CH151958A - Verfahren zur Darstellung eines Reinigungs-, Netz- und Emulgiermittels. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Reinigungs-, Netz- und Emulgiermittels.

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CH151958A
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CH
Switzerland
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wetting
cleaning
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emulsifying
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English (en)
Inventor
Sandoz Chemische Fabri Vormals
Original Assignee
Chem Fab Vormals Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/02Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C309/03Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton
    • C07C309/07Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton containing oxygen atoms bound to the carbon skeleton
    • C07C309/12Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton containing oxygen atoms bound to the carbon skeleton containing esterified hydroxy groups bound to the carbon skeleton

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Darstellung eines     Reinigungs-,    Netz- und     Emulgiermittels.       Es ist bekannt, dass die     Sulfierungs-          produkte    von     Alkylestern    höherer Fettsäu  ren gute     Reinigungs-    und     Emulgiermittel     sind und     neben    ausgezeichnetem Netzvermö  gen eine     gute    Kalkbeständigkeit zeigen.

    Durch diese     technisch    überaus.     wichtigen    Ei  genschaften     unterscheiden    sie sich von den       sulfierten        Glyceriden:    der höheren Fettsäu  ren, welche dieselben nur in weit geringerem  Masse besitzen. Es besteht also     ein,    prinzi  pieller Unterschied zwischen den     .Sulfie-          rimgsprodukten    der     Fettsäureester    einwerti  ger Alkohole einerseits und denjenigen .der       Fettsäureester        mehrwertiger    Alkohole an  derseits.  



  Es     wurde    nun     überraschenderweise    ge  funden, dass auch die     Sulfierungsprodukte     .der Ester aus     höhermolekulaxen    Fettsäuren  und solchen Derivaten mehrwertiger Alko  hole, zum Beispiel des Glykols und des Gly  zerins, in     welchen,    die     Hydraxylgruppen     ganz oder teilweise .durch Halogen,     Oxy-          alkyl-,        Oxyaryl-,        Oxyaralkyl-    oder     Carboxy-          alkylreste    ersetzt sind, sehr wertvolle Netz-,

           Reinigungs-    und     Emulgiermittel    darstellen.  Es ist also offenbar die freie     Hydroxyl-          gruppe,    die die Herabsetzung der     technisch     wichtigen Eigenschaften bedingt und es be  deutet einen wertvollen Fortschritt,     .dass    es  durch eine Veränderung der störenden  Gruppe gelingt, ihren     unerwünschten    Ein  fluss zu beseitigen.  



  Zur Darstellung solcher     \.etz-,        Reini-          gungs-    und     Emulgiermittel    können ver  schiedene Wege eingeschlagen werden. Man  kann die Fettsäuren     zuerst    mit zum  Beispiel Glykol-     bezw.        Glyzerinderivaten.          ,die    mindestens eine freie     Hydroxylgruppe     enthalten, verestern und die erhaltenen Ester  unter solchen Bedingungen     sulfieren,    dass  keine     Verseifung    eintritt.

   Man kann auch  zuerst die freien Fettsäuren     sulfieren        und     die erhaltenen Produkte in üblicher     Wei3e     mit obigen Glykol-     bezw.        Glyzerinderivateri     verestern. Man kann ferner auch so verfah  ren, dass man die     Sulfierung    und die     Ver-          esterung    .der Fettsäure gleichzeitig durch  führt.

   Schliesslich kann man an Stelle der      freien Fettsäuren, deren Glyzerin- oder     Gly-          kolester    verwenden und diese vor, während  oder nach der     Sulfierung    durch     Umesterung     mit zum     Beispiel    Glykol-     bezw.    Glyzerin  derivaten, welche noch mindestens eine freie       Hydroxylgruppe    tragen, in Netz-,     Reini-          gungs-    und     Emulgiermittel    umwandeln.

   End  lich kann man     teilweise    mit Fettsäuren     ver-          esterte        Glyzerinderivate,    die     mindestens     noch eine freie     Hydrosylgruppe    tragen, wie  zum Beispiel     Monooleinsäureglyzerinester,     vor oder nach der     Sulfierung    mit geeigneten       Alkylierungs-,        Arylierungs-    oder     Aralky-          lierungsmitteln    behandeln.  



  Die nach diesen Verfahren erhaltenen       Produkte    sind in Form der freien     Sulfo--          säuren        bezw.        Sulfoester    oder der     Alkali-          sa-lze    dieser     Verbindungen    in Wasser leicht  löslich und besitzen ausgezeichnete netzende,  reinigende und     emulgierende    Eigenschaften.

    Sie besitzen weiterhin die     bemerkenswerte     Eigenschaft, unlösliche oder schwer wasser  lösliche Verbindungen in beständige Emul  sionen oder Lösungen überzuführen und kön  nen daher in der Textil-, Leder-, Papier- und  in verwandten Industrien vorteilhaft ver  wendet werden.  



  Das vorliegende Verfahren betrifft nun  die Herstellung eines. Netz-,     Reinig@zngs-          und        Emulgiermittels    und ist dadurch  gekennzeichnet, dass man     Ölsäureisopropyl-          glykolester    mit     einem        Sulfurierungsmittel     behandelt.    <I>Beispiel:</I>  In 166 Teile     @Ölsäureester    des     Isopropyl-          glykols        rührt    man bei -10 bis     -I-    5   C  90 Teile Monohydrat ein.

   Die     Sulfiermasse     wird, sobald sie klar wasserlöslich ,gewor  den ist, in Eiswasser gegossen. Nach der  Schichtentrennung wird die     Sulfosäure    mit  Soda neutralisiert.  



  Das neue Produkt stellt ein wasserlös  liches 01 von sehr gutem     Netzvermögen    dar,  das gegen verdünnte Säuren beständig ist  und in hartem Wasser keine schädliche       Kalkseifenbildung    zeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Netz-, Reinigungs- und Emulgiermittels, dadurch gekennzeichnet, dass man Ölsäureisopropyl, glykolester mit einem Sulfurierungsmittel behandelt. Das neue Produkt stellt ein wasserlös liches 01 von .sehr gutem Netzvermögen dar, das .gegen verdünnte Säuren beständig ist und in hartem Wasser keine schädliche Kalk seifenbildunb zeigt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sulfierung bei nie derer Temperatur ausgeführt wird.
CH151958D 1932-05-21 1930-12-05 Verfahren zur Darstellung eines Reinigungs-, Netz- und Emulgiermittels. CH151958A (de)

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CH151958T 1932-07-14

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