CH151032A - Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstäubung. - Google Patents

Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstäubung.

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CH151032A
CH151032A CH151032DA CH151032A CH 151032 A CH151032 A CH 151032A CH 151032D A CH151032D A CH 151032DA CH 151032 A CH151032 A CH 151032A
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Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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      Einspritzbrennl;r        aftmaschine    mit     Strahlzerstäubung.       Es ist bei     Einspritzbrennkraftmaschinen     mit     Strahlzerstäubung    bekannt geworden,  durch Anordnung von Luftspeichern, die  durch eine Drosselöffnung mit dem Zylinder  raum verbunden sind, und in die beim Ver  dichtungshub Luft     eingepresst    wird, die  Verbrennungszeit zu     verlängern.    und da  durch das Zündgeräusch zu vermindern.

   Man  hat bei solchen Maschinen beispielsweise den  Brennstoff in einen     trichterförmigen    Misch  raum vor einem einzigen Luftspeicher ein  gespritzt; bei diesen Maschinen beschränkt  ,ich der     Entflammungsherd    auf den Misch  raum, von wo aus die     Verteilung    des Brenn  stoffes auf den gesamten     Zylinderraum     durch den Luftstrom aus dem Speicher er  folgt.

   Bei einer andern Gruppe von Ma  schinen wird der Brennstoff     unmittelbar    in  den Zylinderraum     eingesprizt    und ein Luft  speicher so angeordnet, dass er den zunächst  unter Luftmangel abbrennenden Brennstoff  strahl     nachspeist.    Die Anordnung ist     so,    ge-    troffen, dass der aus dem Luftspeicher aus  tretende Luftstrahl in der Achse des Brenn  stoffstrahlsdiesem     entgegenbläst.    Diese An  ordnungen;     gewährleisten    noch nicht eine  gute     Durchmischung    von Brennstoff und  Verbrennungsluft;

   denn einmal wird bei die  sen Anordnungen der Brennstoffstrahl nur  einseitig in Richtung seiner Längsachse an  geblasen, so dass eine     verhältnismässig    grosse  Energie zu seiner wirksamen     Durchmischung     mit     Nachspeiseluft        notwendig    ist. Je grösser  die in den     Luftspeichern        aufgespeicherte     Energie sein muss, desto grösser ist der     mit     dieser Aufspeicherung verbundene Energie  verlust und damit der Brennstoffverbrauch.

    Es ist nun ahne weiteres ersichtlich, dass die  in den Luftspeichern aufzuspeichernde Ener  gie desto grösser bemessen werden muss, je  länger der Weg ist, den der Luftstrahl  zur Durchdringung der unter     Brennstoffüber-          schuss    stehenden Zone zurücklegen muss.  Liegt nun     teer    Luftstrahl in Richtung der      Achse des Brennstoffstrahls., so ist zur Er  zielung eines gleichmässigen Gemisches erfor  derlich, dass die Energie der Kammer dazu.  ausreicht, dass der Luftstrahl die luftarme  Zone in ihrer ganzen Länge durchdringt.  Dazu kommt, dass die heissen Verbrennungs  gase direkt auf die Einspritzdüse zu getrie  ben werden, diese stark erhitzen und     Ver-          kokungen    hervorrufen.

   Ausserdem setzt die  Wirkung der Kammer zeitlich erst nach der  Kolbenumkehr als in .der Hauptsache erst  nach beendeter     Einspritzung    ein, wo dann  der     Flammherd        gewissermassen:    dem abwärts  gehenden Kolben nachfolgt. Dadurch ent  steht ein in der Richtung der Zylinderachse  verhältnismässig weit ausgedehnter unter       Brennstoffüberschuss    stehender . Raum, der  mit einem einzigen Luftstrahl nur unvoll  kommen bestrichen werden kann.  



  Beim Erfindungsgegenstand wird der  Brennstoff unmittelbar in den ungeglieder  ten Brennraum eingespritzt, der mit meh  reren Luftspeichern durch Drosselöffnungen  in dauernder Verbindung steht.  



  Gemäss der Erfindung sind die     Luftspei-          eher        derart    in bezug auf die     Brennstoffdüse     an den Brennraum angeschlossen,     da.ss    jeder  Brennstoffstrahl im Brennraum von Luft  strahlen an mehreren     Stellen    in verschiedener  Entfernung von der Einspritzdüse getroffen  wird. Unter dem     Brennstoffstrahl    ist hier  bei die durch den Brennstoffstrahl unmittel  bar     erzeugte    Flamme, also die unter Brenn  stoffüberschuss     stehende    Zone zu verstehen.

