CH151422A - Taschenfeuerzeug. - Google Patents

Taschenfeuerzeug.

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CH151422A
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CH
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Inventor
Strachan Barker Guy
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Strachan Barker Guy
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


      Taschenfeuerzeug.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ta  schenfeuerzeug mit einem durch eine Funken  erzeugungsvorrichtung entzündbaren Docht  brenner für einen     hochverflüchtigbaren    flüs  sigen Brennstoff.  



  Der Zweck der Erfindung besteht darin,  ein verbessertes Taschenfeuerzeug dieser Art  aufzustellen. dessen     Verwendungsmöglichkeit     grösser ist als üblich.  



  Bei dem Taschenfeuerzeug gemäss der  Erfindung ist der     Dochtbrenner    geeignet, ein  hohles Organ, das eine verdunstungsfähige,  entzündbare Substanz enthält, derart zu er  hitzen, dass in diesem Organ Druck     zwecks     Bildung einer Stichflamme erzeugt     wird.     



       Zweckmässigerweise    ist     mit    dem hohlen  Organ ein Stichbrenner verbunden, an dem  die Stichflamme entsteht. Ferner kann am  Feuerzeug ein Behälter zur Aufnahme eines  Vorrates entzündbarer Flüssigkeit vorgesehen  sein, welcher zweckmässig in zwei getrennte  Abteile geteilt ist, von denen das     eine       einen     Weingeistvorrat    für eine gewöhnliche  Flamme und das zweite einen     Brennvorrat     für die Stichflamme enthält.  



  Es kann auch' das hohle Organ durch das  freie Ende eines mit dem Innern des zwei  ten     Abteils    des Vorratsbehälters verbun  denen Rohres gebildet sein,     das    nahe an den       Dochtbrenner    herantritt und an diesem Ende  den     Stichbrenner    trägt. Auch kann der  Brennstoff für die Stichflamme dem hohlen  Organ     mittelst    eines Hilfsdochtes zugeführt  werden, und es kann zwischen dem Stich  brenner und dem     Dochtbrenner    ein Raum  vorgesehen     sein.,    der als Druckraum für die  zur Bildung der Stichflamme erzeugten  Dämpfe     dient.     



  In der     Zeichnung    sind - zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und es zeigt:       Fig.    1     einen    Aufriss eines ersten Ausfüh  rungsbeispiels, teilweise im Schnitt,       Fig.    2 einen Grundriss zu     Fig.    1, jedoch  mit weggedachtem Deckel,           Fig.    3 einen Aufriss eines zweiten Aus  führungsbeispiels, teilweise im Schnitt, und  die       Fig.    4 und 5 zeigen zwei verschiedene  Ausführungsformen eines Stichbrenners in  grösserem Massstab.  



  Das in den     Fig.    1 und 2 dargestellte Aus  führungsbeispiel weist einen Behälter oder  ein Gehäuse 11 auf, der im Innern durch  eine Trennwand 14 in zwei getrennte Ab  teile 12 und 13 geteilt ist, von denen jedes  geeignet ist, einen Vorrat von Weingeist oder  von ähnlichem Brennstoff aufzunehmen.  Zum     Einbringen    des Brennstoffes dienen im  Boden des Gehäuses 11 angeordnete ein  schTaubbare     Einfüllpfropfen    15 und 16.  



  Aus dem Deckel des Behälters 11 tritt  ein Rohr<B>17</B> heraus, dessen inneres Ende mit.  dem Abteil     1\3    verbunden ist, welchem Wein  geist oder dem ähnlicher flüssiger Brennstoff  mittelst eines Hilfsdochtes 18 entzogen wird,  der sich von dem Abteil 12 durch das Rohr  17 bis nahe an dessen äusseres Ende erstreckt,  woselbst das Rohr sich bis auf die Bohrung  eines Stichbrenners 19 verengt.  



  Auf dem Deckel des Abteils 13 ist ein       Dochtbrenner    20 angeordnet, der seine Brenn  stoffzufuhr     mittelst    des Dochtes 21 aus     die-          :ein    Abteil erhält. Die Mittel zum Anzün  den des Dochtes weisen ein Reibrad 22 auf,  gegen dessen untern Teil mittelst einer Fe  der 24 ein Feuerstein 23 angedrückt ist,  welche Feder in einem Rohr 25 untergebracht  ist, welches das Abteil 13 ganz durchquert.  



