CH159851A - Verfahren zur Herstellung von Carbazol-2.7-disulfosäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Carbazol-2.7-disulfosäure.

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CH159851A
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disulfonic acid
carbazole
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acid
diaminodiphenyl
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung von     Carbazol-2.        7-disulfosäure.       Es ist bekannt, dass man aus     2.2'-Di-          aminodiphenylderivaten    durch Erhitzen mit  Mineralsäuren     Carbazole    herstellen kann.  



  Überträgt man diese Methode auf 2.     2'-          Diaminodiphenyl-4,4'-disulfosäure,    dann er  hält man nicht die erwartete     Carbazoldisulfo-          säure,    sondern es entsteht unter Abspal  tung der     Sulfogruppen        Carbazol.    Ebenfalls.  findet schon eine Abspaltung der     Sulfo-          gruppen    beim Erhitzen mit Wasser auf 180    statt unter Bildung von     Carbazol.     



  Es wurde nun gefunden, dass man gemäss  dem Verfahren der Erfindung den     Ca,rbazol-          Ringschluss    so leiten kann, dass die     Sulfo-          gruppen    erhalten bleiben, nämlich dadurch,  dass man     2.2'-Diaminodiphenyl-4.4'-disulfo-          säure    mit Wasser unter Zusatz von etwa so  viel Alkali, wie     Atznatron    oder Soda, als, zur       Absättigung    einer     Sulfogruppe    nötig ist, auf  Temperaturen von über<B>150'</B> erhitzt, die  Säure in Form eines     schwerlöslichen    Salzes    ausfällt und aus diesem durch Ansäuern und  Eindampfen der Lösung isoliert.

   Die neue       Carbazol-2.        7-disulfosäure    ist ein wertvolles       Farbstoff-Zwischenpro.dukt.    Sie weist die im  Hauptpatent beschriebenen Eigenschaften  auf.  



  <I>Beispiel:</I>  327     Gewichtsteile        2.2'-Diamino-diphe-          nyl-4.4'-disulfosäure    werden mit 1500     Ge-.          wichtsteilen    Wasser und 40 Gewichtsteilen       Ätznatron    bis zum Verschwinden der     Di-          aminoverbindung    auf zirka<B>180'</B> erhitzt. Mit  Kochsalz fällt aus der     erkalteten.    Lösung das  Salz der     Carbazol-2.        7-disulfosäure    in feinen  Nadeln aus. Das     Natronsalz    ist in heissem  Wasser sehr leicht löslich.

   Die freie Säure wird  nun in üblicher Weise hergestellt durch  Überführung des     Natriumsalzes    in das       schwerlösliche        Bariumsalz,    Zerlegen des       Bariumsalzes    mit Hilfe von Schwefelsäure  und. Eindampfen des; Filtrates.      Die als Ausgangsmaterial     dienende    2.     2'-          Diaminodiphenyl-4.4'-disulfosäure    gewinnt  man durch Reduktion aus ,der 2 .     2'=Dinitro-          diphenyl-4    .     4'-disulfosäure,    die zum Beispiel  nachdem Verfahren des. D. R. P. Nr.<B>126961</B>  hergestellt     werden    kann.

   Sie ist     in    kaltem  Wasser schwer löslich und bildet eine schwer  lösliche     Tetrazoverbindung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Carbazal- 2.7-disulfosäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 2. 2'-Diaminodiphenyl-4.4'-disulfo- säure mit Wasser unter Zusatz von etwa so viel Alkali, als zur Absättigung einer Sulfo- gruppe nötig ist, auf Temperaturen von über <B>150'</B> erhitzt,
    die Säure in Form eines schwer löslichen Salzes ausfällt und aus die sem durch Ansäuern und Eindampfen iso liert.
CH159851D 1930-05-21 1931-05-15 Verfahren zur Herstellung von Carbazol-2.7-disulfosäure. CH159851A (de)

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