CH162347A - Verfahren zur Darstellung eines Netz-, Reinigungs- und Emulgiermittels. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Netz-, Reinigungs- und Emulgiermittels.

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CH162347A
CH162347A CH162347DA CH162347A CH 162347 A CH162347 A CH 162347A CH 162347D A CH162347D A CH 162347DA CH 162347 A CH162347 A CH 162347A
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CH
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wetting
water
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emulsifying
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Inventor
Sandoz Chemische Fabri Vormals
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Chem Fab Vormals Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents
    • C09K23/08Sulfation or sulfonation products of fats, oils, waxes, or higher fatty acids or esters thereof with monovalent alcohols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur   Darstellung eines Netz-,    Reinigungs-und Emulgiermittels.



   Im Hauptpatent   Nr.    151958 und Zusatzpatenten zu demselben sind verschiedene Verfahren zur Darstellung von Netz-, Reinigungsund Emulgiermitteln beschrieben, durch welche man zu Sulfierungsprodukten der Ester aus   hohermolekularen    Fettsäuren und solchen Derivaten mehrwertiger Alkohole gelangt, in welchen die Hydroxylgruppen ganz oder teilweise durch Halogen,   Oxyalkyl-,    Oxyaryl-und   Oxy-    aralkylreste ersetzt sind.



   Bei diesen Verfahren wird die Sulfierung im allgemeinen bei Temperaturen   unter +10   a    vorgenommen.



   Es wurde nun weiter gefunden, dass es vorteilhaft ist, Ester aus hohermolekularen Fettsäuren und solchen Derivaten mehrwertiger Alkohole, in welchen die Hydroxylgruppen teilweise durch Halogen, Alkyloxy-, Aryloxy-und   Aralkyloxyreste    ersetzt sind und die noch mindestens zwei freie   Hydroxylgrup-    pen tragen, bei über   10   C liegenden Tem-    peraturen mit sulfierenden Mitteln zu   behan-    deln. Man erhält dabei Produkte, die sich vorteilhaft von den bei niederer Temperatur erhaltenen unterscheiden.



   Man kann hierbei auf. verschiedene Art und Weise arbeiten. Man kann die Fettsäuren zuerst mit solchen Derivaten mehrwertiger Alkohole, in welchen die Hydroxylgruppen teilweise durch Halogen,   Alkyloxy-,      Aryloxy-    und   Aralkyloxyreste    ersetzt sind und die noch zwei freie Hydroxylgruppen tragen, verestern und dann die erhaltenen Ester bei einer über   10   C liegeden Tempervtur    mit   sulfierenden    Mitteln behandeln.



   Man kann auch zuerst die freien Fettsäuren sulfieren und die erhaltenen Produkte bei einer über   10  a    liegenden Temperatur mit obigen Derivaten mehrwertiger Alkohole verestern.



   Man kanu ferner auch so verfahren, dass man die   Sulfierung    und die Veresterung gleichzeitig durchführt. Schliesslich kann man an Stelle der freien Fettsäuren deren Glyzerinester verwenden und diese vor, während oder nach der Sulfierung durch Umesterung mit obigen Derivaten mehrwertiger Alkohole in  Netz-, Reinigungs-und Emulgiermittel umwandeln.



   Endlich kann man auch teilweise mit Fettsäuren veresterte Derivate mehrwertiger Alkohole, z. B.   Monooleinsäureglyzerinester    mit   sulnerenden Mitteln bebandeln und die    erhaltenen Produkte einer Alkylierung unterwerfen.



   Die nach diesen Verfahren erhaltenen Produkte zeichnen sich durch gute   lÇalk-und      Säurebeständigkeit    aus und besitzen stark netzende, reinigende und emulgierende Eigenschaften.



   Das vorliegende Verfahren betrifft nun die Darstellang eines Netz-, Reinigungs-und Emulgiermittels und ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch aus Kokosöl und   Glyzerinmonoxylenylatber    bei   30-35   C    mit   Schwefelsa,      uremonohydrat    behandelt, wobei die Veresterung und die   SuIBerung    gleichzeitig stattfinden, die erhaltene Sulfosäure isoliert und mit Ammoniumhydroxyd neutralisiert.



   Das neue Produkt stellt ein klar wasserlösliches Öl von gutem Netz-, Wasch-und Schaumvermögen   dar.DessenwässerigeLo-    sungen sind beständig gegen verdünnte Säuren und   Hartwasser.   



