Geldschein-Einnahme- und Ausgabevorrichtung für Geldwechsel-, Restrückgabe- und lohnzahlkassen. Die Erfindung betrifft eine Geldschein- Einnahme- und Ausgabevorrichtung für Geldwechsel-, Restrückgabe- und Lohnzahl kassen,
bei der die Geldscheine von einer Einnahmerolle durch Aufwickeln eines von einer zweiten Rolle sich abwickelnden Bandes vereinnahmt und durch Abziehen des Ban des von der Aufwickelrolle verausgabt wer den.
Es ist bei Kassen der genannten Art bereits vorgeschlagen worden, die Ausgabe- vorriehtung von der Einnahmevorriehtung derartig in Abhängigkeit zu bringen, dass < 4n Antrieb der Ausgabevorrichtung nur er folgen kann, wenn Geldscheine vereinnahmt worden sind.
Die vorliegende Erfindung be zieht sich auf eine solche Kasse und besteht darin, dass zwischen Einnahme-- und Ausgabe vorrichtung ein beim 'Vereinnahmen der Geldscheine schrittweise vorbewegtes Über- tragungsorgan cingesehaltet ist, welches die Einstellung einer die Ausgabe der Geld scheine überwachenden Steuerung bewirkt.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt; und zwar zeigt Fig. 1 die Gesamtdarstellung einer Ein nahme- und Ausgabevorrichtung in der Ansicht von vorn, wobei Einzelheiten im Schnitt dargestellt sind;
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstabe einen wagrechten Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1, und Fig. 3 einen Schnitt nach III-III der I'ig. 1, in der Ansicht von oben;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Teils einer etwas abgeänderten Einnahmevorrich tung, die ein gleichzeitiges Einlegen meh rerer Geldscheine derselben Geldscheinsorte ermöglicht, in der Ruhelage; Fig. 5 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 4 und zeigt die-Vorrichtung in der Wirkungsstellung, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind;
Fig. 6 bis 8 veranschauliehen Einzelhei ten der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Vorrichtung, und zwar zeigt Fig. G eine in die Antriebsvorrichtung eingeschaltete Kupplung nebst den dazu gehörigen Teilen in der Draufsicht, Fig. 7 einen einzelnen Zahltisch, Fig. 8 eine über jedem Zahltisch angeord nete Mitnehmervorrichtung in der Ansicht von oben; .
Fig. 9 veranschaulicht, in welcher Weise das Entkuppeln der Antriebsvorrichtung er folgt, wenn die Vori-iclltung nach den Fig. 4 bi.s 8 angetrieben wird, ohne dass Geldscheine eingezahlt worden sind; Fig. 10 ist eine schematische Darstellung einer Einnahmevorrichtung mit a.uswechsel- lra.rer Einnahmerolle; Fig. 17. und 12 zeigen einen einfachen.
zum Ablegen der Geldscheine dienenden Ap parat in der Ansieht von vorn und von der Seite; Fig. 1.'3 stellt eine weitere Ausführungs form eines solchen Apparates dar; Fig. 1.4 ist eine Einzeldarstellung, welche erkennen lässt, in welcher Weise das Aus wechseln der Einnahmerolle erfolgen kann.
Die dargestellte Kasse ist in einem Ge häuse untergebracht. Das Gehäuse ist in der Zeichnung nicht besonders dargestellt.. Soll die Kasse für eine Anzahl verschiedener Geldsorten gleichzeitig Anwendung finden, so werden dieser Anzahl entsprechend meh rere Vorrichtungen gemäss Üer Erfindung in einer Reihe neben- bezw, hintereinander an geordnet, wobei ihre Betätigung von einer und derselben Antriebswelle erfolgen kann.
In diesem Falle werden,die Einzelvorrichtun- gen durch Querwände A, B voneinander ge trennt, die gleichzeitig zur Befestigung aller unbeweglichen Teile, Lager usw. dienen.
Über einem oder mehreren in derFig. l nicht dargestellten Zahltischen, von denen aus das Vereinnahmen der Geldscheine erfolgt und die später anhand der Fig. 4 bis 9 im ein zelnen noch besehrieben werden sollen, ist bei jedem für eine Geldscheinsorte beStimiii- ten Kassenaggregat die Bandrolle 2 auf einer an der Querwand A mittelst einer Stütze ?17 befestigten Achse 3 lose drehbar ge lagert (vergleiche Fig. 1 und 3).
In ähnlicher Weise ist eine zweite Bandrolle 4 auf einer Achse 5 drehbar angeordnet, die von der Stütze 218 getragen wird. Die beiden Rol len, auf die das. die Geldscheine aufnehmende Band abwechselnd auf. und davon abgewik- kelt wird. stehen mit ihren Antriebselemen ten in derartiger Verbindung, dass der An trieb der jeweils aufzuwickelnden Rolle nicht durch die Antriebsorgane der abzuwickeln den Rolle behindert wird.
