AT133055B - Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen arbeitender Wechselrichter in Reihenanordnung. - Google Patents

Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen arbeitender Wechselrichter in Reihenanordnung.

Info

Publication number
AT133055B
AT133055B AT133055DA AT133055B AT 133055 B AT133055 B AT 133055B AT 133055D A AT133055D A AT 133055DA AT 133055 B AT133055 B AT 133055B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grid
gas discharge
discharge
discharge vessels
frequency
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Application granted granted Critical
Publication of AT133055B publication Critical patent/AT133055B/de

Links

Landscapes

  • Inverter Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 mässig kleinen Spannungsabfall besitzen und daher auch verhältnismässg niedrige Gleichspannungen, z. B. 220 Volt, wirtschaftlich umgeformt werden können. Voraussetzung für einen sicheren Betrieb ist dabei, dass die Entionisierung jeder Entladungsbahn nach einem   Stromdurchgang schnell genug   vor 
 EMI1.3 
 möglich, Wechselströme höherer Frequenz, also etwa 500 Hertz und höher, zu erzeugen. 



   Durch die vorliegende Erfindung wird es nun bei Wechselrichtern in Reihenanordnung, die Gegen- stand des Patentes Nr. 125591 sind, ermöglicht,   Wechselströme   höherer Frequenz zu erzeugen, als es bisher mit Rücksicht auf die Entionisierungszeit möglich erschien.   Erfindungsgemäss   sind mehrere, vorzugsweise eine ungerade Zahl von phasenverschoben gesteuerten Wechselrichtern in Reihenanordnung vorgesehen, die auf einen und denselben Verbraucher arbeiten. Die Steuerung der einzelnen Entladungsgefässe erfolgt dabei in der Weise, dass aufeinanderfolgende Halbwellen von verschiedenen Wechselrichtern geliefert werden. Jedes einzelne der Entladungsgefässe wird demnach mit einer Frequenz gesteuert, die ein Bruchteil der Frequenz des erzeugten Wechselstromes ist.

   Durch die vorliegende Erfindung wird es somit ermöglicht, dass für jedes   Entladungsgefäss   zwar die erforderliche   Entionisierungs-   zeit zur   Verfügung   steht, aber dennoch ein Wechselstrom genügend hoher Frequenz erzeugt wird. 



   Im einfachsten Fall wird man drei Wechselrichter in   Reihenanordnung   A, Bund C (vgl. Fig. 1 der Zeichnung) vorsehen, die mit einer Frequenz gesteuert werden, die gleich einem Drittel der Frequenz des erzeugten Wechselstromes ist. In bezug auf die Steuerfrequenz arbeiten die Wechselrichter mit einer Phasenverschiebung von   120 .   Fig. 2 der Zeichnung dient zur Erläuterung der Wirkungsweise. 



   In Fig. 1 ist mit 10 ein Gleiehstromnetz bezeichnet, aus welchem ein an die Leitungen 11 angeschlossener Weehselstromverbraucher über den Transformator 16 gespeist werden   soll. Mit 1. B. C   sind drei unter sich gleiche Wechselrichter bezeichnet, deren jeder dem in der österr. Patentschrift Nr. 125591 beschriebenen entspricht. Der Wechselrichter   A   besitzt zwei Entladungsgefässe   13 und 17,   von denen das erstere mit seiner Anode am positiven Pol, das letztere mit seiner Kathode am negativen Pol des Gleichstromnetzes 10 liegt. An der Verbindungsleitung zwischen der Kathode des ersteren und der Anode des letzteren Gefässes liegt eine Drosselspule 14, an deren Mittelpunkt ein Kondensator 12 angeschlossen ist.

   Die Gitter der beiden   Entladungsgefässe liegen   über die Gittervorspannungsquellen 42 und 43 an zwei getrennten   Sekundärwicklungen   36 und 37 eines Gittertransformators   33.   welcher im Gebiete hoher Sättigung arbeitet. Die Spannung für den Transformator J3 wird von der Sekundärwicklung 28 eines Zwischentransformators 27 geliefert, welcher von einer Wechselspannungsquelle 2S gespeist wird. Der mit der einen Klemme an die Drosselspule 14 angeschlossene Kondensator 12 liegt mit der andern Klemme an der   Primärwicklung     7J   des Arbeitstransformators 16.

