CH150894A - Maschine zum Anbringen von Fadenschleifen an Werkstücken, insbesondere an Textilwaren. - Google Patents

Maschine zum Anbringen von Fadenschleifen an Werkstücken, insbesondere an Textilwaren.

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CH150894A
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Walter Bamkin John
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Walter Bamkin John
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  Maschine     zum    Anbringen von Fadenschleifen an Werkstücken,  insbesondere an     Textilwaren.       Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine Maschine zum Anbringen einer Faden  schleife aus     Baumwolle    oder dergleichen  an einem Werkstück, insbesondere an einer  Textilware, zum Zwecke der Kenntlich  machung oder der Vereinigung der Werk  stücke.  



  In der Wirkerei ist es gebräuchlich, an  gestrickten Waren, wie zum Beispiel  Strümpfen, Socken usw., die an Färbereien  oder Appreturen gesandt werden, Schleifen  aus Baumwolle, Streifen oder dergleichen  anzubringen, bevor sie gefärbt und appre  tiert werden, wobei diese     Schleifen    an ver  schiedenen Posten der Ware verschiedene  Farbe besitzen, zum Zwecke, die von ver  schiedenen Fabrikanten oder Verbrauchern  herkommenden Stücke während und nach der  Behandlung kenntlich zu machen. Solche  Schleifen können aber auch für die Grössen  angabe angebracht werden.    Gewöhnlich geschieht das Anbringen der  Schleifen von Hand; die Stücke werden eines  nach dem andern behandelt.

   Der Vorgang ist  allgemein unter der Bezeichnung     "tacking"     bekannt und besteht darin, einen     Streifen     Baumwolle oder dergleichen durch das Stück  zu ziehen und zum Sichern der Schleife  einen Knopf zu machen. Da grosse Mengen  von Stücken zu behandeln sind, ist der da  für erforderliche Zeit- und     Arbeitsaufwand          sehr    erheblich. Ferner brauchen weniger ge  übte Hände häufig mehr Material, als zur       Bildung    jeder Schleife nötig ist, so dass, alles  zusammengenommen, die Kosten dieses be  sonderen Arbeitsvorganges gewöhnlich ziem  lich hoch sind.  



       Die    den Gegenstand der vorliegenden     Er-          findung    bildende Maschine ist hauptsächlich  dazu bestimmt, gestrickte Waren, wie  Strümpfe, Socken usw., durch Schleifen zu  kennzeichnen, und hat natürlich in erster  Linie zum Zwecke, diese Arbeit     rascher,    wirt-           s.chaftlicher    und besser auszuführen, als es  von Hand geschieht, so dass die Kosten für  Material und Arbeit entsprechend vermindert  sind. Die Maschine lässt sich auch für andere  Zwecke     verwenden,    so zum Beispiel, um  Stücke paarweise oder in     Strangen    mitein  ander zu verbinden.  



  Die den Gegenstand der Erfindung bil  dende     Maschine    besitzt eine Nadel zum Ein  führen eines Fadenstückes in das zu be  handelnde Stück (Werkstück), und mit. der  Nadel zusammenwirkende Glieder, um an  dem eingeführten Faden einen Knopf zu  knoten zur Bildung einer geschlossener,  Schleife.  



  Die Maschine wird     zweckmässigerweise     so gebaut, dass .sie imstande ist, das zur Bil  dung der Schleife erforderliche Fadenstück  von einem fortlaufenden Faden abzu  schneiden.  



  Demgemäss können     Schneidvorrichtungen     vorgesehen sein, welche in 'einem bestimm  ten Zeitverhältnisse zu den     schleifenbiiden-          den    und knotenknüpfenden Gliedern     arbeiten,     um die erforderliche Fadenlänge abzuschnei  den. Ebenso können Klemm- oder Fangorgane  vorgesehen sein, um das freie Fadenende zu  halten.  



       Vo.rteilhafterweise    besitzt die Maschine  auch eine Vorrichtung, um bei jedem Ar  beitsgange der Maschine eine bestimmte  Länge Faden auszuziehen, so dass Schleifen  von gleichmässiger Länge erhalten werden.  Diese Vorrichtung ist     zweckmässigerweise    so  einstellbar, dass mit der Maschine je nach  Erfordernis Schleifen verschiedener Grösse  hergestellt werden können. Diese Vorrich  tung kann gegebenenfalls noch einen andern  Zweck erfüllen, nämlich den, den anfänglich  durch die Nadel zu einer Schleife geformten  Faden während des nachfolgenden Arbeits  ganges der Nadel zu halten, wenn das füh  rende Ende durch die Klemmvorrichtung  freigegeben wird.  



  Nach einer beliebten Ausführung der  Erfindung besitzt die     Maschine    eine Nadel,  welche für das Einführen des Fadens in die  zu     kennzeichnenden    Stücke- eine zweimalige    Heb- und Senkbewegung ausführt, eine Vor  richtung zum Klemmen und Abschneiden  des Fadens, eine drehbare Vorrichtung, die  dazu dient, den durch die Nadel     gehaltenen     Faden zu ergreifen, und damit in Vorberei  tung der Knotenbildung eine Schleife zu  bilden, Greifer, die dazu dienen, den Faden  in erwähnter Weise zu halten und auch die  zur Knotenbildung erforderliche Fadenlänge  auszuziehen, ferner ein Glied, das nach dem  Abtrennen des Fadens in Tätigkeit tritt,  um einen Teil des letzteren durch die Schleife  zu ziehen und den Knoten zu knüpfen.  



  Die Maschine wird vorzugsweise ausge  bildet, um einen Knoten zu bilden, der ent  steht durch Doppeldegen eines Fadenstückes,  Bildung     .einer    Schleife darin und Durch  ziehen der beiden Enden durch die Schleife.  In einem solchen Falle arbeitet die Nadel  so, dass sie den Faden doppelt legt, Die  drehbare Vorrichtung wird so betätigt, dass  sie den doppelt geführten Faden erfasst und  vermöge ihrer Drehung die für den Knoten  erforderliche Schleife bildet. Das freie     Ende     des Fadens wird unterdessen     freigegegben     und die Greifer werden so betätigt,, dass  sie den anfänglich in Schleife gelegten Teil  einschliesslich des freien Fadenendes erfassen  und die Länge des abzuschneidenden Stückes  bestimmen.