Zu diesem Zweck sind mit den Rollen 2 und 4 die Schalt räder 201 und 202 fest verbunden, in welche unter der Wirkung der Blattfedern 205, 206 die Schaltklinken 203, 204 eingreifen kön nen, die an den Antriebsscheiben 207, 208 um die Bolzen 209, 210 drehbar gelagert sind. Die Schaltklinken 203, 204 ragen seit lich in die Hohlräume 2,15, 21.6 der Wand <B>A</B> hinein. Sie sind als doppelarmige Hebel ausgebildet, so da.ss sie mittelst ihrer freien Hebelarme 211,
212 in den in Fig. 1 ge- zeichneten Antriebssendstellungen von den in die Ausnehmungen der Gehäusewandung A hineinragenden Nocken 213, 214 ausser Eingriff gehalten werden. Die Antriebs scheiben 207,<B>208,</B> die auf den Achsen. 3, 5 ebenfalls lose drehbar sind, sind fest verbun den mit den Antlzebszahnrädern 6 und 7. Das Zahnrad 6 steht durch ein Zwischenrad 8 mit einer Zahnstange 9 und .das Zahnrad 7 durch ein Zwischenrad 10 mit einer Zahn stange 11 in Eingriff.
Die Zahnstange 9 kann durch einen im Punkte l.11. angreifen den Handhebel 12 hin- und hergeschoben werden, der an der Wand A bei 112 drehbar gelagert ist.
Beim Bewegen des Handhebels 12. in der Richtung des Pfeils 113, wird das Zahnrad 6 mittelst .des Zwisehenrades 8 in Drehung versetzt, wobei es die fest damit verbundene Scheibe<B>207</B> und die daran drehbar ange ordnete Schaltklinke 203, mitnimmt. Dabei gleitet der freie Arm 211 der Schaltklinke von dem -Nocken 213 herunter.
Da die Schaltklinke 203 nunmehr von der Feder 2.05 mit. dem Schaltrad 201 in Eingriff gehalten wird, so wird dieses und die damit verbun dene Bandrolle 2 in der Richtung des Pfeils 114 ebenfalls in Umdrehung versetzt, wobei .ich das Band'<B>13</B> auf die Rolle aufwickelt <B>Und</B> . die etwa in die Kasse eingeführten (Teldscheine vereinnahmt.
' Beim Zurückbewegen des Hebels 12 wer den von der Zahnstange 9 die Räder 8 und Ei, sowie die Antriebsscheibe 207 zurückge dreht, wobei die Schaltklinke 203 über .die Sperrzähne des Schaltrades 201 hinweg gleitet, so dass dieses und die damit verbun dene Bandrolle ? stehen bleiben.
In dieser Stellung wird die Rolle 2 gegen unbeabsich tigte Drehung gesichert .durch ein in der Wand A geführtes, Bremselement 226, wel ches von der Blattfeder 227 an dem Um fang der Rolle 2 vorzugsweise an deren Stirn wand in Anlage gehalten wird, Das Ausgeben der von der Rolle 2' ver einnahmten Greldscheine erfolgt durch Ab ziehen des Bandes 13 von dieser Rolle in der Weise, dass dieses Band auf die Rolle -1 aufgewickelt wird.
Die Rolle 4 erhält dafür ihren Antrieb durch die sie mittelst eines Vorgelegen 7, 1.0 in Umdrehung ver setzende Zahnstange 11, die unter bestimm- tfn Veraussetzungen, wie in der sehweizeri- schen Patentschrift Nr. 151085 beschrie ben, mit der von der Hauptantriebswelle<B>1,07</B> angetriebenen, hin- und hergehenden Stange 21 gekuppelt wird.
Von dem Yorgelegeracl 7 wird der Antrieb auf die Rolle 4 mittelst des Schaltrades 202 und der Schaltklinke 204 in der gleichen Weise übertragen, wie bei der Rolle 2: beschrieben.
Die in den Ausnehmungen 215, 21(i der Gehäusewand A ausgebildeten Nocken 213, 214 haben die Wirkung, dass nach jedes- rnaligem Hin- und Rückgang der zum Ver- c.innahmen dienenden Stange 9 die Klinke 203 aus .dem Schaltrad 201 ausgehoben und nach jedesmaligem Hin- und Rückgang der Zahnstange 11 die Klinke 204 aus dem. Schaltrad 202 ausgehoben wird.
Hierdurch wird erreicht, dass die Antriebsverbindungen der beiden Bandrollen 2 und 4, welche sonst das durch das Aufwickeln der Rolle 2 bezw. 4 jeweils bedingte Abwickeln der Rolle 4, bezw. 2 verhindern würden, unterbrochen werden.
Die Kupplung, welche den Antrieb von der Stange 21 auf die Zahnstange 11 über- trägt, ist in der schweizerischen Patent schrift Nr.<B>151085</B> beschrieben und bildet nicht den Gegenstand dieser Erfindung.
Sie ist ,so ausgebildet, da.ss sie für die einmalige oder mehrmalige Betätigung der Ausgabe- vorrichtung, das heisst für die Ausgabe eine oder mehrerer Geldscheine eingerückt wird, wenn die entsprechende Anzahl von Seheinen der auf die Rolle 2 aufgewickelten Geld scheinsorte durch das mittelst einer beson deren Einstellvorrichtung bei 53 erfolgende Einrücken weiterer Steuerorgane und Kupp lungen 50, 54 eingestellt ist, welche ebenfalls nicht den Gegenstand dieser Erfindung sind.
