CH150951A - Vorrichtung zum Antrieb von Kinomaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Kinomaschinen.

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CH150951A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Control Of Multiple Motors (AREA)

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  Torrichtung     zum    Antrieb von     Kinomaschinen.       Die     Erfindung    betrifft eine     Vorrichtung     zum     Antrieb    von     Kinomaschinen.,    die sowohl  zur Wiedergabe von     Bil:dschallfilmen,    als  auch von stummen     Filmen    benutzt werden       kann.     



  Bei der Vorführung von     Bildszhallfilmen     muss eine     Maschine    die     international        varge-          schriebene    Schaltgeschwindigkeit von 24 Bil  dern in der Sekunde mit .grösster Gleich  mässigkeit während der gesamten     Vorführung          beibehalten.    Den Antrieb der Maschine be  sorgt im     allgemeinen    ein Synchronmotor.

    Anderseits aber besteht für die     Vorführung     stummer Filme das Bedürfnis, verschiedene       Schaltgeschwindigkeiten    anwenden zu kön  nen, wozu in der Geschwindigkeit regelbare  Motoren     erforderlich    sind.  



       Erfind@ungs.gemäss    wird nun die Benut  zung einer     Kinomaechine    für beide Betriebs  arten in     einfaeh"-@    Weise dadurch ermöglicht,       da-ss    für den     Antrieb    zwei Motoren, von       denen    der eine in seiner     Gesthwindigkäit       regelbar ist, derart angeordnet sind, dass der       Antrieb    der     Kinomaschine    wahlweise durch  einen der beiden Motoren erfolgen kann. Bei  spielsweise kann der eine Motor ein Syn  chronmotor, und der in .seiner Geschwindig  keit regelbare Motor ein     Hauptstrommotor     sein.  



  Um     schwierige        Umschaltungen.    elektri  scher und     mechanischer    Art zu vermeiden,  kann     die        Anordnung    getroffen sein,     dass     jeder der beiden Motoren mit Hilfe einer       Freilaufkuppluug    mit der     anzutreibenden     Kinomaschine gekuppelt ist.

       Dadurch    kann  erreicht werden, dass,     wenn.    einer der Motoren       durch        Anschaltung    an die     betreffende        elek-          trische        Spannung    in Gang gesetzt ist, dieser  selbsttätig !den     Antrieb    der     Kinomaschine          übernimmt.    Dieses bietet weiter den Vorteil,

    dass man schnell von einer     Antriebsart    auf  die andere übergehen und in     raschem    Wech  sel Schallfilme     bezw.        Bildschallfilme    und  stumme     Filme    vorführen kann.      Die Anordnung kann so getroffen werden,  dass durch den in seiner Geschwindigkeit  regelbaren Motor die Kinomaschine auf die       erforderliche    Drehzahl     gebracht    werden kann  und dann der andere, zum Beispiel Synchron  motor, eingeschaltet werden kann, der dann  stossfrei über die ihm zugeordnete     Freilauf-          kupptung    den     Antrieb    der Kinomaschine  übernimmt.

   Dadurch kann der Anlaufstrom  des Synchronmotors vermieden werden, der  im allgemeinen durch besondere Schutzmass  nahmen     unschädlich    gemacht werden muss.  



  Um die     .geschilderte    Art des     Anlassens     der beiden Motoren bequem     durchführen:    zu  können, können die elektrischen Anlass-     bezw.     Schaltvorrichtungen der Motoren in entspre  chender Weise miteinander .gekuppelt sein.  Vorzugsweise können die Motoren     bezw.    An  lassvorrichtungen an die entsprechenden Be  triebsspannungen über einen Schalter ange  schlossen sein, wobei     durch    Betätigung eines  Schalthebels wahlweise einer der Motoren  eingeschaltet werden kann.

   Zweckmässig  kann der Schalter     bezw.    die Schaltung so  eingerichtet sein, dass der Synchronmotor erst  eingeschaltet werden kann, nachdem die an  zutreibende Kinomaschine durch den in seiner  Geschwindigkeit regelbaren Motor in Gang  gesetzt ist. Durch Verwendung     geeigneter     Verzögerungsmittel mechanischer oder elek  trischer Art kann man auch erreichen, dass  die Einschaltung des Synchronmotors erst  erfolgt oder erfolgen kann, wenn die anzu  treibende     Ki110maSCh1TLedurch    den in seiner  Geschwindigkeit reg     lbaren    Motor zur vollen  Betriebsdrehzahl angelaufen ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist im Prinzip auf der Zeich  nung dargestellt. Darin ist 1 ein     Gleiöh-          stromnetz,    2 ein     Drehstromnetz,    13 die Achse  des anzutreibenden Kinoapparates, 4 ein       Hauptstrommotor,    der an entsprechende  Klemmen 9 des     Schalters.    7 angeschlossen ist.  Durch Veränderung des     Regulierwiderstan-          des    5 kann die Tourenzahl des Hauptstrom  motors 5 geregelt werden. An dem Wider  stand 5 ist ein Punkt 6 markiert, der der  zur     Bildschallfilmwiedergabe    erforderlichen    Drehzahl entspricht.