   Die Schaltung der beiden andern Wechselrichter   B und C* stimmt mit   derjenigen des Wechselrichters   A   in allen Einzel-   *) Erstes Zusatzpatent Nr. 131359.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 transformatoren 34   und-35.   Diese sind an je eine aus den Widerständen 29   bzw. 31   und den Kondensatoren 30 bzw. 32 bestehende Spannungsteilersehaltung angeschlossen, die derart bemessen ist, dass die Transformatoren   33-B5 Spannungen   erhalten, die gegeneinander um 120 elektrische Grade. gemessen an der Frequenz der Weehselstromquelle 26, phasenverschoben sind. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung soll an Hand der Fig. 2 erläutert werden. In Fig.   2a, 2 b, 2 C   ist durch die punktierte Sinuslinien, die an den Primärwicklungen der Gittertransformatoren   33-35   liegende Spannung angedeutet. Durch die bereits erwähnte Eisensättigung der Gittertransformatoren wird die   sinusförmige   Kurve derart verzerrt, dass in der Mitte jeder Halbwelle eine stark ausgeprägte Spannungsspitze entsteht. Diese wirkt im Zusammenhang mit den Gittervorspannungsquellen 42-47 derart, dass die Entladung in jedem Gefäss jeweils in einem Zeitpunkt einsetzt, der um 30 elektrische Grade 
 EMI2.2 
 innerhalb 60 elektrischer Grade nach dem Zeitpunkt der Zündung der Strom wieder auf den Wert Null abgeklungen ist.

   Der Ladestrom muss dabei offenbar ein   Maximum   durchlaufen und besitzt also annähernd die Gestalt einer Sinushalbwelle, In Fig.   2a   ist dieser Ladestrom als ausgezogene Kurve eingezeichnet. Die Ionenraumladung in dem Gefäss 13, die unmittelbar nach dem Erlöschen der Entladung noch vorhanden ist, kommt nun langsam zum Versehwinden. Die nächste Halbwelle wird von dem Gefäss 20 des Wechselrichters B gebildet, u. zw. durch Entladung des Kondensators 18 über die rechte Hälfte der Drosselspule 21 und das   Entladungsgefäss 20.   Die Ladung des Kondensators 18 wurde zu 
 EMI2.3 
 ausgezogene Kurve).   Nach Erloschen   der Entladung in dem Gefäss 20 zündet das Gefäss   23,   und der Kondensator 22 wird auf die Spannung der Gleichstromquelle aufgeladen.

   Auch bezüglich der Kurvenform dieses Ladestromes gilt das bei der Ladung des Kondensators   12   Gesagte (Fig. 2c, ausgezogene Kurve). Nunmehr hat die an dem Wechselrichter A liegende Gitterspannung ihre Polarität gewechselt, und das Gefäss 17 wird gezündet. Der Kondensator 12, dessen Ladevorgang anfänglich eingehend beschrieben ist, entlädt sich nun über die rechte Hälfte der Drosselspule 14 und dieses Entladungsgefäss. Der Entladungsstromstoss hat dieselbe Kurvenform wie der Ladestrom, aber entgegengesetzte Polarität und ist daher in der Fig.   2 {L nach   unten aufgetragen. Es folgt nun ein neuer Ladestromstoss für den Kondensator 18 und ein neuer   Entladungsstromstoss   für den Kondensator 22 usf.

   Da die Ladeströme 
 EMI2.4 
 des Arbeitstransformators 16 fliessen, ergibt sich für den dem   Wechselstromverbraueher   zugeführten Strom eine aus den verschiedenen Lade-und Entladeströmen zusammengesetzte Kurve, d. h. angenähert eine Sinuslinie (Fig.   2e).   Jedes einzelne Entladungsgefäss, beispielsweise das Gefäss   13,   bleibt dabei während je nahezu 360 elektrischer Grade (gemessen an der Frequenz der Wechselstromquelle 26) in Ruhe, seine Ionenraumladung kann daher abklingen, während andere Entladungsgefässe in Betrieb sind. Mit einer derartigen Einrichtung lässt sich offenbar eine höhere Frequenz erreichen als bei Verwendung nur zweier Entladungsröhren unter Berücksichtigung der notwendigen Entionisierungszeit. 
 EMI2.5 
 quelle 26 zu wählen. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefässen arbeitender Wechselrichter in Reihen-   anordnung   nach Patent   Nr. 125591, gekennzeichnet durch   die Verwendung mehrerer, vorzugsweise einer ungeraden Zahl von Wechselrichtern, die derart gesteuert werden, dass aufeinanderfolgende Halbwellen des erzeugten Wechselstromes von verschiedenen Wechselrichtern geliefert werden.

