>     pl    stromlos.  



  Aus der Beschreibung ersehen wir,     dass     beim Absuchen der Kontaktbank     Kbl    zehn  Stromstösse, beim Absuchen der     Kontaktbank          Kb2    wiederum zehn Stromstösse, und beim  Absuchen der     Kontaktbank        Kb3    zwei Strom  stösse, insgesamt also     22    Stromstösse, statt der  -von der Teilnehmerstelle gegebenen Num  mernzahl 4,2 zur Aussendung gelangten.

    Durch die     22    Stromstösse werden sämtliche       Sellrittschaltwerke    um 22 Schritte verstellt,  wobei aber in der Stellung 22 derselben nur  an der gewünschten Sprechstelle 22 die ent  sprechenden Kontakte geschlossen werden,  so     dass    der dem Kontaktarm 17s entspre  chende Kontakt einen Stromkreis für den  Wecker     WK    zum Anruf des Teilnehmers  schliesst.

   Beim Abheben des Hörers tritt  infolge     Kontaktschlusses    an den     Schaltarmen,     die den Armen 10s<I>und</I>     Ils    entsprechen, eine  Erregung des dem Relais<B>U2</B> entsprechenden  Relais ein, wodurch eine     Anschaltung    des     ge-          wünse,liten    Teilnehmers herbeigeführt wird.  



  Durch die schon beschriebene Erregung  des Relais     Pl    fallen weiterhin beim Öffnen  des Kontaktes     58pl    die Relais<B>TV</B> und<B>1U1</B>  ab, so     dass    durch Schliessen der Kontakte  21u71 und<I>92w1</I> eine Speisung der     CTespräehs-          verbindung    über das     Stromstossempfangs-          relais   <B>A</B> erfolgt.  



  Wird nach Gesprächsbeendigung die  Teilnehmerschleife unterbrochen, so fällt das  Relais<B>A</B> ab und führt nach einiger Zeit den      Abfall des Verzögerungsrelais V herbei, wel  ches nun seinerseits auch nach einiger Zeit  das stark verzögerte Relais Z zur     Aberre-          gung    bringt. Während der Zeit von der     Ab-          erregung    des Relais<B>Y</B> bis zur     Aberregung     des Relais Z kommt ein Stromkreis für die  Relais     M    und WI zustande über: Erde, Kon  takte     60,-,    61v, Wicklungen<B>1</B> der Relais  <B>31</B> und     Wl,    Batterie, Erde.

   Durch Schliessen  der Kontakte 22w1 und 24w1     bezw.        Unt     und 28m wird ein Wechselstrom an die Ge  sellschaftsleitung gelegt, wodurch der Rück  lauf der     Schrittschaltwerke    'herbeigeführt  wird. Auch die Speicher<B>1</B> und 2 werden  auf irgendeine hier nicht interessierende Art  in ihre Ruhelage zurückgestellt.  



  Hätte der anrufende Teilnehmer den  Speicher     Spl    nicht durch 4, sondern durch  einen Stromstoss'     beeinflusst,    so wäre ein  Stromkreis für das Relais H nach der     Strom-          stossgabe    zustande gekommen über: Erde,  Kontakt     138z1I    (in einer andern Vermitt  lungsstelle), Relais X, Speicher     8p2    (Schritt       Schr2,    Kontaktbank     Kb4),    Schaltarme des  Speichers     Spl,    Punkt o, Widerstand WA,  Kontakte     137m1,    92u, Drehmagnet     D2     (spricht nicht an), Batterie, Erde.

   Das Re  lais X schaltet     durcli,Offnen    seiner Kontakte  133x und 135x das Relais<B>A</B> von der an  rufenden Teilnehmerstelle ab und schaltet  diese auf das     Stromstossempfangsrelais    der  andern     Verkelirsrichtung    (Linie     II)    um. Das  Relais<B>A</B> wird über den Kontakt 149x er  regt gehalten. Durch Schliessen des Kon  taktes 148x wird das Relais PI erregt und  verhindert dadurch einen Ablauf des Spei  chers.

   Durch Erregung des     Stronistossemp-          fangsrelais    in der Linie     II,    welches- dem  Relais<B>A</B> entspricht, werden dieselben     or-          gänge        lierbeigeführt,    wie dies bei Erregung  des Relais A der Fall ist; nämlich einmal  eine Erregung des dem Relais V entspre  chenden Relais und durch dieses eine Erre  gung des dem Relais Z entsprechenden Re  lais, so     dass    das Relais X erregt gehalten  wird über: Erde, Kontakte     150,-,11,        139vII,     140.v, Relais X     usw.,    wie schon bei Erregung  des Relais X beschrieben.

      Die weiterhin     ausgesandt-en        Stromstoss-          reihen    beeinflussen darauf Schalteinrichtun  gen in der andern Vermittlungsstelle.  



  Die Auslösung erfolgt in der Weise,     dass     zunächst bei     Stromloswerden    des     Stromstoss-          empfangsrelais    in der Linie     II    dieselben  Vorgänge, welche auch bei     Stromloswerden     des Relais A eintreten würden, sich abspie  len;

   das heisst es wird zunächst das in der  Linie     II    liegende, dem Relais V entspre  chende Relais stromlos, so     dass    durch<B>Off-</B>  nen des Kontaktes     139vII    das Relais X  stromlos wird und den Haltekreis für das  Relais<B>A</B> am Kontakt 149x öffnet, so     dass     hierdurch die schon beschriebene Auslösung  des der anrufenden     Gesellschaftsleituno,        zu-          el     geordneten Speichers herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Fernmeldeanlage mit Gesellschaftslei tungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeder Gesellschaftsleituno, zugeordneter Spei- eher, der beim gegenseitigen Anruf der An- schlussstellen die Wähler an diesen An- schlussstellen einstellt, bei Wahl der Kenn ziffer einer andern Gesellschaftsleituno# deren Anschaltung an die anrufende Gesell schaftsleitung unmittelbar herbeiführt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Fernmeldeanlage natli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Beeinflussung des Speichers seitens der anrufenden Stelle nach Anschaltung einer zweiten Gesellscha,fisleitung verhindert wird. 2.
    Fernmeldeanlage nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die die An- schaltung einer zweiten Gesellschaftslei tung herbeiführenden Relais die weitere Beeinflussung des Speichers durch<B>Ab-</B> schaltung des Stromstossempfangsrelais von der anrufenden Anschlussstelle ver hindern.
    <B>3.</B> Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- wahl einer Anselilussstelle der angeselial- teten Gesellse,haftsleitung durch Beein flussung des dieser zugeordneten Spei chers herbeigeführt wird. <B>4.</B> Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus lösung des der anrufenden Gesellschaft-- leitung zügeordneten Speichers erst nach Freigabe der angeschalteten Gesell- schaftsleitung herbeigeführt wird.
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