CH151306A - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten mit Tabakumblatt. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten mit Tabakumblatt.

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CH151306A
CH151306A CH151306DA CH151306A CH 151306 A CH151306 A CH 151306A CH 151306D A CH151306D A CH 151306DA CH 151306 A CH151306 A CH 151306A
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cigarette
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Haendel Lucas
Co Atlas-Werke Poehler
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Haendel Lucas
Atlas Werke Poehler & Co
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     Iterstellen    von Zigaretten mit     Tabakumblatt.       Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Verfahren zum     Herstelilen    von Zigaretten mit       Tabakumblatt    und eine     Vorriehtung    zur  Ausübung des Verfahrens.  



  Das Neue des Verfahrens besteht darin,       dass    der von -einem     Tabak-strang        abgeschnit-          fene    Wickel, nachdem er auf     die    gewünschte  Länge     zusammengepresst    wurde, mit einem       zu-,eschnittenen,    einfachen     Tabakumbliatt          bewickell    und ohne weiteres Beschneiden an  den Enden weiterbefördert -wird.  



  Die zur Ausübung des Verfahrens     #dien-          liehe,    Vorrichtung besitzt zwei miteinander  arbeitende     Fördermitidl,    von     #denen    das eine  Hülsen zur Aufnahme des vom     Tabakstrange     abgeschnittenen Wickels trägt, während das  andere mit Wickelnestern zum Umgeben des  Wickels mit einem einfachen     Ta,-b,akuinblatt     versehen ist.  



  Schon lange hat man dem     Übeilstande    ab  helfen wollen, der aus     fler    Verwendung von  Papier zum Umgeben des     Zigarettenwickels       resultiert und darin bestellt,     dass    das Mit  rauchen     Ües    Papiers gesundheitsschädlich ist.  Man hat Tabakblätter auf eine Unterlage  von Papier gebracht und, wie bei     Bil-          .dung    des endlosen Zigarettenstranges, um  .den     Tab-akstran-    gelegt.

   Bis jetzt ist jedoch  noch keine brauchbare     Lösun.g,der    Aufgabe,       Ziga,retten    mit     Tabakumblatt    ohne um deren       Wickpil    gelegtes Papier herzustellen, gefun  den worden.  



  Die nach dem umschriebenen Verfahren  hergestellten Zigaretten     !sincl        -den    bisher be  kannten     Zigaxetten    mit     P-apierum'Ulatt        jeden-          fAls    in gesundheitlicher Hinsicht vorzu  ziehen.  



  Auf der     Zeiehnung,    ist ein Ausführungs  beispiel der Vorrichtung zur Ausübung des       Verfahrensechematisch        dargestAlt.     



       Abb.   <B>1</B> zeigt die Vorrichtung in     Vorder-          ansieht,    wobei einzelne Teile fortgelassen  sind;       Abb.    2 zeigt eine Seitenansicht;           Abb.   <B>3</B> zeigt, zum Teil schematisch, Mit  tel zum     Zuz,-ammen#drücl,-en,d,es    Wickels auf  eine bestimmte Länge;       Abb.    4     zeigteine    Hülse in Seitenansicht,  und       Abb.   <B>5</B> in Stirnansicht;

         Abb.   <B>6</B> zeigt die geöffnete Hülse in       St-irnansiü,ht;          Abb.   <B>7</B> ist eine     Draufsielit    auf die Rinne  <B>6</B> mit in ihr liegender Hülse<B>3;</B>       Abb.   <B>8</B> ist -ein Querschnitt durch ein       '#Viel,-dnest;          Abb.   <B>9</B> ist eine Draufsicht auf das  Wickelnest bei abgehobenem Deckel.  



  Der aus dem Mundstück<B>1</B>     intermittie-          rend    austretende     Zigarettenta.bakstrang    wird  durch ein Messer 2 von diesem     ab"eschnit-          ten,    nachdem er sich in die Hülse-<B>3</B> hinein  geschoben hat.