Sowohl bei der Betätigung der Ein nahmevorrichtung, als bei dem jedesmaligen Antrieb der Ausgabevorrichtung muss auf den sich ständig ändernden. Durchmesser der beiden Bandrollen 2 und 4 Rücksicht genom men werden, da bei grösserem Durchmesser der Bandrolle 2 diese nur um einen. kleineren Winkel gedreht werden darf, um ein Auf wickeln einer Bandlänge zu bewirken, wel- ehe der Länge eines aufzuwickelnden Geld- "eheines entspricht.
Die hierzu dienenden Vorrichtungen, welche nicht den Gegenstand dieser Erfindung bilden, bestehen im wesent lichen aus den beiden auf dem Umfang der Rollen ?' und 4 anliegenden. Fühlorgauen 18 und 18', welche den Hub der Antriebszahn- wtangen 9 und 11 begrenzen und gleichzeitig die Führungsrollen für das Band 13, bilden.
Da die Betätigung der Ausgabevorrich tung, das heisst der Antrieb der Rolle! 4, welche das mit den Geldscheinen auf die Rolle 2 aufgewickelte Band abzieht, nur er folgen darf, wenn auf der Rolle 2 noch Geld- cheine vorhanden sind, so ist der Antrieb der Rolle 4 von der Betätigung der Zahn- Stange 9 durch eine besondere Vorrichtung in Abhängigkeit gebracht, die nachstehend beschrieben werden soll.
Die jedesmaligo Vorschulbewegung der Zahnstange 9 wird durch eine Schaltklinke oder dergleichen auf eine mit einem Zahn kranz versehene Scheibe 2.1.9 übertragen, die auf einem an der Wand .A befestigten Zap fen 220 lose drehbar ist und bei der jedes maligen Vorschulbewegung der Zahnstange 9 um einen Zahn weiter geschaltet wird. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel ist an der Zahnstange 9 eine unter Federwirkung stehende Schaltklinke 110 vorgesehen.
die mit einem mit-, Sperr zähnen ausgebildeten besonderen Schaltrad 102 zusammenwirkt. Dieses Schaltrad sitzt auf einer senkrechten Achse 10,1, die an der Wand A drehbar gelagert ist und im übri gen zum Fortschalten eines in sich bekann- ten Zählwerkes 100 dient. Der der da.s Übertragungsorgan bildenden Scheibe 219 ist vorzugsweise als,
ein Kegelzahnkranz 221 ausgebildet, in den das am untern Ende der Welle 101 befestigte Kegelrad 222 ein greift. In der Nähe ihres Umfanges ist an der Scheibe ?19 ein Stift 223 vorgesehen, der in der gezeichneten Stellung der Scheibe 219, bei welcher die Rolle 2 nahezu abgewickelt ist, mit einem auf der Achse 63 sitzenden Hebel 66 in der Weise zusammenwirkt, .dass bei der Einnahmebewegung der Zahnstange 9 und der Drehung der Scheibe<B>219</B> im Sinns:
des Pfeils 224 der Hebel 66 unter der Wirkung der Feder 67 angezogen wird, bis er an dem Stift 2'2:5. anschlägt. Bei dieser Drehung des Hebels 6,6 wird, wie in der schweizerischen Patentschrift 1Tr. 151085 beschrieben, die Achse 63 uni einen entspre chenden Winkel mit-gedreht. Auf dem Um fang der Achse 63 sind, in bezug auf den Hebel 6$ um verschiedene Winkel versetzt. die Anschlagstifte 65 (Fis. 3) angeordnet.
Diese Stifte fassen hinter die seitlichen An sätze der lose auf der Achse 6,3 sitzencleii Klinken 60, die mit den darunter liegenden Stossstangen 46, 47, 48, 49 zusammenwirken, durch welche in der gleichen Weise wie bei der schweizerischen Patentschrifl Nr. 151@1R:
@ die Zahnstange 11 mit der Antriebsvor richtung zum Ausgeben der auf die Rcll,, 2 aufgewickelten Geldscheine gekuppelt wird. wenn die Einstellung auf eine Anzahl der von der Rolle 2 vereinnahmten Geldscheins, durch eine an sich bekannte, nicht darge- 4ellte, die Drücker 53 betätigende Einstell- vorziGhtung erfolgt.
Der Antrieb für die Ausgabevorrichtung besteht aus einer neben der Zahnstange 11. angeordneten Stange 21, die an ihrem linken Ende 32 als Kupplungselement ausgebildet, ist, und -an ihrem rechten Ende bei 120 ge lenkig mit einer Schubstange 22 verbunden ist., die ihrerseits bei 2,3 an der Kurbelscheibe 24 aasgelenkt ist. Die Kurbelscheibe 24 wird von dem auf der Hauptwelle 107 sitzenden Zahnsegment 26 über die Vorgelegeräder 2.7, ?8, 29, angetrieben.
