CH150453A - Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom mittelst gittergesteuerter Entladungsgefässe. - Google Patents

Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom mittelst gittergesteuerter Entladungsgefässe.

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CH150453A
CH150453A CH150453DA CH150453A CH 150453 A CH150453 A CH 150453A CH 150453D A CH150453D A CH 150453DA CH 150453 A CH150453 A CH 150453A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung zur     Umformung.von    Gleichstrom in Wechselstrom  mittelst gittergesteuerter Entladungsgefässe.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur     Umformung    von Gleichstrom in     Wechsel-          strorn,    die sich durch vereinfachten Aufbau  und billige Herstellungsweise auszeichnet,  und zwar liegt erfindungsgemäss mit dem  Belastungskreis eine Kapazität in Reihe,  deren Lade- und     Entladeströme    durch ge  trennte Entladungsgefässe geschickt werden.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise wiedergegeben, und  zwar sind in     Abb.    1 das Gleichstromnetz 1  und das Wechselstromnetz 2 durch das Ent  ladungsgefäss 3, die linke Hälfte der Drossel  spule 4, den Kondensator 5 und den Trans  formator 6 miteinander gekuppelt, während       _parallel--zum-        Köndensator-#        der-T-Cimär-          wicklung    8 des Transformators 6 ein Strom  kreis mit der rechten Seite der Drosselspule  4 und dein Entladungsgefäss 7 geschaltet ist.  



  Der Umformer kann mit einer von den       Konstanten    der Schaltung abhängenden Fre  quenz schwingen oder auch     frernd    gesteuert    werden. In diesem Falle wird die Steuer  spannung den Gittern der     Entladungsgefässe     3 und 7 mittelst eines Transformators 9 mit  den Sekundärwicklungen 10 und 11 zugeführt.  Der Gitterkreis der Röhre 3 enthält die  Sekundärwicklung 10, den     Widerstand    12  und die Batterie 13 für die negative Vor  spannung und der Gitterkreis der Röhre 7  die Sekundärwicklung 11, die Batterie 14  für die negative     Vorsparrnung    und den Wider  stand 15.  



  Die Röhren 3 und 7 sind vorzugsweise       Dampferrtladungsgefä.sse,    bei denen das     Ziinden     des Anodenstromes nur dann erfolgt, wenn  das Gitter genügend positiv gegen die Ka  thode ist. Nach dem Zünden des     Anoden-          strom-es    übt das Gitterpotential jedoch keiner  weiteren     ss-auf    das Erlöschen des Ano  denstromes aus. Ist     dBr--Alrodenstrsur-    durch  irgend eine äussere Wirkung gleich Null ge  worden, so kann er erst wieder zünden, wenn  das Gitter wieder hinreichend positiv ge-      worden ist. Bei der wiedergegebenen Gitter  steueranordnung ist das Gitter der Röhre 3  positiv, wenn das der Röhre 7 negativ ist  und umgekehrt.  



  Während des Arbeitens des Umformers  wird der Kondensator 5 abwechselnd durch  die Röhre 3 geladen und durch die Röhre 7  entladen. Ist das Gitterpotential der Röhre 3  positiv, so wird dem Kondensator 5 über die  Röhre 3, die linke Seite der Drossel 4 und  die Primärwicklung 8 des Transformators 6  Strom zugeführt. Wird dagegen das Gitter  potential der Röhre 7 positiv, dann findet  eine Entladung des     Kondensators    über die  rechte Seite der Drossel 4 und die Primär  wicklung 8 statt. Dieser Vorgang verläuft  mit derselben     .Frequenz    wie der der Gitter  spannungen. Entsprechend der Auf- und Ent  ladung des     Kondensators    5 fliesst daher ein  Wechselstrom durch die Primärwicklung 8  des Transformators 6, dessen Sekundärwick  lung den Belastungskreis speist.  



  Die Drosselspule 4 bewirkt eine induktive  Kopplung zwischen dem Lade- und Entlade  kreis des     Kondensators.    Die Anodenströme  der Röhren werden zu Null, wenn der Kon  densator vollständig geladen oder entladen  ist. Ist der natürliche Arbeitsvorgang im  Kapazitätskreis nicht derart, dass der Anoden  strom Null wird, wenn das Gitterpotential  sich ändert, so ruft das Zünden des Anoden  stromes in einer Röhre eine Gegenspannung  in der Drosselspule 4 hervor, die den Anoden  strom in der anderen Röhre sofort zum Er  löschen bringt. Die Gefahr eines Kurzschlusses  des Gleichstromnetzes 1 durch die Röhren 3  und 7 wird auf diese Weise mittelst der  <U>Drosselspule 4 verhindert.</U>  



  Sinkt die Belastung des Wechselstrom  kreises 2 auf Null, so entstehen beim Ar  beiten des Umformers Schwierigkeiten. Nach       Abb.    2 können derartige Schwierigkeiten  durch die Anwendung eines     rückliefernden     Kreises--Mit -den Gleichrichtern 19 und einer  zusätzlichen Sekundärwicklung 20 des Trans  formators 6 behoben werden. Steigt die     Be-          lastungsspannung,    so wird     -Energie.    in das    Netz 1 zurückgeliefert und eine Unterbrechung  des Umformers somit vermieden.

