CH149576A - Einrichtung zur induktiven Übertragung von Gleichstromstössen über Fernmeldeleitungen. - Google Patents

Einrichtung zur induktiven Übertragung von Gleichstromstössen über Fernmeldeleitungen.

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CH149576A
CH149576A CH149576DA CH149576A CH 149576 A CH149576 A CH 149576A CH 149576D A CH149576D A CH 149576DA CH 149576 A CH149576 A CH 149576A
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CH
Switzerland
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


  Einrichtung zur induktiven     Übertrzigung    von     Gleichstromstössen     über Fernmeldeleitungen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung     zur        Übertragung    von Gleichstrom  stössen über Fernmeldeleitungen auf induk  tivem Wege.  



  Zur Vermeidung der Nachteile der bekann  ten     Stromstossübertragungseinrichtungen,    die  mit Wechselstrom arbeiten oder welche die  vorhandene Gleichstrombatterie der Vermitt  lungsstelle zur Erzeugung von Gleichstrom  stössen benutzen, ist bereits vorgeschlagen  worden, als Stromquelle für die zu übertra  genden Stromstösse in der sendenden Station  eine Gleichstrombatterie geringer Spannung  (zum Beispiel Trockenelement) zu verwenden  und die zur sicheren     Tbertragung    der Strom  stösse über die Fernleitungen erforderliche  Spannung durch einen Transformator mit  grossem Übersetzungsverhältnis zu erzielen.

    Hierbei wird, wie bei den andern bekannten       Stromstossübertragungseinrichtungen,    zur Er-         zeugung    der Stromstösse der Stromkreis über  die Ortsbatterie     stossweise    geschlossen.  



  Solche Anordnungen mit einfacher     Ein-          und    Niederausschaltung der die Impulse lie  fernden Stromquelle reichen in normalen  Fällen aus, dagegen ergeben sich beträcht  liche Schwierigkeiten, wenn der Energie  bedarf in der Leitung besonders gross ist.     was     zum Beispiel bei Fernleitungen erheblicher  Länge oder insbesondere bei     @#@'ahlanrufanla-          gen    der Fall ist. -Man könnte zwar die in die  Leitung zu gebende Energie dadurch Reiter  erhöhen, dass man der Ortsbatterie einen  Strom genügender Stärke entnimmt. Doch  bringt dieser     Ausweg    die bekannten Nach  teile mit sich, die bei Schliessung oder Unter  brechung hoher Stromstärken auftreten.  



  Die Erfindung ermöglicht die Beibehal  tung der normalen Stromstärken und trotz  dem eine Verdoppelung der in die     Leitun\.;     übertragenen Energie, indem die In.duktions-           stromstösse    durch     Umpolung    der     Stromquell:,     zum Beispiel der Ortsbatterie, erzeugt wer  den.

   Um die Batterie zu schonen und sie nur  während der tatsächlich erforderlichen Be  nutzungsdauer eingeschaltet zu halten,     kann     dabei im Stromkreis zur Erzeugung der  Gleichstromstösse ein Schaltkontakt angeord  net sein, der sich erst bei Einleitung des       Wahlvorganges    (zum Beispiel beim Aufzie  hen einer Nummernscheibe) schliesst und nach       Beendigung    des Wahlvorganges alsbald sich  wieder öffnet.

   Zum Empfang der Strom  stösse sind     zweckmässigerweise    polarisierte  Relais vorgesehen, da. diese einmal eine ver  hältnismässig hohe Empfindlichkeit besitzen       ui!d    ausserdem infolge ihres     Ansprechens    auf  eine bestimmte Stromrichtung jede Fehlschal  tung (zum Beispiel durch doppeltes Anspre  chen beim Ein- und Ausschalten der Strom  stösse) mit Sicherheit verhindern.  



  Das Vorhandensein eines polarisierten Re  lais und der wechselnden     Impulsrichtung    er  möglicht in besonders zweckmässiger Weise  die Aussendung eines einzelnen Impulses, der  den     ei;,entliehen    Wahlimpulsen vorausgeht  und schliesslieb auch die Auslösung der     Rück-          stellvorgänae    gestattet. Dieser Impuls kann  zum Beispiel dazu verwendet werden, die mit  der Leitung verbundenen polarisierten Relais  bei Einleitung des Wahlvorganges einmal  umzulegen und dadurch     Schaltvorgänge    zur  Vorbereitung des     Stromstossempfanges    auszu  lösen.

