CH150360A - Verfahren zur Herstellung eines sprechenden Films und darnach hergestellter sprechender Film. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines sprechenden Films und darnach hergestellter sprechender Film.

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CH150360A
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America Radio Corporation Of
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      Verfahren    zur Herstellung eines sprechenden Films und darnach hergestellter  sprechender Film.    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines sprechenden  Films und eines darnach hergestellten spre  chenden Films. Unter einem sprechenden  Film soll hier ein Film verstanden werden,  auf dem sowohl Bild, als auch Schallauf  nahmen, oder nur .Schallaufnahmen vorkom  men.  



  Es werden auf diesem Gebiete, was die  Schallaufnahme anbetrifft,     gewöhnlich    zwei  Hauptgruppen unterschieden. Es werden zu  nächst sprechende Filme benutzt, bei denen  die Schallaufnahmen dadurch erzielt werden  können, dass die Intensität, zum Beispiel eines  linienförmigen Lichtbildes, dessen     Längsaxe     senkrecht zu der     Bewegungsrichtung    .des  Films liegt, in Übereinstimmung mit den  festzulegenden Schallschwingungen geändert  wird. Dies kann zum Beispiel dadurch be  wirkt werden, dass in dem Strahlengang der  Lichtquelle ein beweglicher Schirm     angeord-          liet    wird. der die Lichtstrahlen- je     nach    den    Amplituden der Schallschwingungen mehr  oder weniger auffängt.

   Dieses Aufnahme  verfahren ist unter dem Namen Intensitäts  verfahren bekannt, so dass nachstehend für  die auf diese Weise hergestellten Filme ein  fachheitshalber das Wort Intensitätsfilme ge  braucht wird.  



  Bei den Filmen gemäss dem andern Ver  fahren bestehen die Schallaufnahmen aus un  durchsichtigen Filmteilen, deren Begrenzung  sich mit den festzulegenden Schallamplituden  ändert. Dies kann zum Beispiel in der Weise  erzielt werden, dass die Abbildung eines  linienförmigen Lichtbildes, dessen     Längsaxe     senkrecht zu der Bewegung des Films liegt.  den     festzulegenden    Schallschwingungen ent  sprechend     verlängert    oder verkürzt wird.  



  Es hat sich in der Praxis     herausgestellt,     dass bei beiden Verfahren die Aufnahmen der  höheren Frequenzen, das heisst der Frequen  zen von 5000 und darüber nicht gut zur Gel  tung kommen, so dass der     wiedergegebene         Schall dem ursprünglichen Schall nicht ähn  lich und also verzerrt ist. Es hat sich heraus  gestellt, dass     daran,    die Tatsache schuld ist,  dass die Aufnahmen dieser hohen     Frequenzen     unterbelichtet sind.

   Diesem Übelstand wäre  natürlich durch eine längere Entwicklung des  Films abzuhelfen, aber es werden dadurch die       immer    in einem gewissen     Masse    auftretenden  Nebengeräusche gleichfalls verstärkt, und  zwar derart, dass sie die infolge der längeren  Entwicklung erzielte Wirkung vollkommen  zunichte machen.  



  Bei dem Verfahren zur Herstellung spre  chender Filme gemäss der Erfindung wird  der für die Schallaufnahme bestimmte Film  teil einer gleichmässigen Hilfsbelichtung un  terworfen.  



  Diese Hilfsbelichtung kann zum Beispiel  in der Weise erfolgen, dass der ganze Film  während einer kurzen Zeitdauer einem Lieht  geringer Intensität ausgesetzt wird, worauf  der Film in der Aufnahmevorrichtung ange  bracht werden kann. Es ist selbstverständ  lich auch möglich, die Aufnahmevorrichtung  derart zu bauen,     da.ss    die genannte Hilfs  belichtung in ihr, auch gleichzeitig mit oder  nach der eigentlichen Schallaufnahme erfol  gen kann.  



