CH149967A - Fadenwächter. - Google Patents
Fadenwächter.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Fadenwächter. Die Erfindung bezieht sich auf einen Fadenwächter, der als selbsttätige Abstell- oder Ausrückeinrichtung für die das För dern des Fadens bewirkenden Antriebs organe dient und der insbesondere für Ring spinnmaschinen und Zwirnmaschinen zur Anwendung kommen soll.
Zweck vorliegender Erfindung ist, eine sehr einfache, betriebssichere Einrichtung zu schaffen, die sich leicht an die jeweils vor handenen Maschinen anpassen lässt und die ausserdem noch die Fadenspannung anzeigt, so dass Fehler an der Maschine, Sinken der Tourenzahl einzelner Spindeln aus irgend welcher Ursache usw. rasch erkennbar wer den. Die neue Einrichtung weist einen auf dem zu beobachtenden Faden ruhenden Arm auf, der leicht drehbar gelagert ist und an welchem Zungen befestigt sind, die zwischen Unter- und Oberzylinder der Fadenförder einrichtung dann selbsttätig eintreten, wenn der Faden bricht oder locker wird. Dadurch wird der Antrieb des obern Zylinders selbst tätig unterbrochen und damit auch die För- derung des gebrochenen Fadens.
Der ge nannte Arm folgt den Schwankungen der Spannung und wirkt augenblicklich, sobald die Spannung ganz oder sehr stark nachlässt.
In der beiliegenden Zeichnung ist sche matisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Fadenwächter in Stirn ansicht; Fig. 2 ist eine Seitenansicht, und zwar in Verbindung mit einer Ringzwirn- masehine zum Nasszwirnen mit schottischem Trog.
Der Fadenwächter weist einen Arm 1 auf, der drehbar im Lagerstück 8 des obern Zylinders a mittelst eines in vertikaler Rich tung einstellbaren Halters 2 angeordnet ist. Der Arm 1 endet in ein abgebogenes Endstücl@ 5, er trägt an zwei seitlichen Ansätzen 3 aus wechselbar befestigte Zungen 4; diese laufen am freien Ende spitz zu. Die Ausbildung und Anordnung der Zungen 4 und des Armes 1 sind derart, dass die Zungen zwischen die Zylinder<I>a, b</I> eintreten können, wenn der Arm 1 in die durch punktierte Linien dar gestellte Lage gelangt.
Der Faden F wird von der Spule d durch den Trog g um den untern Zylinder b und dann über den obern Zylinder a nach einer Fadenführung e ge führt; er läuft in der Richtung des Pfeils. Der Arm 1 ruht auf dem Fadenstück zwi schen dem Zylinder a und der Fadenführung e; je nach der Schräglage, in welcher der Arm 1 steht, wird der Faden mehr oder weniger stark vom Gewichte des Faden wächters belastet. Bricht der Faden oder wird die Spannung desselben stark vermin dert, so fällt der Arm 1 infolge seines Ge wichtes, und die Zungen 4 kommen an den untern Zylinder b zu liegen und werden durch diesen dann durch Reibung mitgenom men und unter den obern Zylinder a ge schoben. Der Antrieb des obern Zylinders.
der durch Reibung vom untern Zylinder b aus erfolgt, wird dadurch unterbrochen. Da der obere Zylinder a frei aufliegt, lässt er sich leicht abheben.
Bei stillstehender Maschine, beim An laufenlassen und beim Abstellen derselben, immer dann, wenn die Fadenspannung ent weder ungenügend oder gänzlich fehlt, wer den die Arme 1 abgehoben und -der Faden wächter ausser Wirkung gesetzt. Zu diesem Zwecke ist ein Hebel 6 vorgesehen, der dreh bar um eine Achse 18 ist und dessen Ende 7 beim Hochschwingen in die durch punktierte Linien gezeigte Lage gegen das Ende 5 des Armes 1 anschlägt und dadurch den Faden wächter vom Faden F abhebt. Ist die Ma schine im Gang, so wird der Hebel 6 gesenkt.
Zeigen sich grosse Unterschiede in den Drehzahlen der Spindeln einer Maschine, so wird dies durch die verschieden grosse Span nung der Fäden F und damit durch die ver schiedene Lage der auf den Fäden F ruhen den Arme 1 angezeigt. Der Arbeiter kann durch die Stellung des Armes 1 rasch fest stellen, ob die normale Fadenspannung vo.-- liegt. Es ist bekannt, dass starke Schwan kungen von Spindel zu Spindel durch das Lockerwerden der Spindelschnur, das Fehlen des OIs im Spindellager oder durch andere Ursachen auftreten können.
Die Einstellbarkeit des Drehpunktes des Armes 1 in der Höhenrichtung ermöglicht eine Regulierung des Druckes, mit welchem der Arm 1 auf den Faden drückt. Es kann fast das volle Eigengewicht des Armes 1 ausgenützt werden. Eine Regulierung im Druck lässt sich auch dadurch erreichen, dass der Faden F mehr oder weniger steil geführt wird.
Der Arm 1 kann in beliebiger Form aus beliebigem Material bestehen, ebenso kann für die Zungen 4 ein beliebiges Material, Le der, Fiber etc. zur Anwendung kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Als Abstelleinrichtung ausgebildeter Fa denwächter für Ringspinnmaschinen, für Zwirnmaschinen etc., bei welchem der zu überwachende Faden zwischen zwei überein anderliegenden Zylindern durchgeführt wird, wobei der obere Zylinder vom untern Zylin der mitgenommen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem einstellbaren Halter ein Arm (1) leicht drehbar und unmittelbar vor dem obern Zylinder (a) so angeordnet ist, dass beim Fallen des Armes (1) am Arm be festigte Zungen (4) zwischen antreibenden und getriebenen Zylinder (a, b) einbestellt werden und dadurch der Antrieb des Fadens unterbrochen wird.UNTERANSPRUCH: Als Abstelleinrichtung ausgebildeter Fa denwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausrückvorrichtung (6) vorhanden ist, durch welche der Faden wächter beim Stillstand und beim In- und Ausserbetriebsetzen der Maschine ausgerückt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH149967T | 1930-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149967A true CH149967A (de) | 1931-10-15 |
Family
ID=4405469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149967D CH149967A (de) | 1930-11-07 | 1930-07-02 | Fadenwächter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149967A (de) |
-
1930
- 1930-07-02 CH CH149967D patent/CH149967A/de unknown
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