CH152051A - Anordnung an Wärmeübertragungsapparaten zur Erhitzung durchströmender Flüssigkeit. - Google Patents
Anordnung an Wärmeübertragungsapparaten zur Erhitzung durchströmender Flüssigkeit.Info
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Description
Anordnung an Wärmeiibertragungsapparaten zur Erhitzung durchströmender Flüssigkeit. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Wärmeübertrabgungsapparate zur Er hitzung durchströmender Flüssigkeiten,. ins besondere Wärmeübertragungsapparate, wie sie in der Zellstoffindustrie verwendet wer den zur Erhitzung umlaufender Kochflüssig keit (galorisatoren).
Bei Wärmeübertragungsapparaten dieser Art besteht der Nachteil, dass sich auf -der Wärmeübertragungsfläche ein Belag ansetzt, welcher aus der Flüssigkeit, welche erhitzt werden soll, ausgeschieden wird. Dies ist be sonders ider Fall bei grossen Temperaturunter- schieden zwischen dem Heizmedium und der zu erhitzenden Flüssigkeit und .macht eine schwere und zeitraubende Reinigung der Heizflächen, welche in der Regel aus der zylindrischen Aussenfläche oder Innenfläche von Rohren bestehen,
.durch welche das Heiz- medium oder die zu erhitzende Flüssigkeit strömt, notwendig. Um -die Bildung von Be lägen zu vermeiden, ist unter anderem vor- geschlagen worden, die Flüssigkeitsgeschwin digkeit den Heizflächen entlang zu ver grössern. Ebenso wurde vorgeschlagen, die Heizflächen durch Polieren oder in anderer Weise so glatt wie möglich zu machen, uin zu verhindern, dass der Belag sich festsetzt.
Die vorliegende Erfindung gründet sich auf die Erkenntnis, dass man in erster Linie einer zu starken Erhitzung,der Flüssigkeits schichten, welche mit der Wärmeübertra- gungsfläche in Berührung kommen, ent gehen muss, um zu verhindern, dass sich ein Belag bildet. Durch das bekannte Mittel, die Seite -der Wärmeübertragungsfläche, welche der Flüssigkeit zugekehrt ist, so glatt wie möglich zu machen, kann man zwar bis zu einem gewissen Grade einen Belagabsatz un ter gewissen Verhältnissen verhindern,
aber die Anwendung von glatten Flächen bedeutet anderseits einen Nachteil, weil dieselben einen wirbelfreien Parallellauf der Flüssig keit längs der Wärmeübertragungsfläche mit sich bringen, mit der Folge, dass nur eine ganz dünne Schicht Flüssigkeitspartikel mit der Wärmeübertragungsfläohe in Berührung kommen.
Diese dünne Schicht wird infolge dessen in hohem Grade einer Überhitzung ausgesetzt sein, während weiter weg liegende Schichten fast gar keine Wärme .bekommen werden, indem die Wärmeleitfähigkeit bei den Flüssigkeiten, ,die hier besprochen wer den, und deren Hauptbestandteil Wasser ist, sehr klein ist.
Nach vorliegender Erfindung entgeht man dem Nachteil, welcher mit den glatten Wärmeübertragungsflächen verbunden ist, dadurch, dass in Verbindung mit glatten Wärmeübertragungsflächen Mittel angeord net werden, welche eine Wirbelbewegung der Flüssigkeit verursachen, so dass nicht mehr ein Paraillellauf der einzelnen Flüssigkeits partikel besteht, sondern dass sämtliche Teile der Flüssigkeit dazu gebracht werden, neben ihrer Bewegung parallel zu den Heizflächen auch Bewegungen gegen diese und von diesen weg auszuführen.
Hierbei behält man die Vorteile bei, die mit der Verwendung von glatten Flächen verbunden sein können, indem eventuelle Be- lagstoffe weniger geneigt sind, sieh darauf abzusetzen.
Die oben erwähnte Wirbelbewegung der durchströmenden Flüssigkeit kann auf ,meh- rege Arten hervorgerufen werden, zum Bei spiel durch das Anbringen von Drahtwin dungen, Schaufeln oder ähnlichen Hinder nissen im Flüssigkeitslauf. Die Wärmeüber- tragungsfläche kann auch selbst mit Zwi schenräumen mit unbearbeiteten, rauhen oder geriefelten Partien versehen sein, welche die nötige Wirbelbewegung verursachen.
Wenn die Heizfläche aus Rohren besteht mit dem Flüssigkeitslauf ausserhalb und dem Heizmedium - zum Beispiel Dampf innerhalb, können die Rohre mit Zwischen räumen mit ringförmigen rauhen Partien ver sehen -sein, oder auch mit aufgelegten Ringen oder Drahtwindungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung an Wärmeübertragungsappa- raten zur Erhitzung durchströmender Flüs sigkeit, gekennzeichnet durch eine Kombina tion von glatten, bearbeiteten Wärmeüber- tragungsflächen, die der Flüssigkeit, welche erhitzt werden soll, zugekehrt sind und Mit teln, um Wirbelbewegungen in der durch strömenden Flüssigkeit hervorzurufen, um zu verhindern, dass ein und dieselbe Flüssig keitsschicht längere Zeit mit der Wärme überführungsfläche in Kontakt bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE152051X | 1930-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH152051A true CH152051A (de) | 1932-01-15 |
Family
ID=20300308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH152051D CH152051A (de) | 1930-10-21 | 1930-12-04 | Anordnung an Wärmeübertragungsapparaten zur Erhitzung durchströmender Flüssigkeit. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH152051A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039076B (de) * | 1957-05-22 | 1958-09-18 | Friedrich Lohmann Dipl Ing | Nach dem Strangpressverfahren hergestelltes Waermeaustauscherrohr und daraus aufgebaute Waermeaustauscher |
| DE1257175B (de) * | 1956-08-06 | 1967-12-28 | Thomson Houston Comp Francaise | Siedekuehlvorrichtung |
| DE19751405C2 (de) * | 1996-11-15 | 2001-01-18 | Martin Schade | Vorrichtung zum Wärmeaustausch |
-
1930
- 1930-12-04 CH CH152051D patent/CH152051A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257175B (de) * | 1956-08-06 | 1967-12-28 | Thomson Houston Comp Francaise | Siedekuehlvorrichtung |
| DE1039076B (de) * | 1957-05-22 | 1958-09-18 | Friedrich Lohmann Dipl Ing | Nach dem Strangpressverfahren hergestelltes Waermeaustauscherrohr und daraus aufgebaute Waermeaustauscher |
| DE19751405C2 (de) * | 1996-11-15 | 2001-01-18 | Martin Schade | Vorrichtung zum Wärmeaustausch |
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