CH150444A - Einrichtung zur Fernmessung von Frequenzen, insbesondere zum Zwecke der Fernsynchronisierung. - Google Patents

Einrichtung zur Fernmessung von Frequenzen, insbesondere zum Zwecke der Fernsynchronisierung.

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CH150444A
CH150444A CH150444DA CH150444A CH 150444 A CH150444 A CH 150444A CH 150444D A CH150444D A CH 150444DA CH 150444 A CH150444 A CH 150444A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur     Fernmesi;nng    von Frequenzen, insbesondere zum Zwecke  der     Fernsynchronisierung.       . Es ist bekannt, zum Zwecke der Synchro  nisierung zweier     Wechselstromquellen    soge  nannte     Synchronoskope    zu verwenden, das  sind Anzeigegeräte, die ein bewegliches Sy  stem besitzen, das unter der Einwirkung der  Differenz der Frequenzen der Wechselstrom  quelle in dem einen oder andern Sinne um  läuft und bei Gleichheit der Frequenz und  Phase der beiden Wechselspannungen in  einer bestimmten Stellung stehen bleibt.

   Die  ses Gerät wird in der Zentrale, in der die  beiden zusammenzuschaltenden     Wechsel-          Stromquellen    sich befinden, in der Weise an  gewendet,     dass    von jeder     Wechselstromqüelle     über     Spannungswandler    Speiseleitungen zum       Synchronoskop    hingeführt und das Gerät un  mittelbar abgelesen wird, bis es den für die  Zusammenschaltung richtigen Augenblick  anzeigt.

   Erfolgt die Zusammenschaltung  von einer entfernten Kommandostelle aus,  dann ist es nachteilig, dass von jeder Span-         nungsquelle    aus bis zu dem in der Kom  mandostelle angeordneten     Synchronoskop    in  der- Anlage und in der Unterhaltung kost  spielige     Messleitungen    gezogen werden müs  sen, deren Widerstandswert und Isolations  güte dazu noch veränderlich ist und die auch  durch fremde Felder leicht beeinflusst werden  können. Zur Verminderung der Kosten für  diese     Messleitungen    ist vorgeschlagen worden,  in der Kommandostelle eine Oszillographen  einrichtung zu verwenden, die mit kleineren  Erregerströmen betrieben werden kann und  deshalb auch mit schwächeren Leitungen  auskommt.

   Die Nachteile. welche einer  quantitativen Messung einer Spannung über  eine Freileitung anhaften, sind dadurch noch  nicht beseitigt.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zur Fernmessung von Frequenzen.  die insbesondere auch für die Zwecke der      Fernsynchronisierung verwendet - werden  kann.  



  Gemäss der Erfindung wird mit Hilfe  einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung die  Differenz der fernzumessenden Frequenz und  einer weiteren Frequenz gebildet und die  herrschende     Frequenzdifferenz    durch Fern  übertragung nach dem     :Empfangsort    gemel  det.

   Es ist zweckmässig, die herrschende       Frequenzdifferenz    in die Geschwindigkeit  oder     Stellung    eines umlaufenden Gliedes,  beispielsweise des Ankers eines     Synchronos-          kopes    umzuwandeln und die     Umlaufsge-          achwindigkeit    und     Umlaufsrichtung    dieses       Ankers    nach dem Empfangsort zu übertra  gen. An der Empfangsstelle kann dann so  wohl die Grösse der     Frequenzdifferenz,    als  auch deren Richtung angezeigt werden.

   Die  Übertragung der     Umlaufsgeschwindigkeit     des Ankers des     Synchronoskopes    oder der  Stellung des Zeigers des     Synchronoskopes     kann     .durch    Impulse verschiedener Dauer  oder Wellenlänge drahtlos oder längs der  Leitung mit Hochfrequenz oder auch Rück  leitungen, zum Beispiel mit Hilfe von     Gleicb.-          stromimpulsen    verschiedener Dauer oder  Richtung geschehen.

   Es, empfiehlt sich für  grosse     Frequenzabweichungen    der     zuzuschal-          tenden    Maschine in der Kommandostelle  einen     Frequenzmesser,    beispielsweise einen       Zungenfrequenzmesser    vorzusehen, für kleine  Abweichungen eignet sich besser ein Zeiger  gerät, welches durch die Grösse seines Aus  schlages die Grösse der     Frequenzabweichung     und durch seine     Ausschlägsrichtung    den Sinn  der Abweichung anzeigt.

