CH151176A - Langgestreckte leuchtende Entladungsröhre. - Google Patents

Langgestreckte leuchtende Entladungsröhre.

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CH151176A
CH151176A CH151176DA CH151176A CH 151176 A CH151176 A CH 151176A CH 151176D A CH151176D A CH 151176DA CH 151176 A CH151176 A CH 151176A
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CH
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discharge tube
electrode
tube
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alternating current
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Lights Claude Neon
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Lights Claude Neon
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/04Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/06Main electrodes

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 146116.         Zanggestreckte    leuchtende Entladungsröhre.    Gegenstand des Hauptpatentes ist eine       langgestreckte    leuchtende Entladungsröhre  mit Gasfüllung und Elektroden an jedem  Ende, die durch eine äussere Energiequelle  geheizt werden sollen, bei welcher jede Elek  trode eine Substanz von hoher     Thermo-          Elektronena.ussendefähigkeit    aufweist.  



  Die den Gegenstand der vorliegenden Er  findung bildende Entladungsröhre ist eine       besondere    Ausführungsform der im Patent  anspruch des Hauptpatentes gekennzeichne  ten Entladungsröhre, welche sich ihrerseits  dadurch kennzeichnet, dass     mindestens    eine  ihrer Elektroden als Hohlzylinder ausgebil  det ist, dessen eines, dem Innern der Röhre  zugekehrtes Ende geschlossen ist und dessen  anderer, erweiterter Endteil .eine in der Ent  ladungsröhre vorgesehene Öffnung abschliesst,  wobei dieser Hohlzylinder als.

   Träger einer  an seiner Umfangsfläche liegenden, mit der  Gasfüllung der Entladungsröhre in Kontakt  Stehenden Substanz dient, die eine höhere       Thermoelektronenaussendefähigkeit    besitzt als       Wolfram    und in dessen Innern ein durch    jene Öffnung hindurch leicht     herausziehbares          Heizelement    zum Erhitzen der genannten  Substanz vorgesehen ist.  



  Eine Ausführungsform der Erfindung  ist in der Zeichnung beispielsweise veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen teilweisen     Schnitt    des       erweiterten    Endteils einer     langgestreckten     leuchtenden Entladungsröhre, und       Fig.    2 zeigt schematisch eine Beleuch  tungseinrichtung, bei der eine solche Ent  ladungsröhre angewendet ist.  



  Die Entladungsröhre, die bei der in       Fig.    2 dargestellten     Beleuchtungseinrichtung     angewendet ist, weist eine rohrförmige Um  hüllung 6 auf, die ein verdünntes     inertes    Gas,  beispielsweise Neon, enthält. In den     erwei-          terten    Endteilen der Entladungsröhre sind  Elektroden 8 angeordnet, die als Hohlzylin  der ausgebildet sind.

   Das - innere Ende 9       (Fig.l)    dieser hohlzylindrischen     Elektroden    8  ist geschlossen, während ihr äusserer     End-          teil    11 erweitert und in dem eine Öffnung 13  in jedem Endteil 8     umgrenzenden    Rand 12      derart eingesetzt ist, dass die Öffnung 18  dicht abgeschlossen ist.  



  Jede der Elektroden 8 ist durch eine  Leitung 14 mit den entsprechenden Enden  der     Hochspannungs-Sekundärwicklung    15  eines Transformators 16 verbunden, dessen  primäre Wicklung 17 an eine Wechselstrom  quelle mit der üblichen normalen Spannung  angeschlossen ist. Der durch die Röhre hin  durchgehende hochgespannte Wechselstrom  bewirkt die     Ionisierung    des Gasinhaltes und  die Ausstrahlung von Licht.

      Der die     Hochspannungs-Wechselstrom-          quelle    bildende Transformator ist in der  üblichen Weise schematisch dargestellt; es  ist aber zu beachten, dass eine Vorkehrung  wegen des     negativen    Widerstandes der Röhre  getroffen werden     muss.    Zu diesem Zwecke  kann ein Streuungstransformator verwendet  oder eine     geeiggete        Rea-ktanz    in den Strom  kreis eingeschaltet werden.  



  Das Bombardement der als Kathode die  nenden Elektrode durch positive, aus dem       mittleren    Abschnitt der Röhre kommenden  Ionen wird verhindert, indem man eine auf  der Umfangsfläche der hohlzylindrische  Elektroden 8 liegende, mit der Gasfüllung  in Kontakt stehende Substanz von hoher  Emissionsfähigkeit auf die erforderliche  Temperatur bringt, um negative Elektronen  zu erzeugen, die nach dem mittleren Ab  schnitt der Röhre ausgesendet werden. Diese  negativen     Elektronen    werden die positiven  Ionen treffen und sie neutralisieren, bevor sie  auf die Elektroden auftreffen und letztere  zur     Zerstäubung    bringen können.

