CH151345A - Vorrichtung zur selbsttätigen Geradführung sich bewegender Bänder, insbesondere der Siebe und Filze von Papier- und Pappenmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Geradführung sich bewegender Bänder, insbesondere der Siebe und Filze von Papier- und Pappenmaschinen.

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CH151345A
CH151345A CH151345DA CH151345A CH 151345 A CH151345 A CH 151345A CH 151345D A CH151345D A CH 151345DA CH 151345 A CH151345 A CH 151345A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • D21F1/365Guiding mechanisms for controlling the lateral position of the screen

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Description


  Vorrichtung zur selbsttätigen Geradfihrung sich bewegender Bänder, insbesondere  der Siebe und Filze von Papier- und Pappenmasehinen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur selbsttätigen Geradführung sich bewe  gender Bänder, insbesondere der Siebe     und     Filze von Papier- und Pappenmaschinen     mit-          telst    einer unter dem Einfluss des Bandes     Un-          nittelbar    ihre Lage verändernden Leitwalze.  



  Um eine Geradführung solcher Bänder zu       erhalten,    ist schon vorgeschlagen worden,  eine Leitwalze, über die sich das zu führende  Band bewegt, senkrecht zur Laufrichtung  des Bandes von Hand verstellbar anzuordnen  und in einem drehbar angeordneten Gestell so  zu lagern,     dass    sie um eine senkrechte Achse  schwingen kann. Durch dieses Schwingen  der Leitwalze, das auf die Geradführung  des Bandes selbst keinen Einfluss hat, wird  jedoch der Lauf des Bandes unruhig, da es  dauernd hin und her pendelt. Ferner sind  Anordnungen bekannt, bei denen sieh die  Leitwalze, über die das Band im leichten  nick geführt wird, durch eine mechanische  Vorrichtung in der Laufrichtung verstellen    lässt.

   Der geringe Unterschied in der Span  nung des Bandes, der hierdurch bedingt  wird, bedingt einen ziemlich grossen Verstell  weg.  



  Die ebenfalls bekannten, selbsttätig wir  kenden Verstellvorrichtungen, die das Band  durch Anstossen an Fühler oder Taster be  tätigt, haben den Nachteil, dass die Band  ränder beschädigt werden, da auch die leich  teste     Berührung    :der Bandränder     durch    irgend  einen Gegenstand diese empfindlichen Teile  im Laufe der Zeit. angreift.  



  Im weiteren ist vorgeschlagen worden,  die     Geradführung,des        Banndes    mit Hilfe von  Reibscheiben und Rollen, welche durch die  sich drehende     Leitwalze    in Bewegung ge  setzt     werden,    ebenfalls. auf     mechanischem     Wege zu erzielen. Solche Hilfseinrichtungen  unterliegen jedoch leicht     Störungen,    da die  Verstellung nur durch einseitige Belastung  der     Leitwalze    bewirkt     wird,    und zudem las-      sen sich häufig Überregulierungen nicht ver  hindern.  



  Zwecl der Erfindung ist, eine Vorrich  tung der eingangs erwähnten Art zu schaf  fen, die eine selbsttätige Geradführung des  Bandes zu erreichen erlaubt, ohne dass die  erwähnten Nachteile der bekannten Aus  führungen in Kauf zu nehmen sind. Zu die  sem Behufe ruhen gemäss der Erfindung die  Lager der Leitwalze auf beweglichen Glie  dern, wie zum Beispiel Kolben,     Membranen,     federnden gewellten Zylindern und derglei  chen, die den Abschluss von miteinander  werbundenen, mit einem beweglichen     Ale-          dium,    zum Beispiel einer Flüssigkeit, gefüll  ten Zylindern bilden.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes beispiels  weise veranschaulicht, wobei von der     Ma-          sehine,    an der die neue Vorrichtung anzu  bringen ist, die für das Verständnis der     Er-          findunberforderlichen    Teile dargestellt sind.  



