CH149663A - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden fortlaufender künstlicher Faserbänder. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden fortlaufender künstlicher Faserbänder.

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CH149663A
CH149663A CH149663DA CH149663A CH 149663 A CH149663 A CH 149663A CH 149663D A CH149663D A CH 149663DA CH 149663 A CH149663 A CH 149663A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden fortlaufender künstlicher Faserbänder.    In den letzten Jahren sind verschiedene  Arbeitsweisen bekannt geworden, zur Erzeu  gung und Fertigbehandlung starker, fortlau  fender Faserbänder, die nach dem Zerschnei  den, wie Wolle, Baumwolle oder dergleichen  textil weiter verarbeitet werden sollen. Ver  fahren zur kontinuierlichen Herstellung, Nach  behandlung und Trocknung derartiger Faser  gebilde werden bereits ausgeübt. Es ist  aber noch nicht gelungen, das fertiggestellte  künstliche Faserband gleichfalls kontinuierlich  unter Vermeidung von Abfall in vollkommen  gleiche Stücke zu schneiden.  



  Allerdings sind Vorschläge bekannt ge  worden, derartige Faserbänder dadurch in  Stücke zu schneiden, dass man rotierende  Messer an der Kante einer festen Unterlage  entlang schneiden lässt, wodurch die auf der  Unterlage vorgeschobenen     Faser-bäsnder    ab  geschert werden sollen. Ein Schneiden der  Fasern in vollkommen gleiche Stücke lässt    diese Vorrichtung aber nicht zu, weil ein  Teil der Fasern den senkrecht zur Lauf  richtung des Bandes bewegten Messern aus  weicht. Ein weiterer Nachteil der vorge  schlagenen Vorrichtung ist darin zu sehen,  dass beim Schneiden in senkrechter Richtung  zum Faserverlauf     Stauungen    an den Messern  auftreten.  



  Gegenüber dem     Vorbekannten    soll nun  mehr gemäss der vorliegenden Erfindung in  der Weise gearbeitet werden, dass die Faser  bänder auf einer bewegten elastischen Unter  lage mit rotierenden Messern geschnitten  werden, die in derselben Richtung schneidend  bewegt werden, wie das Faserband. Durch  diese gleichartige Bewegung von Band und  Messern werden sämtliche Fasern völlig und  in gleichmässig lange Stücke von den Mes  sern durchschnitten, ohne dass die elastische  Unterlage durch die     Messer    beschädigt wird.  Ebensowenig kann eine Beschädigung der      Messer selbst eintreten, was wieder ein un  regelmässiges Schneiden veranlassen würde.  Man kann der Unterlage, und somit dem  Faserband und den rotierenden Messern ver  schiedene Geschwindigkeiten geben.

   Es lässt  sich dann je nach Bedarf ein mehr oder  weniger abgeschrägter Schnitt erzielen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der zur Aus  führung des Verfahrens verwendeten Vor  richtung veranschaulicht schematisch     die-bei-          liegende    Zeichnung.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.    1 läuft  ein Faserband von einer nicht gezeichneten  Unterlage über eine elastische Walze d, die  zweckmässig mit Gummi überzogen ist. Über  diese Walze ist eine Walze b angeordnet,  welche eine Anzahl radial angeordneter Mes  ser trägt und so eingestellt ist, dass jedes  Messer in seiner tiefsten Stellung den Belag  der Walze d gerade berührt. Läuft die  Walze d und der durch die Schneiden der  Messer c beschriebene Zylinder mit derselben  Geschwindigkeit, so zeigen die austretenden  Abschnitte     ei    eine zur Laufrichtung etwa  senkrecht verlaufende     Schneidfläche.     



  Will man einen Schrägschnitt erzielen,  so verwendet man zweckmässig die in     Fig.    2  dargestellte Vorrichtung. Bei dieser sind die  Messer c, deren Anzahl beliebig gross sein  kann, nicht radial, sondern     tangential    zur       Schneidwalze    angeordnet, wodurch es erfor  derlich wird, statt der elastischen Walze d  von     Fig.    1 eine elastische ebene Fläche als       Schneidunterlage    anzuwenden. Beim gezeich  neten Ausführungsbeispiel wird diese Fläche  gebildet durch ein endloses elastisches Band d.

    Die     Schneidfläche    wird umso schräger, je  grösser die     Umlaufsgeschwindigkeit    der Mes  ser gegenüber der Laufgeschwindigkeit des       Unterlagebandes    d und somit des Faserban  des a ist. Das elastische Band     d    wird be  wegt durch angetriebene Rollen f und wird  durch einen feststehenden Tisch e in hori  zontaler Lage gehalten.     Angepresst    wird das  Faserband     a    an das elastische Band     d    durch  eine umlaufende Rolle g.  



  Die durch Verwendung der Vorrichtung  gemäss     Fig.    2 erzielten     Faserbandabschnitte        a1       haben beispielsweise die in     Fig.    3     dargestelle     Form.

   Man hat es in der Hand, durch Vari  ierung der Messerzahl und Abstimmung der  Laufgeschwindigkeiten des Bandes und der  Messer eine beliebige Länge der Einzelfa  sern (h) und eine beliebige Länge des Schräg  schnittes i zu erzielen, durch den bei der  textilen Weiterverarbeitung eine bessere       Überlappung    der Faserabschnitte erreicht  wird; die Stärke der Wölbung der Schnitt  fläche i wird beeinflusst durch die     Krümmung     des Messerkranzes in Verbindung mit der re  lativen Laufgeschwindigkeit des Faserbandes.  



  Die beschriebenen Vorrichtungen eignen  sich in hervorragender Weise dazu, auf kon  tinuierlichem Wege erzeugte und fertigge  stellte starke     gunstfaserbündel    im Anschluss  an die Fertigstellung sofort in vollkommen  gleichmässige Stücke zu zerschneiden, worauf  diese der textilen Weiterverarbeitung zuge  führt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Schneiden fortlaufender Kunstfaserbänder, dadurch gekennzeichnet, dass man die Faserbänder auf einer bewegten elastischen Unterlage mit rotierenden Messern schneidet, die in derselben Richtung schnei dend bewegt werden, wie das Faserband. UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man mit auf der Oberfläche einer Walze tangential gestell ten Messern ein mit einer ebenen Unter lage bewegtes Faserband schneidet, wo durch ein Schrägschnitt mit kurvenförmi gem Profil entsteht.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet, durch kranzförmig angeordnete Messer, die so über einer im gleichen Sinn bewegten elasti schen Unterlage angeordnet sind, dass sie in ihrer tiefsten Stellung diese Unterlage berühren. '<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass über einer elastischen Walze eine mit radial ange ordneten Messern versehene Walze gela gert ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch _I, ge kennzeichnet durch eine horizontale ela stische Transportbahn und eine Messer walze, auf welcher die Afesser tangential angeordnet sind.
CH149663D 1929-11-21 1930-09-23 Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden fortlaufender künstlicher Faserbänder. CH149663A (de)

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