CH149436A - Verfahren zur Bearbeitung von kalt zu ziehendem Walzmaterial. - Google Patents

Verfahren zur Bearbeitung von kalt zu ziehendem Walzmaterial.

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CH149436A
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Wilhelm Moll Rudolf
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Wilhelm Moll Rudolf
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  Verfahren zur Bearbeitung von kalt zu ziehendem Walzmaterial.         Um        Walzdrabt    und Stangen für das  Weiterziehen auf kaltem Wege vorzubereiten  ist es nach den bisherigen Methoden erfor  derlich geworden, das zu bearbeitende Material  durch Behandlung. mit Säure von dem an  haftenden Walzenzunder und Rost zu befreien,  Ferner     eDtferiit    man durch Spülen     iyu    Wasser  bad und nachfolgendes Tauchen in kochende  oder kalte     Kallimilch        (Ca(O.H)2)    die letzten  Spuren vorhandener Säure (Neutralisation).

    Der bei dem Vorgang auf dem Eisen haften  bleibende Kalk stellt hier den für das Ziehen  erforderlichen Überzug (Bast) dar, der aber  wegen der     Rostgefahr   <B>-</B> des     Metalles    längere  Zeit im     Wärmeofen    behandelt werden     muss.     Als Schmiermittel beim Ziehen des Drahtes  der Stangen sind     Rübbl,     Petroleum oder     Talgmischungen    gebräuchlich,  die mit dem Kalk, Kalkseifen bilden.  



  Von diesem bekannten unterscheidet sich  das vorliegende Verfahren folgendermassen<B>-</B>  Um metallisch reines Material, zu erhalten,  wird dasselbe in Säure geheizt, dann in kal-         tem    Wasser gründlich gespült Lind durch  Behandeln mit einer     Trinatriumphosphat    ent  haltenden Lösung, zweckmässig durch     Ein-          tauchen,    und     nachheriges    Trocknen an freier  Luft für das Ziehen fertiggestellt.

   Im Gegen  satz zu den bisher gebräuchlichen     Schinier-          mitteln    werden nun     zum    Kaltziehen Ablauf  mineralöle<B>-</B> welche in Verbrennungsmotoren  bereits als Schmieröle einmal benutzt sind<B>-</B>  als Schmiermittel verwendet.  



  Das neue Verfahren bietet infolge der  Behandlung des     züi    ziehenden Drahtes bezie  hungsweise der Stangen mit     Trinatriumphos-          phatlauge    als     Neutralisationsmittel    in Ver  bindung mit Ablaufölen als     Schiniermittel     folgende Vorteile:  <B>1.</B> Wegfall des     Erbitzens    der     Wasser-          und    Kalkbäder.  



  2. Wegfall der Trockenöfen.  



  <B>3.</B> Kalkfreies, blankes Endprodukt mit  glatter, porenloser Oberfläche.  



  4.     RestloserVerbrauch    des Schmiermittels,  da keine     Kalkseifenbildung    möglich ist.      Somit ist ersichtlich,     dass    gegenüber den  bisher gebräuchlichen Verfahren eine Verein  fachung der Arbeitsweise, eine Verbilligung  des Arbeitsganges und eine Verbesserung des  Endproduktes erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Bearbeitung von kalt zu ziehendem Walzmaterial, dadurch gekenn zeichnet, dass- das metallische Alaterial nach dem" Spülen im Säurebad und nach dem Spülen. mit kaltem Wasser mit einer Tri- natriumphosphat enthaltenden Lösung behan delt, an der Luft getrocknet und unter Ver wendung von Ablaufmineralölen als Schmier mittel gezogen wird.
CH149436D 1929-11-27 1930-06-23 Verfahren zur Bearbeitung von kalt zu ziehendem Walzmaterial. CH149436A (de)

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