  1 bezeichnet eine Leitwalze, über die ein  bandförmiges Tuch 2 läuft. Die Walze 1 ist.  in beweglichen Lagern 3, 4 gelagert, deren  Druck über eine Kolbenstange 5 bezw. 6 auf  einen Kolben 7 bezw. 8 übertragen wird. Der  Kolben 7 bewegt sich in einem Zylinder 9  und der Kolben 8 in einem Zylinder 10. Die  unterhalb der Kolben 7, 8 befindlichen  Räume 13 bezw. 14 der Zylinder 9, 10 sind  mit irgend einer Flüssigkeit gefüllt, wie dies  auch eine die Räume 13, 14 verbindende Lei  tung 11 ist. 12 bezeichnet ein in die Leitung  11 eingeschaltetes Drosselglied. Die Teile 3,  5, 7, 9 und 4, 6, 8, 10 sind in jeder Bezie  hung genau gleich ausgebildet.  



  Läuft das Tuch 2 genau in der Mitte der  Walze 1. so sind die Lager 3, 4 vollständig  gleich belastet. Infolgedessen wirkt auf die  beiden Kolben 7, 8 von den Lagern 3, 4 her  derselbe Druck ein, so dass die     Flüssigk        eist    in  den Räumen 13, 14 genau dieselbe Höhenlage  einnimmt. Die beweglichen Lager 3, 4 sind  dann genau gleich hoch eingestellt, so dass  die Achse der Walze 1 wagrecht ist.  



  Verläuft dagegen das Tuch 2 nach einer  Seite, so macht sich auf der betreffenden    Seite ein einseitiger Druck auf die     Leitwalze     1 geltend. Die Folge davon sind verschieden  grosse Drücke in den Lagern 3, 4, so dass die  die Räume 13, 14 ausfüllende Flüssigkeit  veranlasst wird, von der Seite, wo sich der  stärkere Druck     geltend    macht, nach der an  dern Seite zu strömen, was ein Senken des  einen und ein Heben des andern Lagers be  wirkt. Die Walze 1 wird dadurch in eine ge  neigte Lage gebracht und das Tuch 2 hat.  nun das Bestreben, sich nach der höher ge  legenen Seite der Walze zu bewegen, das  heisst in bezug auf diese wieder in die Mit  tellage zu kommen. Auf diese Weise wird  das Tuch 2 ganz selbsttätig gerade geführt.  



  Die mit der Erfindung angestrebte Wir  kung kann sowohl durch senkrecht, als  auch schräg zur Bahn des Bandes erfolgende  Bewegung der Walze erreicht werden.  



  Die Vorrichtung lässt sich so ausbilden,  dass die geringste Verschiebung des Tuches  aus der Mittellage bereits grosse Druckunter  schiede in den Zylindern 13, 14 hervorruft,  so dass die Leitwalze 1 nur verhältnismässig  geringe Bewegungen auszuführen braucht.  



  An Stelle der den Raum 13 bezw. 14 nach  einer Seite begrenzenden Kolben 7, 8 kön  nen auch Membranen vorgesehen werden.  oder federnde, gewellte Zylinder.  



  Die Räume 13, 14, sowie die Leitung 11  können auch mit     ('Taas    gefüllt werden, nur       sind    dann die Verhältnisse infolge der  grösseren     Zusammendrückbarkeit    dieses Me  diums nicht so einfach, wie wenn eine     F'lii>z-          sigkeit        verwendet    wird.  



  Die     Vorrichtung        eignet    sich insbeson  dere zur selbsttätigen     Geradführung    der  Siebe und     Filze    von Papier- und Pappen  maschinen, lässt sich aber daneben auch in  'Verbindung mit andern Maschinen anwen  den, wo es darauf     ankommt,    ein Band gerade  zu führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur selbsttätigen Geradfüh- rung sich bewegender Bänder, insbesondere der Siebe und Filze von Papier- und: Pap- penmaschinen mittelst einer unter dem Ein fluss des Bandes unmittelbar ihre Lage ver ändernden Leitwalze, dadurch gekennzeieh- net, dass die Lager der Leitwalze auf be- veglichen Gliedern ruhen, die den Abschluss von miteinander verbundenen, mit einem beweglichen Medium gefüllten Zylindern bilden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lager auf Kolben ruhen. 22 Vorrichtung nach Partentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lager auf Membranen ruhen.
    Vorrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass .die Lager auf federnden gewellten Zylindern ruhen. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass da:s beweg liche Medium eine Flüssigkeit ist.
CH151345D 1930-10-04 1930-10-04 Vorrichtung zur selbsttätigen Geradführung sich bewegender Bänder, insbesondere der Siebe und Filze von Papier- und Pappenmaschinen. CH151345A (de)

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