CH149525A - Verfahren zum Zusammenbau elektrischer Maschinen mit geschweisstem Gehäuse. - Google Patents

Verfahren zum Zusammenbau elektrischer Maschinen mit geschweisstem Gehäuse.

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CH149525A
CH149525A CH149525DA CH149525A CH 149525 A CH149525 A CH 149525A CH 149525D A CH149525D A CH 149525DA CH 149525 A CH149525 A CH 149525A
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CH
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Verfahren zum Zusammenbau elektrischer Maschinen mit geschweisstem     Gehäuse.       Bei elektrischen Maschinen mit in sich  selbständigem geschweisstem Gehäuse war es  bisher notwendig, um eine genau zentrische  Lagerung der     Ständerbleche    zu erreichen,  das fertig geschweisste Gehäuse in einer  Drehbank oder Bohrmaschine auszubohren  und so die Innenflächen von etwa     achsial    in  das Gehäuseinnere eingeschweissten Rippen  nach einer gemeinsamen Zylinderfläche zu  bearbeiten. Es wurden dann unter genauer  Ermittlung der Abstände die Befestigungs  mittel für die Blechpakete, wie etwa     schwal-          benschwanzförmige        (etwa    gehobelte) Leisten  angeschraubt.  



  Durch die vorliegende Erfindung soll die  Herstellung einer derartigen Maschine erheb  lich vereinfacht werden, insbesondere aber  das Drehen, Bohren, Ausmessen und An  reissen für eine .sitzrichtige Befestigung der       Schwalbenschwanzleisten,    soweit- es möglich  ist, vermieden werden.

   Erfindungsgemäss  wird dies     -dadurch    erreicht, dass aus den,'    Trägerleisten für die Blechpakete und einer  Schablone     vorübergehend    ein Käfig     gebildet     wird derart, dass die einzelnen Trägerleisten  in bezug aufeinander in der richtigen Lage  gesichert sind, worauf dieser Käfig in den  Hohlraum eines     geschweissten    Gehäuses ein  gesetzt wird und die Trägerleisten mit. an  liegenden Teilen dieses Gehäuses verschweisst  werden.

   Um bei dem Einsetzen des Käfigs  ein     Verwinden    zu vermeiden, können zur  Verbindung der     Schwalbenschwanzleisten     mit den     Druckplatten    Zwischenstücke ver  wendet werden, die die Schwalbenschwanz  leisten in der     Schwalbenschwanzform    genau  angepassten Nuten fassen und die weiter an  die Druckplatten der Maschine angeschraubt  werden können.  



  Im folgenden ist ein Beispiel des neuen  Verfahrens anhand einer schematischen Dar  stellung in der Zeichnung     .erläutert.    In die  ser stellt 1 die Stirnwand der Maschine. 2 die  Gehäusewand dar. Mit 3     sind    die     Druckplat              ten    bezeichnet, die zur Verspannung der  Blechpakete in der Maschine erforderlich  sind. Diese müssen als einziger Bestandteil  genau rund abgedreht werden.

   An ihrem       Innenumfang    sind zwischen Fingern 5     Aus-          n        'hmungen    gelassen, die den Nuten der     Ma-          e   <B><I>e3</I></B>       schine    entsprechen, durch     die    also die Wick  lungen zu den Wickelköpfen herangeführt  werden. 6 stellt die     schwalbenschwanzförmi-          gen    Leisten dar, in denen die Schwalben  schwanzform, wie üblich, genau hergestellt  (gewalzt oder gezogen usw.) ist.

   7 sind wei  ter die     Zwischenstücke,    durch die die Druck  platten 4 und die     Schwalbenschwanzleisten     6 für den Zusammenbau vorübergehend zu  einem Käfig vereinigt sind. Sobald das Ma  schinengehäuse als solches geschweisst ist,  wird in die kreisförmigen     Ausnehmungen     der Bleche 1 der aus den Teilen 3, 6 und 7  gebildete Käfig eingeschoben, indem die  Leisten 6 in bezug aufeinander genau ihre  richtige Lage haben. Hierauf werden diese  Leisten an ihrer Aussenseite mit den Ring  blechen 1     bezw.    mit- andern Konstruktions  teilen, an denen sie befestigt werden können,  verschweisst, wobei sie durch die Druckplat  ten in ihrer richtigen Lage gesichert bleiben.