Dabei hat: eine vollstän dige Umdrehung des Zahnsegmentes <B>26</B> die Wirkung, dass die Stange 21 mehrere 12a.1 hin, und hergeschoben wird. Die Kupplung zwischen der Zahnstange 11 und der Antriebsstange 21 besteht im wesentlichen au:, dem an der Zahnstange in senkrechter Richtung beweglichen Stift 31 und dem am Ende der Stange 21 vorgese lienen Auge 32, in das dieser Stift unter bestimmten Voraussetzungen eingreift.
Die Zahnstange 11 ist an ihrem Ende mit einem seitlichen Ansatz 127 versehen, der das Füh rungsgehäuse<B>1</B>29 trägt, in welchem der federnd gelagerte Stift 31 geführt ist.
Unterhalb des Kupplungsstiftes 31 be finden sich zwei wageecht angeordnete Plat ten 34 und 41. Die obere Platte 34 ist in der Richtung des Pfeils 142 (Fis. 3) vor und zurückverschiebbar, während die Platte 1:1 in Richtung des Pfeils 147 vorgeschoben =erden kann. Die Platte 41 ist mit einem schrägverlaufenden Schlitz 40 versehen, in welchen die Platte 34 mit einem nach unten vorstehenden Stift 39 eingreift, so dass bei einer Verschiebung der Platte 41 die Platte 34 im Sinne des Pfeils 142 verschoben wird.
Die Platte 41 ist an ihrem einen Ende mit Stufen 42, <I>43,</I> 44, <I>45</I> versehen, die den Betrag bestimmen, um den sie durch die -,päter beschriebenen Stossstangen 46, 47, 48, 19 in der Pfeilrichtung 147 verschoben wird.
Die Platte 34 ist mit einem System von Nuten 36, 37, 38 versehen, die, wie in der I chweizerischen Patentschrift Nr. 151,085 i@#@cliric:ben, eine verschiedene Tiefe haben. .;o dass bei einer Verschiebung der Platte 34 der Stift 31 angehoben und unter der Feder wirkung wieder gesenkt wird.
Hierbei wird die Zahnstange 11 mit der Antriebsstange 21 gekuppelt, wenn eine Verschiebung der Platte 41 in Richtung des Pfeils 147 stau- befunden hat, und zwar bleibt die Kupplung bei so vielen hin- und hergehenden Bewe gungen der Stange 21 eingerückt, als Quer- nuten-paare 37, 38 von dem Stift 31 auf der Platte 34 durchlaufen werden, wobei die Anzahl dieser Quernutenpaare der Zahl der Stufen 42, 43, 44, 45 entspricht,
die den Betrag bestimmen, um den, die Platte 41 von der Ilauptantriebswelle 107 mittelst der Stossstangen 46, 47, 48. 49 verschoben wird.
Bei jedesmaligem Antrieb der Ausgabe vorrichtung .erfolgt die Rückschaltung der das Übertragungsorgan bildenden Scheibe ?19 mittelst einer Schaltklinke 230, die an dem einen Ende eines an der Wand A in vier Konsole l21 bei 231 gelagerten zwei armigen Hebels 232 drehbar angeordnet ist lind von einer Feder 233 auf dem mit Sperr zähnen 2ä4 versehenen Umfang der Scheibe 219 in Eingriff gehalten wird. Der freie Arm des Hebels 232. ist zweiteilig ausge bildet in der Weise, dass das äussere Ende '35 dieses Armes :
gelenkig und federnd aus gebildet ist und mit dem an der Zahnstange 11. angeordneten Stift 20 derart zusammen wirkt, dass der Hebel 232 beim Vorschub der Stange 11 entgegen der Wirkung der Feder <B><U>236</U></B> gedreht wird, während er beim Rück- 1;ang der Zahnstange 11 infolge seines nach gebenden äussern Endes 235 stehen bleibt.
An der Wand 4 ist ausserdem ein Stift 237 angeordnet, der für gewöhnlich die Klinke )30 ausser Eingriff mit dem Zahnkranz 2,34 hält, während diese Klinke bei Betätigung der Ausgabevorizchtung über .diesen Stift hinweggleitend die Scheibe 219 in der Rich tung des Pfeils 138 zurückschaltet.
Gleichzeitig mit der Scheibe 219 wird das mit ihr durch die Welle 101 verbundene Zählwerk zurückgeschaltet, so dass an dem Zählwerk jeweils die vorhandene Anzahl von Geldscheinen abgelesen werden kann.
Die in den Fig. 4 bis. 9 dargestellte Ein- nahmevorrichtung ist so ausgebildet, dass eine grössere Anzahl von Geldscheinen gleichzeitig oder in unmittelbarer Folge nacheinander vereinnahmt werden kann. Das Vereinnahmen der Geldscheine erfordert viel Zeit, wenn der Verkäufer die Seheine nach- einander in eine und dieselbe Öffnung der Kaese einlegen muss, 11m sie,dem Transport band zuzuführen.
Demgemäss ist bei der Einnahmevorrichtung nach den Fig. 4 bis 9 eine Gruppe von Zahltischen vorgesehen, die gleichzeitig oder in unmittelbarer Folge mehrere Geldscheine derselben Geldschein sorte aufnehmen können, und die sie dann dem Transportband unmittelbar nachein ander zuführen.