   Zum     konstanten    An  trieb bei dieser Drehzahl dient .der Synchron  motor 17, der über entsprechende Klemmen  10 des     Schalters    7 an das     Drehstromnetz    2  angeschlossen ist. 3 sind     Sicherungen.    Der  Schalthebel des Schalters 7 kann nacheinan  der drei Stellungen einnehmen: Die Aus  schaltstellung 8, die Stellung 9, in der der       Hauptstrommotor    an Spannung liegt, und die  Stellung 10, in der der Synchronmotor mit  dem Drehstromnetz 2 verbunden ist. Der  Antrieb der Kinomaschine erfolgt mit Hilfe  des Zahnrades 14, das auf der Antriebswelle  13 der Kinomaschine :sitzt.

   In dieses Rad  14 .greifen die Räder 15 und 16 ein, die  über die     Freilaufkupplungen    11     bezw.    12  mit den Motoren 4     hezw.    17 gekuppelt sind.  



  Soll ein stummer Film wiedergegeben  werden und die Geschwindigkeit verändert  werden, dann     wird    zum Antrieb der Achse  13 der     Hauptstrommotor    4 benutzt. Der  Schalter 7 steht dabei in     Sellung    9.

   Soll  plötzlich ein     Bildschallfilm    mit der vorge  schriebenen     Filmgesohwindigkeit    wiedergege  ben werden, so wird der Griff des Wider  standes 4 in die Lage 6 gebracht, so dass  die Achse 13 der Kinomaschine die     vorge-          sohriebene    Geschwindigkeit annimmt, und  darauf mit Hilfe des Schalters 7 (Schalter  stellung 10) der Synchronmotor 17 angeschal  tet, der nunmehr die     Kinomaschine    mit kon  stanter     Drehzahl    antreibt.  



  Entsprechend ist :die Einschaltung des       Synchronmotors    von der Ausschaltstellung 8  aus vorzunehmen. Zunächst wird die Achse       13    mit Hilfe des     Hauptstrommotors    auf die  vorgeschriebene     Geschwindigkeit    gebracht,       (Schalterstellung    9) und dann, wenn bei  spielsweise eine Anzeigevorrichtung dieses  angezeigt hat, der Synchronmotor an Span  nung     gelebt        (Schalterstellung    10).  



  An     Stelle    von     Freilaufkupplungen    kann  man auch Klauen- oder     Reibungskupplungen     verwenden und die     Betätigungsvo-rrichtungen     derselben so verbinden,     dass    ein     schneller          Übergang    von der einen zur     andern    Betriebs  art möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Antrieb von Kinoma schinen, die sowohl zur Wiedergabe von Bild schallfilmen als von stummen Bildfilmen be nutzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der Kinomaschine zwei Motoren, von denen der eine in seiner Ge schwindigkeit regelbar ist, derart angeordnet sind, dass der Antrieb der Kinomaschine wahlweise durch einen der beiden Motoren er- folgen kann.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung .nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass der eine Mo tor ein Synchronmotor und .der andere ein Hauptstrommotor ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder der No- toren durch eine Freilaufkupplung mit der anzutreibenden Maschine gekuppelt ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder der Mo toren durch eine Klauenkupplung mit der anzutreibenden Maschine gekuppelt ist. 4. Vorrichtung nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder der Mo toren durch eine Reibungskupplung mit der anzutreibenden Maschine gekuppelt ist.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anlass- bezw. Schaltvarri.chtungen der beiden Mo toren derart miteinander gekuppelt sind, dass in schneller Folge wahlweise einer der Motoren zum Antrieb benutzt werden kann.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch .gekennzeichnet, dass die Motoren über einen gemeinsamen Schalter an die entsprechenden Betriebsspannungen ange schlossen sind, derart, dass durch Betäti gung eines Schalthebels wahlweise einer d ,3r Motoren eingeschaltet werden kann. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter so eingerichtet ist, dass die<B>LA</B> inschaltung des Synchronmotors erst erfolgen kann, wenn durch den in seiner Geschwindigkeit regel baren Motoren die anzutreibende Maschine auf die vorgeschriebene Drehzahl gebracht ist.
    B. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Verzögprungs- ,einrichtungen vorgesehen sind, derart, dass der Synchronmotor erst in Gang gesetzt wird, wenn die anzutreibende Kinoma schine durch den in seiner Geschwindig keit regelbaren Motor auf die vorgeschrie bene Drehzahl gebracht ist. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine solche Schaltung, dass der Synchronmotor .erst eingeschaltet wird, wenn die .anzutreibende Kinoma schine durch den in seiner Geschwindig keit regelbaren Motor auf die vorgeschrie bene Drehzahl .gebracht ist.
CH150951D 1951-09-15 1930-10-29 Vorrichtung zum Antrieb von Kinomaschinen. CH150951A (de)

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