CH149921A - Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen Antimonverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen Antimonverbindung.

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CH149921A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen     Antimoneerbindung.       Die durch das     Hauptpatent    Nr. 146997  geschützte Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung einer löslichen organischen       Antimonverbindung    durch Einwirken von  einer Verbindung des     5-wertigen    Antimons  auf     Brenzkatechindisulfosäure    oder ein Salz  dieser Säure.  



  Gegenstand des vorliegenden Zusatzpaten  tes .ist die Darstellung eines     Antimonpyro-          galloldisulfonats.    Die Darstellung dieses  neuen Produktes     gestaltet    sich so, dass man  auf     Pyrogalloldisulfosäure,    erhältlich durch  Einwirken von rauchender Schwefelsäure auf       Pyrogallol,    oder ein Salz dieser Säure eine  Verbindung des     5-wertigen    Antimons ein  wirken lässt und in üblicher Weise eine etwa  neutrale Endreaktion bei der Umsetzung be  wirkt. Zweckmässig wird die     Pyrogalloldi-          sulfosäure    in     Form    ihrer Alkali- öder Amin  salze angewandt.

   Geeignete     5-wertige    An  timonverbindungen sind     Antimonsäure,    die  zweckmässig in frisch gefälltem Zustande ver-         wandt    wird, und deren wasserlösliche Salze.  Das gebildete Komplexsalz wird in bekann  ter Weise abgetrennt und soll     als        Heilmittel     Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  10     gr        antimonsaures        Diäthylaminoäthanol     (siehe Schweiz. Patentschrift Nr. 142671)  werden in 15 cm' Wasser gelöst,     desgleiehen     14,5     gr        pyrogalloldisulfosaures    Kali in  30 cm' Wasser in der Hitze. Die beiden Lö  sungen     werden    vereinigt, mit verdünnter     Di-          äthylaminoäthanollösung    neutralisiert und  die Lösung eingedampft oder durch Ein  giessen in Methylalkohol das gebildete     An-          timonkomplegsalz    ausgefällt.

   Das erhaltene  schwach gefärbte Pulver löst sich leicht in  Wasser. Die Lösung bleibt auf Zusatz von  verdünnter Säure oder Alkali klar. Schwefel  wasser.stoff fällt beim Ansäuern langsam       Antimonsulfid    aus. Durch Veränderung der  Mengenverhältnisse kann zum Beispiel ein      Komplexsalz mit     niedrigerem        Antimongehalt     erhalten werden.  



  Man erhält das     Antimon-pyroga.lloldisul-          fonat    auch in der folgenden Weise:  Eine Lösung von 100     gr        pyrogalloldi-          sulfosaurem    Natrium in 300 cm' Wasser  wird mit einer Aufschlämmung von     Anti-          monsäure,    aus 100     gr        Antimonpentachlorid     frisch hergestellt, versetzt. Beim Erwärmen  auf dem Wasserbad tritt bald Lösung ein.

    Man     filtriert    von etwaigen Trübungen ab,  gibt verdünnte Natronlauge bis nahe zum       Neutralpunkt    zu, engt die Lösung ein und  fällt durch Eingiessen in Methylalkohol das  gebildete Komplexsalz aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer wasser löslichen organischen Antimonkomplexver- bindung, dadurch gekennzeichnet, dass man Pyrogalloldisulfosäure, erhältlich durch Ein wirken von rauchender Schwefelsäure auf Pyrogallol, oder ein Salz dieser Säure, mit einer Verbindung des 5-wertigen Antimons behandelt und eine etwa neutrale Endreaktion bei der Umsetzung bewirkt. Die neue Komplexverbindung ist ein schwach gefärbtes, in ZVasser leicht lösliches Pulver, das in Alkoholen unlöslich ist.
    Die wässerige Lösung bleibt bei Zusatz von ver dünnter Säure oder Alkali klar; Schwefel wasserstoff fällt beim Ansäuern langsam Antimosulfid aus. Das Antimonpyrogallol- disulfonat soll als Heilmittel Verwendung finden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkalisalz der Pyrogalloldisulfosäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Aminsalz der Pyrogalloldisulfosäure verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung des 5-wertigen Antimons ein wasserlösliches Salz der An timonsäure verwendet.
CH149921D 1928-11-06 1929-10-25 Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen Antimonverbindung. CH149921A (de)

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