CH149607A - Verfahren zur Darstellung eines als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendbaren Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendbaren Kondensationsproduktes.

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CH149607A
CH149607A CH149607DA CH149607A CH 149607 A CH149607 A CH 149607A CH 149607D A CH149607D A CH 149607DA CH 149607 A CH149607 A CH 149607A
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CH
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pesticide
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendbaren       Kondensationsproduktes.       Durch das Hauptpatent     Nr.   <B>135166</B> ist  ein Verfahren zur Darstellung eines als  Schädlingsbekämpfungsmittel verwendbaren  Kondensationsproduktes, des 2<B>.</B>     2'-Dioxy-          3.5.3'.5'-tetrachlor-diphenylmethans,    unter  Schutz gestellt. Das Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet,     dass    man Formaldehyd mit       2.4-Dichlorpheriol    in Gegenwart von sauren  Kondensationsmitteln behandelt.  



  Durch ein Zusatzpatent     Nr.   <B>137925</B> zu  diesem Hauptpatent ist ferner die Darstellung  eines als     Schädlingpbekämpfungsmittel    ver  wendbaren Kondensationsproduktes, des 2.     2-          Dioxy-5.        5'-        dichlor-        2"-        sulfotriphenylmethan    s,  unter Schutz     gutellt.    Sie besteht darin,     dass     man     o-Sulfobenzaldehyd   <B>-</B> mit-     --Chtor#Ü#nol     in Gegenwart von sauren Kondensationsmit  teln kondensiert.  



  Es wurde     nun    weiterhin gefunden,     dass     man zu demselben Kondensationsprodukt ge  langen kann, wenn man nicht von dem<B>Al-</B>         dehyd    selbst ausgeht, sondern das aus     o-Stilfo-          benzaldehyd    und aus     Phosphorpentachlorid     nach dem<B>D.</B> R. P. 94948 erhältliche Derivat  der Formel  
EMI0001.0025     
    mit     p-Ohlorphenol    in     Gegegenwart    von Ka  talysatoren, insbesondere     Aluminiumehlorid,     Eisenchlorid oder ähnlich wirkenden Mitteln  kondensiert. Das so erhaltene Endprodukt.

    das 2.     2'-Dioxy-5.        5'-        dichlor-2"-sLilfotriphenyl-          methan,    stellt als     Monoammonsalz    ein weisses,  in Wasser leicht lösliches, kristallinisches  Pulver dar. Dagegen sind viele     Schwermetall-          salze    dieser Säure in Wasser schwer löslich.  Der neue     Endstoff    soll als     Schädline-Isbe-          kämpfungsmittel,    besonders gegen Textil  schädlinge, verwendet werden.

        <I>Beispiel:</I>  Zu einer Mischung von<B>13,6</B> Gewichts  teilen     p-Chlorphenol,   <B>3,5</B> Gewichtsteilen Chlor  benzol und<B>0,5</B> Gewichtsteilen Eisenchlorid       lässt    man bei<B>60-65 0</B> eine Lösung von 10,2  Gewichtsteilen des aus     o-Stilfobeiizalde-hyd     und     Phosphorpentachlorid        (PO15)    nach<B>D.</B> R. P.  94948 erhaltenen     Chlorides    der Formel  
EMI0002.0007     
    in<B>50</B> Gewichtsteile Chlorbenzol laufen.

   So  bald die     Salzsäureentwicklting    nachgelassen  hat, erwärmt man noch einige Zeit auf  <B>70-80".</B>     Ohlorbenzol    und die noch vorhan  denen geringen Mengen von Chlorphenol wer  den mit Dampf abgeblasen. Der     Destillations-          rückstand    wird mit Ammoniak     alkalisiert,     von wenig Eisenverbindungen     abfiltriert    und  das Reaktionsprodukt mit Salmiak als kri  stallinisches, weisses Pulver ausgeschieden.  Die aus dem     Monoammonsalz    erhaltene freie       Sulfosäure    ist identisch mit dem Endstoff der  Patentschrift     Nr.   <B>137925.</B>  



  Das Eisenchlorid kann auch durch ähnlich  wirkende Katalysatoren, z. B. Aluminium  chlorid, ersetzt werden, von dem man zweck  mässig grössere Mengen unter Benutzung von  Nitrobenzol als Lösungsmittel verwendet.

Claims (1)

  1. PATENT.ANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines als Schäd- lingsbekämpf ungsmittel, besonders gegen Textilschädlinge verwendbaren Kondensations produktes, des 2.2-Dioxy-5.5'-dichlor-2"- stilfotriphenylmethaiis, dadurch gekennzeich net, dass man das aus o-Sulfobenzaldehyd und Phosphorpentachlorid nach<B>D.</B> R. P. 94948 erhältliche Produkt der Formel EMI0002.0027 mit p-Chlorphen.1 in Gegenwart von Kata lysatoren kondensiert.
    Die aus dem Mono- ammoniumsalz erhältliche freie Sulfosäure und ihre Alkalisalze sind weisse Pulver, welche sich in Wasser leicht lösen. Dagegen sind viele Schwermetallsalze dieser Säure in Wasser schwer löslich. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Aluminiumehlorid verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Eisenehlorid verwendet.
CH149607D 1928-03-16 1930-06-25 Verfahren zur Darstellung eines als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendbaren Kondensationsproduktes. CH149607A (de)

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