Mit dieser Geldscheinauf- nahmevorrichtung werden: Fühlorgane ver einigt, die, wie in -der schweizerischen Pa tenschrift Nr. 151086 beschrieben, prüfen ob Geldscheine in die Kasse eingeführt worden sind, und: die beim- Fehlen der Geldscheine in eine Öffnung der Zahltische eingreifen, wodurch der Antrieb für die Einnahmevor richtung ausser Wirkung gesetzt wird.
Diese Vorrichtung umfasst auch eine neue An triebsverbindung zwischen das Förderband führenden Rollen und den Fühlorganen, sowie Mitnehmerorgane, die in Wirkungs- verbindung mit- den Fühlorga.nen die Geld scheine von den Zahltischen dem Förderband bezw. der Aufwickelrolle zuführen.
Zwischen den beiden Rollen 402 und 403, welche .den Rollen 2 und 3 der Fig. 1 bis 3 entsprechen, ,sind Führungsrollen 404 und 405 für das Band 401 angeordnet, von denen erstere auf der Achse a und letztere auf der Achse r drehbar gelagert ist.
Die Achse. a der Rolle 404 ist in Schlit zen b der Gehäusewand g in senkrechter Richtung v erschiebbar geführt und steht. unter der Einwirkung der Federn f, die be strebt sind, die Rolle .10.4 an die Rolle 402 anzudrücken.
Die Achse a geht durch eine Bohrung in dem Balken 428 hindurch, der eine wagreehte Lage, hat und auf senkrech ten Führungen 429 und 430 parallel ver schoben wird, wenn entsprechend dem Durch messer der Rolle 402 die daran anliegende Rolle .104 sich nach oben oder unten be wegt. Auf der Achse a der Rolle 4R:1. ist. ein Hebel c befestigt, der die Achse r trägt, auf der die Rolle 405 drehbar gelagert ist.
Der Hebel c ist mit einem Arm 427 der sich unterhalb der Achse bogenförmig erstreckt und einen Schlitz =106 a ufweist.
Die Verstellung der beschriebenen Ein richtung erfolgt durch die hin- und her gehende Bewegung einer Stange d, die., wie später noch beschrieben werden soll, ihre Bewegring auf die Aufwickelrolle 402 über trägt. Dabei kann die hin- und hergehende Bewegung der Stange d durch beliebige Mit tel von Hand oder durch Kraftantrieb her vorgerufen werden, was. in der Zeieluiung nicht besonders, dargestellt ist.
Die Stange d trägt au ihrem Ende einen Ansatz 431, in dem ein senkrechter Schlitz 4322) vorgesehen ist. An dem Balken 428 ist nun in dessen Längsrichtung verschieb. bar .ein nach unten hängender Arm 433 vor gesehen, der einen Stift 407 trägt, welcher sowohl durch den Schlitz 406 des Armes .427, als auch durch den Schlitz 432 des Ansatzes 431 der Stange d hindurchgeht.
Hierdurch wird erreicht, da.ss bei der Ein nahmebewegung der Stange d im Sinne des Pfeils 434 der Arm -427 um die Achse a geschwungen und die Rolle 405 an die Rolle 402 2 angelegt wird, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Dabei ,gleitet der an dem Arm 433 an geordnete Stift 407 in dem Schlitz 406.
Der Stift 407 nimmt während dieser Gleitbewe- gung in dem Schlitz 432 eine verschiedene Höhenlage ein, ents.preehend dem Durehmes- se=r der Rolle 4R2 und der dadurch beding ten Verschiebung des Balkens -128.
Bei dieser Ausführung erfolgt die Steue rung der Ausgabevorrichtung in gleicher oder ähnlicher Weise, wie es anhand der Fig. 1 bis 3: beschrieben worden ist- mittelst eines schrittweise fortgeschalteten Übertra- gungsorganes. Zur Vermeidung von Wieder h.olungen und um die Fig. 4 Lind 5 nicht unübersichtlich zu machen, ist in diesen Figuren von einer Veranschaulichung der Ausgabevorrichtung, des Übertragungsorga- nes und der Steueiningsorgane Abstand ge nommen worden.
Vor der Rolle -102 ist eine Gruppe von Zahltischen angeordnet. welche zusammen die Geldscheineinlegevorrichtung bilden. Es soll zunächst der unterste Zahltisch 408 nebst den dazugehörigen Teilen beschrieben wer den. Der Zahltisch 408 besteht aus einer Platte, die in ihrer Grösse und Form der Gel-dscheinsorte, für die er bestimmt ist, ent spricht (Fug. 7).
Der Zahltisch 108 ist in seiner Längsrichtung mit Führungszapfen 43,5 verschiebbar, die in den Schlitzen 4'36 der Wände 437 gleiten, die an einem von dem Balken 428 nach oben vorstehenden Arm 438 befestigt sind. Am übern Ende tles Zahl tisches 408 ist eine Feder .S (Fug. 9) befe stigt, die an der Wand .437 aufgehängt ist und bestrebt ist, den Tisch 408 nach oben zu ziehen.
Ausserdem ist. an dem untern Ende des Zahltisches 4(18 ein Anschlag n vorgesehen.