   Um beispielsweise  ein     Synchronoskop    für die Übertragung     mit-          telst    Impulsen, deren Frequenz der Geschwin  digkeit des     Synchronoskopankers    entspricht,  geeignet zu machen, kann man diesem einen  Kollektor geben, der bei Gleichheit. der Fre  quenzen und Gleichheit der Phase der Span  nungen in einer bestimmten Stellung steht,  in welcher er ein besonderes Signal, zum  Beispiel ein Dauersignal zur Kommando  stelle sendet.

   Bei Eintreffen des Dauersig  nals wird     in    der Kommandostelle ein be  sonderes optisches oder akustisches - Alarm-         gerät        eingeschaltet,    das dem     Schalttafelwä.r-          ter    anzeigt, dass in diesem Augenblick die       Zusammenschaltung    der     Wechse#IstTomquel-          len    zulässig ist.

   Das Kommando zur Zu  sammenschaltung kann dann     automatiseli     gegeben werden, wird aber zweckmässig von  Hand gegeben, damit der Wärter zur Be  obachtung der Vorgänge während der     Sy        n-          chronisierung    angehalten ist: Der Kom  mandokreis für die Synchronisierung     kani-          mit    der     Fernüberiragungseinrichtung        der     Angabe des     Synchronoskopes    derart verbun  den werden, dass das Einschaltkommando  nur dann möglich ist, wenn das     Syneliro-          noskop    richtig     steht.     



  Wenn zu befürchten ist,     da.ss    die Ge  nauigkeit der Einstellung des     Synchronos-          kopes    unter dem Reibungswiderstand de  Kollektors leidet, kann der Signalstromkreis.  um unzeitige Zusammenschaltung der     Weeh-          selstromquellen    mit Sicherheit zu verhüten.  über einen Kontakt geführt     werden,    den ein  zweites     Synchronoskop,    das im übrigen un  belastet ist, bei seiner richtigen Einstellung  schliesst.  



  Zur Erläuterung der Erfindung ist in  den Abbildungen ein Ausführungsbeispiel  derselben wiedergegeben. In     Abb.    1 sind  zwei Wechselstromgeneratoren 1 und 2 dar  gestellt, und es ist angenommen, dass Genera  tor 1 die Speiseleitung 3 mit Strom versorgt,  das heisst die Grundlast liefert, Generator 2  ;dagegen zur Deckung der Spitzenlast einge  schaltet werden soll. Die Spannungen der  Generatoren 1 und 2 beeinflussen den An  ker 4 eines     Synchron.oskopes    5. Auf     der     Welle des Ankers 4 sitzt eine Schnecke 6.  in welcher ein Wechselschalter 7 eingreift.  Je nach der Drehrichtung der Welle  schliesst der Umschalter 7 einen Kontakt  8 oder einen Gegenkontakt 9. Auf welche  Weise der Umschalter 7 von der Drehrich  tung des Gliedes 4 abhängig gemacht ist.  ist an sich gleichgültig.

   Die gezeichnete Dar  stellung ist nur ein Beispiel. An Kontakt 8  ist der negative Pol, an Kontakt 9 der posi  tive Pol einer Batterie 10 angeschlossen.      Ausser der Schnecke 6 trägt die Welle des       Synchronoskopes    noch einen Kollektor 11  von besonderer Form. Eine Abwicklung die  ses Kollektors ist in     Abb.    2 dargestellt. Der  Kollektor besitzt zwei leitende Teile 120 und  <B>130,</B> auf welchen drei     Bürsten.    13, 14 und  15 schleifen. Je nach der augenblicklichen  Winkellage des Kollektors 11 sind die Bür  sten 13 und 14, 14 und 15 oder alle drei  Bürsten miteinander verbunden.