   Selbstver  ständlich können auch andere Mittel zur  Sicherung des Arbeitens des Umformers bei  geringer Last verwendet werden, und zwar  kann beispielsweise eine Glimmlampe oder  ein Widerstand parallel zur     Wechselstrom-          belastung    geschaltet werden.  



  Entsprechend der Anordnung nach     Abb.    2  kann der Umformer auch so ausgebildet sein,  dass er sich selbst steuert. Diese Anordnung  enthält einen Schalter 21, der im Neben  schluss zu dem Widerstand 12 und der Gitter  batterie 13 liegt, um den Umformer in Be  trieb zu setzen. Ist es nicht erforderlich, dass  die Frequenz des erzeugten Wechselstromes  konstant ist, so wird man die den Gitter  kreisen zuzuführenden Steuerspannungen von  der erzeugten Wechselspannung ableiten, bei  spielsweise mittelst     Transformators    entnehmen.  Die Frequenz selbst ist dann abhängig von  den in die Hauptstromkreise eingefügten       Scheinwiderständen        (Iuduktivitäten,    Kapazi  täten und Widerstände).

   Ist es jedoch er  wünscht, dass die Frequenz des erzeugten  Wechselstromes ohne     Rüclisieht    auf     sonstige     Einflüsse, beispielsweise Änderung der Be  lastung, konstant bleibt, so wird man ein       frequenzbestimmandes    Element vorsehen. Hier  zu kann eine Stimmgabel 22 dienen, deren       Eigenfrequenz    die Frequenz des erzeugten  Wechselstromes bestimmt. Zur Aufrechter  haltung der Schwingungen der Stimmgabel  dient eine Spule 23, die parallel zur Kapa  zität 5 liegt.

   Da der Energiebedarf zur Auf  rechterhaltung der Schwingungen der Stimm  gabel klein ist gegen die gesamte     Umformer-          lejett@,        wirrt        rlie        ArheitsweiCP        rlac        Umformers     durch die zusätzliche Spule 23 praktisch  nicht beeinflusst. Ferner ist die Stimmgabel  mit einer Wicklung 24 versehen, die von  einer Gleichstromquelle 25 gespeist- wird.  Durch die Schwingungen der Stimmgabel  wird nun der magnetische Fluss im Takt  der     Stimmgabelschwingungen    geändert und  dabei eine Wechselspannung erzeugt, die den  Gitterkreisen der Gefässe 3 und 7 mittelst  des Transformators 9 zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Umformung von Gleich strom in Wechselstrom mittelst gittergesteuer ter Entladungsgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Belastungskreis in Reihe liegende Kapazität durch den Gleichstrom kreis über ein Entladungsgefäss geladen und über ein zweites Entladungsgefäss entladen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von Ent ladungsgefässen mit gasförmiger Füllung. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Lade- und Entlade kreis durch eine Drossel (4) gekuppelt sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterkreise der Entladungsgefässe (3, 7) unter Reihen schaltung eines Widerstandes (12, 15) und einer Batterie (13, 14) mit einem Trans formator (9) derart gekoppelt sind, dass die Gitter gegenphasig arbeiten. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselspannung, die dem den beiden Gitterkreisen gemein samen Transformator (9) zugeführt wird, von einer fremden Wechselstromquelle ge liefert wird. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselspannung, die dem den beiden Gitterkreisen gemein samen Transformator (9) zugeführt wird, von der erzeugten Wechselspannung ab geleitet ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz des er zeugten Wechselstromes durch die Eigen frequenz einer Stimmgabel (22) bestimmt ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eineu rückliefernden Kreis mit Gleichrichtern (19) und einer zusätz lichen Sekundärwicklung (20) des Trans formators (6), der bei geringer Wechsel strombelastung Energie in den Gleich stromkreis (1) zurückführt.
CH150453D 1929-04-18 1930-04-17 Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom mittelst gittergesteuerter Entladungsgefässe. CH150453A (de)

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