   Diese Stücklänge wird dann  etwa in diesem Zeitpunkte abgeschnitten,  worauf die Enden des eingeführten Materials       mittelst    des dazu bestimmten Gliedes durch  die erwähnte Schleife gezogen werden, um  den Knoten zu vervollständigen.  



  Die verschiedenen Bewegungen werden  vorzugsweise durch passend angeordnete und       betätigte    Hubscheiben und Verbindungsteile  erzeugt.     Zweckmässigerweise    werden die An  iriebhubscheiben auf einer einzigen durch  <B>D</B>  eine Kupplung beherrschten Welle angeord  net und wird der ganze Arbeitsvorgang wäh  rend einer einzigen Umdrehung dieser Welle  durchgeführt. Zu diesem Zwecke kann die       Kupplung    durch eine je nach einem Um  lauf wirkende Anhaltevorrichtung     betätigt     werden.

        Die oben     erwähnte,    umlaufende Vorrich  tung arbeitet vorzugsweise mit einem in der  Folge als     Knüpfstwage    bezeichneten, zur Bil  dung der für den Knoten erforderlichen  Schleife dienenden     Gliede    zusammen. Das  Glied, welches dazu dient, die Enden des ein  geführten Materials durch die Schleife zu  führen, besteht     zweckmässigerweise    aus einem  hin- und hergehenden Haken. Die genannte  umlaufende Vorrichtung, Knüpfstange und  Haken sind in bezug aufeinander in der Achs  richtung der Knüpfstange beweglich, um den  Knoten nach der     Schleifenbildung    zu ver  vollständigen.  



  Gemäss einer bevorzugten Bauart und  Anordnung besteht die Knüpfstange aus  einer Hülse, die innerhalb der umlaufenden  Vorrichtung verschiebbar ist. Der Haken ist  dann innerhalb der Hülse verschiebbar. Bei  dieser Anordnung wickelt die umlaufende  Vorrichtung den     eingeführten    Faden um die  Hülse, wobei die Enden quer über das eine  Ende der letzteren gelegt werden. Darauf  zieht der Haken diese Enden in die Hülse  hinein, das heisst in Wirklichkeit durch die  Schleife, welche durch das Aufwickeln des  Fadens um die Hülse gebildet     worden    ist.  Die letztere wird dann     endwärts    bewegt,  um die um sie herum geformte Schleife ab  zustreifen und so den Knoten zu vervoll  ständigen.  



  Die umlaufende Vorrichtung selbst be  sitzt mit Vorteil gegeneinander bewegliche  Teile,     -die    sich öffnen und schliessen können,  um den eingeführten Faden zu erfassen und  ihn während der     Schleifenbildung    festzuhal  ten. Der Öffnungsgrad wird während der  Umdrehung der Vorrichtung     verändert.     



  An einer Maschine, in welcher die Nadel.  wie oben erwähnt, eine zweimalige     Bewegung          ausführt,    werden Mittel vorgesehen, um zwi  schen der Nadel und dem zu durchstechen  den Stücke eine     Relativbewegung    herbeizu  führen.     Zweckmässigerweise    arbeitet die Na  del in einem festen Teile der Maschine, wäh  rend das Werkstück auf einem Bett oder  Tisch ruht und durch eine Zuführungsplatte  in bezug auf die Nadel bewegt wird.    Die Maschine     kann.    mit einem Zählwerk  oder einem Mechanismus zum Angeben der  Anzahl der gebildeten Schleifen versehen  sein. Dieses Zählwerk oder dieser Mecha  nismus können beim Abheben des Werk  stückes von der Maschine betätigt werden.

    Beispielsweise können sie mit einem Hebel  verbunden sein, der so angeordnet ist, dass er  in der Weise in die durch die Maschine ge  bildete Schleife     zu    liegen kommt, dass,     wenn     das Werkstück abgehoben wird, die Schleife  am Hebel angreift und     dadurch    das Zähl  werk oder den Mechanismus betätigt.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    eine  Maschine dargestellt, welche hauptsächlich  für das Einführen von     Baumwollschleifen     oder dergleichen in Socken und ähnliche  Stücke bestimmt ist. Die Baumwolle oder  anderes bei verwendetes Material ist in der  Folge     kurzweg    als Faden bezeichnet.  



       Fig.    1 ist eine zum Teil im Schnitt     ge-          baltene        Seitenansicht    der Maschine,       Fig.    2 eine ebenfalls zum Teil geschnit  tene Vorderansicht,       Fig.    3 ein von unten her genommener  Grundruss;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie       IV-IV    von     Fig.    1, mit den unten     bescUrie-          benen    Schneid- und Klemmorganen;       Fig.    5 stellt einen Schnitt durch die mit  einander arbeitenden     Knotenbildungselemente     der Maschine dar;

         Fig.    6 zeigt in Schnitt und Grundruss  die Nadel und die zugehörigen Schleifen  bildungsteile in den Anfangsstufen der       Schleifenbildung;          Fig.    7 zeigt dieselben Teile in derselben  Stellung in Vorderansicht;       Fig.    8 ist eine Vorderansicht der eben  erwähnten Teile, zusammen mit den Faden  greifern und zeigt die umlaufende     Vorrich-          tung,    vorgerückt. zum Ergreifen des ur  sprünglich     geschleiften    Fadens;

