CH149482A - Ziehverfahren und Ziehwerkzeug zur Herstellung von Metallhohlkörpern, insbesondere von hohen, mittelhohen und niedrigen Kochtöpfen aus Aluminium. - Google Patents
Ziehverfahren und Ziehwerkzeug zur Herstellung von Metallhohlkörpern, insbesondere von hohen, mittelhohen und niedrigen Kochtöpfen aus Aluminium.Info
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
Ziehverfahren und Ziehwerkzeug. zur Herstellung von Hetallhohlkörpern, insbesondere von hohen, mittelhohen und niedrigen Kochtöpfen aus Aluminium. Die Erfindung bezieht sich auf ein Zieh verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus Metall, insbesondere von hohen, mittel hohen und niederen Kochtöpfen aus Alu minium.
Bis jetzt sind solche Kochtöpfe so ge zogen worden, dass das Ziehen in mehreren Stufen (Ziehoperationen), je nach der Tiefe der Hohlgefässe, vorgenommen wurde, um die Faltenbildung und das Zerreissen des Metalles usw. zu verhüten.
Das Neue besteht darin, dass unter Ver wendung einer Ziehpresse sowohl hohe, als auch mittelhohe und niedere Hohlgefässe in einem einzigen Zuge, d. h. in einer einzigen Ziehoperation der Ziehpresse hergestellt wer den können, wobei nur ein einziges Zieh werkzeug verwendet zu werden braucht.
Gemäss der Erfindung wird mit einem Ziehstempel eine zum Beispiel von einem Blechhalter gehaltene Metallrundscheibe durch eine Matrize und unmittelk ir darauf durch einen zweckmässig aus Stahl bestehenden Ziehring durchgezogen, wobei der Ziehstem pel selbst in bestimmtem Abstande von seiner Stirnfläche mit einem konischen Verjüngungs teil versehen ist. Dadurch wird erreicht, dass mit dem Ziehen der Metallrundscheibe gleich zeitig auch ein Formen des bereits vorge formten Gefässes erfolgt. Durch den Ziehring wird Material der Metallrundscheibe, d. b.
des Gefässes entgegen der Bewegungsrichtung des Ziehstempels verschoben, so dass nach beendigtem Arbeitsgange der Ziehpresse und des Ziehstempels ein Hohlgefäss entsteht, dessen oberer Rand eine Verstärkung erhält. Der Ziehring formt aber nicht nur die Seiten wandung des Gefässes; sondern bearbeitet die innere und besonders die äussere Seitenwan dung derart, dass die Innenwandung glatt und porenfrei, die Aussenwandung glatt, poren frei und poliert wird, so dass es eines Polie rgins nicht mehr bedarf. Durch dieses Zieh verfahren wird zudem das Metall des Seiten mantels einer Kompression unterzogen, so dass die Metallfestigkeit gesteigert wird.
Durch dieses Ziehen der Metallrundscheibe mittelst Ziehringes wird zudem erreicht, dass zur Herstellung einer bestimmten Hohlgefäss- grösse Metallrundscheiben von kleinerem Durchmesser als bis jetzt verwendet werden können.
Das neue Ziehverfahren gestattet zudem, mit einem einzigen Werkzeuge Hohlgefässe aus einer und derselben Metallstärke und einem und demselben Innendurchmesser der Hohlgefässe mit verschiedenen Innenhöhen in einer einzigen Ziehoperation auf der Zieh presse herzustellen. Es lassen sich beispiels weise auf einem Ziehwerkzeuge für Fertig durchmesser von 180 mm Hohlgefässe von 60 mm, 80 mm, 100 mm, 120 mm, 140 mm, 160 mm oder verschieden anderen Innen höhen in einem einzigen Arbeitsgange der Ziehpresse herstellen.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 das Ziehwerkzeug und in der Fig.2 ein fertiges Hohlgefäss teilweise im Schnitt dargestellt.
Die Metallrundscheibe 1, aus welcher das Hohlgefäss 2 in einer einzigen Ziehoperation der Ziehpresse herzustellen ist, wird in be kannter Weise zwischen Matrize 3 und Blech halter 4 festgehalten. Unmittelbar unter der Matrize 3 liegt der aus Stahl bestehende Ziehring 5 und unter diesem diagonal an geordnete Abstreifer 6, die aus federnd ge lagerten Bolzen etc. bestehen können. Zum Ziehen ist ein Ziehstempel 7 vorgesehen, welcher in bestimmtem Abstande von seiner Stirnfläche einen konischen Verjüngungsteil von bestimmtem Ausmass aufweist. Die Run dung 9 der Matrize 3 muss in bestimmtem Verhältnisse zur Rundung 10 des Ziehstem pels 7 gehalten sein.