   In     @Vahlanrufanlagen    kann diese vor  bereitende Umlegung des Ankers der polari  sierten Relais     beispielsweise    auch zur Sper  rung der Stationen und zur Geheimhaltung  des Gespräches ausgenutzt werden. Die  Rückstellung der     polarisierten    Relais in die  normale Ruhelage nach Beendigung des       Wahlv    organfies oder bei Aufhebung der Ver  bindung lässt sich ferner für weitere Schalt  vorgänge, zum Beispiel zur     Vorbereitung     eines Ausschaltstromkreises oder zur     Rück-          fiihrung    der benutzten     Schalteinrichtungen     (Schalter,     Schrittschaltwerke)    verwenden.  



  In der Zeichnung ist die Schaltung einer  Teilnehmerstelle einer     Wahlanrufanlage    dar-    gestellt, welche eine Einrichtung nach der  Erfindung in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform aufweist.  



  Mit den Klemmen     a    und<I>b</I> ist die Station  an die Gesellschaftsleitung L     an-eschlossen.     Dabei wird zweckmässig ein Ringübertrager       RU    zwischengeschaltet, insbesondere dann.  wenn es sich um     hochspannungsbeeinflusste     Leitungen handelt. Im Ruhezustand sind die  Klemmen<I>a</I> und<I>b</I> mit einem polarisierten Re  lais     E    verbunden, dessen Kontakt e im untern  Teil der Zeichnung dargestellt ist.

   Während  der Impulsgabe dagegen ist das Relais B er  regt, so dass sein Kontakt     bi    das Empfangs  relais     E    abtrennt und die     Sekundärseite        IS     des     Stromstossübertraaers        TS.        TP    anschaltet.  Während des Gespräches befindet sich der       Frontakt        bi    wieder in der dargestellten Lage,  jedoch ist der Kontakt     12,1    umgelegt. so dass  ,jetzt die Sekundärseite     US    des Sprechüber  tragers<I>U</I><B>S</B><I>, UP</I> in Reihe mit dem Fernhörer  F an der Leitung liegt.

   Die     Einschaltun,-          des    Mikrophonkreises, dem die Primärseite  <I>UP</I> des Sprechübertragers und das     Mikro-          phon    11 angehören, erfolgt gleichzeitig mit  dieser Umschaltung beim Abheben des Hö  rers durch den Hakenumschalter<I>HL'</I> und Er  regung des Relais<I>Il.</I> Der Anruf der ge  wünschten Station wird in bekannter      reise     durch Einstellung des Schaltarmes     S_1    eines       Schrittschaltwerkes    auf den der gewünschten  Station zugeordneten     Sehrittkontakt    herbei  geführt.

   Sobald der Schaltarm eine     gewisee     Zeit in dieser Stellung verweilt hat.. wird  durch das Ansprechen von durch Verzöge  rungseinrichtungen gesteuerten Schaltmitteln.  der Wecker TV der     anuerufenen    Stelle in Tä  tigkeit gesetzt. Die     L'berwaehung    des     Be-          legungszustandes    der Leitung wird durch  ein Schauzeichen SZ ermöglicht.  



  Der Anruf einer     ge-,vünschten    Station ge  schieht auf folgende     -reise:    Sobald der  rufende Teilnehmer den Hörer abhebt,     wird     durch Umlegen des Hakenumschalters     IIt'     das Relais     Il    erregt:

   - Ortsbatterie<I>OB.</I>     Re-          laiswleklung    11, Ruhekontakt     a1.        um,-elegt_r     Hakenumschalter<I>11L'.</I> Ruhekontakt     ri.        -r     Ortsbatterie<I>UB.</I> Über den Kontakt     h=    wird      einerseits ein Haltestromkreis für das Relais  H vorbereitet, anderseits wird über den Kon  takt<I>las</I> der Mikrophonstromkreis geschlossen:

    -- Ortsbatterie OB,     -Mikrophon        3T,    Primär  ivicklung<I>UP</I> des Sprechübertragers, Kontakt       hs,    Hakenumschalter HU, Kontakt     vi,     Ortsbatterie<I>OB.</I> Gleichzeitig wird durch  Umlegen des     Kontaktes        lai    das Empfangs  relais E von der Leitung abgetrennt und  der     Fernhörerkreis,    enthaltend Sekundär  wicklung U<B>S</B> und Fernhörer F, an die Lei  tung angeschlossen.