         Fig.    9 zeigt in     Vorder-    und     Seitenansicht     die Nadel     und    die umlaufende Vorrichtung  zurückgezogen und den ursprünglich -.zur      Schleife geformten Faden durch die um  laufende     Vorrichtung    und die Greifer ge  halten in Vorbereitung auf den nächsten Na  delgang;       Fig.    10 veranschaulicht in Seitenansicht  und Grundriss die     schleifenbildenden    Teile  mit der Nadel am Ende des zweiten Ganges  und die dadurch gebildete Fadenschleife;

         Fig.    11 ist eine Vorderansicht der Teile  mit der Nadel zum Teil zurückgezogen und  die umlaufende Vorrichtung im Eingriff mit  beiden     Schleifenteilen    des Fadens, in Vor  bereitung für das Umlegen des letzteren um  die Knüpfstange;       Fig.    12 veranschaulicht in     Vorder-    und  Seitenansicht die vorhin     erwähnten    Teile  mit der in ihre Normallage zurückgekehrten  Nadel, den Faden abgetrennt;       Fig.    13 und 14 sind Vorderansichten der  umlaufenden     Vorrichtung    und zugehörigen  Teile und zeigen, wie der geschleifte Faden  um die Knüpfstange gewickelt wird;

         Fig.    15 zeigt in     Vorder-    und in Seiten  ansicht die umlaufende Vorrichtung und zu  gehörigen Teile, die Enden der Fadenschleife  quer über das Ende der Knüpfstange gelegt;       Fig.    16 ist ein Schnitt durch die um  laufende Vorrichtung und zugehörigen Teile  und zeigt die Enden des Fadens durch den  um die Knüpfstange befindlichen Teil ge  zogen;       Fig.    17 ist eine Seitenansicht der vor  hin erwähnten Teile und zeigt die fertige  Schleife vor dem Abnehmen des durch sie       gekennzeichneten    Werkstückes von der Ma  schine.  



  In ihrer allgemeinen Form gleicht die  dargestellte Maschine insofern einer Näh  maschine, als sie einen obern Rahmen oder  Arm 1 besitzt, in welchem eine     Nadeltrag-          stange    2 und der grössere Teil des diese     be-          tätigenden    Mechanismus untergebracht sind,  ferner eine hohle, ein Gehäuse bildende  Grundplatte 3, in welcher die zusammenwir  kenden, knotenbildenden Elemente und deren  Betätigungsorgane Aufnahme finden.  



  Die Nadelstange 2 ist verschiebbar im  vordern Ende des Rahmens 1 gelagert und    mit einer Klemme 4 ausgestattet, welche an  einem Blocke 5 drehbar gelagert ist, wel  cher verschiebbar im gegabelten Ende eines  Hebels 6 ruht. Dieser letztere ist um einen  im Rahmen 1     gelagerten    Zapfen 7 drehbar  und durch einen Lenkerarm 8 mit einem  Hebel 9 verbunden, der sich um einen in  der Grundplatte 3 gelagerten Zapfen 10 dreht  und     eine    Hubrolle 11 trägt. In an der Grund  platte 3 angebrachten     Lagern    ist eine Hub  scheibenwelle 12 drehbar gelagert, von wel  cher aus alle zusammenarbeitenden Vorrich  tungen der Maschine in unten beschriebener  Weise ihren Antrieb erhalten.

   Diese Welle  kann auf irgend     eine    passende Weise ange  trieben werden, beispielsweise vermittelst  Bolzens und Scheibe und einer Kupplung,  die durch eine nicht gezeichnete     Einumlauf-          Selbstauslösevorrichtung    beherrscht werden  kann. Fest auf der Welle 12 sitzt eine Stirn  hubscheibe 13, in deren Rinne 14 die Rolle  11 so arbeitet, dass, wenn die Scheibe 13  umläuft, die Nadelstange 2 sich hin- und  herbewegt. Die letztere ist mit einer Nadel  15 versehen, welche in eine Aussparung am  untern Ende der Stange 2 eingeführt und  dort durch eine Schraube 16 gesichert ist.

    Die Scheibe 13 ist so ausgebildet, dass sie  die Nadel während .eines Umganges der  Welle 12 zweimal in der Weise betätigt,  dass der Faden     a,    der die Schleife bilden soll,  in das Werkstück, zum Beispiel eine Socke.  eingeführt wird. Der Faden wird vorzugs  weise in fortlaufender Länge zugeführt, und  es kann zu diesem Zwecke beispielsweise  von einem Haspel, einer Spule (nicht gezeich  net) abgezogen und nach Erfordernis abge  schnitten werden. Am Rahmen 1 oder an  geeigneter Stelle der Maschine können Or  gane zur Aufnahme solcher Haspel, Spulen  usw. angebracht werden.  



  Die Maschine besitzt einen Tisch 17, auf  welchen die Werkstücke eines nach dem an  dern gelegt werden. Mit .diesem Tische 17  ist eine Zuführungsplatte 18 verbunden, um  die Werkstücke der Nadel gegenüber zwi  schen den beiden Arbeitsgängen zu bewegen.  Der Faden geht an zwei verschiedenen Stel-           len    durch diese     Zuführungsplatte.    Das  Werkstück kann so aufgelegt werden,     dass     es durch die Nadel zweimal durchstochen       ,wird,    nämlich beim ersten Arbeitsgange und  nochmals nach der     Bewegung    durch die  Zuführungsplatte, wie oben angegeben.

   Im  Unterschiede hierzu lässt sich das Werkstück  aber auch so anordnen, dass es, wie unten  näher beschrieben, nur beim zweiten Arbeits  gange der Nadel durchstochen wird. Die       Zuführungsplatte    wird zu dem oben angege  benen Zwecke betätigt durch eine auf der  Welle 12 sitzende Hubscheibe 19 und Zwi  schenglieder, zu denen ein Hebel 20 gehört,  welcher drehbar auf einer im Gehäuse 3  gelagerten Achse 21 sitzt und eine Rolle 22  trägt, welche in einer Rille 23 der Hubscheibe  19 läuft.  