   Dement  sprechend wird die hohlzylindrische Elek  trode 8 mit einem Material 19 von hoher  Emissionsfähigkeit, beispielsweise Barium  oxyd oder     Strontiumoxyd,    überzogen, das  wirksam wird, wenn es auf eine genügend  hohe Temperatur gebracht wird. Um die  Temperatur .des     Überzugsmaterials    auf den  erforderlichen Wert zu bringen, ist eine durch  die Öffnung 13 leicht     herausziehbare        Heiz-          spule    20 vorgesehen, die in das Innere der         hohlzylinderförmigen    Elektrode 8 eingesetzt  und mittelst eines Haltestückes 33 in dieser  gehalten wird.

   Diese Heizspule kann aus  einer Wicklung von Widerstandsdraht be  stehen, der über ein Röhrchen aus hitze  beständigem isolierendem Material gewunden  ist. Die Enden 21 und 22 ragen aus der       Öffnung    13 heraus und sind durch die Lei  tungen 25 und 26 mit einer geeigneten Strom  quelle verbunden, etwa mit den Polen eines  Wechselstromnetzes von der üblichen Span  nung von     11,0    Volt.  



  Auf Wunsch     können    die Elektroden 11  im Abstand von den Wänden der Röhren  enden 7 durch eine den Abstand haltende       Stauge    30 gehalten     werden,    die mit der       rohrförmi7en    Elektrode fest verbunden ist  und an den Wänden des betreffenden erwei  terten Endes der Leuchtröhre     anliegi.     



  Die wirksame Fläche der Elektrode  braucht nicht den Betrag von 1,5 dm\ pro  Ampere zu erreichen oder zu überschreiten,  wie dies für .eine lange Lebensdauer der Röhre  bei kalter Elektrode für erforderlich gefun  den wurde. Diese Fläche spielt nämlich keine  Rolle, da die     Zerstäubung    der Elektrode  durch die Aussendung negativer Elektronen       -eerhind,ert    wird. Die gewünschte Zahl an       ausgesandten    Elektronen kann durch eine  geeignete Menge des hoch emissionsfähigen  Materials und durch die Grösse des der Reiz  spule zuzuführenden Stromes erreicht wer  den.  



  Wünscht man die die Leuchtröhre durch,  fliessende Stromstärke zu verändern, so ist  es daher nicht erforderlich, die Grösse der  Elektrode 8 zu ändern, sondern vielmehr nur  die Grösse der Elektronenemission, indem man  den zu dem Heizelement 20     zugeführten     Strom ändert. Die Lebensdauer der Leucht  röhre hängt somit nicht mehr von. der       Elektrodengröss'e    ab, sondern von der Lebens  dauer des hoch emissionsfähigen Materials.  



  Es ist zuweilen zweckmässig, die Elek  trode 8 mit einem Verunreinigungen absor  bierenden Material zu versehen, wie es  üblicherweise bei der Herstellung von Faden-           lampen        verwendet    wird, um die Röhre zu  reinigen. Dieses Absorptionsmaterial     wirkt     mit bei der Evakuierung der Leuchtröhre,  wie es bei der Herstellung von     thermionischen     Vorrichtungen üblich ist. Die Röhre kann       -dann    mit Neon oder einem andern     inerten     Gas gefüllt werden, das wegen der Verwen  dung dieses Absorptionsmaterials nicht vor  her gereinigt zu werden braucht.  



  Die oben beschriebene Entladungsröhre  eignet sich in vollkommener Weise für Be  leuchtungszwecke. Sie kann stets bei dem  wirksamsten Druck betrieben werden, das  heisst bei dem Druck, der den geringsten  Energieaufwand zur Erregung derselben er  fordert, da ihre Lebensdauer unabhängig von  diesem Drucke ist.  



  Es ist selbstverständlich, dass in der     7u          sammensetzung    und Ausbildung des die  Elektronen aussendenden Elementes, sowie  in der Form und der Zusammensetzung der  Elektrode und     ferner    in dem gasförmigen  Inhalt der Röhre mannigfache Veränderun  gen möglich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Langgestreckte leuchtende Entladungs röhre gemäss dem Patentanspruch des Haupt- patentes, gekennzeichnet durch mindestens eine als Hohlzylinder ausgebildete Elektrode, dessen eine, dem Innern der Röhre zuge wendeten Ende geschlossen ist und dessen anderer, nach aussen erweiterter Endteil eine in -der Entladungsröhre vorgesehene Öffnung abschliesst, wobei dieser Hohlzylinder als Träger einer an seiner Umfangsfläche liegen den, mit der Gasfüllung der Entladungsröhre in Kontakt stehenden Substanz dient, die eine höhere Thermoelektronenaussendefähig- keit als Wolfram besitzt,
    und in dessen In nern ein durch jene Öffnung hindurch leicht tierausziehbares Heizelement zum Erhitzen der genannten Substanz vorgesehen ist. UNTERANSPRUCH: Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Elektrode mit einer Wechselstromquelle von verhältnismässig hoher Spannung und das Heizelement mit einer Wechselstromquelle von verhältnismässig niedriger Spannung ver bunden ist.
CH151176D 1929-08-31 1929-08-31 Langgestreckte leuchtende Entladungsröhre. CH151176A (de)

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CH146116T 1929-08-31

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