Zu dein Zahltisch 408 ist eine Prüfvor richtung vorgesehen, die, wie in der schweize rischen Patentschrift Nr. 151085 beschrieben, dazu dient, zii prüfen, ob sich auf dem Tisch 408 ein Geldschein befindet, und wenn ;lies der Fall ist, den Schein mitzunehmen und der Aufnahmevorrichtung zuzuführen. Zum Prüfen dient hier ein bei 409 drehbar gelagerter Hebel 410, der am Stirnende einen federnden Stift .111 aufweist, der beim Drehen des Hebels auf dem Tisch 408 glei tet.
In dem Tisch 408 ist eine Öffnung 412 angc>ebracht, ii) welche der Stift beim Fehlen i.ines Geldscheines auf dein Tisch einfällt.
Mit dem Hebel 410 sind bei -113 Stangen 414 gelenkig verbunden, an deren Ende ein bürstenartiger Mitnehmer 415 befestigt ist, mittelst dessen die Scheine erfasst und dem Bande 401 zugeführt werden (Fig. 8).
Der Hebel c ist über die Rolle 405 hin- aus durch den Arm 41.7 verlängert, von dem eine drehbar angeordnete Schaltklinke 418 getragen. wird, die unter dem Einfluss der Feder 439 steht und in ein Schaltrad -119 ein- grc4fen kann, das um die Achse 440 an einem an dem Arm 438 vorstehenden Ansatz 441 drehbar gelagert ist. Die Klinke 418 greift ,jeweils in das Schaltrad .t19 ein und schaltet es am einen Zahn weiter, wenn der Hebel c beim Vorschub der Stange d angehoben wird.
An dem Schaltrad 419 sind seitlich Stifte 190 angebracht, die beim Drehen des Schalt rades 419 an einen mit dem Fiihlhebel 410 fest verbundenen Arm 421 stossen -und da durch den Hebel 410 entgegen. der Spannung einer diesen belastenden Feder 422 drehen, wie Fig. 5 bei dem untern Zahltiseh 108 zeigt.
Seitlich von dein Zahltisch 408 ist ein um die Achse 442 drehbarer zweiarmiger Hebel 4?:; angeordnet, dessen oberes ge- krümmtes Ende sich im Bereich des An schlages n des Tisches 408 befindet. Das untere Ende des Hebels 423 ist an eine Stange 424 aasgelenkt. Die Stange 424 ist mit einem Längsschlitz 425 versehen, mit dem die Stange 424 auf dem Stift 426 eines Kniehebels h gleitet, der an der Zahnstange .1.16 drehbar gelagert ist.
Der Kniehebel 1i ist an seinem untern Ende als Klinke aus gebildet, die unter der Wirkung einer Fe der 444 in den Ausschnitt der Stange d ein greift. Hierdurch wird bei einem Verschie- lien der Stange d (entgegen der Pfeilrichtung '34.) die Zahnstange 416 mitgenommen. Die Zahnstange -E16 überträgt durch eine Zahn- niclübersetzung, wie in der schweizerischen Patentschrift. Nr. 151085 beschrieben, den Antrieb auf die Rolle 402.
Die Zahnstange -116 ist mit einer i versehen, die an einem Schaltrad 7,, eines Zählwerkes =101. angreift, so: dass bei jedem auf die Zahnstange 416 übertragenen Hub der Stange d das Zählwerk 401 um einen Zahn bezw. um eine Ziffer vorwärts geschaltet wird.
In den Fig. 4 und 5 sind zwei<I>Zahl-</I> tische 408, 40,8' übereinander angeordnet mit den zugehörigen Teilen dargestellt. Die über den einzelnen Zahltischen angeordneten Prüfhebel 410, 410' bezw. deren Arme 421, 421' werden von dem aii dem Schaltrad an geordneten Stift =120 der Reihe nach betä tigt, indem sie im LThrzeigersinne entgegen der Wirl:i.ng der Federn 422, 422' gedreht werden.
Liegt ein Geldschein auf dem Tisch 108. so ist die Öffnung 412 von dem Schein, be deckt und der Stift 411 gleitet beim 4n- trieb der Teile d, 40'l, 406, c, 417, 418, 419, 20, 421, 110 auf dem Schein über die Öff nung 41.2 hinweg. Gleiehzeitig bewegt sich der mit dem Hebel 11(i verbundene Mitneh- mer 415, unter den der Schein geschoben wird, ahwäris und führt den Schein dem Band -101 zu. Fehlt der Schein, so fällt.
der Stift 111 in die Öffnung 412 ein und zieht den Tisch =1.08 entgegen der Wirkung der Feder s abwärts, wodurch der Anschlag ra an den Hebel 423 stösst, der mit der Stange 424 verbunden ist, welche die Klinke 1z. von der Stange d löst, so@ dass die Zahn stange 416 bei der hin- und hergehenden Bewegung der Stange d nicht mitgenommen wird, sondern stehen bleibt und ein Aufwik- keln des Bandes 401 auf die Rolle 402 nicht erfolgt.
Bei der Anordnung einer Gruppe. von Zahltischen 408, -108', 408" usw. übereinan der ist e\ gleichgültig. ob ein. Geldschein beim Einzahlen auf den ersten, zweiten oder dritten Tisch gelegt wird. Die Anzahl der Tische, sowie der zugehörigen Fühlorgane und Mitnehmer ist beliebig.