  Auf dem Tische 17 ist ein Halter 24  <B><I>.</I></B>     -inoebraeht,    um das Werkstück auf der Zu  führungsplatte zu halten. Dieser Halter 24  wird durch eine Schraube 25 gehalten und  durch eine Feder 26 zu einem Drucke auf  das Werkstück veranlasst. Über dem Tische  17 ist auch eine kombinierte Schneid- und  Klemmvorrichtung angebracht, durch welche  das Führungsende des Fadens nach dem Ein  fädeln durch die Nadel gehalten wird. Diese  Schneid- und Klemmvorrichtung wird von  der Welle 12 aus selbsttätig, zum Beispiel  durch Hubscheiben oder andere Mittel, so  beherrscht, dass sie zu geeigneter Zeit das  genannte Fadenende freigibt und dann .das  zur     Schleifenbildung    nötige Fadenstück ab  schneidet.  



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel be  sitzt die genannte Vorrichtung einen Ab  schneider 27, der bei 28     (Fig.    4) auf einer  Stützplatte 29 drehbar gelagert ist, eine       Xlemmplatte    30, die Einstellstifte 31 trägt,  welche in Löchern der     Stützplatte    verschieb  bar sind, und einen Druckerfuss 32, auf dem  eine Druckfeder 33 so wirkt, dass die Klemm  platte 30 sich nachgiebig in Berührung mit  dem     Abschneider    27 befindet. Die Stütz  platte 29 ist an eine am Vorderteil des Rah  mens 1 befestigte Stange 34 und der  Druckerfuss an eine Stange 35 angeschlossen,    die in einer ebenfalls im Vorderteil des  Rahmens 1 befestigten Hülse 36 verschieb  bar ist.

   Der     Abschneider    ist durch einen  unter der Wirkung einer Feder 38 stehenden  Lenkerarm 37 mit einem Hebel 39 verbun  den, der drehbar auf einem Achszapfen 40  sitzt und unter Vermittlung einer von ihm  getragenen Hubwelle 42 durch eine Hub  kurve 41 betätigt wird, welche den Umfang  der     Nadelhubscheibe    13 bildet.  



  Im Gehäuse 3 ist unter dem Tische eine  Vorrichtung angeordnet, zu der eine dreh  bare Hülse 43 gehört, welche Zähne 44 trägt,  so dass sie der Wirkung nach einen Zahn  kolben bildet. Ferner     gehört    zu dieser Vor  richtung ein     Finger    45, der in der Längs  richtung in der Hülse verschiebbar ist und  ein hakenförmig abgebogenes Ende besitzt,  das für     b        wöhnlieh    durch eine Feder 45a  im Eingriff mit einem     Fortsatz    46 am  gegenüberliegenden Ende der Hülse gehalten  wird.  



  Die     Vorrichtung    ist um eine andere       Hülse    47 drehbar, welche den oben als       Knüpfstange    bezeichneten Teil enthält, und  dient zum     Halten    des Fadens, der bei der  anfänglichen Bildung .des Knotens     mittelst     der Nadel durch die Zuführungsplatte hin  durch     geführt    und um die Knüpfstange  herum gewickelt     wird,    wodurch. die Enden  des eingeführten Fadens zusammengezogen  werden, um eine geschlossene Schleife zu  bilden.

   Die     Umwickelvorrichtung    wird zum       erwähnten    Zwecke in Umdrehung versetzt       vermittelst    einer Zahnstange 48, eines Zahn  kolbens 49 und eines Stirnrades 50, das in  die Zähne 44 eingreift. Die     Zahnstange        ist     in einem am Tische 17 befindlichen<I>Träger</I>  51 verschiebbar, der Zahnkolben 49 und das  Stirnrad 50 drehen sich auf einem an die  sem Träger befestigten Achsbolzen 52. Die  Hülse 47 ist ebenfalls am Träger 51 be  festigt. Die     Zahnstange    48 wird durch eine  auf der Welle 12 sitzende Hubscheibe 53  und einen bei 55 am Gehäuse 3 drehbar ge  lagerten Hebel 54 betätigt.

   Der Finger 45  wird auch durch eine auf der Welle 12 sit  zende Hubscheibe 56 und geeignete Zwischen-           orgäne    beherrscht,     mittelst    welcher er wäh  rend der Umdrehung der Hülse oder des  Zahnkolbens um verschiedene Beträge be  wegt wird. Diesem Zwecke förderlich ist. der  Finger gegen eine     Druckunterlagscheibe    57  abgestützt, die mit mehreren Zapfen 58 ver  bunden ist, die durch den Träger 51 hin  durch verschiebbar und an einer Platte 59  befestigt sind, die     unter    der Wirkung von  Federn 60 steht und durch einen Hebel 61       betätigt    wird, welcher an einem an den Trä  ger 51 angeschlossenen Lagerarme 62 dreh  bar gelagert ist.

   Dieser Hebel 61 wird durch  eine Schraube 63 betätigt, die auf einem  bei 65 im Gehäuse 3 gelagerten Hebel 64  sitzt, der durch die Hubscheibe 56 betätigt  wird, deren Umriss steigt und fällt entspre  chend der veränderlichen Bewegung, die der  Finger erhalten soll. Der Hebel 64 ist. für  den Angriff an dem Umfange der Hub  scheibe mit einer Rolle 66 versehen. Die  Schraube 63 ermöglicht eine Einstellung des  Fingers 45, um dessen rechtzeitigen Angriff  am Vorsprung 46 zu sichern. Die Betätigung  des Fingers erfolgt entgegen der Wirkung  der Feder 60 und von Federn 67, welche  so in die Hülse 43 eingesetzt sind, dass sie  gegen die Scheibe 57 drücken.  



