CH149396A - Verfahren zur Entarsenierung von eine freie Säure enthaltenden Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren zur Entarsenierung von eine freie Säure enthaltenden Flüssigkeiten.

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CH149396A
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  Verfahren zur     Entarsenierung        von    eine freie Säure enthaltenden Flüssigkeiten.    Es wurde gefunden, dass sich eine voll  ständige oder praktisch     vollständige    Entfer  nung des     Arsens    aus eine freie Säure ent  haltenden     Flüssigkeiten    dadurch erzielen  lässt, dass man diese Flüssigkeiten bei Tempe  raturen unterhalb<B>70'</B> mit mindestens einer  Verbindung behandelt, die den Säurerest  einer Sauerstoffsäure des Schwefels enthält,  bei der im Molekül mindestens zwei in direk  ter Bindung     stehende    Schwefelatome vorhan  den sind.  



       Derartige    Verbindungen sind ausser den  freien Säuren, wie     Thioschwefelsäure    oder  sonstige     Thion-        bezw.        Polythionsäuren,    ins  besondere deren Salze,     wie    zum Beispiel Na  triumthiosulfat. Es können auch Gemische  der genannten Stoffe verwendet werden.  



  Als zu reinigende, eine freie Säure ent  haltende Flüssigkeiten kommen neben eigent  lichen Säuren, insbesondere Schwefelsäure,  auch     beliebige    andere     säurehaltige    Flüssig  keiten in Betracht.    Das Arsen wird dabei als, Sulfid abge  schieden, welches leicht von der arsenfreien  oder praktisch     arsenfreien    Lösung abge  trennt werden kann.  



  Das Verfahren eignet sich insbesondere  auch für die     Entarsenierung    konzentrierter  Säuren, insbesondere konzentrierter Schwe  felsäure, zum Beispiel solcher über 50 bis  66       B6,    aus welcher die Entfernung des  Arsens auf direktem Wege bisher nur in  beschränktem Masse möglich war. Es ist  zwar schon vorgeschlagen worden, solche  konzentrierte Säuren zunächst mit Wasser,  zum     Beispiel    auf 47 bis 48       B6,    zu verdün  nen, alsdann mit Schwefelwasserstoff das  Arsen als Sulfid auszufällen und nach Ent  fernung des ausgeschiedenen Arsensulfids  die Säure wieder auf den gewünschten Grad  zu konzentrieren.

   Aber dieses Verfahren ist  wegen der     Notwendigkeit    des     Verdünnens     und     Wiedereindampfens    der Säure zu kost  spielig, während anderseits die direkte Be-           handlung    zum Beispiel konzentrierter Schwe  felsäure mit Schwefelwasserstoff auf die  Schwierigkeit, stösst, dass Schwefelwasserstoff  bekanntlich durch konzentrierte Schwefel  säure von über<B>50'</B>     B6    unter     Abscheidung     von Schwefel zersetzt wird.  



  Es ist auch schon mehrfach vorgeschlagen  worden, aus arsenhaltiger Schwefelsäure von  nicht über<B>50'</B>     B6,    sogenannter Kammer  säure, bei Temperaturen von 70 bis 80   mit       Natriumthiosulfat    oder bei noch höherer  Temperatur mit     Bariumthiosulfat    Arsen als  Sulfid auszufällen. Bei solchen     Tempera-          türeä    würden aber infolge des Anstieges .der  Löslichkeit .des Arsensulfids in konzentrier  teren Säuren, zum Beispiel in Schwefelsäure  von 60 bis 66       B6,    eine auch nur einiger  massen     befriedigende    Ausscheidung des  Arsens aus solchen Säuren ganz unmöglich  sein.  