    Hierauf werden     die,    Druckplatten von den  Zwischenstücken 7 abgeschraubt, dann auch  diese Zwischenstücke abgenommen, worauf  der Einbau der Bleche in .die Maschine erfol  gen kann. Die Druckplatten werden     dann    an  den     Schwalbenschwanzleisten    durch Riegel  platten $ gesichert, die in an den Enden der  Leisten eingefräste Nuten 9     eingreifen    und  auf die     Druckplatten    unter Benutzung .der  für die Befestigung der Zwischenstücke ver  wendeten Bohrlöcher aufgeschraubt werden  können.

       Auf    die gleiche     Weise    erfolgt auch  auf der andern Seite die     Befestigung    der       Druckplatten,    nachdem     diese    mit den einge  setzten Blechen in einer Presse zusammen  gedrückt sind. Auf diese Weise ergibt sich  ein sehr einfacher Aufbau in der Maschine  bei Vermeidung jeglicher     Verspannbolzen.     Die Zwischenstücke 7 können bei der Ver  wendung einer einheitlichen Schwalben  schwanzgrösse. für Maschinen von ganz ver-         schiedenen    Grössen verwendet werden.

   An  Stelle .der     Druckplatten    kann auch eine be  liebige andere Schablone verwendet werden,  um den Befestigungsrippen ihre richtige  Lage in bezug aufeinander zu geben. Jedoch  wird in den meisten Fällen die ohnedies be  nötigte     Druckplatte    hierfür das einfachste  Mittel darstellen. Die     Anwendung    des Er  findungsgedankens ist nicht auf das be  schriebene Verfahren     bezw.    Ausführungsbei  spiel beschränkt; insbesondere kann der ge  samte Aufbau .der zu bauenden Maschine von  dem genannten Käfig ausgehen, an dem die  einzelnen Gehäuseteile hierauf angeschweisst  und so zu dem Gehäuse vereinigt werden.

    Auch kann an Stelle von Schwalbenschwanz  befestigung jede beliebige andere der bekann  ten Befestigungsarten für die Bleche ver  wendet werden, so insbesondere, wie dies be  reits vorgeschlagen worden ist, auch     Ver-          spannbolzen,    die in nach aussen zu offenen  Nuten der Bleche liegen, - die mit Verstei  fungsrippen verschweisst sind. Auch kann  das neue Verfahren .sinngemäss auch für die  Herstellung des Läufers einer elektrischen  Maschine verwendet werden. ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Zusammenbau elektrischer Maschinen mit in sich selbständigem ge schweisstem Gehäuse, dadurch gekennzeich net, dass aus den Trägerleisten für die Blech pakete und einer Schablone vorübergehend ein Käfig gebildet wird, derart, dass die ein zelnen Trägerleisten in bezug aufeinander in der richtigen Lage gesichert sind, worauf dieser Käfig in den Hohlraum eines ge schweissten Gehäuses eingesetzt wird und die Trägerleisten mit anliegenden Teilen dieses Gehäuses verschweisst werden. LTNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Schablone. die Druckplatten der Maschine verwendet werden. - .
    2.. Verfahren nach dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur -Vermei- dang eines Verwindens des Käfigs die Leisten durch Zwischenstücke mit der Schablone verbunden werden, die sie längs eines hinreichend langen Stückes in ach- sialer Richtung führen. 3. Verfahren nach dem Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass als Befesti gungsleisten Schwalbenschwanzleisten ver wendet sind. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch '3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatten durch Riegelplatten an der Maschine be- festigt werden, die in in die Trägerleisten eingearbeitete Nuten eingreifen. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Riegelplatten an den Druckplatten die selben Bohrlöcher verwendet werden, wie für das Anschrauben der Zwischenstücke an die Druckplatten.
CH149525D 1929-09-19 1930-08-28 Verfahren zum Zusammenbau elektrischer Maschinen mit geschweisstem Gehäuse. CH149525A (de)

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CH149525D CH149525A (de) 1929-09-19 1930-08-28 Verfahren zum Zusammenbau elektrischer Maschinen mit geschweisstem Gehäuse.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746193C (de) * 1939-08-25 1944-06-08 Siemens Ag Verfahren zum Zusammenbau geschweisster Gehaeuse elektrischer Maschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746193C (de) * 1939-08-25 1944-06-08 Siemens Ag Verfahren zum Zusammenbau geschweisster Gehaeuse elektrischer Maschinen

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