   Auf     ein-er    Scheibe 4, die in  einem feststehenden Rahmen<B>5</B> drehbar     ge-          .lagert    ist, sind im Ausführungsbeispiele     a!Pht     Führungsrinnen<B>6</B> in gleichen Abständen  voneinander angebracht.<B>In</B> den Führungs  rinnen<B>6</B> lauern     längsversehieblich    die<B>Hül-</B>  sen<B>3,</B> die     zweiteillig    sind und Lappen<B>7</B>       traggen    (vergleiche     Abb.    4 bis<B>6)

  .</B> Die Rinnen  <B>6</B> sind an ihren freien Enden erweitert und  ermöglichen dadurch     der    an -den beiden       Hülsenhäfften    3a und<B>3b</B> angreifenden Feder  <B>8</B> die Hülse entsprechend     Abb.   <B>6</B> zu öffnen,  nachdem sie in noch zu beschreibender Weise  bis     andas    Ende der Rinne<B>6</B> geschoben     woT-          .den    ist.

   An Stelle der aufklappbaren Hülse  <B>3,</B> die in der konisch erweiterten Rinne<B>6</B> ver  schoben wird, kann auch eine Hülse verwen  det werden, deren Inneres konisch     ausgebil-          ,det    ist, wodurch das     Ausschieben    des     Wik-          kels    erleichtert wird. Ein mit :dem Rahmen  <B>5</B> starr verbundener Arm<B>9</B> trägt entgegen  gesetzt wirkende,     längsversehiebIliche    Stössel       joa    und<B>Job,</B> die an der Stelle     II    in     Aebs-          riehtung    der Hülse,<B>3</B> gegen die Enden des  Wickels<B>W</B> drücken.

   Die Arbeitsflächen der  Stössel<B>10</B> sind innen zu ausgehöhlt, damit  sich beim Zusammendrücken     der    Wickel  enden kein überstehender Rand bildet. Über  ein Gestänge<B>11,</B> 12,<B>13,</B> 14 werden die  Stössel<B>10</B> durch eine umlaufende Nocken-         spheibe   <B>15</B>     beweyt.    Dem Hebel 14 dient der  Zapfen<B>16,</B> -dem am Hebel 14     befestioten     Hebel<B>13</B> der Zapfen<B>17</B>     ails    Drehpunkt. Das  Verschieben der Hülse<B>3</B> in     der        Führunc   <B>6</B>  <B>C</B>  wird durch einen Schieber<B>18</B> bewirkt, der in  Richtung der     Hülsenaehse    bewegt wird.

   Das  eine Ende des Schiebers<B>18</B>     leot    sieh zwischen  die Lappen<B>7,</B> das andere Ende erhält durch  ,einen von einer     XCurvenscheibe    betätigten  Hebel<B>19</B> die hin- und     heTgehende    Bewegung.  



  Auf einer zweiten Scheibe 20 sind in       -ichen    Abständen voneinander an sich be  kannte Wickelnester 21 befestigt. Im Aus  führungsbeispiele sind     zwögf        solIcher    Nester  vorgesehen. In dem auf der     S'aheibe    20 be  festigten Teil des     Wiekelnestes    und in     des-          ,-en    Deckel 22 sind     mehreere    gerillte Walzen  <B>23</B> angebracht, die     um,den        Wichel    TV herum  ,angeordnet sind und ihren Antrieb über ein       RädeTvorgelege    24 durch eine Scheibe<B>25</B> er  halten, die auf einer mit,

   dem feststehenden  Teil der Vorrichtung verbundenen Schiene<B>26</B>       a-brolilt.    Am Wickelnest ist ferner ein     An-          llegetiseh   <B>27</B> fest angebracht, auf dem eine  Walze<B>28</B> ;lose- drehbar     laggert.    Ferner be  finden sieh -an den Enden des     Wickeilnestts     <B>21</B> lose drehbare Scheiben<B>'29</B> und<B>30.</B> Die  Scheibe<B>30</B> kann ausserdem in     Richtun-    der  Achse des Wickels verschoben werden.