Der in der Pfeilrich tung 7 laufende Ziehstempel 7 stellt die Gefässwandung in an sich bekannter Weise auf, indem er die Metallrundscheibe unter dem Blechhalter 4 wegzieht. Das soweit ge formte Hohlgefäss erreicht in bestimmtem Momente die Kante 11 des Ziehringes 5. Der Ziehring 5 verdrängt nun .das Material der Seitenwandung des geformten Gefässes entgegen der Bewegungsrichtung des Zieh- Stempels, und dieses Material legt sich dann an den konischen Verjüngungsteil 8 des Zieh stempels 7 an, so dass ein Hohlgefäss ent steht, das in Fig. 2 im Schnitt dargestellt ist.
Die Seitenwandung ist in gewollter Höhe verstärkt, bis zu einer gewissen Höhe über dem Boden des Hohlgefässes etwas geringer als die Stärke der verwendeten Metallrund- scheibe 1. Bei richtiger Wahl der Abmes sungen lässt sich mit einem einzigen Arbeits gange der Ziehpresse ein Hohlgefäss herstel len, dessen Innendurchmesser gleich ist der Innenhöhe und dessen Seitenwandung innen glatt und porenfrei und aussen glatt, poren frei und poliert ist und keiner Nacharbeit bedarf.
Zudem erhält die Metallfestigkeit des Seitenmantels eine bedeutende Erhöhung, nämlich zum Beispiel von 21,5 kg/cm2 bei Aluminium auf 43 kg/cm2. Zum Abheben des fertiggestellten Hohlgefässes vom Zieh stempel 7 dienen die diagonal angeordneten, federnden Abstreifer 6, welche beim Rück wärtslaufen des Ziehstempels 7 das Hohl gefäss von letzterem abstreifen und durch den Fressentisch durchfallen lassen. Dadurch wird erreicht, dass alle Arbeitsgänge der Ziehpresae vollwertig ausgenützt werden kön nen, Faltenbildung ausgeschlossen ist und somit defekte Stücke nicht vorkommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRCCHE I. Verfahren zum Ziehen von Metallhohl körpern, insbesondere von hohen, mittel hohen und niedrigen Kochtöpfen aus Aluminium durch Ziehen in einer ein zigen Ziehoperation auf einer Ziehpresse, dadurch gekennzeichnet, dass eine Metall rundscheibe vom Ziehstempel unmittelbar nacheinander durch eine Matrize und einen Ziehring geführt wird, welch letz terer Material der Metallrundseheibe, d. h.des Gefässes, entgegen der Richtung der Bewegung des Ziehstempels verschiebt und zusammen mit dem mit einem in bestimmtem Abstande von seiner Stirn fläche angeordneten konische nVerjüngungs- teil versehenen Ziehstempel einen ver stärkten obern Rand des Gefässes bildet, die äussere Seitenwand glatt, porenfrei, poliert, die innere glatt und porenfrei bildet, unter gleichzeitiger Härtung des Seitenmantels.II. Ziehwerkzeug zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar unter halb der mit einem Blechhalter (4) zu sammenarbeitenden Matrize (3) ein Zieh- ring (5) angeordnet ist, mit welchem Material die Metallrundscbeibe entgegen der Bewegungsricbtung des Ziebstampels (7) nach oben geschoben und an den am Ziehstempel (7) vorgesehenen konischen Verjüngungsteil (8) gelegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH149482T | 1930-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149482A true CH149482A (de) | 1931-09-15 |
Family
ID=4405092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149482D CH149482A (de) | 1930-07-28 | 1930-07-28 | Ziehverfahren und Ziehwerkzeug zur Herstellung von Metallhohlkörpern, insbesondere von hohen, mittelhohen und niedrigen Kochtöpfen aus Aluminium. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149482A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145346B (de) * | 1952-04-08 | 1963-03-14 | Willi Kraft | Tiefziehverfahren |
| DE1527908A1 (de) * | 1965-05-04 | 1970-01-22 | American Can Co | Verfahren zum Formen eines becherfoermigen Behaelters |
-
1930
- 1930-07-28 CH CH149482D patent/CH149482A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145346B (de) * | 1952-04-08 | 1963-03-14 | Willi Kraft | Tiefziehverfahren |
| DE1527908A1 (de) * | 1965-05-04 | 1970-01-22 | American Can Co | Verfahren zum Formen eines becherfoermigen Behaelters |
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