  Im Gegensatz zu der bisherigen An  schauung bezüglich der Notwendigkeit hoher       Fällungstemperaturen    wurde überraschender  weise gefunden, dass es bei Vermeidung so  hoher Temperaturen, das heisst beim Arbei  ten unterhalb<B>70',</B> vorzugsweise unterhalb       6,0',    nicht nur möglich ist, aus eine freie       Säure    enthaltenden Flüssigkeiten, wie zum  Beispiel Säuren geringerer Konzentration,  zum Beispiel aus Schwefelsäure von<B>50'</B>     B6     und beliebig geringerer Stärke, sondern auch  aus höchstkonzentrierten Säuren, zum Bei  spiel Schwefelsäure von 60 bis 66       B6,     unter sparsamstem     Aufwand    an den zudem  verhältnismässig billigen,

   bequem und sicher  zu dosierenden     Fällungsmitteln    das Arsen  bis zur Grenze der     Nachweisbarkeit,    zum  Beispiel bis auf 0,0001 % und darunter, ja  bis zum vollständigen Verschwinden der  Arsenreaktion in bequemster Weise zu ent  fernen. Die Umsetzung erfolgt in ein  fachster Weise zum Beispiel durch Zugabe  der abgemessenen Menge des     Thiosulfates    in  Form einer     Lösung    zu der zu reinigenden  Flüssigkeit, wobei für gute und schnelle       Durchmischung    durch mechanische Vorrich  tungen, wie zum Beispiel Rührwerke bekann-         ter    Art, Einblasen von Gasen und derglei  chen, Sorge getragen werden kann. Die Fäl  lung kann bei gewöhnlicher Temperatur er  folgen.

   Temperaturerhöhungen über     etwa    35  bis 50  , je nach der Konzentration der zu  reinigenden Flüssigkeit an freier Säure, wer  den im allgemeinen besser vermieden. Es  empfiehlt sich daher, gegebenenfalls     ssräh-          rend    des Eintragens der     Fällungsmittel,    zum  Beispiel in     gelöster    Form, die Flüssigkeit zu  kühlen, oder diese in bereits vorgekühltem  Zustande, gegebenenfalls unter weiterer Küh  lung während des Eintragens der     Fällungs-          mittel,    zur Anwendung zu bringen.  



  Als     Fällungsmittel    können zum Beispiel       Thiosulfate    der verschiedensten Art Ver  wendung finden, ausser     Alkalithiosulfaten,     wie zum Beispiel     Natriumthiosulfat    oder       Ammonthiosulfat,    zum Beispiel auch solche  der Erdalkalien, wie zum Beispiel     Barium-          thiosulfat,    oder auch des Bleies usw.

   Die  Verwendung von     Thiosulfaten,    deren Katio  nen, wie zum Beispiel Ba oder     Pb,    mit dem  in der Flüssigkeit enthaltenen Säureion, zum  Beispiel dem     SO,,-Ion    schwer lösliche Verbin  dungen bilden, hat bekanntlich den Vorteil,  dass dabei die Kationen der     Fällungssalze     nicht, wie zum Beispiel bei     Verwendung    von       Alkalithiosulfaten,    in der Säure verbleiben,  sondern in Form unlöslicher     bezw.    schwer  löslicher Verbindungen, wie zum Beispiel       Erdalkalisulfate,    ausgeschieden werden und  zusammen mit dem Arsensulfid zum Beispiel  durch Filtration über Filtersteine,

   und nach  sonstigen bekannten Methoden von der Flüs  sigkeit     abgetrennt    werden können.  



  In Ausübung der Erfindung kann man  die     Fällungsmittel,    zum Beispiel     Natrium-          thiosulfat,    zu .der eine freie Säure enthalten  den Flüssigkeit, zum Beispiel 60 bis     66grä-          diger        .Schwefelsäure,    im Überschuss, zum Bei  spiel 18 bis     9,0    Teile     Na2Sz03.    5     aq    auf je  1 Teil As, zum Beispiel in Form einer     etwa     20 bis 40%igen wässerigen Lösung, hinzu  setzen, wobei das vorhandene Arsen als Sul  fid ausfällt.

   Den     Merschuss    des     Fällungs-          mittels    kann man nach Ausfällung des  Arsensulfids in geeigneter Weise, zum Bei-      spiel durch Zusatz einer geringen Menge  eines geeigneten Oxydationsmittels, zum Bei  spiel von 3%igem Wasserstoffsuperoxyd, be  seitigen, weil andernfalls die überschüssige,  beispielsweise in der Schwefelsäure verblei  bende     Thioschwefelsäure    infolge     Abschei-          dung    von Schwefel leicht zu einer nachträg  lichen Trübung der Säure Veranlassung gibt.