   Eine  Druckfeder<B>31</B> ist bestrebt, die Scheibe<B>30</B>  nach der Stirnwand     32    hin zu bewegen; das  Verschieben der Scheibe<B>30</B> von der Stirn  wand weg wird durch mit Odem, festen Teil  der     Vorrielitun,-    verbundene Kurvenstücke  <B>33</B> bewirkt. Die Scheibe 20 ist im fest  stehenden Rahmen<B>5</B> der     Vorrichtn   <B>g</B> gela  gert und durch ein endloses Zugorgan 34       zwa,ii,o115,ufig    mit der Scheibe 4 verbunden.  



  Die     'v#Tirl-ùngsweis#e    der     Vorriehtung    ist       follgende:     Aus dem     Muiidstüel,-   <B>1</B> tritt     periodiseh     der Tabakstrang aus, schiebt sieh in eine  Hülse<B>3</B> (vergleiche Stellung I) und wird  durch das Messer 2 abgeschnitten. Nun  ,dreht sich die Scheibe 4 in     Pieilriphtuno,          (Abb.   <B>1)</B> bis der in der Hülse<B>3</B> befindliche  Wickel W die Stellung     II    erreicht hat.

   In       ZD         dieser     Stelung    erfolgt das     Zusammen-          .drücken    des     WiGkeils    W durch die Stössel<B>10</B>       (Abb.   <B>3).</B> Die Scheibe 4 dreht, sich     so,dann     im     Uhrzeigersinne    weiter, bis die Stellung       Ill    erreicht ist. In dieser Lage wird durch  den Schieber<B>18,</B> der sich durch das Drehen  der Scheibe 4 zwischen die Lappen<B>7</B> der  Hülse<B>3</B> geschoben hat, die Hülse<B>3</B> mit dem  Wickel W über das Wickelnest 21 (Stellung  IV) geschoben.

   Ein feststehender     Ans#chlao,          (n#iellt,    gezeichnet) legt sieh hinter das     zu-          l#etzt    -abgeschnittene     Wickdlende;    der Schie  ber<B>18</B> bewegt -sieh in seine     Ausgangsstellung     zurück und nimmt die Hülse<B>3</B> mit, so     dass     der     festgehaltüne,        Wicktl    W     in:da#s        WiGkel-          nest    21     hineinfällen    kann (Stellung IV).

    Bei Stellung V wird     da-s    zurecht geschnit  tene,     Tabakumblaü,    dessen Über den     An-          le,getisch   <B>'27</B>     hinausragend#er        Ra.nd    mit  Klebstoff bestrichen ist, auf die auf dem       Avlegetisch   <B>27</B> angebrachte Rolle.<B>28</B> so. ge  legt,     dass    es mit seiner Längsseite an den  Tabakwickel W anstösst (vergleiche     Abb.   <B>8).</B>  Nunmehr erfolgt das     Schfliessen    des Deckels  <U>22</U> zum Beispiel durch eine feststehende  Kurve 40.

   Von     Stüllung        VI    bis mit     VIII    er  folgt das Wickeln des     Tabakumblattes    um  den     Wickeil    W durch Ablaufen der Scheibe  <B>25</B> auf der     Selliene   <B>26.</B> Die     Stirnseheiben   <B>29</B>  und<B>30</B> begrenzen dabei den Wickel in seiner  Länge und drehen sich mit. Während der  Stellungen IX bis mit XI steht der Wickel  im Wickelnest still und bewegt. sich mit  diesem auf der Scheibe 20.

   Zwischen     Ste1-          Jung    XI und     XII    kann die     am    Unterteil und  am Deckei 22 des Wickelnestes 21 ange  brachte Zugfeder<B>35</B> frei wirken, wodurch  der Deckel 22 aufgeklappt wird. In     die-ser          Stollung    des     Wickelnestes.    fällt der mit dem       Tabakumblatt    versehene     Wickdl    in den un  fern Teil<B>36</B> einer     Flachdrückvorrichtung,     von denen mehrere in gleichen Abständen  voneinander auf einem endlosen Band<B>37</B> an  gebracht sind.