Nach Fig. 10 kann .die Einnahmerolle. auf welche die vereinnahmten Geldscheine aufgewickelt sind, aus der Kasse herausge-. nommen werden. Die herausgenommene Rolle kann dann in eine besondere Vorrich tung eingesetzt werden, in welcher der band förmige Aufnehmer von der Rolle abgewilk- kelt werden kann. Die aus der Kasse her ausgenommene. Einnahmerolle kann dabei durch eine leere Rolle ersetzt werden, so dass die Kasse nicht ausser Betrieb gesetzt zu werden braucht.
Die in der Kasse drehbar gelagerte Ein nahmerolle 301 kann, wie in Fig. 10 durch die Feder 311 angedeutet, ausgewechselt und in eine der in den Fig. 11 bis 1.1 dar gestellten, zum Ablegen der Scheine die nenden Vorrichtungen eingesetzt werden.
; Bei der Vorrichtung gemäss den Fig. <B>11</B> 12 und 14 können die auf die Rolle 301 auf gewickelten Geldscheine in einfachster Weise dadurch von der Rolle abgewickelt und ab gelegt werden, dass- das. Band von der Rolle 301- abgezogen und auf eine Rolle 313 auf gewickelt wird. Um die Rolle 313 von Hand drehen zu können, ist an derselben eine Kur- bel <B>318</B> befestigt.
Insbesondere in Fig. 14 ist dargestellt, in welcher Weise das Auswechseln und Ein setzen der Rolle 301 erfolgen kann. Wäh rend die Rolle mit ihrer Lagerbobrun; 309 mittelst eines an der Wandung 314 fest an geordneten Lagerzapfens 315 getragen wird (Fig. 12), ruht sie mit ihrer Ausnehrnung 310 auf einem Lagerzapfen 316, der in der Wandung 317 verschiebbar ist und von der an dieser Wand befestigten Blattfeder 312 in die Ausnehmung 310 hineingedrückt wird.
Zweckmässig ist die Lagerbohrung 310 als eine Vierkantausnehmung und der Lagerrah. fen 316 als ein Vierkantzapfen ausgebildet, wobei es letzterer ermöglicht, die Drehung der Rolle 301 auf ein. Zählwerk zu über tragen. Gemäss Fig. 11 trägt der Vierkant zapfen 316! eine Nockenscheibe 319. deren Nocken 320 mit einem Zählrad 321 zusam menarbeitet, das in an sieh bekannter Weise mit einem Dezimalzählwerk 322 verbunden ist.
Unter der Voraussetzung, dass mittelst des Bandes 303 bei jeder Umdrehung der Rolle 301 auf diese ,je ein Geldschein aufCewik- kelt ist, jede Bandlänge auf der Rolle also nur einen Geldschein umfasst, erfolgt auch leim Abwickeln jeder Bandlänge das Aus werfen eines Geldscheines. Dieser fällt auf (!en darunter befindlichen Tisch<B>323,</B> auf welchem sich also die nacheinander ausge worfenen Geldscheine zu einem Stapel sam meln.
Um die Zahl der in einem Stapel auf einander gelegten Geldscheine zu begrenzen. und um die gezählten Geldscheine bequem bündeln zu können, ist eine Anordnung ge troffen, -die nach dem Auswerfen einer be stimmten Anzahl von Geldscheinen (bei spielsweise 100) die weitere Abwickelbewe- gung der Rolle '301 unterbricht und<I>eine</I> weitere Drehung der Kurbel 318 verhindert. Zu diesem Zweck ist auf den Vierkant- zapfen <B>316</B> eine zweite Nockenscheibe 324 aufgesetzt, deren Nocken 325 mit einem Rad 3226 zusammenwirkt,
das auf seinem Umfang hundert Zähne aufweist. Da.s Rad 32:6 ist mit einer Scheibe 327 verbunden, die an einer Stelle ihres Umfanges eine Aus- nehmung <B>MM</B> besitzt, in die unter der Wir keng einer Feder 329 ein mit einem Hand griff versehener Hebel 330 in der Weise eingreift, dass er eine weitere Drehung im Sinne des Pfeils 331 verhindert. Die Rolle 313 ist zweckmässig von einem Schutzblech 331 umgeben, das, wenn die Rolle 301 voll ständig abgewickelt ist, ein Herumschlagen des Bandes<B>303</B> verhindert.
In Fig. 13 ist gezeigt, in welcher Weise ein Zählen der abgelegten Geldscheine er folgt, wenn diese ohne Rücksicht auf den sich ändernden Durchmesser der Einnahme rolle 301 auf diese in unmittelbarer Folge nacheinander aufgewickelt sind, wie dies: in der schweizerischen Patentschrift Nr. 15108:> beschrieben ist.
Die Rolle 301 ist in ähn- licherWei.se wie nach Fig. 12 zwischen den beiden Wänden drehbar gelagert und kann in die Vorrichtung eingesetzt werden, naeh- dem die Feder 312 ,abgehoben und der Vier kantlagerzapfen 'i16 nach aussen geführt ist.