    Indessen bietet diese Arbeitsweise den Nach  teil, dass man, um eine Trübung der Flüssig  keit nach dem     Abfiltrieren    von dem Arsen  sulfidniederschlag zu vermeiden, das Was  serstoffsuperoxyd vor der Filtration zusetzen  muss. Hierbei geht aber, insbesondere, wenn  die nachfolgende Filtration längere Zeit be  ansprucht, leicht eine kleine     Menge    von  Arsen wieder in Lösung.  



  Es empfiehlt sich daher im     allgemeinen,     grössere     Überschüsse    des     Fällungsmittels    zu  vermeiden, was leicht zu erzielen ist, wenn  man vor der Fällung eine genaue Bestim  mung des Arsengehaltes der Flüssigkeit vor  nimmt und nicht mehr des     Fällungsmittels,     zum Beispiel     Thiosulfat,    anwendet, wie     etwa     bei Behandlung einer Schwefelsäure mit  einem Gehalt von etwa 0,1 % As 5 bis 8 Tei  len     Na28n01.    5     aq    auf 1 Teil gefundenes As  entspricht, wobei diese Verhältniszahl natür  lich nur als eine beispielsweise anzusehen ist,  die je nach Lage des Falles sowohl über-, wie  unterschritten werden kann.

   Bei dieser Ar  beitsweise ist die Menge der in der Flüssig  keit verbleibenden     Thioschwefelsäure    so ge  ring, dass nur eine sehr geringe     Sehwefel-          abscheidung    eintritt, die praktisch bereits  nach     etwa    24 Stunden beendet ist. Lässt man  daher die mit     Thiosulfat    in der angegebenen  Menge versetzte Flüssigkeit vor dem     Abfil-          trieren    vom As-Niederschlag etwa 24 Stun  den, oder noch länger, zum Beispiel 48 Stun  den, stehen, so :bleibt .das Filtrat vollkommen  klar.  



  Gegenüber der Fällung mit Schwefel  wasserstoff bietet das Verfahren, abgesehen  von seiner Anwendbarkeit auch für hoch  konzentrierte .Säuren, zum Beispiel Schwefel  säure über<B>50'</B>     B6,    den Vorteil der grösseren    Billigkeit schon wegen der Vereinfachung  der Apparatur infolge Wegfalles der Ent  wicklungseinrichtung für den Schwefel  wasserstoff und der Einrichtung für die Um  setzung desselben mit der zu reinigenden  Flüssigkeit. Es bietet ferner den Vorteil einer  bequemeren und sichereren Dosierung des       Fällungsmittels    und des Wegfalles der     Cre-          ruchsbelästigung    und Vergiftungsgefahr.

   Ein  weiterer Vorteil besteht darin, dass ein  etwaiger     S02-Gehalt    der zu reinigenden     Flü-s-          sigkeit    ohne Einfluss auf zum Beispiel     Thio-          sulfat    ist, während er bei Verwendung von  Schwefelwasserstoff unter Verbrauch von  Schwefelwasserstoff zur     Abscheidung    von  Schwefel nach der bekannten Reaktionsglei  chung führt.  



  Gegenüber dem bekannten Verfahren der  Ausfällung des Arsens aus Kammerschwefel  säure von<B>50'</B>     Be    vermittelst     Thiosulfaten     bei 70 bis 80   oder gar bis 100   bietet das  Arbeiten bei niedrigeren Temperaturen ge  mäss der Erfindung den Vorteil, dass es ge  stattet, auch aus höchst konzentrierten  Säuren, zum Beispiel Schwefelsäure von 60  bis<B>66'</B>     B6,    die der Behandlung mit     Thio-          sulfaten    nach den bisher bekannten Verfah  ren wegen der verhältnismässig erheblichen  Löslichkeit des Arsensulfids in den heissen  hoch konzentrierten Säuren nicht zugänglich  waren, das Arsen ohne die Notwendigkeit  einer vorherigen Verdünnung vollständig.

         bezw.    bis zur Grenze der     Nachweisbarkeit     auszuscheiden, und dabei noch den für das  bekannte Verfahren benötigten Aufwand an       Heizmitteln    zu ersparen, sowie die mit der  Erwärmung der starken Säuren und dem  Hantieren mit denselben verbundenen tech  nischen     Schwierigkeiten    und sonstigen     Vn-          annehmlichkeiten    zu vermeiden.  