   Durch einen vierten  Kontakt     h4    des Relais<I>H</I> wird das Relais<I>B</I>  zum Ansprechen gebracht:     -I-    Ortsbatterie  <I>OB,</I> Relaiswicklung<I>B,</I> Ruhekontakt     si,    Ar  beitskontakt     114,    -Ortsbatterie<I>OB.</I> Durch  das Umlegen des Kontaktes     h5    wird schliess  lich der Erregerstromkreis für das Relais P  und durch Öffnen des Kontaktes<I>las</I> die     Aus-          lösullg    vorbereitet.  



  Sobald das Relais B anspricht, wird der  Kontakt     bi    umgelegt, der zur Ermöglichung  der Wahl den     Fernhörerkreis    abschaltet und  den Impulsübertrager     TP.        TS    mit der Lei  tung verbindet. Ausserdem wird der Kontakt  <I>b2</I> und dadurch der Impulsstromkreis über  die Primärwicklung     TP    des Impulsübertra  gers geschlossen:     -I-    Ortsbatterie OB, ge  schlossener Kontakt b2.

   Ruhekontakt s2, Pri  märwicklung     TP,    Ruhekontakt     s3,    - Orts  batterie<I>OB.</I> Damit aber beim Schliessen des  Impulsstromkreises noch kein störender Im  puls in die Leitung gelangt, der zum Beispiel  zu Fehlschaltungen Anlass geben könnte,  sind die Relaiskontakte so justiert, dass sich  zuerst Kontakt b2 und dann Kontakt     bi     schliesst.  



  Zur Aussendung des ersten Impulses  kommt es vielmehr erst nach dem Anspre  chen des     Stromstossrelais        S.    Durch das Re  lais B wird nämlich auch der Kontakt     b3    ge  schlossen, der die Erregung des Relais C her  beiführt.

   Dieses Relais hält sich über seinen  Kontakt<B>ei</B> und bringt gleichzeitig über den  Kontakt c2 das     Stromstossrelais        S    zum An  sprechen:     -f-    Ortsbatterie<I>OB,</I> Relaiswick  lung     S,    Impulskontakt     ni,    geschlossener Kon-         takt        c2,    - Ortsbatterie<I>OB.</I> Die Kontakte     si,     s2,     s3    werden jetzt zum ersten Mal umgelegt.

    Die Wechselkontakte s2 und     s3    kehren die  Stromrichtung in der Primärwicklung     TP     des Impulsübertragers um und bewirken da  durch die Aussendung des Vorbereitungs  impulses, der in unten beschriebener     Weite     die Empfangsrelais E in allen Stationen um  legt. Der Impulsstromkreis wird kurze Zeit  nach der Aussendung dieses Impulses wieder  geöffnet, und zwar durch     Aberregung    des  Relais B. Diese erfolgt, sobald der Kontakt       si    umgelegt worden ist und die durch die  Abfallverzögerung des Relais B bedingte  Zeitspanne abgelaufen ist.

   Durch die er  wähnte Justierung der Relaiskontakte von B  ist dafür gesorgt, dass zuerst der Leitungs  kontakt     bi    und erst nach ihm der Kontakt     b@a     geöffnet wird.  



  Der Abfall des Relais B ist auf den Er  regungszustand des     Stromstossrelais        S    ohne  Einfluss, da das Relais C sich über seinen  Kontakt ei eingeschaltet hält und damit auch  das     Stromstossrelais        S    über den Kontakt e2  unter Strom bleibt.  



  Wird jetzt zwecks Aussendung von       Stromstössen    zur Steuerung der Schrittschalt  werke der Impulsgeber betätigt, das heisst  beispielsweise die Nummernscheibe aufgezo  gen, so wird zunächst der Nummernscheiben  kontakt     nla    geschlossen, der das Relais<I>B</I>  abermals zum Ansprechen bringt. Dadurch  wird in beschriebener Weise der Impuls  stromkreis geschlossen, ohne jedoch irgend  einen Fehlimpuls in die Leitung zu geben.  Sobald dagegen die Nummernscheibe ab  läuft, wird der Impulskontakt     ni    stossweise  geöffnet und geschlossen, so dass die Kon  takte des     Stromstossrelais        S    stossweise von  ihrer Arbeitsstellung in die Ruhestellung  und umgekehrt umgelegt werden.