  Das Rad 22 ist fast vollständig von  einem Gehäuse 26 umschlossen und wird  von einem     gerifften    Rad 27 angetrieben,     dm     in üblicher<I>Weise</I> von einem Finger betätigt  wird.  



  Um eine nicht rauchende Flamme zu  erzeugen und dadurch     da.s    Absetzen von Russ  zu verhindern, ist der     Dochtbrenner    20 von  einem Schutzgehäuse 28 von rechteckiger  Form umgeben, das im     untern        Teil    beidseitig  einen Schlitz 29     aufweist    und dessen     denn     Rohr 17     benachbarte    Seite zweckmässig so       ausgeschnitten    ist, dass die Flamme das  Rohr 17 völlig umgeben, kann.

      Ein Deckel 30 ist mit einem nach oben       ragenden    Teil 31 gelenkig verbunden und  von einer Feder 32 beeinflusst, die im     Innern     des Teils 31 so angeordnet ist, dass der  Deckel, wie     Fig.    1 zeigt, entweder offen  oder, wie     Fig.    3 zeigt, geschlossen bleibt,  wobei der Deckel 30 einen abgebogenen Teil  33 besitzt, der bei geschlossenem     Deckel    das  Ende des benachbarten Teils des     Rohres    1 7  umschliesst, und einen zylindrischen Ober  teil 34, der geeignet ist, den     Dochtbrenner     20 völlig zu bedecken.  



  Zum Gebrauch des Feuerzeuges wird der  Deckel 30 in seine offene Lage angehoben  und der     Dochtbrenner    20 durch Drehen des       gerifften    Rades 2,1 angezündet. Die so ent  stehende Flamme umgibt das freie Ende des  Rohres 17 und erhitzt dasselbe, wodurch der  in dem entsprechenden Ende des Dochtes 18  vorhandene flüssige Brennstoff verdampft,  wobei der erzeugte Dampf im Druckraum 35       (Fig.    4 und 5) gesammelt und dann unter  Druck aus dem Stichbrenner<B>19</B> ausgetrieben  wird.

   Beim Austreten aus dem letzteren  wird er von der Flamme des     Dochtbrenners     <B>2 0</B>     entzündet        und        bildet        eine        lange        Stich-          flamme,    die durch entsprechendes Halten des  Feuerzeuges nach beliebiger     Richtung    ge  dreht werden kann. Zum Auslöschen de.:  Feuerzeuges braucht nur der Deckel 30 in  seine geschlossene Lage herabgesenkt zu  werden, wodurch sowohl die     Dochtflamme,     als auch die Stichflamme ausgeht.  



  Vorzugsweise ist der eine Pfropfen 1  oder 16 hohl ausgebildet und mit einem ein  schraubbaren Nippel 36 zur Aufnahme von  nicht gezeigten Ersatzfeuersteinen für den  bei 23 angedeuteten versehen. Ferner kann  das Feuerzeug durch Einbringen-von absor  bierendem Material, wie     Baumwollwatte,    in  die Abteile 12 und 18 gegen das Austreten  von Flüssigkeit gesichert werden.  



  In     Fig.    3 ist eine abgeänderte Form eine  Feuerzeuges dargestellt, bei dem der Brenn  stoffvorrat für die Stichflamme in einem  Behälter     37    enthalten ist, der als Ganzes in  das äussere Gehäuse 11 eingesetzt ist, wobei      der übrig bleibende Innenraum des Behälters  zur Aufnahme des Brennstoffvorrates für  den     Dochtbrenner    20 dient.  



  Um die Zeit, die zwischen dem Anzünden  der     Dochtflamme    20 und der Erzeugung der  Stichflamme am Stichbrenner verstreicht,  möglichst abzukürzen, sollte zum mindesten  das äusserste Ende des Rohres 17 so dünn  als möglich gehalten werden, wobei dann der  Rest des Rohres 17 aus Festigkeitsgründen  dicker gemacht werden kann, um das Rohr  vor Beschädigung bei zufälligen Schlägen zu  schützen.