  Gerade die technisch besonders wichtigen  hochgradigen Schwefelsäuren, wie zum Bei  spiel     Gloversäure,    boten der     Entarsenierung     nach allen bisher bekannten Verfahren ganz  besondere Schwierigkeiten noch insofern, als  sie bedeutend grössere Mengen von Arsen, wie  zum Beispiel     Kammersäure,    und     ausserdem.     im Gegensatz zu dieser, infolge ihres Gehaltes      an Stickoxyden, das Arsen zum Teil in der  schwer     ausfällbaren    fünfwertigen Form ent  halten.  



  Von ganz besonderer Bedeutung ist zum  Beispiel das Verfahren nach der Erfindung  auch für die an späterer Stelle beschriebene  erstmalig durch das Verfahren ermöglichte  laufende     Entarsenierung    von arsenhaltiger  Waschsäure im Rahmen der     Kontaktschwe-          f        elsäureherstellung.     



  Es empfiehlt sich bei der Behandlung von  höhere Oxyde des     Stickstoffes,    wie Salpeter  säure oder salpetrige Säure, enthaltenden  Säuren diese Verunreinigungen vor der Be  handlung mit     Thiosulfaten,    . zum Beispiel  durch Behandlung mit     S02,    Durchblasen von  Luft oder dergleichen, zu entfernen, weil be  reits sehr geringe Mengen derselben geeig  net sind, die Ausfällung des Arsensulfids zu  erschweren oder ganz zu verhindern.

   Die  Anwendung von     S02    für diesen Zweck emp  fiehlt sich insbesondere aus dem Grunde,  weil,     wie    oben .gesagt wurde, überschüssiges       S02    ohne Bedeutung für die Fällung des  Arsens mit     Thiosulfat        bezw.        Thiosäure    ist.  



  Auch kann die     Denitrierung,    wie gefun  den wurde, gegebenenfalls mit Vorteil in der  Weise erfolgen, dass man die Lösung vor der  Fällung mit     Thiosulfat    mit kleinen Mengen  von     Ammonsalzen    versetzt.  



  Der Umstand, dass ein     S02-Gehalt    der be  handelten Flüssigkeit den     Fällungsvorgang     in keiner Weise ungünstig beeinflusst, ist von  ausserordentlicher Bedeutung insofern, als er       gestattet,    auch beispielsweise solche     Schwe-          felsäuresorten    der Behandlung nach der Er  findung zu unterziehen; die, wie     häufig,     zum Beispiel von der     Denitrierung    her, ge  wisse Mengen von     S02,    zum Beispiel 2     gr    im  Liter, enthalten.

   Hieraus kann sich eine be  sonders wertvolle Anwendung des Verfah  rens bei der Darstellung von Kontaktschwe  felsäure ergeben, wobei das Arsen aus den       S02-haltigen    Röstgasen mit Hilfe von Schwe  felsäure herausgewaschen wird. Dieser       Waschprozess    findet mit kalter Säure statt,  die dabei ausser dem Arsen auch     S02    auf-    nimmt. Bisher war man genötigt, die so er  haltene     arsenhaltige,    im Rahmen der     Schwe-          felsäureherstellung    nicht mehr verwendbare  Schwefelsäure, die etwa 10 bis 15 % der Pro  duktion ausmacht, als minderwertig, zum  Beispiel an     Superphosphatfabriken    abzu  geben.

   Man kann nun das Arsen erfindungs  gemäss zum Beispiel mit     Natriumthiosulfat     aus dieser Säure     entfernen    und die so gerei  nigte Säure     benutzen,    um mit ihr das gebil  dete S03 hinter den Kontaktöfen aufzu  fangen, so dass man auf diese Weise die  Waschsäure als     100%ige        H2S04    im Prozess  wiedergewinnt. Man kann aber auch die er  findungsgemäss von Arsen befreite Säure  wieder als Waschsäure verwenden. Diese  Ausführungsform bietet den besonderen Vor  teil, dass man sich in diesem Falle darauf be  schränken kann, immer nur einen     Teil,        bezw.     die Hauptmenge des Arsens aus der Säure  zu entfernen.