   Schleifkon  takt 13 ist mit einer Fernleitung 16, Schleif  kontakt 14 mit der einen Belegung eines  Kondensators 17 und Schleifkontakt 15 mit  der andern Belegung des     Kondensators    17  und gleichzeitig mit dem Anker 18 eines  polarisierten Relais 19 verbunden. Das  polarisierte Relais 19 wird je nach der Stel  lung des Umschalters 7 mit dem positiven  oder negativen Pol der Batterie 10 verbun  den. An das     andere    Ende der Relaiswick  lung des Relais 19 ist eine zweite Fernlei  tung 20 angeschlossen. In der, Stellung, in  der der Umschalter 7 gezeichnet ist, kann  über Relais 19 ein Strom auf folgendem  Wege fliessen: Pluspol der Batterie 10, An  ker 18, Kondensator 17, Kollektor 11, Fern  leitungen 16, 20, Relais 19, Umschalter 7,  Kontakt 8 zum negativen Pol. der Batterie  10.

   Der Erregerstromkreis für     Relais    19  an der     Messstelle    fliesst in der Kommando  stelle über einen     Frequenzmesser    21, ein  polarisiertes Relais 22 und ein polarisiertes  Relais 23. Infolge .der eigenartigen Form  der     Kontaktteile    120 und 130 des Kollektors.  11 wird der eben beschriebene Stromkreis  bei Bewegung des Kollektors 11 in Zeitab  ständen unterbrochen und geschlossen. Wenn  die Kontaktschleife 13 und 14 durch den  Kollektor 11 miteinander verbunden werden,  wird Kondensator 17 über die Fernleitung  aufgeladen. Mit der Stellung des Umschal  ters 7 wechselt die Polarität der Ladung des  Kondensators 17 und infolgedessen auch die  Richtung des Stromstosses über die Fernlei  tung.

   Wenn die Schleifbürsten 14 und 15  durch den Kollektor geschlossen werden,  entlädt sich Kondensator 17 in einem Kurz  schlusskreis, und schliesslich wenn alle  
EMI0003.0010     
  
    Schleifbürsten <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kollektor <SEP> initeiii  and.er <SEP> verbunden <SEP> werden, <SEP> geht <SEP> ein <SEP> direkter
<tb>  Stromweg <SEP> von <SEP> der <SEP> Batterie <SEP> 10 <SEP> über <SEP> Kontakt
<tb>  18, <SEP> Kollektor <SEP> 11 <SEP> und <SEP> die <SEP> Kommandostelle
<tb>  zu <SEP> Relais <SEP> 19 <SEP> und <SEP> zurück <SEP> zur <SEP> Batterie <SEP> 1(i.
<tb>  Bei <SEP> einer <SEP> bestimmten <SEP> Drehrichtung <SEP> de <  <SEP> >Sy  stems <SEP> 4 <SEP> werden <SEP> also <SEP> in <SEP> die <SEP> Fernleitung <SEP> 1C
<tb>  und <SEP> 20 <SEP> Impulse <SEP> bestimmter <SEP> Richtung <SEP> ge  sendet,

   <SEP> deren <SEP> Häufigkeit <SEP> von <SEP> der <SEP> Laufäe  schwindigkeit <SEP> des <SEP> Ankers <SEP> 4 <SEP> abhängt. <SEP> Wech  selt <SEP> die <SEP> Drehrichtung <SEP> des <SEP> Ankers <SEP> 4., <SEP> weil
<tb>  die <SEP> Frequenz <SEP> des <SEP> zuzuschaltenden <SEP> Genera  tors <SEP> 2 <SEP> zu <SEP> sehr <SEP> geändert <SEP> wurde. <SEP> so <SEP> ändert
<tb>  sich <SEP> auch <SEP> die <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> über <SEP> die <SEP> Fern  leitung <SEP> fliessenden <SEP> Stromimpulse. <SEP> Die
<tb>  Stromimpulse <SEP> bringen <SEP> in <SEP> der <SEP> Kommando  stelle <SEP> einen <SEP> Zungenfrequenzinesser <SEP> 21 <SEP> zuni
<tb>  Anzeigen, <SEP> der <SEP> Frequenz. <SEP> Von <SEP> der <SEP> Impuls  richtung <SEP> hängt <SEP> die <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Ankers <SEP> -21
<tb>  des <SEP> polarisierten <SEP> Relais <SEP> 22 <SEP> ab.