  Die     Hilfsbelichtung    sollte im allgemeinen  derart gewählt werden, dass nach der Auf  nahme des Schalles ein für alle Frequenzen       entwickelbares    Bild .dieser Aufnahme ent  steht. Wünscht man auf diese Weise Filme  gemäss dem Intensitätsverfahren herzustellen,  so ist es vorteilhaft, die Hilfsbelichtung der  art zu wählen, dass beim Festlegen der  Schallbilder die     Schwärzung    proportional zur  Belichtung zunimmt, wie nachstehend noch  näher     erörtert    wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist anhand der Zeichnung näher erläutert, in  der 3 eine     Kurve    bezeichnet, die für jede be  liebige Filmart das Verhältnis zwischen dem  Logarithmus der Belichtung (Abszisse) und  der infolgedessen auftretenden     Schwärzung     des Films (Ordinate) angibt. Es zeigt sich,  dass die hohen Frequenzen alle im mit 1 be-    zeichneten Gebiet liegen, wodurch die infolge  dieser Frequenzen auftretende     Schwärzung     so gering ist, dass beim Entwickeln des  Films kein deutliches Bild entsteht.  



  Gemäss der Erfindung wird diesem Übel  stand .dadurch abgeholfen, dass man den Film  einer Hilfsbelichtung aussetzt, die zum Bei.  spiel durch die Linie 4 angegeben werden  kann. Der Schnittpunkt der Kurve 3 mit der  Linie 4 gibt also die     Schwärzung    des Films  an, wenn die eigentlichen Schallaufnahmen  noch nicht festgelegt sind. Es ist einleuch  tend, dass, wenn dies jetzt geschieht, die       Schwärzung    für alle Frequenzen in den ge  radlinigen Teil 2 der Kurve zu liegen  kommt. Es steht infolgedessen die Schwär  zung in linearer Beziehung zu dem Loga  rithmus der Belichtung. Es entsteht somit ein  für alle Frequenzen     entwickelbares    Bild.  



  Bei der     Herstellung    eines     Intensitätsfilms     wird die Hilfsbelichtung zweckmässig derart  gewählt, dass bei der mittleren Intensität der  Lichtquelle die     Schwärzung    durch den       Schnittpunkt    der Linie 5 mit der Kurve dar  gestellt werden kann.  



  Die Hilfsbelichtung soll     selbstverständ-          lich    nicht derart gewählt werden, dass die  maximale Belichtung .der folgenden Auf  nahme eine     Schwärzung    ergeben würde, die  auf der Kurve höher als der Schnittpunkt  der Linie 6 und der Kurve zu liegen kommt.  Um dies zu verhindern, kann zum Beispiel  die Intensität der Lichtquelle unmittelbar  oder durch Anwendung von Filtern oder       Diaphragmen        verkleinert    werden. Will man  sich mit einem weniger günstigen Ergebnis  der Schallbilder begnügen, so kann zum Bei  spiel die Hilfsbelichtung auf die durch die  senkrechte Linie 7 angegebene Weise ge  wählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung sprechender Filme, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Schallaufnahmen bestimmte Filmteil einer gleichmässigen Hilfsbelichtung unter worfen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsbelich tung vor der Schallaufnahme stattfindet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsbelichtung gleichzeitig mit der Schallaufnahme statt findet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Filmen gemäss dem Inten sitätsverfahren, dadurch gekennzeichnet.
    dass eine derartige Hilfsbelichtung gewählt wird, dass bei dem Festlegen der Schall bilder die Schwärzung in linearer Be ziehung zu dem Logarithmus der Belich tung zunimmt. PATENTANSPRUCH II: Sprechender Film, der nach dem Verfah ren laut Patentanspruch I hergestellt worden ist. UNTERANSPRUCH: . Sprechender Film nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs belichtung derart gewählt ist, dass nach dem Festlegen der Schallbilder ein für alle Frequenzen entwick.elbares Bild ent steht.
CH150360D 1929-07-24 1930-07-21 Verfahren zur Herstellung eines sprechenden Films und darnach hergestellter sprechender Film. CH150360A (de)

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