    Versuche haben. ergeben, dass durch. das An  blasen der Flamme mit mehreren Luftstrah  len in verschiedener Entfernung von der Ein  spritzdüse die Verbrennung wesentlich ver  bessert wird, denn die     Nachspeiseluft    wird  gleichmässiger auf die ganze Flamme verteilt  und eine bessere     Durchmischung    von Luft  und Brennstoff erzielt. Ferner kann die  Energie der einzelnen Strahlen durch eine  entsprechende Bemessung der Luftspeicher  und der     Drosselöffnungen    den durch die  Form des     Verbrennungsraumes    bedingten  Anforderungen angepasst werden.

   Die Wir-         kung    der Luftstrahlen kann ausserdem so  abgestimmt werden, dass sich die Ausbrei  tung des Brennherdes der Veränderung des  Brennraumes infolge der Kolbenbewegung  anpasst.  



  Infolge der Anordnung mehrerer Luft  speicher können die Wege der Luftstrahlen  wesentlich kürzer und damit die in den  Luftspeichern aufzuspeichernde Energie klei  ner sein.  



  Gegenüber der obenerwähnten     bekannten     Anordnung, bei der nur ein Luftspeicher  mit einer Drosselöffnung in der Richtung  der Achse des Brennstoffstrahls angeordnet  ist, wo der Luftstrahl dem Brennstoffstrahl       entgegenbläst,    kann beim Gegenstand der  Erfindung die Düse von heissen Gasen frei  gehalten werden, ohne die     Durchmischung     des Brennstoffstrahls zu     beeinträchtigen..     



  Die Zeichnung zeigt in schematischer  Darstellungsweise verschiedene Ausführungs  beispiele der Erfindung, und zwar       Fig.    1 den     obern:    Teil eines Zylinders  einer     Brennkraftmaschine    im Schnitt, bei  welcher die Luftspeicher seitlich im Zylin  derdeckel angeordnet sind,       Fig.    2 eine     Ansicht    davon in Richtung  auf den Zylinderdeckel gesehen,       Fig.    3 ein der     Fig.    1 entsprechender       Schnitt    einer     Brennkraftmas,chine,    bei wel  cher .die Luftspeicher im Kolben angeord  net sind,

         Fig.    4     eine    Ansicht des Kolbens mit den  eingelassenen Luftspeichern.  



       Fig.    5 eine     Brennkraftmaschine,    bei wel  cher die Luftspeicher miteinander verbun  den sind,       Fig.    6 eine Ansicht ihres Kolbens,       Fig.    7 eine     Brennkraftmaschine    mit     zen-          iraler    Einspritzung in mehreren Brennstoff  strahlen, bei welcher jedem     Brennstoffstra:

  2l     zwei Luftspeicher zugeordnet sind,       Fig.    8 eine Ansicht davon in Richtung  auf den Zylinderdeckel,  Mg. 9 eine     Brennkraftmaschine,    bei wel  cher die Luftspeicher zwischen je zwei  Brennstoffstrahlen angeordnet sind,     und              Fig.    10 eine Ansicht davon in Richtung  auf den Zylinderdeckel.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    1 und 2  sind die Luftspeicher     a    seitlich vom     Brenn-          raum    b im Zylinderdeckel untergebracht. Die  Speicherluft strömt nach Beendigung des  Verdichtungshubes beim     Abwärts.gang    des  Kolbens in Richtung) der Pfeile c in den       Breunraum    g und trifft     denn        Brennstoffstrahl     d an mehreren Stellen, die verschieden weit  von der     Einspritzdüsenmündung    entfernt lie  gen.  



  Nach den     Fig.    3 und 4 sind die Luft  speicher a im Kolben e angeordnet. Die Aus  trittskanäle der Speicher a münden in .einen  Raum b, der von einer Kolbenvertiefung ge  bildet wird und als Brennraum dient. Die  aus den Speichern     a    austretenden Luftstrah  len treffen rechtwinklig zur Achse des Brenn  stoffstrahls auf diesen au mehreren     Stellen,     die von der     Einspritzdüsenmündung    verschie  den weit entfernt liegen.  