   Durch das  Arbeiten der Kontakte     s2    und     s3    werden  Stromstösse wechselnder Richtung erzeugt,  die über den Impulsübertrager in die Leitung  gelangen. Durch die     Umpolung    der Batterie  wird dabei eine besonders kräftige Impuls  gabe erzielt. Das stossweise Umlegen des Re  laiskontaktes     si    während des     Ablaufens    der           Nummernscheibe    ist ohne jede Wirkung, da  der Kontakt     uk    dabei dauernd geschlossen ist.  



       Wenn    nach     Beendigung    der Impulsgabe  der Kontakt     fiele    sieh öffnet, kommt (las Re  <I>lais B</I> wiederum zum Abfall. wodurch die  Unterbrechung     des        Impulsstromkreises        mit-          telst    des Kontaktes     bz    und (Nie     Anschaltung     des F     ernhörerkreises    an Stelle des     Impuls-          übertra()lers    durch Umlegen des Kontaktes     bi     erfolgt.  



  In den übrigen Stationen wird durch den  Vorbereitungsimpuls zunächst das polari  sierte Empfangsrelais E einmal erregt und  dadurch der Relaiskontakt e aus der     Ruhe-          la        -e    in die Arbeitslage umgelegt, in der er  bis zum Eintreffen der     'Wahlimpulse    liegen  bleibt.

   Durch den Kontakt e wird das Re  lais A zum Ansprechen     gebracht,    welches  durch Öffnen des Kontaktes     ai    zum Zwecke  der     Geheimhaltung-    (leg Stromkreis für das  Relais H zunächst unterbricht, so dass dieses  beim Umlegen des     Hakenumachalterkontak-          tes        IIU    nicht erregt     werden    kann. Dagegen  wird     durch    Schliessen des Kontaktes     a2    ein  Schauzeichen     SZ    eingeschaltet, welches allen  Stationen die     Belegung    der Leitung kund  gibt.

   Der     Kqntakt        n3    schliesst den Strom  hreis für ein     Thermorelais        Th..    dessen Zweck  weiter unten erläutert     wird.    Über den Kon  takt     a4    wird ferner ein Stromkreis für die  Relais     T'    und J vorbereitet, während der  Kontakt     a5    zur     Vorbereitung    des Anrufes  dient.  



  Die ankommenden Wahlimpulse legen  den Anker e des polarisierten Empfangsrelais  F     stossweise    in (Nie     Ruhestellung;    um und in  die     Arbeitsstellung:    zurück,     -wodurch    das Im  pulsrelais J stossweise     erre-t    wird:     -f-    Orts  batterie<I>OB,</I> Relais J.     @-eschlossener    Kontakt       a4.        geschlossener    Ruhekontakt e. -     Ortsbat-          t-rie    OB.

   Die von dem     ss.elais    .1 aufgenom  inenen Stromstösse bewirken ein stossweises  Schliessen des Impulskontaktes     i    und damit  die Erregung des Antriebsmagnetes D des       Schrittschaltwerkes.    dessen Anker dement  sprechend schrittweise vorwärts geschaltet  wird.

           Während    der Impulsgabe ist     das    Relais  T', welches     dein    Impulsrelais J parallel liegt,  aber verzögerten Abfall besitzt. dauernd an  gezogen, so dass einerseits der Kontakt t     i    im  Stromkreis des     Hakenumschalters        HL-    lind  des     Thermorelais        7h.    anderseits der Kontakt       z@s        -,eöffnet    wird, welcher zunächst das An  sprechen der an die Kontakte des Schritt  schaltwerkes angeschlossenen Schalteinrich  tungen verhindert.  



  In der     gewünschten    Station     wird    der  Schaltarm     8'-3    durch die in geeigneter Zahl       aus.(Vesandten    Stromstösse auf den dieser Sta  tion zugeordneten     1--3,ontalzt    x     bewegt.    auf       (lein    er stehen bleibt. Sobald nach     Beendi-          ung    des letzter     Impulses    das Verzögerungs  relais T'     abfällt.        wird    der     Kontakt        ri    zur       Vorbereitung    des Anrufes geschlossen.