Das Abwickeln der Rolle 301 erfolgt hier durch unmittelbaren Antrieb mittelst eines auf dem Zapfen 316 sitzenden Zahnrades 3,32, welches mittelst .des Zwischenrades. 333 von der Zahnstange 334 in Umdrehung ver setzt wird, an deren Ende bei 335 der bei 336 gelagerte Handhebel 337 angreift. Bei jedem Hub des, Handhebels 337 in der Pfeil richtung 3.38 wird die Rolle 301 um einen bestimmten Winkelbetrag gedreht.
Damit bei dieser Drehung diejenige Bandlänge abgewickelt wird, welche der Länge eines Geldscheines entspricht.. ist ähn lich wie bei der Einnahmevorriebtung nach der schweizerischen Patentschrift Nr. 151085 eine besondere Anordnung vorgesehen, die den Hub der Zahnstange 334 entsprechend dem sich ändernden Durchmesser der Rolle 301 begrenzt. Diese Vorrichtung besteht aus .einer auf dem Umfang der Rolle 301 an liegenden Fühlerrolle 339, die von einem bei "340 gelagerten zweiarmigen Hebel 341 ge tragen wird, der unter der Wirkung der Fe der 347 steht, und dessen anderer Hebelarm einen Schlitz 342 aufweist.
In den Schlitz 342 greift der Führungsstift 343 eines An schlagstückes 344 ein, dass in senkrechten Führungen an der Wandung 317 gleitet. Das Anschlagstück 344 ist mit einer Schrägfläche oder in geeigneter Weise gekrümmten Fläche 345 versehen, welche den Anschlag für einen an der Zahnstange geführten Stift 346 bil det, wenn diese in der Richtung des Pfeils 338 bewegt wird.
Bei dieser Ausführung der Vorrichtung ist die Zählung der Geldscheine von der An zahl der Umdrehungen der Rolle 301 unab hängig. Die Zählung erfolgt vielmehr mit- telst eines: weiteren, an der Zahnstange 334 vorgesehenen Stiftes 348, der mit dem an der Wand 317 bei 349 gelagerten Kniehebel 350 zusammenwirkt. An dem freien Ende des Kniehebels 3ä0 ist ein Daumen 351 dreh bar angeordnet, der nur in der Uhrzeiger- richtung,drehbar ist und unter der Wirkung der Feder 352 nach jeder Bewegung wieder zurückgedreht wird.
Bei jedem Hub der Zahnstange 334 legt sich der Stift 348 an den Daumen 352, nimmt diesen und den Kniehebel 350 mit und gleitet schliesslich über ihn hinweg. An dem Kniehebel 350, der von der Feder 353 nach jeder von der Zahnstange 334 bewirkten Drehung wieder zurückgedreht wird, bis er an dem Stift 354 ,anschlägt, ist die Schaltstange 355 drehbar gelagert, die von der Feder 356 an dem Zähl aad 321 in Anlage gehalten wird, dm in ähnlicher Weise, wie bei dem in den Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem Dezimalzählwerk verbunden ist.
Bei einem Vorschub der Zahnstange 334 im Sinne des Pfeils '338 wird der Kniehebel 350 im umgekehrten Uhrzeigersinne gedreht, wo bei die Schaltstange 355 vorgeschoben und das Zählwerk 321 um einen Zahn weiter gedreht wird. Beim Rückgang der Zahn stange 334 ermöglicht der an dem Kniehebel 350 drehbar gelagerte Daumen 351, dass der Stift 348 über das Ende des Kniehebels 350 hinweggeht.
An dem Kniehebel 350 ist ausserdem eine unter .der Wirkung der Feder 357 stehende Schaltklinke 358 angeordnet, die in gleicher Weise wie der Nocken 325 bei dem Aus führungsbeispiel nach Fig. 11 und 12 das Rad 326 jeweils um einen Zahn weiter dreht und nach dem Auswerfen einer bestimmten Anzahl von Geldscheinen (beispielsweise 100) die Vorrichtung durch den in die Ausneh- mung 328 eintretenden Hebel 330 stillsetzt.
Das Aufwickeln des von. der Rolle 301 abgewickelten leeren Bandes erfolgt hier ebenfalls unter dem Einfluss der hin- und hergehenden Bewegung der Zahnstange 334. Vorzugsweise wird bei der Vorwärtsdrebung des Zwischenrades 333 mittelst einer an sich bekannten, nur in einer Drehrichtung wir kenden Kupplung ein Kettenrad oder eine Seilscheibe 359 mitgenommen, welche durch eine Kette oder ein Seil 360 mit einem zwei ten Kettenrad oder einer Scheibe 361 ver bunden ist.
Die Drehbewegung der Scheibe 1361 wird dann auf die Rolle 313 durch eine an sich bekannte federnde Kupplung über tragen, die nur solange in Wirkung bleibt, als die mittelst .des Seils 360 übertragene Kraft grösser ist als die durch das Band 303 ausgeübte Zugspannung. Hierdurch wird also die Wirkung erreicht, dass die von der Rolle 301 abgewickelten Bandlängen jeweils von der Leerbandrolle 313 aufgenommen werden.