   Hierbei ist die Ausnutzung  des     Thiosulfats    naturgemäss eine viel bessere,  weil man das     Fällungsmittel    nicht, wie bei  Entfernung der letzten Spuren des Arsens,  im     Überschuss    anzuwenden braucht.  



  <I>Beispiele:</I>  1. Schwefelsäure von 60       B6    mit 0,096  Arsen wird bei gewöhnlicher Temperatur  unter Rühren mit einer 40%igen     Natrium-          thiosulfatlösung    versetzt, und zwar im Ver  hältnis von 6     gr        Na2S203    . 5 1120 auf 1     gr     Arsen. Die Temperatur kann dabei gege  benenfalls bis auf<B>50'</B> steigen. Die vom  ausgeschiedenen     Arsentrisulfid    getrennte  Säure enthält weniger als<B>0,001%</B> Arsen.  



  2. Aus einer Schwefelsäure mit 92       H2SO4    und     0,139%    Arsen wird mit einer  40 %     igen        Thiosulfatlösung    im Verhältnis  von 7     gr        Na2S20;;    . 5 1120 auf 1     gr    Arsen  unter Rühren Arsensulfid ausgefällt. Hier  bei empfiehlt es sich, die Temperatur unter  <B>50'</B> zu halten. Die vom ausgeschiedenen       Arsentrisulfid    getrennte Säure enthält weni  ger als     0,001%    Arsen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Entarsenierung von eine freie Säure enthaltenden Flüssigkeiten, da- durch gekennzeichnet, dass man zwecks Ab- seheidung des Arsens als Arsensulfid die Flüssigkeiten bei Temperaturen unterhalb<B>70'</B> mit mindestens einer Verbindung behandelt, die den Säurerest einer Sauerstoffsäure des Schwefels enthält, bei der im Molekül min destens zwei in direkter Bindung stehende Schwefelatome vorhanden sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Fällungsmittel für das Arsen den Säurerest von Thion- säuren enthaltende Verbindungen Ver wendung finden. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Fällungsmittel für das Arsen Salze der Thioschwefelsäure Verwen dung finden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als Fällungsmittel für das Arsen Natriumthiosulfat Verwendung findet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Fällungs- mittel für das Arsen solche Verbindun gen verwendet werden, deren Kation mit dem Anion der in der zu reinigenden Flüssigkeit enthaltenen Säure eine min destens schwer lösliche Verbindung@bil- det. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Fällungs- mittel für das Arsen im Überschuss ver wendet wird und die überschüssigen Mengen des Fällungsmittels durch Zu satz von Oxydationsmitteln zerstört wer den. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fällungsmittel im Überschuss verwendet wird und die überschüssigen Mengen des Fällungsmittels vor der Trennung des Arsensulfidniederschlages von der eine freie Säure enthaltenden Flüssigkeit durch Zusatz von Oxyda tionsmitteln zerstört werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Fällungs- mittel in einer der Menge des auszu scheidenden Arsens möglichst genau an gepassten Menge angewendet wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass als Fällungsmittel für das Arsen Salze der Thioschwefelsäure in einer Menge entsprechend 5 bis 8 Tei len Na2S20$. 5 aq auf 1 Teil des auszu scheidenden Arsens verwendet werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zum Entarse- nieren von Gasen verwendete, eine freie Säure enthaltende Waschflüssigkeiten der Behandlung unterzieht. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Entarsenierung von eine freie Säure enthaltenden Waschflüssig _ keiten, die zum Waschen von arsenhalti gen Gasen im Kreislauf verwendet wer den, die Waschflüssigkeit jedesmal mit einer geringeren Menge des Fällungs- mittels behandelt, als zur vollständigen Ausfällung des Arsens nötig sein würde.
CH149396D 1929-11-13 1930-01-04 Verfahren zur Entarsenierung von eine freie Säure enthaltenden Flüssigkeiten. CH149396A (de)

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