  Die     Fig.    5 und 6 zeigen eine     Brennkraft-          maschine    mit seitlicher Einspritzung des  Brennstoffes; der Kolben e ist wieder in der  Mitte vertieft. Der     Brennraum    b erweitert  sich der Form des Brennstoffstrahls     d    ent  sprechend keilförmig in der Richtung des  Brennstoffstrahls. Gegenüber der Brennstoff  düse sind zwei Luftspeicher     a    vorgesehen,  die mit dem Brennraum b durch Kanäle f,       g    und     lt    verbunden sind.

   Die Luftstrahlen  aus den Kanälen     g,   <I>da</I> blasen dem Brennstoff  strahl d entgegen, während der Luftstrahl  aus dem Kanal f dem     abwärtsgehenden    Kol  ben     e    nachfolgt.  



  Die beiden Luftspeicher a sind durch eine  Zwischenwand i voneinander getrennt, die  mit einem Drosselquerschnitt     k    versehen ist.  Je nach der Grösse der beiden Luftspeicher  und des Drosselquerschnittes k wird .die  Energie des aus dem Kanal f austretenden  Luftstrahls sich von der Energie der beiden  andern Luftstrahlen unterscheiden.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen eine Brennkraft  maschine mit zentraler Einspritzung des       Brennstoffes    in drei     Brennstoffstrahlen    d.  Jedem der drei Brennstoffstrahlen ist ein    Luftspeicher     !a1    zugeordnet, deren     Austritts-          mündung    dem Brennstoffstrahl     entgegenge-          richtet    ist und ein Luftspeicher a2, deren  Luftstrahl schräg von oben auf den Brenn  stoffstrahl trifft.

   Die Luftstrahlen der Luft  speicher     a1,        ca2    liegen auf der Ebene durch  die     Zylinderaxe,    die durch die     Axe    des zu  geordneten Brennstoffstrahls geht.  



  Die     Fig.    9 und 10 zeigen     gleichfalls    eine       Brennkraftmaschine    mit zentraler Einsprit  zung in drei Brennstoffstrahlen, bei der die  Luftspeicher zum Teil im Kolben und zum  Teil im Deckel untergebracht sind. Die       Luftspeicher        a1,    a2 liegen zwischen je zwei  Brennstoffstrahlen. Jeder besitzt zwei Aus  trittsöffnungen, je eine gegen einen der bei  den benachbarten Brennstoffstrahlen gerich  tet.

   Die im Zylinderdeckel angeordneten  Luftspeicher     cal        lassen    die Luftstrahlen  schräg mit einer Komponente in Richtung  der     Kolbenbewegung    austreten, während aus  den von der Düse     weiter    entfernt gelegenen  im Kolben angeordneten Kammern     a1    die  Luftstrahlen     gegen:        den:        Zylinderdeckel    ge  richtet sind und die Brennstoffstrahlen in  grösserer     Entfernung    treffen als die Luft  strahlen aus den Luftspeichern a2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahl zerstäubung und mehreren mit dem ungeglie- derten Brennraum durch Drosselöffnungen in dauernder Verbindung stehenden Luftspei chern, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft speicher in bezug auf die Brennstoffdüse so an den Brennraum angeschlossen sind, dass jeder Brennstoffstrahl im Brennraum von Luftstrahlen aus den Luftspeichern an meh reren Stellen in verschiedener Entfernung von der Einspritzdüse getroffen wird. - UNTERANSPRüCHE 1.
    Einspritzbrennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselöffnungen der Luftspeicher im Brennraum unter verschiedenen Winkeln zum Brennstoffstrahl gerichtet sind, so dass dieser in verschiedenen Richtungen von Luftstrahlen getroffen wird. 2. Einspritzbrennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselöffnungen der Luftspeicher im Brennraum ungefähr rechtwinklig zum Brennstoffstrahl angeordnet sind, derart, dass die Luftstrahlen den Brennstoffstrahl ungefähr senkrecht treffen.
    3. Einspritzbrennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Drosselöffnungen der Luftspeicher derart gerichtet sind, dass die Luftstrahlen eine Komponente in der Richtung der Kolben bewegung haben. 4. Einspritzbrennkraftmaschine nach Patent anspruch, bei welcher der Brennstoff in mehreren Strahlen eingespritzt wird, da durch gekennzeichnet, dass nur die Luft strahlen, die die Brennstoffstrahlen der Brennstoffdüse zunächst treffen., so ge richtet sind, dass sie ein Komponente in der Richtung der Kolbenbewegung besit zen.
CH151032D 1929-08-05 1930-07-07 Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstäubung. CH151032A (de)

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