CH152207A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidewickel auf der Spulenspinnmaschine. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidewickel auf der Spulenspinnmaschine.

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CH152207A
CH152207A CH152207DA CH152207A CH 152207 A CH152207 A CH 152207A CH 152207D A CH152207D A CH 152207DA CH 152207 A CH152207 A CH 152207A
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spinning
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winding
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shaft
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Aktiengesellsc Maschinenfabrik
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Barmag Barmer Maschf
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Artificial Filaments (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     Herstellung    von     Kunstseidewickel    auf der       Spulenspiunmaschine.       Bisher erfolgt .das     Aufwickeln    .des frisch  gesponnenen     Kunstseidefadens    auf der     Spu-          lenspinnmasclüne    auf gelochte Spinnhülsen,  und zwar in der     Weise,    dass der Fadenführer  einen die ganze Länge der Spinnhülse     ein-          nehmenden    Hub     erhält,        welche    um ein<B>ge-</B>  wisses Mass auf der     Spinnspule    verlagert  wird,

   oder aber der     Fadenführerhüh-        erfährt     innerhalb der     Bewicklungs-dauer    eine all  mähliche Verkürzung.     Durch    .diese     Bewick-          lung    entsteht ein Garnkörper mit abge  schrägten Enden und parallelen Fadenlagen.

    Hierbei besteht jedoch der     Nachteid,        -dass    die       Bewick'lungsstärke    nur     ganz    .gering gewählt  werden kann, da bei     Grösserwerden    derselben  die einzelnen     fest        aufeinanderliegenden    Fa  denlagen eine     einwandfreie    und intensive       Nachbehandlung    wie Durchwaschen, Färben  und dergleichen in kurzer -Zeit nicht     zülas,-          sen,    da die     Nachbehandlungsflüssigkeiten       die     Spule    nicht genügend durchdringen kön  nen.

   Weiterhin können die Fäden den bei  der Nachbehandlung auftretenden Schrump  fungen nicht folgen, so dass vor allem die  untern Fadenlagen für die spätere Verwen  dung     unbrauchbar    sind. Durch diese Übel  ständeerfordert die Herstellung der Kunst  seide lange Behandlungszeiten bei geringer  Produktion, so dass hierdurch eine wesent  liche Verteuerung in der Herstellung der       Kunstseide    eintritt. Ein weiterer Nachteil  besteht noch darin, dass zum Zwirnen oder  Umspulen ein nachträgliches Abziehen des  Fadens über Kopf kaum möglich ist.  



  Durch das vorliegende Verfahren werden  diese Nachteile beseitigt. Dasselbe     besteht     darin, dass die frisch gesponnenen Fäden  nach Art .der bekannten     Kötzerwicklung    auf  diese Spulen aufgewickelt werden, wobei zur  Ausgleichung der verschiedenen Aufwickel-      Durchmesser die     Spurenwelle    mit wechseln  der, von der jeweiligen Lage des hin- und       herschwingenden    Fadenführers abhängiger  Drehzahl angetrieben wird.

   Bei Verwendung  konischer Spinnhülsen erfährt die     'Spuren-          welle    zur-     Ausgleichung    .des allmählich sich       ändernden.        Hülsendurchmessers    ausser der  wechselnden Drehzahl noch eine     allmäh-          liehe        Änderung    ihrer mittleren Drehzahl.  



  Die     Kötzerwicklung    entsteht dadurch,  dass -- der Faden in schräg     übereinanderlie-          genden    Lagen auf die Spinnhülse aufge  bracht - wird. Diese     Spulenbewicklung    lässt  infolge .der nur lose     aufeinanderliegenden     Fadenschichten bei beliebiger     Bewicklungs-          stärke    eine schnelle und     intensive    Nachbe  handlung der Kunstseide wie Waschen, Fär  ben. und dergleichen -zu, so -     dass    eine we  sentliche Vereinfachung und daher Verbil  ligung in der     Herstellung    erzielt wird.

   Au  sserdem     kann:        .die        Kunstseide    den bei der  Nachbehandlung     auftretenden        Sührumpfun-          gen    folgen, ohne den Faden in irgend einer  Weise nachteilig - zu     -beeinflussen;        .;so.-    dass  auch die untern Fadenlagen als     guter    Seide  gebraucht werden können.

   Des weiteren ge  stattet diese     Bewicklung    zur     Weiterverarbei-          tung    der Kunstseide wie     Zwirnen,    Umspulen  und dergleichen ein     .einwändfreies@    Abziehen  des Fadens über Kopf.

      Die Erfindung bildet ferner eine Vor  richtung zur     Ausführung        desi    Verfahrens,  bei welcher der     Antrieb    der     Spinnhülsen     durch     vorgeschaltete        urrunde    Zahnräder er  folgt, wobei .die Welle des     treibenden    Zahn  rades über Kettenräder .die die Hin- und       Herbewegung    des Fadenführers     bewirkende     Rolle antreibt.