   In den     Fig.    4 und 5 sind zwei be  vorzugte     Ausführungsformen    von Stichbren  nern gezeigt, von denen die erstere durch  Ausfüllen des Endes des Rohres 17 durch ein       Metallklötzchen    38 entsteht, das     stichbren-          nerartig    ausgebohrt ist und die letztere durch  direktes Zusammendrücken des Rohres zu  einem Stichbrenner entsteht. Es kann jedoch  irgend ein bekannter Stichbrenner verwendet.  werden, wie solche aus     Steatit    oder     demähn-          lichem    hitzebeständigem Material hergestellt  werden, und zwar mit einem oder mehreren  Mundstücken.

   Das Rohr 17 selbst kann be  liebigen Querschnitt haben und mit Rippen  oder sonstigen Vorsprüngen versehen sein,  um eine verhältnismässig grosse Oberfläche  zum Überleiten der von dem     Dochtbrenner    20  erzeugten Hitze auf .den Docht 18 zu er  zeugen.    Ferner kann die Anordnung auch so ge  troffen sein, dass der     Dochtbrenner    20 nur  zur erstmaligen Erhitzung des Rohres 17  angezündet wird, um die Verdampfung des  flüssigen Brennstoffes für den Stichbrenner  einzuleiten, wonach der letztere die Erhit  zung dieses Rohres nach Art der bekannten  Paraffinlötlampen selbst aufrecht erhält und  somit der     Dochtbrenner,    nachdem der Stich  brenner entzündet ist, wieder ausgelöscht  werden kann.  



  Es ist klar, dass der Behälter 11 irgend  eine passende Form haben kann, und dass die  übrigen Teile des Feuerzeuges sinngemäss       ab-,eändert    werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Taschenfeuerzeug mit einem durch eine Funkenerzeugungsvorrichtung entzündbaren Dochtbrenner für einen hochverflüchtigbaren flüssigen Brennstoff, dadurch gekennzeioh- net, dass der Dochtbrenner geeignet ist, ein hohles Organ, das eine verdunstungsfähige, entzündbare Substanz enthält, derart zu er hitzen, dass in diesem Organ Druck zwecks Bildung einer Stichflamme erzeugt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Taschenfeuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem hoh len Organ ein Stichbrenner verbunden ist, an dem die Stichflamme entsteht. 2.
    Taschenfeuerzeug nach Patentanspruch, mit einem Behälter zur Aufnahme eines Vorrates entzündbarer Fliissigkeit, da durch gekennzeichnet, -dass der Behälter in zwei getrennte Abteile geteilt ist, von denen das eine einen Weingeistvorrat für den Dochtbrenner und das zweite einen Brennvorrat für die Stichflamme enthält. 3.
    Taschenfeuerzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das hohle Organ durch das freie Ende eines mit dem Innern des zweiten Abteils des Vorratsbehälters ver bundenen Rohres gebildet ist, das nahe an ,den Dochtbrenner herantritt und an die sem Ende den Stichbrenner trägt. 4.
    Taschenfeuerzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Brennstoff für die Stichflamme dem hohlen Organ mittelst eines Hilfsdochtes zugeführt wird und zwischen dem Stichbrenner und dem an grenzenden Ende dieses Dochtes ein Raum vorgesehen ist, der als Druckraum für die erzeugten Dämpfe zur Bildung der Stich flamme dient. 5. Taschenfeuerzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeich net durch einen klappbaren Deckel, der im geschlossenen Zustand gleichzeitig den Dochtbrenner und den Stichbrenner zum Auslöschen des Feuerzeuges überdeckt. 6.
    Taschenfeuerzeug nach Patentanspruch, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt und in bezug hierauf beschrieben. 7. Taschenfeuerzeug nach Patentanspruch, wie in Fig. 3 dargestellt und in bezug hierauf beschrieben.
CH151422D 1929-12-13 1930-12-10 Taschenfeuerzeug. CH151422A (de)

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CH (1) CH151422A (de)
DE (1) DE560833C (de)
GB (1) GB338762A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5421318A (en) * 1993-04-07 1995-06-06 Unruh; Dennis L. Mobile portable pit cooking apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5421318A (en) * 1993-04-07 1995-06-06 Unruh; Dennis L. Mobile portable pit cooking apparatus

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Publication number Publication date
DE560833C (de) 1932-10-07
GB338762A (en) 1930-11-27
AT132734B (de) 1933-04-10

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