CH150614A - Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen, nichtfärbenden Thioderivates des Phenols. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen, nichtfärbenden Thioderivates des Phenols.Info
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Description
Yerfa.lii-en <B>zur</B> Darstellung eines leicht löslichen, nichtfärbenden Tliiodei-ivates des Phenols. Durch das deutsche Reichspatent Nr. 400242 vom<B>18.</B> September 1920 ist ein Ver fahren: zur Herstellung leicht löslicher Thio- derivate der Phenole geschützt. Es besteht darin, dass Phenols mit Schwefel unter Zu hilfenahme von Ätzalkali in wässerigem Medium erhitzt werden.
Die hiernach er haltenen Produkte haben sich als Beizmittel für basische Farbstoffe sehr geeignet erwie sen.
Es wurde nun gefunden, dass man bei An wendung von kohlensauren Alkalien an Stelle der wässerigen Ätzalkalien zu ähnlichen, aber in ihren Beizwirkungen vorteilhafter erschei nenden Produkten gelangen kann. Dieser Vorteil drückt sich vor allem darin aus, da.ss die damit gebeizte Baumwolle vollkommen weiss gelassen wird, und dass infolge davon die basischen Farbstoffe klarer fixiert wer den.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen, nicht färbenden Thioderi- vates des Phenols, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol. Phenol mit mindestens '/,5 Hol. Soda und mit Schwefel erhitzt.
Es ist vorteilhaft, die Schmelze rnit mehr Phenol, als zur Reaktion erforderlich ist, auszuführen, und nach Beendigung des Schmelzprozesses diesen Phenolüberschuss ab zudestillieren. Man erzielt auf diese Weise eine gleichmässigere, homogenere Schmelze. <I>Beispiel 1:</I> 160 Gewichtsteile Phenol, 100 Gewichts teile Schwefel, 37 Gewichtsteile kalzinierte Soda werden mit 70 Gewichtsteilen Wasser unter Rückfluss solange erhitzt, bis eine Probe zeigt, dass die Reaktion beendet und alles wasserlöslich geworden ist.
Dann trock- net man die Substanz am besten bei GO im Vakuum. Man erhält so ein gelblich aus sehendes Pulver, das in Wasser spielend lös lich ist und reinweiss auf die Baumwollfaser aufzieht.
<I>Beispiel 2:</I> 300 Gewichtsteile Phenol, 100 Gewichts teile Schwefel, 37 Gewichtsteile kalzinierte Soda werden mit 70 Gewichtsteilen Wasser unter Rückfluss bis zur Beendigung der Re aktion erhitzt. Dann destilliert man im Va kuum das überschüssige Phenol mit samt dem Wasser ab. Beim Erkalten erhält man sofort das im Beispiel 1 beschriebene Pro dukt.
<I>Beispiel 3:</I> 300 Gewichtsteile Phenol, 100 Gewichts teile Schwefel, 100 Gewichtsteile kristalli sierte Soda (Na2C0; -f- 10 Aq) werden wie in Beispiel 2-behandelt. Das erhaltene Pro dukt ist mit diesem identisch. <I>Beispiel</I> !f: 300 Gewichtsteile Phenol, 100 Gewichts teile Schwefel., 37 Gewichtsteile kaIzinierte Soda werden mit 3,0 Gewichtsteilen Wasser mit demselben Ergebnis wie im Beispiel \? behandelt.
Beispiel <I>5:</I> 300 Gewichtsteile Phenol werden mit 40 Gewichtsteilen kalzinierte Soda und 65 Ge wichtsteilen Wasser am Rückflusskühler ge kocht, bis zur Bildung des Phenolnatriums. Dann trägt man.<B>100</B> Gewichtsteile Schwefel ein und erhitzt 4 bis 5 Stunden weiter. Dann destilliert man das überschüssige Phenol mit- samt dem Wasser ab. Man erhält beim Er kalten sofort das fertige Produkt mit den oben angegebenen Eigenschaften.
Beispiel <I>G:</I> 300 Gewichtsteilen Phenol werden mit 40 Gewichtsteilen kalzinierte Soda solange am Rückflusskühler gekocht, bis sich das Phenolnatrium gebildet hat. Dann gibt man in die heisse Lösung 100 Gewichtsteile Schwefel und erhitzt bis zur Beendigung der Reaktion. Man destilliert das überschüssige Phenol mitsamt dem Reaktionswasser ab und erhält beim Erli:alten sofort das fertige Pro dukt mit den oben genannten Eigenschaften.
Beispiel <I>7:</I> 300 Gewichtsteile Phenol, 100 Gewichts teile Schwefel, 40 Gewichtsteile kalzinierte Soda werden wie in Beispiel 2 behandelt. Nach beendeter Reaktion destilliert man das überschüssige Phenol mitsamt dem Reak tionswasser ab und erhält beim Erkalten so fort das fertige Produkt mit den oben ange gebenen Eigenschaften.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen, nicht färbenden Thioderivates des Phenols, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol. Phenol, mit mindestens 1(5 Mol. Soda und mit Schwefel erhitzt. Das neue Produkt ist .ein gelbliches Pul ver, das sich in Wasser leicht löst und auf Baumwollfaser reinweiss aufzieht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE150614X | 1929-09-06 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH150614A true CH150614A (de) | 1931-11-15 |
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ID=5674011
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH150614D CH150614A (de) | 1929-09-06 | 1930-08-13 | Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen, nichtfärbenden Thioderivates des Phenols. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH150614A (de) |
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1930
- 1930-08-13 CH CH150614D patent/CH150614A/de unknown
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