    Gleichzeitig     -wird    über den Kontakt     z-=    das       Rclais    P erregt:     --    Ortsbatterie<I>OB.</I> Relais  B. geschlossener     Kontakt        a5.    Ruhekontakt     1r5,          Ruhekontakt        p=,    Stationskontakt     , < .    Schalt  arm     8_I.        -esehlossener    Ruhekontakt     z,-,,     -Ortsbatterie OB.

   Der sich schliessende  Kontakt r     i    schaltet den Wecker     TT'    ein. der  auf die     -e-viinsehte    Verbindung     aufmerksam          macht:    -Ortsbatterie OB,     Wecker        Ti-.        ;e-          sclilossener    Kontakt     ri.    Ruhekontakt<I>HL'.</I>  Kontakt     ri.        '-,        Ortsbatterie    OB.

      Das Öffnen des     Kontaktes        r=    hat. die       LTnterbreehung    des Stromkreises für das       Thermorelais        Tlr    zur Folge, so dass     dies.-s     nicht zum Ansprechen kommt.     Schliesslich     wird durch     Schliessen    des     Kontaktes        r..3    die       Erregun-c,    des Relais     ll    vorbereitet. die beim  Abheben des Hörers e     rfol;t:

      -     Ortsbatterie          \)B,        lielaiswiclaun@@        Il.        -geschlossener    Kon  takt     is.        Arbeitskontalzt    des     HakenumSehal-          tc#.rs        11I'.    Ruhekontakt     ri.        -!-        Ortsbatterie   <I>OB.</I>    Der     'Techselkont kt        hi        -wird    durch das       !:

  elais    H     umgelegt,    o     rlass    ,jetzt auch in der       angerufenen    Station (leg     Fernhörerkreis    an  Stelle des Empfangsrelais H     finit    der     L:--itung     verbunden ist.     Gleiclizeitirr    wird über den  Kontakt     h2    ein     Haltestromkreis    für das Re  la     is    11 vorbereitet und über den Kontakt     hs     der     Mikrophonstromkreis        geschlossen:

      -      Ortsbatterie<I>OB,</I> Mikrophon     1l,        Primärw        ick-          lung    des Sprechübertragers UP, Arbeitskon  takte     las    und<I>HU,</I> Ruhekontakte     vi,        -'r-    Orts  batterie<I>OB.</I>  



  Durch den Kontakt<I>las</I> wird das Relais R  abgetrennt und an seiner Stelle das Relais P  eingeschaltet. Der Kontakt     ri    im Stromkreis  des Weckers TV wird dadurch unterbrochen,  jedoch ist der Wecker bereits vorher nach  dem Abheben des Hörers durch Unterbre  chung von Kontakt<I>HU</I> stillgesetzt worden.  Die Rückstellung des Kontaktes     r3    bleibt wir  kungslos, da das Relais H über     seinen    eigenen  Kontakt     7a2    eingeschaltet bleibt.

   Im Strom  kreis des     Thermorelais        Tla.    schliesst sich zwar  der Ruhekontakt     r2,    wird aber alsbald in sei  ner Wirkung durch das Offnen des Kontak  tes     pl,    des Relais P ersetzt.

   Der Kontakt p2  wird umgelegt und hält das Relais P unab  hängig von Relais H erregt:     -I-    Ortsbatterie  OB, Relais P, Arbeitskontakt p2, Kontakt     r,     Schaltarm     S19.,    Ruhekontakt<I>v2,</I> - Ortsbat  terie<I>OB.</I> Schliesslich wird über den Kontakt       p3    der     Rückstellstromkreis    für den Drehmag  neten D vorbereitet, während der Kontakt     p4     den Wechselkontakt     bi    überbrückt, so dass  jetzt der     Fernhörerkreis    parallel zu der Se  kundärwicklung     TS    des Impulsübertragers  an der Leitung liegt.  



