CH150647A - Weicheisernes Messgerät. - Google Patents

Weicheisernes Messgerät.

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CH150647A
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CH
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coil
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ferromagnetic material
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Weicheisernes     Nessgerät.       Die     Erfindung    betrifft ein weicheisernes  Messgerät und bezweckt, die Empfindlichkeit  solcher Geräte wesentlich zu vergrössern.  



  Bei den bekannten weicheisernen     Mess-          geräten    ist in der von dem zu     messsenden     Strom durchlaufenen Spule ein fester Teil  aus     ferromagnetischem    Material enthalten,  dem gegenüber ein weicheiserner Körper an  geordnet ist, der beweglich ist und bei seiner  Bewegung den Zeiger     mitnimmt.     



  Diese     Einrichtung    beruht im allgemeinen  auf der     magnetischen    Abstossung, da die Po  larität des mit dem Zeiger verbundenen,  weicheisernen     Körpers    die gleiche wie die des  festen,     ferromagnetischen        Teils    ist.  



  Die Empfindlichkeit dieser Geräte ist im  allgemeinen sehr gering und die Energie, die  nötig ist, um dem Zeiger einen möglichst  grossen Ausschlag zu geben, beträgt oft  einige     Watt.     



  Gemäss der     Erfindung    ist die Spule des  Gerätes mit einem Mantel aus f erromagne-         tischem    Material versehen, der die Aussen  seite, die obere und die untere     Stirnseite    der  Spule umschliesst, während im Innern der  Spule zwei gesonderte     Körper    aus     ferromag-          netischem    Material angebracht sind, zwischen  denen ein Luftspalt verbleibt, dessen Breite  sich in der Umfangsrichtung des     Spulenhohl-          raumes    verändert.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine     Aus-          führungsform    beispielsweise.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch die Spule  mit dem sie umgebenden Mantel;       Fig.    2 ist eine Ansicht der im Innern der  Spule angeordneten Vorrichtung;       Fig.    3 zeigt einen Schnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    2;       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf das Mess  gerät.  



  In     Fig.    1 ist die     Spulenwicklung    mit 1.  bezeichnet. 2 bezeichnet den Mantel aus     ferro-          magnetischem    Material, der die Spule um  gibt und mit einem Schlitz 3 versehen ist.

        An der     Innenseite    der Spule ist     im        Aus-          führungsbeispiel    eine zylindrische Büchse 4  aus nicht     ferromagnetischem    Material, etwa  Kupfer, angeordnet, die jedoch nicht wesent  lich ist, und im Innern der Büchse 4 sind  zwei aus     ferromagnetischem    Material be  stehende Körper 5 und 6 angeordnet,     die    der  art gestaltet sind, dass zwischen den beiden       Körpern    ein Luftspalt verbleibt, der sich  in der     Umfangsrichtung    des     Spulenhohl-          raumes    in der Breite verändert.

   In der  Büchse 4 ist weiter ein     weicheiserner    Kör  per 7 enthalten, der in der Nullstellung, wenn  also die Spule stromlos ist, einem     Yerhältnis-          mässig        breiten    Teil des zwischen den Körpern  5 und 6 enthaltenen Luftspaltes gegenüber  angeordnet     ist.     



       Fig.    3 ist ein     Schnitt    durch die Körper  5, 6 und 7. In dieser Figur bezeichnet 8  eine kleine Feder, die auf den Körper 7 eine  Kraft ausübt, deren Richtung der Kraft ent  gegengesetzt ist, die beim Auftreten elektri  scher Ströme in der Spule auf den Körper 7  ausgeübt     wird.     



  Der eigentümliche Verlauf der Breite des  Luftschlitzes in der Umfangsrichtung des       Spulenhohlraumes    bedingt die zwischen der  Stromstärke und dem Zeigerausschlag beste  hende Beziehung. Es hat sich gezeigt, dass  sich die Form der Skala, das heisst die Be  ziehung zwischen Stromstärke und Zeiger  ausschlag, innerhalb ziemlich weiter Grenzen  durch passende Wahl der     Form    des Luftspal  tes ändern lässt.  



  In     Fig.    2 bezeichnet 9 die Spindel,  auf die der weicheiserne Teil 7 aufgesetzt  ist, der,     wie    sich aus der Figur erkennen  lässt, aus einer kleinen Platte besteht, die  nach einem Kreisbogen gekrümmt ist und  gegen das Ende breiter     wird.     



  Die Spindel dreht den Zeiger 1,0 und hat  an den Stellen 11 und 12' zwei feste Stütz  punkte. Der Stützpunkt 12 wird von dem  ausgebohrten Ende einer in eine Platte ein  geschraubten Schraube 13 gebildet.    Die Platte 14 ist mittelst zweier Schrau  ben 15 und 16 an einen zylindrischen Kör  per 17 aus nicht     ferromagnetischem    Material  befestigt, der mit zwei Aussparungen ver  sehen     ist,    deren eine mit 19 bezeichnet ist.  Dieser zylindrische Körper dient ausschliess  lich dazu, der Spindel 9 einen     Stützpunkt     zu sichern.

   Mit 8 ist wieder die kleine Feder       bezeichnet,    die in     Fig.    3 sichtbar ist und  deren inneres Ende mit der     Spindel    verbun  den ist, während das äussere Ende mit einem  festen Punkt des Zylinders 17 verbunden  ist.  



  Die aus     ferromagnetischem    Material be  stehenden     Körper    5 und 6 sind um den  Zylinder 17 geschoben, wie sich aus den Fi  guren erkennen lässt. Der     Zylinder    17 ist  auf eine so gut wie     ganz    geschlossene Metall  dose 21 aufgesetzt, deren Deckel 22     mittelst     Schrauben 23 und 24 am übrigen Teil 25  der Dose 2.1 befestigt ist. In dieser geschlos  senen Dose ist     ein    Flügel 26 enthalten, der  als Dämpfer     und        gleichzeitig    als Gegen  gewicht für den Zeiger 10 dient.  



  Der zweite Stützpunkt 11 des Zeigers ist  in ähnlicher Weise wie der     Stützpunkt    12  ausgebildet und wird von einer Schraube 27  gebildet. Die Teile 5 bis 17 werden in die  Büchse 4 eingeschoben. Es hat sich gezeigt,  dass bei diesem Messgerät der Energiever  brauch für den gleichen Ausschlag     dreissig     bis sechzig Mal kleiner als bei den bekann  ten weicheisernen Geräten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weicheisernes Messgerät, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Spule des Gerätes mit einem Mantel aus ferromagnetischem Ma terial versehen ist, der die Aussenseite, die obere und die untere Stirnseite der Spule um schliesst, während im Innern der Spule zwei gesonderte Körper aus ferromagnetischem Material angebracht sind, zwischen denen ein Luftspalt verbleibt, dessen Breite sich in der Umfangsrichtung des Spulenhohlraumes verändert. .
    UNTERANSPRUCH: Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Spule um schliessende Mantel aus ferromagnetischem Material keinen geschlossenen, den magneti- sehen graftlinienfluss umschlingenden, elek trischen Stromleiter bildet.
CH150647D 1929-08-01 1930-07-08 Weicheisernes Messgerät. CH150647A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL150647X 1929-08-01

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CH150647A true CH150647A (de) 1931-11-15

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ID=19776327

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CH150647D CH150647A (de) 1929-08-01 1930-07-08 Weicheisernes Messgerät.

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