   Beispiel :
Zu einer Mischung, bestehend aus 106 Teilen Kokosöl und 67 Teilen technisches Glyzerinmonoxylenyläther gibt man bei 30 bis   35   C    300 Teile   Monobydrat    zu und rührt die erhaltene Masse, bis sie klar   wasserlös-    lich geworden ist. Man giesst sie darauf auf Eis, trennt die   Sulfosäure    ab und neutralisiert dieselbe unter Kühlung mit Ammoniak.



   Das neue Produkt stellt ein klar wasserlösliches   dl    von gutem Netz-, Wasch-und Schaumvermögen dar. Dessen wässerige   Lö-    sungen sind beständig gegen verdünnte Säuren und   Hartwasser.   



     PA. TENTANSPRUCH    :
Verfahren zur Darstellung eines Netz-, Reinigungs-und Emulgiermittels, dadurch gekennzeichnet,   daL    man ein Gemisch aus   Kokosol    und   Glyzerinmonoxylenyläther    bei 30 bis 35   C mit Schwefelsäuremonohydrat behandelt, wobei die. Veresterung und Sulfierung gleichzeitig stattfinden, die erhaltene Sulfosäure isoliert und mit   Ammoniumhydro-    xyd neutralisiert.  



   Das neue Produkt. stellt ein klar wasserlösliches   01    von gutem Netz-, Wasch-und Schaumvermögen dar. Dessen wässerige Losungen sind beständig gegen verdünnte Säuren und   Hartwasser.    

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Netz-, Reinigungs-und Emulgiermittel umwandeln.
    Endlich kann man auch teilweise mit Fettsäuren veresterte Derivate mehrwertiger Alkohole, z. B. Monooleinsäureglyzerinester mit sulnerenden Mitteln bebandeln und die erhaltenen Produkte einer Alkylierung unterwerfen.
    Die nach diesen Verfahren erhaltenen Produkte zeichnen sich durch gute lÇalk-und Säurebeständigkeit aus und besitzen stark netzende, reinigende und emulgierende Eigenschaften.
    Das vorliegende Verfahren betrifft nun die Darstellang eines Netz-, Reinigungs-und Emulgiermittels und ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch aus Kokosöl und Glyzerinmonoxylenylatber bei 30-35 C mit Schwefelsa, uremonohydrat behandelt, wobei die Veresterung und die SuIBerung gleichzeitig stattfinden, die erhaltene Sulfosäure isoliert und mit Ammoniumhydroxyd neutralisiert.
    Das neue Produkt stellt ein klar wasserlösliches Öl von gutem Netz-, Wasch-und Schaumvermögen dar.DessenwässerigeLo- sungen sind beständig gegen verdünnte Säuren und Hartwasser.
    Beispiel : Zu einer Mischung, bestehend aus 106 Teilen Kokosöl und 67 Teilen technisches Glyzerinmonoxylenyläther gibt man bei 30 bis 35 C 300 Teile Monobydrat zu und rührt die erhaltene Masse, bis sie klar wasserlös- lich geworden ist. Man giesst sie darauf auf Eis, trennt die Sulfosäure ab und neutralisiert dieselbe unter Kühlung mit Ammoniak.
    Das neue Produkt stellt ein klar wasserlösliches dl von gutem Netz-, Wasch-und Schaumvermögen dar. Dessen wässerige Lö- sungen sind beständig gegen verdünnte Säuren und Hartwasser.
    PA. TENTANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung eines Netz-, Reinigungs-und Emulgiermittels, dadurch gekennzeichnet, daL man ein Gemisch aus Kokosol und Glyzerinmonoxylenyläther bei 30 bis 35 C mit Schwefelsäuremonohydrat behandelt, wobei die. Veresterung und Sulfierung gleichzeitig stattfinden, die erhaltene Sulfosäure isoliert und mit Ammoniumhydro- xyd neutralisiert.
    Das neue Produkt. stellt ein klar wasserlösliches 01 von gutem Netz-, Wasch-und Schaumvermögen dar. Dessen wässerige Losungen sind beständig gegen verdünnte Säuren und Hartwasser.
CH162347D 1932-07-14 1932-07-14 Verfahren zur Darstellung eines Netz-, Reinigungs- und Emulgiermittels. CH162347A (de)

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