  Die Knüpfstange 68 ist in der     fest-          ,stehenden    Hülse 47 in der     Längsrichtung     verschiebbar und wird durch eine auf der  Welle 12 sitzende     RandhulJSChelbe    69 und  Verbindungsglieder betätigt. Zu diesem ge  hört ein Lenkerarm 70 und ein Hebel 71,  der bei 72 an einem Auge 73 des Gehäuses     ä     drehbar gelagert und für den Angriff am  Umfange der Hubscheibe mit einer Nase 7 4  versehen ist. Diese Verbindungen stehen un  ter der Wirkung einer Feder 74.  



  Die Knüpfstange 68 besitzt ein zugespitz  tes Ende 75 und ist röhrenförmig ausge  bildet zwecks Aufnahme eines verschiebbaren  Hakens 76, der zum Erfassen der Enden des  durch die     Umwickelvorrichtung    in unten be  schriebener Weise gehaltenen Fadens und  dessen Hereinziehen in die Bohrung der       Knüpfstange    dient, damit der     Knoten    ge  bildet werden kann, der die genannten En-    den miteinander verbindet. Dieser Haken  wird durch eine auf der Welle 12 sitzende  Hubscheibe 77 und einen Zwischenmechanis  mus betätigt, zu dem ein Lenkerarm 78 und  ein bei 40 drehbar gelagerter Hebel 79 ge  hört und der durch eine Feder 80 beeinflusst  ist.  



  Im Grundgehäuse 3 ist in der Nähe  der     Umwickelvorrichtung    um einen Zapfen  81 drehbar ein Paar von Greifern 82,     8,3     gelagert, von denen der eine nachgiebig ist,  das heisst unter dem     Einflusse    einer Feder 84  steht, die an jeden Greifer angeschlossen ist.  Der andere Greifer wird in einem bestimm  ten Zeitverhältnis zur Tätigkeit der Um  wickelvorrichtung durch eine auf der Welle  12 sitzende Hubscheibe 85 und einen bei 87  am Gehäuse 3 gelagerten Hebel 86 betätigt.  Dieser letztere liegt mit einer Rolle 88 an  der Hubscheibe an und steht unter der Wir  kung     einer    Feder 89. Er trägt Zapfen 90  für den Angriff an einem Zapfen 91 am  Greifer 82. Zum gleichen Zwecke könnte er  gegabelt sein, statt Zapfen zu besitzen.  



  An der     Zuführungsplatte    18 sind An  schläge 9<B>2</B> für das Werkstück vorgesehen,  welche Schlitze 93 besitzen und nach ihrer  Einstellung durch Schrauben 94 festgestellt  werden können.  



  Im Nachstehenden sei anhand der     Fig.    6  bis 17 die Arbeitsweise der Maschine für  das Einführen einer Schleife in den     Fass-          unterteil    eines Strumpfes oder eines Sockens  beschrieben.  



  Zunächst wird der Fussteil des Strump  fes b zwischen den Halter 24 und die  Zuführungsplatte 18 so eingeschoben, dass  der Rand jenes Fussteils die Anschläge 92  berührt     (Fig.    6). Diese letzteren sind so ge  stellt, dass der erwähnte Rand noch nicht in  die Nadelbahn reicht. Das. Führungsende des  Fadens a ist zwischen dem     Abschneider    2 7  und der     Klemmplatte    30 eingeklemmt     (Fig.     6). Ein nicht gezeigter Trethebel oder ein  anderes, die Kupplung betätigendes Glied  wird dann betätigt, um die Maschine in Be  trieb zu setzen. Die Nadel beginnt nun ihre  Tätigkeit.

        Beim ersten Arbeitsgange der Nadel wird  der Faden     a    einmal durch die     Zuführungs-          platte    18 und den Tisch 17 hindurchgeführt,  worauf die Nadel leicht zurückgezogen wird,  um den geschleiften Fadenteil c einzubiegen  und dadurch den Eingriff des Fingers 45  der     Umwickelvorrichtung    an ihm zu erleich  tern.

   Die Hülse 43 der     Umwickelvorrichtung     macht dann eine     Teilderhung    in der Rich  tung der Pfeile in     Fig.    7 und 8, und gleich  zeitig wird der in ihr befindliche     Finger    45  leicht     endwärts    verschoben, so dass er (siehe       Fig.    7 und 8) den Teil des Fadens ergreift,  welcher sich zwischen der Nadelspitze und  den Abschneide- und Klemmorganen befin  det und zwischen das hakenförmige Ende  des Fingers und den     Fortsatz    46 der Hülse  eingeführt wird     (Fig.    6, 7, 8).

   Zu oder un  gefähr zu dieser Zeit beginnt die Nadel,  sieh zurückzuziehen (vergleiche     Fig.    6 und  7), der Finger 45 wird freigegeben, so dass  er den Faden ergreift, worauf die Hülse 43  in umgekehrter Richtung, das heisst in der  Richtung des Pfeils von     Fig.    9, in ihre  Normalstellung zurückgedreht wird und den  genannten Teil des Fadens mit sich nimmt,  während die Nadel vollständig zurückgezogen  wird.

      Wenn die     Umwickelvorrichtung,    wie oben  erwähnt, ihre Bewegung     umkehrt,    so schlie  ssen sich die normalerweise     (Fig.    8) offenen  Greifer 82, 83, das heisst der Greifer 82 wird  so bewegt, dass er den anfänglich     gesehlauf-          ten    Teil c des Fadens     erfasst    und hält       (Fig.    9), indem dieser Teil durch die Nadel  zwischen den Greifern durchgeführt wird.  Wenn sich der Greifer 82: bewegt, wird der  Faden durch ihn so beeinflusst, dass die zur  Bildung der Schleife nötige Fadenlänge be  stimmt wird.

   Gerade bevor sich der Greifer  82 bewegt, wird die Knüpfstange 68 leicht  zurückgezogen (vergleiche     Fig.    1 und 9),  so dass der Greifer von der einen auf die an  dere Seite von ihr übergehen kann. Die Zu  führungsplatte 18 wird dann so betätigt,  dass das Werkstück in bezug auf die Nadel  bewegt wird (vergleiche     Fig.    1 und 10).    Darauf wird der     Abschneider    27 betätigt,  um das Führungsende des Fadens zu befreien       (Fig.    10). Dann führt die Nadel einen wei  teren Gang aus, um einen andern Teil, d,  des Fadens durch das Werkstück zu führen       (Fig.    10) und, wie vorher, etwas zurückzu  ziehen, um diesen andern Teil für den An  griff durch den Finger 45 einzubiegen.