   <SEP> In <SEP> der <SEP> ge  zeichneten <SEP> Stellung <SEP> ist <SEP> der <SEP> Anker <SEP> 22 <SEP> mit
<tb>  dem <SEP> negativen <SEP> Pol <SEP> einer <SEP> Ortsbatterie <SEP> 25 <SEP> ver  bunden. <SEP> Ausserdem <SEP> wechselt <SEP> bei <SEP> Änderung
<tb>  der <SEP> Impulsrichtung <SEP> Anker <SEP> 26 <SEP> des <SEP> polarisier  ten <SEP> Relais <SEP> 23 <SEP> seine <SEP> Stellung. <SEP> Anker <SEP> 26 <SEP> wird
<tb>  aber, <SEP> gleiahgültig, <SEP> welche <SEP> Impulsrichtung
<tb>  besteht, <SEP> bei <SEP> jedem <SEP> Impuls <SEP> kurzzeitig <SEP> mit <SEP> deni
<tb>  positiven <SEP> Pol <SEP> der <SEP> Batterie <SEP> 25 <SEP> verbunden. <SEP> Die
<tb>  ses <SEP> Relais <SEP> kann <SEP> durch <SEP> ein <SEP> schnell <SEP> anspre
<tb>  chendes <SEP> nichtpolarisiertes <SEP> Relais <SEP> ersetzt <SEP> wer  den.

   <SEP> Jeder <SEP> Kontaktschluss <SEP> des <SEP> Ankers <SEP> 21,
<tb>  bewirkt <SEP> eine <SEP> kurzzeitige <SEP> Erregung <SEP> zweier
<tb>  schnell <SEP> ansprechender <SEP> Relais <SEP> 27 <SEP> und <SEP> 37. <SEP> Re  lais <SEP> 37 <SEP> unterbricht <SEP> den <SEP> Stromkreis <SEP> eine
<tb>  Abfallverzögerungsrelais <SEP> 28. <SEP> -Relais <SEP> \_'
<tb>  schaltet <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> eine <SEP> Kapazität
<tb>  29 <SEP> an <SEP> die <SEP> Ortstromquelle <SEP> 25 <SEP> an. <SEP> Der <SEP> Lade,
<tb>  Strom <SEP> dieser <SEP> Kapazität <SEP> durchfliesst <SEP> ein <SEP> Aii  zeigegerät <SEP> 30, <SEP> welches <SEP> durch <SEP> den <SEP> Ausschlag
<tb>  seines <SEP> Zeigers <SEP> 31 <SEP> die <SEP> Grösse <SEP> der <SEP> Frequenz  abweichung <SEP> des <SEP> Generators <SEP> 2 <SEP> anzeigt..

   <SEP> Die
<tb>  Polarität <SEP> der <SEP> Aufladung <SEP> des <SEP> Kondensator:
<tb>  29 <SEP> hängt <SEP> von <SEP> der <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Ankers <SEP> 2-1
<tb>  ab, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> von <SEP> der <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> über <SEP> die
<tb>  Fernleitung <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 20 <SEP> fliessenden <SEP> Strom  impulse, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> also <SEP> von <SEP> der <SEP> Drehrich  tung <SEP> des <SEP> Synchronoskopes. <SEP> Durch <SEP> den <SEP> Aus  schlag <SEP> des <SEP> Zeigers <SEP> 31 <SEP> nach <SEP> links <SEP> oder <SEP> recht-         wird angezeigt, ob Generator 2 zu langsam  oder zu schnell läuft.  



  Bei richtiger Frequenz des     Generators          2,    und Phasengleichheit der Spannungen der  zusammenzuschaltenden W     echselstromquel-          len    steht Kollektor 11 in einer solchen     Lage     dass die Schleifbürsten 13, 14 und 15 durch  den schmalen Steg 32 miteinander verbun  den sind. Es kommt dann ein Dauerstrom  zustande, der von der     Batterie    10 ausgeht  und von Schleifbürste 15 bis zur Schleif  bürste 13 durch die Lamelle 32 geschlossen       ist    und das     Relais    23 erregt.

   Die Folge  davon ist eine lang anhaltende U     nterbre-          ehung    des Stromkreises des Relais 28, das  seinen Anker '33 schliesslich fallen lässt und       (ladureh    den Stromkreis für Signalgeräte 34  und 35     schliesst.    Durch '.die Signalgeräte  wird eine akustische und eine optische Mel  dung bewirkt, welche den richtigen Augen  blick für das Zusammenschalten der beiden       Wechselstromquellen    anzeigt. Im Stromkreis  der Geräte 34     sind    35 liegt ein Relais 36  mit einem Relaisanker 38.