  In den übrigen, nicht angerufenen Sta  tionen werden die     Schrittschaltwerke    nach  Erregung der Relais     E    und A um die gleiche  Zahl von Schritten verstellt, erreichen dabei  also keinen     Stationskontakt,    sondern bleiben  auf einem der Kontakte stehen, die mit dem  Relais P verbunden sind. In diesen Stationen  kommt also das Relais P zum Ansprechen,  sobald nach Beendigung der Impulsgabe das  Verzögerungsrelais V abgefallen ist und sei  nen Kontakt v2 geschlossen hat:     -i-    Ortsbat  terie OB, Relais P, Schaltarm     SA,    geschlos  sener Ruhekontakt 112. - OB.

   Der Kontakt       pl    unterbricht in bereits beschriebener Weise  den Stromkreis für das     Thermorelais        Th,    der  vorher beim Ansprechen des Relais A über  den Kontakt     a3    geschlossen wurde. Da der  Kontakt     ai    geöffnet ist und anderseits auch       Bontakt        rs    geöffnet     bleibt,    ist jedes Abheben    des Hörers wirkungslos, so dass durch diese  Schaltung ein Geheimverkehr erzielt wird.

    Der     Belegungszustand    der Leitung kann  durch das Ansprechen des Schauzeichens     SZ     (über den Kontakt     cal)    ohne weiteres festge  stellt werden.  



  Die     Fortschaltung    der     Schrittschaltwerke     in die Ruhestellung kann von einer der bei  den miteinander verkehrenden Sprechstellen  aus erfolgen. Wird beispielsweise an der an  rufenden Station der Hörer aufgelegt, so  wird der Hakenumschalter<I>HU</I> in seine Ruhe  lage gebracht, in der er den Stromkreis des  Relais H unterbricht. Dieses kommt dadurch  zum Abfall, so dass durch den Kontakt     hi     der     Fernhörerkreis    und durch den Kontakt     h3     der     lfikrophonkreis    unterbrochen werden.  



  Das Zurückfallen des Kontaktes<I>las</I> in die  Schliessstellung hat, da ja das     Stromstossrelais          S    noch angezogen und der Kontakt     si    umge  legt ist, das Ansprechen des Relais B zur  Folge:     T    Ortsbatterie<I>OB,</I> Relais<I>B,</I> Arbeits  kontakt     si,    Ruhekontakt     h6,    - Ortsbatterie  <I>OB.</I> Das Relais<I>B</I> schaltet über den Kontakt       b4    das Relais U ein, dessen Stromkreis durch       Umle-en    des Kontaktes     h4    vorbereitet wurde:

         +    Ortsbatterie OB, Relais U, Arbeitskontakt       b4.    Ruhekontakt     h4,    - Ortsbatterie<I>OB.</I> Das       Relais    U trennt jetzt mit seinem Kontakt an  den Haltestromkreis des Relais C auf, so dass       dieses    abfällt und durch Unterbrechung des  Kontaktes c2 auch das     Stromstossrelais        S     stromlos macht.  



  Das Abfallen des     Stromstossrelais    S hat  die Rückstellung der Kontakte     si,    s2,     sa    in  die Ruhelage zur Folge, wodurch über die  vorher geschlossenen Kontakte     bi    und b2 der       Schlussimpuls    in die Leitung gegeben wird.  Durch diesen     Schlussimpuls    werden in den  Stationen die Anker e der Empfängerrelais E  aus der     Arbeits-    in die Ruhelage umgelegt,  in der sie     his    zum Beginn des nächsten       \Wahlvorganges    liegen bleiben.

   Die Rück  stellung des Kontaktes e bewirkt die Ab  schaltung des Relais     _I,    so dass nach Ablauf  der durch die Abfallverzögerung bedingten  Zeit das Schauzeichen     r5'7.    durch Unterbre-           chung    des     Iontaktes        a2    verschwindet. Durch       Offnen    des Kontaktes     a.4    wird bei der nun  folgenden Rückstellung das Ansprechen der  Relais     Ir    und J verhindert.  



  Da nach     Aberregung    des Relais S und       Umlegung    des Kontaktes     si    das Relais B, so  wie nach     Auftrennung    des Kontaktes     b4     auch das Relais U zum Abfall gekommen  sind, wird über den nunmehr geschlossenen       Ruhekontakt        1c-    und den Ruhekontakt des  Empfangsrelais e der Drehmagnet D erregt:       -!-    Ortsbatterie<I>OB.</I> Drehmagnet<I>D,</I> Ruhe  kontakt     tf2,    Arbeitskontakt     1s,        Ruhekontakt     e, - Ortsbatterie OB.