   Der  Finger 45 und die Greifer 82, 83 bleiben       mittlerweise    an Ort und Stelle. Nach dem  zweiten Gange der Nadel wird die Um  wickelvorrichtung betätigt, wie oben be  schrieben, so dass der Finger 45 den er  wähnten Fadenteil ergreift. Aber statt seine  Bewegung     umzukehren,    setzt er seine Dre  hung in der Pfeilrichtung fort (siehe     Fig.    11,  12, 13 und 14), um den erfassten Faden um  die Knüpfstange 68 zu schlingen und da  durch einen Knoten e zu bilden. -Während  dieses Vorganges wird der Finger frei  gegeben, um den Faden zu halten, und dann  später wieder etwas bewegt, um dem Faden  zu erlauben, etwas nachzugeben, wenn er  um die Knüpfstange geschwungen wird.

   Wäh  rend dieser Weiterdrehung der Umwickel  vorrichtung wird der von den Greifern 82, 83  erfasste Fadenteil c durch die letzteren (ver  gleiche     Fig.    10, 11, 12) angezogen, indem  der Greifer 82 etwas vom Greifer 83 weg  bewegt wird,     um    den Griff zu lockern, und  gegebenenfalls verlässt das ursprünglich füh  rende Ende des Fadens die Greifer (siehe       Fig.    13).

   Wie aus     Fig.    12 hervorgeht, wird  die     Knüpferstange    68 praktisch vollständig  vorgeschoben, um den Faden aufzunehmen,  der     Abschneider    27 wird in seine     Normal-          stellung    zurückgeführt, um die für die Binde  schleife erforderliche Fadenlänge abzuschnei  den und das Ende des Hauptteils in Vor  bereitung auf die nächste     Schleifenbildung     einzuklemmen.

   Nach ungefähr zwei Umdre  hungen wird die Drehung der     Umwickelvor-          richtung    aufgehalten und der Finger 45 frei  gegeben, so dass     (Fig.    15) die zwischen dem  Finger 45 und     Fortsatz    46 geschlungenen  Fadenenden in der Stellung für den Angriff  durch ein unten beschriebenes, knotenbilden  des Organ gehalten werden.      Auf der ersten Arbeitsstufe wird der Ha  ken 76 aus seiner normalen Stellung     (Fig.    6)  in die Stellung nach     Fig.    9 bewegt, in wel  cher er bleibt bis an das Ende des Um  wickelvorganges.

   Gegen das Ende dieses  Vorganges wird die Knüpfstange 68     end-          wärts    in die Hülse bewegt, so dass der Ha  ken 76 ausgesetzt wird und die Fadenenden  zwischen das Ende der Knüpfstange und  den ausgesetzten Haken gelegt werden kön  nen     (Fig.    15). Der Greifer 82 beginnt eben  falls seine Rückbewegung in die Normal  stellung. Nun wird der Haken 76 zurück  gezogen, das heisst in seine Normallage zu  rückgeführt, wodurch die Fadenenden in die  Knüpfstange gezogen werden     (Fig.    16), das  heisst durch die durch das erwähnte Herum  wickeln des Fadens um die Knüpfstange ent  standene Schleife hindurch, wobei der Fin  ger 45 so betätigt wird,     dass    er diese Enden  freigibt.

   Der Greifer 82 vervollständigt seine  Rückwärtsbewegung und die Zuführungs  platte wird ebenfalls in ihre Normallage zu  rückgeführt.  



  Nach der Bewegung des Hakens 76 in  nerhalb der Knüpfstange 68 erhält die letz  tere eine weitere Bewegung     endwärts,    wo  durch der so gebildete Knoten     f    abgestreift  wird als das Ergebnis seines Zusammen  treffens mit dem Ende der Hülse, in der  sich die Stange bewegt. Dann wird die  Stange vorwärtsbewegt, das heisst in ihre  Normallage     (Fig.    17) zurückgeführt, so dass  die Spitze den Knoten f erfasst, während der  Haken 76 Neigung hat, ein Mitziehen der  Fadenenden von der Stange aufzuhalten, so  dass der Knoten zusammengezogen wird       (Fig.    17). Die umlaufende Vorrichtung wird  zu dieser Zeit in ihre normale Lage zurück  geführt.

   Das Werkstück     b    mit der daran  befindlichen fertigen Schleife g ist dann  frei, um von der Maschine abgenommen wer  den zu können.  



  Es ist zu beachten, dass die wirksamen  Bewegungen der     Schleifenbildungs-    und       Knotenspannvorrichtungen    und deren Rück  kehr in die Normalstellungen nach Beendi-         gung    ihrer Tätigkeit sich innerhalb einer  einzigen Umdrehung der Maschinenwelle 12  vollziehen.  



  Wie schon erwähnt, wird die Maschine  vorzugsweise mit einem     Zählwerk    ausge  stattet. Ein solches kann an irgend einem  passenden Teile der Maschine angebracht  und mit einem Hebel verbunden werden, der  unterhalb des Tisches so angeordnet ist, dass  er durch die am Werkstücke gebildete  Schleife g erfasst und betätigt wird, wenn  diese beim Abheben des Werkstückes von  der Maschine durch den Tisch und die Zu  führungsplatte hindurchgezogen wird. Beim  Zusammenbinden von Strumpfware werden die  Stücke gewöhnlich     postenweise    behandelt,  das heisst gleichzeitig in einem, zwei oder  mehreren Dutzend Paaren durch die Ma  schine zusammengebunden. Im übrigen kann  die Maschine von gebräuchlicher Art sein.  Ausser einem Mechanismus können auch noch  Organe zum Zählen der einzelnen Stücke vor  gesehen sein.