   Relaisanker 38  liegt im Stromkreis einer Wechselstrom  quelle - 39, der die Energie für das Kom  mando zur     Fernsteuerung    des Kupplungs  schalters 40,     entnommen    wird. Zu dem  Zweck ist ein Transformator 41 vorgesehen,       dessen    Sekundärkreis durch die Kommando  taste 42 geschlossen werden     kann.    Es ent  steht dann     ein,    Wechselstrom, der über die  Fernleitungen 16 und 20, sowie eine     Sieb-          kette    43, welche auf die Frequenz der     Wech-          selstromquelle    39 abgestimmt ist, die     Ein-          schaltspule    44 erregt.

   Durch Relais 36 und  Anker 38 wird es     unmöglich,    unzeitig das       Einschaltkommando    zugeben. Die Einrich  tung kann auch so getroffen werden, dass  mit dem Kollektor 11 ein Kontaktsegment  verbunden ist, über     wel.ohes    der Kommando  strom verlaufen muss,- das aber nur in der  richtigen Stellung des     Synchronoskopes    den  Kommandostrom durchlässt.  



  Die Aufgabe, das Einschaltkommando bei  ganz     bestimmter    gegenseitiger Phasenlage  der beiden Spannungen zu geben, kann da  durch erleichtert werden, dass ein zweites    Gerät nach     Art        eines        Synchronoskope.s    vor  gesehen ist, das keinen Kollektor mit zahl  reichen Schleifbürsten trägt und     infolgede#-          sen    nicht so stark gebremst wird, so dass es  der Phasenlage der beiden Spannungen be  sonders     Bernau    folgen kann.     tber    einen Kon  takt, den dieses zweite Glied in einer be  stimmten Lage schliesst, kann der Kom  mandostromkreis geführt werden.

   Diese Ein  richtung     bewirkt    eine zuverlässige Verriege  lung des Kommandostromkreises, so lange  die Phasenlage nicht ganz genau stimmt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zur Fernmessung von Fre quenzen, insbesondere zum Zwecke der Fernsynchronisierung, gekennzeichnet durch eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung, wel che die Differenz zwischen der fernzumes senden Frequenz und .einer weiteren Fre quenz bildet und die herrschende Frequenz- differenz durch Fernübertragung nach dent Empfangsort meldet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch zur Synchronisierung von Wechselstrom erzeugern, dadurch. gekennzeichnet, dass die noch herrschende Frequenzdifferenz zwischen den beiden zu synchronisieren den Generatoren in die Umlaufsgesehwin- digkeit eines beweglichen Gliedes umge wandelt und die Geschwindigkeit naeb der Kommandostelle gemeldet wird. 2. Einrichtung nach dem Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das beweg liche Messglied Impulse erzeugt, die zur Kommandostelle übertragen werden und deren Häufigkeit dort angezeigt wird. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch. gekennzeichnet, dass in der Kom mandostelle für grosse Differenzfrequen zen ein Zungenmesser, für geringe Dif ferenzfrequenzen :dagegen ein auch das Vorzeichen dieser Differenz anzeigendeb Zeigergerät angeordnet ist. l.. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet., dass das beweg- liehe Glied, dessen Umlaufsgeschwindig- keit der Frequenzdifferenz entspricht, bei Frequenzgleichheit und richtiger Phasen lage der Spannungen ein Dauersignal zur Kommandostelle sendet. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Dauersig nal in der Kommandostelle einen Alarm auslöst und den Kommandostromkreis zum Zusammenschalten der Wechsel- stromquellen vorbereitet. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Kom- mandokreis zum Zusammenschalten der Wechselstromquellen nur geschlossen wer den kann, wenn auch ein zweites von den Spannungen und Frequenzen der zusam menzuschaltenden Stromquelle abhängiges Glied in einer Stellung steht. die es nur bei Synchronismus und Phasengleichheit der Spannungen besitzt.
CH150444D 1929-08-15 1930-08-13 Einrichtung zur Fernmessung von Frequenzen, insbesondere zum Zwecke der Fernsynchronisierung. CH150444A (de)

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