   Das Band<B>-37</B>     bewe"o"t    sieh in       Pfeilriahtung        (Abb.   <B>1)</B> und bei Stellung       XIII        Jegt,    sich der Oberteil<B>38</B> der     Flach-          clrii(#kvorrip,htung,    von denen     ebenfells    meh  rere in gleichen Abständen voneinander auf    einem Band<B>39</B> angebracht sind, auf den Un  terteil<B>36.</B> Bei Stellung XIV gelangt die       Pla,chdrückvorrielitung    zwischen<B>f</B>     edernde     Druckschienen 41 und 42.

   In analoger       -\V.eise,    wie das Zusammensetzen der     Flach-          drückvorrichtung,    erfolgt das Trennen von  Oberteil<B>38</B> und Unterteil<B>36,</B> so     dass    :die       flüchgedrückte    Zigarette auf ein Förderband  (nicht gezeichnet) fallen kann. Von der     Ste#I-          lung        XV    bis     XVII    ist das     Wickeilnest        Jeer,     und sein Deckel 22 ist aufgeklappt.

   Hier  auf bewegt sich das Wickelnest     wie-der    in  die Stellung I, in welcher es aus der     Ilffl-'    se  <B>3</B> einen neuen     'vViehe,1    TV erhält, und der  Vorgang beginnt von     ne112111.  

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRüCHE -. I. Verfaliren zum Herstellen von Zigoa- retten mit Taba-kumb#latt, dadurch ge kennzeichnet, dass der von einem Ziga- rettent,abaks,tra,ng abgeschnittene Wik- kcl, naelidem er auf eine gewünschte Läaige zusammengepresst wurde, mit .einem zugeschnittenen:, -einfachen, Ta:
    bak- umblatt bewickelt und ohne weiteres Be- ,schneiden an den Enden weiterbefördert wird. II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfali- rens nach Patent#ansprue,h I, gekennzeich net durch zwei miteinander arbeitende Fördermittel, von denen das eine Hülsen zur Aufnahme des Wiakels trägt, wäh rend das andere mit Wickelnestern zum Umgeben des, Wickels, mit einem. ein fachen Tabakumblatt versehen ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtuno- nach Patenta.nspruch <B>11.</B> dadurch gekennzeichnet, d#ass in Achs richtung Ader Hülsen<B>(3)</B> verschiebbaxe Druckorgane vorgesehen sind, die ein Zusammendrücken des Zigarettentabah- wiekels auf eine bestimmte Länce be- tD wirken. 2.
    Vorrichtung na.eli Pa.en.t9,ns-pri-ich II und Unteranspruch<B>1.</B> dadurch gekenn- zeichnet, :dass jedes Wickelnest in achsia- ler Richtung durch lose drel-lbare Schei ben<B>(29)</B> und<B>(30)</B> abgeschlossen ist., von denen die eine (30) in Achsrichtung ver- schieibbar ist.
    <B>3.</B> Vorrichtuno- nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass am Wickelnest ein An- legetiscli <B>(27)</B> für das Tabakumblatt -an geordnet, ist, auf dem eine Walze<B>(28)</B> lose dreliba.r lagert.
    4. Vorrichtunc nach Patentansprijoh II und Untera,nsprüchen <B>1</B> big <B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Stössel 'Joa) und (lob) zum Zusammendrücken der Wiehel an ihren StirnfläPhen nach innen zu aus gehöhlt sind.
    <B>5.</B> Vorrichtun-# nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch 0-e- kennzeiehnet, dass #die Hülsen<B>(3)</B> auf klappbar sind und Federn<B>(8)</B> tragen, die bestrebt sind, ein Aufklappen der Hül- senhälften zu bewirken, und dass die die Hülsen,<B>(3)</B> führenden Rinnen<B>(6)</B> nach ihrem freien Ende hin konis#eli- erweitert sind.
    <B>6.</B> Vorriehtun,- nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteranspüchen <B>1</B> bis" 4, dadurch ote- kennzeichnet, dass die aussen zylindri- sehen Hülsen<B>(3)</B> aus einem Rohr he- Gtehen, dessen Inneres li:-anisch erweitert ist.
CH151306D 1929-10-29 1930-10-27 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten mit Tabakumblatt. CH151306A (de)

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