   Der     Drehmamnet    zieht  also an und schliesst daher seinen     Kontakt    d.  so dass das Relais U anzieht:     -f-    Ortsbatterie  <I>OB,</I> Relais<I>U,</I>     32agnetkontakt   <I>d,</I> Ruhekon  takt     va    und e. - Ortsbatterie<I>OB.</I> (Während  des Wahlvorganges war das Relais F erregt,  so dass der     Kontakt        V3    das Schliessen des       Kontaktes    d unwirksam machte.  



  Das Relais     I'    öffnet nun den Kontakt     ?f2     im     Stromkreis    des Drehmagnetes D, der somit  wieder abfällt und seinen Kontakt d öffnet.  Dieses wechselseitige Zusammenarbeiten der  Relais Z und D erfolgt unter     Fortschaltung     des     Schrittschaltwerkes    so lange, bis der  Schaltarm     8.1    die Ruhestellung erreicht hat.  In dieser erfolgt das Öffnen des Kontaktes       ps,    so dass der Drehmagnet stromlos bleibt.  



  Für den Fall, dass das Empfangsrelais     E     durch irgendwelche Zufälle oder Fehlschal  tungen in die Arbeitsstellung     uciigelegt    ist,  ohne dass ein Anruf eingeleitet war, ist das       Thermorelais        T1.    vorgesehen, welches über  den Kontakt     a3    eingeschaltet wird und nach  Ablauf einer gewissen Zeit den     Kontakt        E7)     umlegt.

   Durch diesen Kontakt wird das  Empfangsrelais     E    über die Widerstände     Wd     vorübergehend an die     Batterie    derart ange  schaltet. dass sein     Anker    in die Ruhelage zu  rückbew     egt    wird. hie     Auftrennung    des Kon  taktes     a3    hat dann     wieder    das Abfallen des       Thermorelais        Tip    zur Folge.

   Gleichzeitig  wurde durch den Kontakt     a,    auf die     vor-          über@-ehende    scheinbare     sselegunt;    der     Leitun-          aufmerksam        geniaelit.  

Claims (1)

  1. PATENT A:\ SPRTJCR Einrichtung zur induktiven Übertragung. von Gleichstromstössen über Fernmeldeleitun gen, dadurch gekennzeichnet. dass die Impuls gabe durch Umpolung der den Impulsstrom liefernden Stromquelle erfolrst. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich die Kon takte des die Umpolungsv orgänge bewir kenden Stromstossrelais während des @irahlvoro,anges in der Arbeitslage befin den, aua der sie zur Erzeugung der Wahl stromstösse stossweise in die Ruhelage um gelegt werden.
    ?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis zur Erzeugung der Gleichstromstösse ein Schaltkontakt (b2) vorgesehen ist, der sieh erst bei Einleitung des Wahlvorganges schliesst und nach Be endigung des Wahlvorganges wieder öff net. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlegung der Kontakte des Stromstossrelais in die Arbeitslage zu Be ginn des Wahlvorganges die Steuerung der Sehrittschaltwerke in den Stationen vorbereitet. .1. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass die Rückstellung der Kontakte des Stromstossrelais in die Ruhelage die Aus lösung des Rückstellvorg-anges bewirkt. 5. Einrichtunle nach Patentanspruch und U nteranspriiehen 1, ?, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Empfang der Stromstösse ein polarisiertes Relais vorge sehen ist.
    fi. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2..3. -1 und 5. dadurch gekennzeichnet. dass sich die Anker der polarisierten Empfangsrelais während des Wahlvorgano;es in der von der Ruhelae verschiedenen Arbeitslage befinden, aus der sie durch den für die Rückstellung der Schrittschaltwerke bestimmten Impuls in die Ruhelage umgelegt werden.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 4, 5 und 6, ge kennzeichnet durch ein Thermorelais, des sen Kontakt bei unbeabsichtigter Um- legung des Ankers des @.mpfangsrelais die Anschaltunc des Empfangsrelais an die Ortsbatterie zum Zwecke der Rück stellung des Ankers bewirkt.
CH149576D 1929-12-04 1930-04-14 Einrichtung zur induktiven Übertragung von Gleichstromstössen über Fernmeldeleitungen. CH149576A (de)

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