CH146997A - Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen Antimonverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen Antimonverbindung.

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CH146997A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen     Antimonverbindung.       Es wurde gefunden, dass man lösliche or  ganische     Antimonverbindungen        duech    Ein  wirken von Verbindungen des     5-wertigen    An  timons auf aromatische     Polyogyverbindungen,     die mindestens 2     Hydroxylgruppen    in     o-Stel-          lung    und saure, salzbildende     Substituenten     enthalten, herstellen kann.  



  Man erhält dabei Produkte von besonders  herabgesetzter Giftigkeit bei vorhandener  therapeutischer Wirkung, - also für Arznei  mittel besonders geeignete Verbindungen.  



  Gegenstand dieses Patentes ist die Dar  stellung eines     Antimonbrenzkatechindisulfo-          nats.    Die Darstellung dieses neuen Produktes  gestaltet sich so, dass man auf     Brenzkatechin-          disulfosäure,    erhalten durch Sulfonieren von       Brenzkatechin    mit rauchender Schwefelsäure  oder ein Salz dieser Säure, eine Verbindung  des     5-wertigen    Antimons einwirken lässt und  in üblicher Weise eine etwa neutrale     End-          reaktion    bei der Umsetzung bewirkt.

   Zweck  mässig wird die     Brenzkatechindisulfosäure    in    Form ihrer Alkali- oder     Amirsalze    verwendet.  Geeignete Verbindungen des     5-wertigen    An  timons sind     Antimonsäure,    die zweckmässig  in frisch gefälltem Zustand verwandt wird,  und deren wasserlösliche Salze. Das gebildete  Komplexsalz wird in bekannter Weise ab  getrennt und soll als Heilmittel Verwendung  finden.

      <I>Beispiel:</I>    20     gr        brenzkatechindisrrlfosaures    Kali. er  halten aus mit rauchender Schwefelsäure  sulfoniertem     Brenzkatechin,    werden in 100  <B>CM-'</B> Wasser gelöst und die Lösung mit über  schüssiger     Antimonsäure,    zweckmässig in  frisch gefälltem Zustand, einige Zeit erwärmt.  An Stelle von     Antimonsäure    kann man auch  wasserlösliche     antimonsaure    Salze,     zum    Bei  spiel     antimonsaures        Diäthylaminoätiianol     (siehe     schweiz.    Patentschrift 142671) verwen  den.

   Man lässt erkalten, filtriert vom Unge  lösten ab, neutralisiert das Filtrat mit ver-           dünnter    Kalilauge und fällt durch Eingiessen  in Methylalkohol aus. Man erhält ein farb  loses Pulver, das sich leicht in Wasser löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer wasser löslichen organischen Antimonkomplexverbin- dung, dadurch gekennzeichnet, dass man Brenzkatechindisulfosäure, erhalten durch Sul fonieren von Brenzkatechin mit rauchender Schwefelsäure, oder ein Salz dieser Säure, mit einer Verbindung des 5-wertigen Anti mons behandelt und eine etwa neutrale End- reaktion bei der Umsetzung bewirkt.
    Die neue Komplexverbindung, das Anti- monbrenzkatechindisulfonat ist ein farbloses, in Wasser leicht lösliches Pulver, das sich aus seiner wässerigen Lösung durch Alkohol ausfällen lässt. Es soll als Heilmittel ver wandt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass man ein Aminsalz der Brenzkatechindisulfosäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkalisalz der Brenzkatechindisulfosäure verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung des 5-wertigen An timons ein wasserlösliches Salz der An timonsäure verwendet.
CH146997D 1928-11-06 1929-10-25 Verfahren zur Herstellung einer löslichen organischen Antimonverbindung. CH146997A (de)

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