Mit einer Weeheruhr kombinierte Lampe. Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit einer Weckeruhr kombinierte Lampe.
Eine Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung beispiels weise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 die Lampe teils in Ansicht und teils im Schnitt, Fig. 2 die Ansicht einer selbsttätigen Schaltvorrichtung für das Licht, von unten, bei Weglassung der untern Platine, Fig. 3 eine Seitenansicht des genannten Schaltmechanismus, Fig. 4 und 5 Einzelteile des Schalt mechanismus, und Fig. 6 einen Druckknopfschalter für das Licht.
In dem Fussgehäuse 1 ist ein Uhr- und Weckerwerk 2 eingebaut, dessen Stundenrad 3 (Fig. 5) mit einem Rohr 4, einer Schale 5 und einem Mitnehmer 6 verbunden ist. Letzte rer greift in die Gabel 7 des im Lampen schirm 8 befestigten Ringes 9. Der Lampen schirm 8 ist an einem Zapfen 10. des an der Birnenfassung befestigten Traggestells 11 dreh bar, so dass die auf dem Schirm 8 befindliche Stundenskala 12 an einem feststehenden Zei ger 13 vorbeiläuft und ein Ablesen der Zeit ermöglicht wird.
Die elektrische Glühlampe ist durch ein die Zuleitung aufnehmendes Mittelrohr 14 mit dem Lampenfuss 1 verbun den und die Zuleitung über einen Sternschal ter 15 (Fig. 6) geführt, der sowohl durch einen Druckknopf 16, als auch durch das Weckerwerk betätigt werden kann. Zu der letztern Funktion ist die den Weckeraus- lösungsnocken tragende Flachfeder 17 mit einem Stift 18 versehen, welcher zur Sper rung eines Hebels 19 dient. Dieser ist an einer Welle 20 befestigt und wird durch eine Feder 21 zwangsläufig in der in Fig. 4 ge zeichneten Lage gehalten.
Das andere Wel lenende ist mit einer Nase 22 versehen, die zur Sperrung einer Schubstange 23 dient, welche in der Sperrstellung mit einer Scheibe 24 hinter die Nase 22 greift. Die Stange 23 wird von der Schraubenfeder 23', welche einerseits mit einem festen Lager, anderseits mit der Scheibe 24 fest verdunden ist beein flusst. Auf der Schubstange 23 sitzt ferner ein aus Isoliermaterial hergestellter Teil 24" fest, der einen Betätigungsstift 26 für die Schalterzahnscheibe 25 trägt.
Die Schub stange 23 ist gelenkig mit dem Bügel 27 verbunden, der einen durch den Fuss 1. hin durchragenden Knopf 28 besitzt, durch des sen Verschieben der Bügel 27 mit der Stange 23 nach links gemäss Fig. 2 verschoben wer den kann, in welcher Stellung die Schrauben feder 23' gespannt ist.
Die über der Schub stange 23 liegende Scbraubenfeder 23' dient einerseits dazu, die Schubstange nach der Aus lösung wieder in ihre Ruhelage zurückzube wegen, anderseits dazu, die Stange in ihrer Längsachse so zu drehen, dass der Stift 26 federnd gegen die Zähne des Schaltrades ge presst wird und bei der Verschiebung der Stange 23 über den jeweiligen Zahn der Schalterzahnscheibe 25 hinweggleiten kann, bis er hinter einen Zahn einspringt. In die sem Augenblick ist die Spannstellung des Schaltmechanismus erreicht.
Der automatische Schaltvorgang wird da durch eingeleitet, dass bei der W eckerauslöse- vorrichtung die Flachfeder 17 nach oben be wegt wird und dabei der an demselben be findliche Stift 18 den Hebel 19 freigibt, wo durch die an der Welle 20 sitzende Nase 22 das Arretieren der Scheibe 24 aufhebt und die Schubstange 23 infolge der Spannkraft der Feder 23' in die Angangsstellung zurück bewegt wird. Diese Schubbewegung überträgt sich durch den Teil 24n, bezw. durch dessen Betätigungsstift 26 auf das Schaltrad 25 und dreht den Schalter 15.
Die Zeiteinstellung für das Weckerwerk erfolgt durch den Stellkonus 29, welcher den bekannten, in bekannter Weise auf eine be stimmte Zeit eingestellten Weckermechanis- mus auslöst. Die Stromzuführung erfolgt durch die Leitung 30 (Fig. 1), über den Stern schalter 15, bezw. dessen Klemmen 31 und 32. Zum Schutz des Stundenrohrs 4 ist ein Mantelrohr 32" auf dem Stellkonus 29 be festigt.
Der Hauptvorteil vorliegender Ausführung besteht darin, dass das Werk von jeder Ge wichtsbelastung befreit ist und lediglich die Drehung des getrennt aufgehängten - vor teilhafterweise aus Papier bestehenden leichten Lampenschirms zu bewerkstelligen hat. Aus diesem Grunde ist auch ein verhält nismässig kleines und billiges Uhrwerk ver wendbar.