   Die Anordnung ist     vorteilhaf-          terweise    so, dass, wenn keine Schleife gebildet  wird, dieser besondere Arbeitsvorgang der  Maschine nicht gezählt wird. Bei der dar  gestellten Anordnung     (Fig.    2 und 3) besitzt  das Zählwerk eine     Hauptzählvorrichtung    95,  die an dem Grundgehäuse 3 mittelst eines  Trägers 96 angebracht ist, und ein Rad 97  mit einer Umfangseinteilung, die von 1 bis  24 numeriert ist. Das Rad 97 wird     mittelst     einer Schraubenmutter 98 auf einer Spindel  99     gehalten.    Diese erstreckt sich durch die  Vorrichtung 95 hindurch in das Innere des  Gehäuses 3 und trägt auf ihrem innern Ende  fest ein Schaltrad 100 und eine entsprechend  gerillte Scheibe 101.

   In das Schaltrad 100  greift eine Klinke 102, die von einem Hebel  103 getragen wird, der frei auf der Spindel  99 sitzt und durch einen Lenkerarm 101  mit einem Hebel 105 verbunden ist, der von  einer an der Hubscheibe 53 befindlichen  Hubkurve 106 betätigt wird und zu diesem  Zwecke eine Rolle 107 trägt. Am Lenker  arm 104 ist eine Feder 108 angebracht, wo  durch die Klinke 102 so betätigt wird. dass  sie das Schaltrad 101 dreht. Die Hubscheibe           1()6    bewirkt den     Rückwärtshub    der Klinke.  Für gewöhnlich wird das Schaltrad von  einer Drehung durch die Wirkung der Feder  108 zurückgehalten mittelst einer Sperre  <B>1.09,</B> die verschiebbar an dem Träger 51 sitzt  und durch eine nicht gezeichnete Feder im  Eingriff mit der gerillten Scheibe 102 ge  halten wird.  



  Unter der Zuführungsplatte 18 ist auf  einem Zapfen 110 ein Hebel 111 gelagert,  der zum Eingriff in die Sperre 109 geeignet  ist und einen Finger 112 besitzt in solcher  Anordnung, dass die Bindeschleife um ihn  herum gebildet wird (siehe zum Beispiel       Fig.    13 bis 1'7). Wenn also das mit der  Schleife versehene     Werkstück    von der Ma  seliine abgehoben wird, so greift die Schleife       g    am Finger 112 an und betätigt den He  bel 111, der dadurch veranlasst wird, die  Sperre 109 von der gerillten Scheibe<B>101.</B>  abzuheben und dieses freizugeben, worauf  die Klinge 102 unter der Wirkung der Fe  der 108 die     Spindel    99 entsprechend einem  Teilstück auf dem     Rade    97 dreht.

   Neben  bei dient der Eingriff der Schleife     g    am  Finger 112 zu einem weiteren Anziehen des  Knotens. Unterlässt die Maschine das Bilden  einer Schleife, so wird augenscheinlich das  Zählwerk nicht betätigt. Diese     Betätigung     erfolgt vierundzwanzigmal, bevor die Haupt  zählvorrichtung durch die Spindel betätigt  wird, um ein Dutzend Paare aufzuzeichnen.  Nach einer Drehung um den verlangten Be  trag wird die gerillte Scheibe 101 durch  die Sperre 1,09 wieder     angehalten    und be  wirkt die Hubscheibe 106 den Rückwärts  gang der Klinke 102 als Vorbereitung für  den nächsten Arbeitsgang. Über dem     Rade     97 ist eine Zeigerspitze 113 angebracht.

    Der Hebel 111 wird entgegen der     Wirkung     einer Feder 114 bewegt, und zur Bestimmung  der Normalstellung dieses Hebels ist ein An  schlag 115 vorgesehen.  



  Obschon die den Gegenstand der vor  liegenden Erfindung bildende Maschine  hauptsächlich für das Kennzeichnen von Tex  tilware bestimmt ist, wie oben beschrieben,    ist ihre Verwendung nicht in dieser Rich  tung beschränkt, indem sie auch für andere  Zwecke benutzt werden kann, wie zum Bei  spiel, um Werkstücke paarweise oder in       Strangen    zusammenzubinden, oder für das  Anbringen von Schleifen aus Garn oder der  gleichen oder anderem Material in andere  Gegenstände, zum Beispiel Papierblätter,  wie leicht verständlich ist.  