Claims (1)

  1. 2. Wechselrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder einzelne Wechselrichter eine Steuerspannung erhält, deren Frequenz gleich der Frequenz des erzeugten Wechselstromes dividiert EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT133055D 1929-04-18 1931-11-21 Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen arbeitender Wechselrichter in Reihenanordnung. AT133055B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT125591X 1929-04-18
US133055XA 1930-11-22 1930-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT133055B true AT133055B (de) 1933-04-25

Family

ID=29402660

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133055D AT133055B (de) 1929-04-18 1931-11-21 Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen arbeitender Wechselrichter in Reihenanordnung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT133055B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE678550C (de) Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen arbeitender Wechselrichter in Reihenanordnung fuer hoehere Frequenzen
AT133055B (de) Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen arbeitender Wechselrichter in Reihenanordnung.
DE690108C (de) Einrichtung zur Erzeugung einer Wechselpannung spitzer Wellenform
DE611169C (de) Einrichtung zur Herstellung einer unveraenderlichen Wechselspannung
AT144265B (de) Metalldampfgleichrichteranlage.
DE639784C (de) Anordnung zur Zuendung von gegensinnig parallel geschalteten Gas- oder Dampfentladungsstrecken, die insbesondere zur Steuerung von Schweissstromkreisen dienen
DE652724C (de) Anordnung zur Verbesserung der Kommutierungsverhaeltnisse bei mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Wechselrichtern in Parallelanordnung
CH164745A (de) Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom mittelst gittergesteuerter Entladungsgefässe.
AT150234B (de) Einrichtung zur Prüfung von Wechselstromschaltern.
DE495806C (de) Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechsel- oder Drehstrom
DE598546C (de) Verfahren zum Pruefen von Entladungsgefaessen mit eindeutiger Stromdurchlassrichtung, insbesondere Dampf- oder Gasentladungsgefaessen
DE914156C (de) Steuersystem mit gasgefuellten Roehren mit Zuendelektroden
DE658453C (de) Einrichtung zur Steuerung elektrischer Stromkreise mit Hilfe gittergesteuerter Entladungsgefaesse
DE710924C (de) Anordnung zur Umformung von konstantem Gleichstrom in Wechselstrom konstanter Spannung und technischer Frequenz oder umgekehrt
DE722243C (de) Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen mit Hilfe von gittergesteuerten Entladungsgefaessen
DE742763C (de) Anordnung zur Steuerung von Entladungsgefaessen mit fluessiger Kathode mittels eines staendig in die Kathode tauchenden Zuendstiftes aus Widerstandswerkstoff
DE912364C (de) Stromrichter mit dampf- oder gasgefuellten Entladungsstrecken und Saugtransformatoren
DE663036C (de) Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom mittels gittergesteuerter Entladungsstrecken
DE847616C (de) Schaltung fuer Quecksilberdampfgleichrichter
AT73506B (de) Instrumentarium für den Betrieb von Röntgenröhren mit Heiz- oder Nebenelektrode.
DE709712C (de) Anordnung zur Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen arbeitenden Wechselrichtern
DE691378C (de) Anordnung zur Erzeugung von Hilfslichtboegen bei sechs- oder mehrphasigen Lichtbogenstromrichtern, insbesondere Marx-Stromrichtern
AT131359B (de) Einrichtung zur Umformung von Gleich- in Wechselstrom mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße.
CH199515A (de) Einrichtung zur Prüfung von Wechselstromschaltern.
AT135811B (de) Einrichtung mit einer gasgefüllten elektrischen Entladungsröhre.