  Unter "Faden" im Sinne der Ansprüche  ist jedes zur     Schleifenbildung        mittelst    des  Erfindungsgegenstandes geeignete Material  zu verstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Anbringen von Faden schleifen an Werkstücken, insbesondere an Textilwaren, zum Zwecke der Kenntlich- machung oder der Vereinigung der Werk stücke, gekennzeichnet durch eine den Faden in das Werkstück einführende Nadel und durch mit. dieser Nadel zusammenwirkende Glieder, die im eingeführten Faden einen Knoten knüpfen zur Bildung einer geschlos senen Schleife. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel, um die für die Bildung der Schleife erforderliche Länge Faden von einem fortlaufenden Stücke abzuschneiden, und durch Klemmorgane zum Halten des freien Fadenendes vor und während der Anfangsstufen der Schleifenbildung. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, welche bei jedem Arbeitsgange der Maschine eine bestimmte Fadenlänge auszieht, so dass gleichmässige Schleifen erzeugt wer den. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eines der knoten knüpfenden Elemente aus einer umlaufen den Vorrichtung besteht, die den durch die Nadel eingeführten Faden ergreift und ihn zu einer Schleife bildet, durch welche die Enden des abgeschnittenen Fadens gezogen werden können, um den Knoten zu vervollständigen. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch eine Knüpfstange, um welche herum die umlaufende Vorrich tung den durch die Nadel dargebotenen Faden wickelt, und durch ein mit der Knüpfstange zusammenwirkendes Glied, das die Enden des Fadens durch den die Schleife bildenden Teil zieht.
    5. 'Maschine nach den Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch Vorrichtun gen zum Halten des anfänglich durch die Nadel zu einer Schleife geformten Fadens, während der nachfolgenden Tä tigkeit der Nadel und wenn das führende Ende durch die Klemmorgane freigegeben wird. 6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss eines der Halteglie der als Greifer ausgebildet ist, der nach der zum Ergreifen des Fadens dienenden Bewegung eine bestimmte Fadenlänge mitzieht. 7.
    Maschine nach dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel für das Einsetzen der Schleife in das Werkstück eine zweimalige Bewegung ausführt, die Greifer auch die Länge des zur Bildung einer Schleife erforder lichen Materials bestimmen, und gekenn zeichnet durch 'eine Vorrichtung, um nach dem Abtrennen des Fadens dessen Enden durch die von der umlaufenden Vorrichtung gebildete Schleife zu ziehen und den Knoten zu knüpfen. . B. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Vor richtung mit einer Knüpfstange und einem Organ zusammenarbeitet, welches verschiebbar ist, um nach der Bildung der Schleife durch die umlaufende Vor richtung den Knoten zu vervollstän digen. 9.
    Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Knüpfstange aus einer in der umlaufenden Vorrich- tung verschiebbar angeordneten Hülse besteht, und dass das mit ihr zusammen arbeitende Organ in der Hülse verschieb bar ist. 10. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Vor richtung in bezug aufeinander beweg liche Teile besitzt, die sieh öffnen und schliessen können, um den durch die Na del dargebotenen Faden zu erfassen und ihn während der Schleifenbildung fest zuhalten. 11. Maschine nach Unteransprizeh 7, gekenn zeichnet durch Organe, die zwischen der Nadel und dem zu durchstechenden Werkstück eine Relativbewegung er zeugen.
    12. Maschine nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Nadel in einem festen Maschinenteile arbeitet und dass ein Tisch und eine Zuführungsplatte vorgesehen sind zum Tragen des Werk stückes und um es in bezug auf die Nadel zu bewegen. 13.
    Maschine nach Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch einen in der Längsrich tung der Hülse in ihr verschiebbaren Finger zum Erfassen einer ihm durch die Nadel dargebotenen Fadenlänge, um diese bei der Drehung der Hülse zu einer Schleife zu bilden, durch ein röhren förmiges Glied, um welches herum der Faden durch die umlaufende Vorrich tung geschlungen wird, und durch einen in dem röhrenförmigen Gliede verschieb baren Haken, um die Enden des Fadens quer über das Ende des röhrenförmigen Gliedes zu legen und es in dieses hinein und damit durch die mittelst der um laufenden Vorrichtung gebildete Schleife zu ziehen. 14.
    Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das röhren förmige Glied in der Längsrichtung in einem feststehenden Teile so verschieb bar ist, dass 'es die durch die umlaufende Vorrichtung gebildete Schleife abstreifen kann, um den so gebildeten Knoten an zuziehen. 15.
    Maschine na.cli den Unteransprüchen 6; 8, 12 und 13, gekennzeichnet durch einen Rahmen (1, 3), einen Nadelträger (2) und Betätigungsglieder für diesen, Mittel zum Bewegen der Zuführungsplatte (18), Mechanismen zur Betätigung der Faden- A'bschneid- und Klemmvorrichtungen (27, 30), Mittel zur Betätigung der um laufenden Vorrichtung (43, 45), einen die Greifer beherrschenden Mechanismus, einen in der Knüpfstange (68) verschieb baren Haken (76) und Mittel zum Be wegen dieser Stange und des Hakens in der Längsrichtung. 16.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Bewegungen durch Hubscheiben erhalten werden, welche alle auf der nämlichen Welle 'sitzen, die mittelst einer durch eine Einumlauf-Auslösevorrichtung be herrschten Kupplung angetrieben wird. 17. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Zählwerk, das beim Abheben eines Werkstückes von der Maschine durch eine in dieses eingeführte Schleife betätigt wird. 18.
    Maschine nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass das Zählwerk mit einem Hebel in Verbindung steht, der so angeordnet ist, da.ss er innerhalb der durch die Maschine gebildeten Schleife untergebracht werden kann, so dass, wenn das Werkstück abgehoben wird, die Schleife am Hebel angreift und dadurch eine Betätigung des Zähl werkes bewirkt. 19. Maschine nach Unteranspruch 18, ge kennzeichnet durch ein Hauptzählwerk, das einmal für eine bestimmte Mehrzahl von durch die Maschine mit Schleifen versehenen Werkstücken betätigt wird, und mit einer Vorrichtung zum Zählen der einzelnen Werkstücke. 20.
    Maschine nach Unteranspruch 19, ge kennzeichnet durch ein Hauptzählwerk (95), ein Zählrad, das auf einer Spindel (99) festsitzt, von der aus das Hauptzähl werk betätigt wird, einen Schaltrad- oder Klinkenmechanismus zum Betätigen die ser Spindel, eine Sperre 109 zum Regeln der Drehung der Spindel und einen He bel (111) zum Ausrücken der Sperre; der durch eine von der Maschine gebil dete Schleife betätigt werden kann. 21. Maschine nach Patentanspruch, gebaut wie beschrieben und auf der Zeichnung dargestellt.
CH150894D 1929-07-26 1930-07-21 Maschine zum Anbringen von Fadenschleifen an Werkstücken, insbesondere an Textilwaren. CH150894A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1485396B1 (de) * 1963-09-18 1971-07-15 Stitch Inc Maschine zum Anbringen von Fadenschlaufen an einem Textilmaterial

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1485396B1 (de) * 1963-09-18 1971-07-15 Stitch Inc Maschine zum Anbringen von Fadenschlaufen an einem Textilmaterial

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