   Durch die     Vorschaltung    der  urrunden Zahnräder wird ein gleichmässiger  Abzug des von .der -Düse     kommenden    Fadens  gewährleistet, indem .die Drehzahl der     Spinn-          spulen    dem sich jeweils ändernden     Aufwik-          kel-Durchmesser    angepasst     wird.    Bei der     Be-          wicklung    konischer Spinnhülsen wird ausser  dem noch ein stufenloses Getriebe, zum Bei  spiel ein     Konoidengetriebe    vor die     urrunden     Zahnräder vorgeschaltet,

   um so den- allmäh-    lieh - abnehmenden     Bewicklungsdurohmesser     zur Beibehaltung eines gleichmässigen Fa  denabzuges auszugleichen. Die     Kötzerwick-          lun,g    auf den Spinnhülsen wird dadurch er  zielt, dass der Fadenführer     kleine        Schwing-          bewegungen    erhält, wobei derselbe gleich  zeitig durch eine fortschreitende Schaltbewe  gung in Länge der Spinnhülsen weiterge  schaltet wird oder     aber    der Fadenführer  erhält lediglich seine Schwingbewegungen  und die     Spinnhülse    selbst     wird    gegenüber  dem Fadenführer in ihrer Länge verscho  ben,

       wodurch    die     1=Tbereinanderlagerung    der  einzelnen Wickelschichten     herbeigeführt     wird. Die     Bewicklungsstärke    selbst richtet  sich -jeweils darnach, mit     welcher        Gschwin-          digkeit    die     Fortschaltung    .des Fadenführers  in Länge der Spinnhülse     bezw.    die Verschie  bung -der Spinnhülse selbst dem Fadenführer       gegenüber    erfolgt.  



  Die Zeichnung stellt die erstere von die  sen beiden-     Ausführungsmöglichkeiten    sche  matisch dar, und zwar zeigen:       Fig:    1<B>-</B>eine . derartige-     Anordnung    an     .d.ei     Spinnmaschine in Ansicht, mit zylindrischer       Spinnhülse,          Fig.    2 die bei dieser Anordnung     bewik-          kelte    Spinnhülse geschnitten, in grösserem       Massstabe,          Fig.    3 die gleiche Anordnung wie     Fig:

      1,  jedoch mit konischer Spinnhülse,  -     Fig.    4 die nach     Fig.    3 bewickelte Spinn  hülse, geschnitten, in grösserem     Massstabe.     Die     Spurenwelle    1 trägt auf einem     Spu-          lenschalter    die gelochte     Spinnhülse    2 und  erhält ihren Antrieb -durch Schraubenräder  3, 4. Der von der in der Zeichnung nicht  dargestellten Spinndüse kommende Faden 5       wird    durch einen an einem Arm     Vbefind-          lichen    Fadenführer 6 auf die     Spinnhülse    ver  legt.

   Der Arm 7 ist auf einer     Schwingwelle     8 gelagert. Die     Schwingbewegungen    der  Welle 8 und somit des Armes 7 erfolgen  durch     eine    auf einem     Exzenterbolzen    9 ge  lagerte Rolle 10, die     durch-einen        Hebelarm     <B>26</B> mit der     Schwingwelle    8 in- Verbindung  steht. Hierbei erhält die Rolle 10 ihren An-      trieb von einem lose auf der Welle 8 lau  fenden Kettenrad 11 mittelst einer     Kette    12.  Die Rolle 10 bewegt sich während dieser'       Schwingbewegungen    des.

   Fadenführers über  ein sich langsam drehendes Exzenter 13,  welches über Zahnräder 14, 15, 16, 17 seinen  Antrieb erhält. Bei einmaliger Umdrehung  des Exzenters 13 wird der Fadenführer der  Länge der     Spinnhülse    entlang bewegt; das  heisst     fortgeschaltet,    wobei     derselbe    während  dieser Zeit durch die auf     dem        Exzenter-          bolzen    9     gelagerte    Rolle 10,

   seine Schwing  bewegungen     ausführt.    Durch diese Faden  führerbewegung legen sich die Fäden wie in       Fig.    2 und 4 dargestellt in schrägen lagen  lose übereinander und bilden so die     Kötzer-          wicklung.    Die     Bewicklungsstärke    der Spinn  hülse richtet .sich jeweils nach der Geschwin  digkeit der     Fortsehaltung    des Fadenführers  gegenüber der Länge der Hülse     b        ezw.    dem       Geschwindigkeitsverhältnis    zwischen der  Schaltbewegung und den     Sehwingb.ewegun-          gen    des Fadenführers.

   Bei einer     Kötzerwick-          lung    entstehen aber auf der Spinnhülse ver  schiedene Durchmesser, und zwar einmal .der  Durchmesser der Hülse selbst und einmal der  Gesamtdurchmesser der     Bewieklung.    Der  Fadenführer befindet sich also bei     @seinen          Schwingbewegungen    einmal an dem     kleinen     und einmal an .dem grossen Durchmesser, .so  dass hierdurch verschiedene Umfangsge  schwindigkeiten entstehen.

   Zur     Ausgleichung     dieser verschiedenen Umfangsgeschwindig  keiten und zur Erzielung eines beim Spinnen  unbedingt erforderlichen     gleichmässigen;    Fa  denabzuges wird die Spinnhülse 2     bezw.          deren.    Welle 1 durch vorgeschaltete     unrunde     Zahnräder 18, 19 mit wechselnder Drehzahl  angetrieben, welch letztere mit den     ScIwing-          bewegungen        bezw.    den jeweiligen Faden  führerstellungen-übereinstimmt:

   Diese     Über-          einstimmung    wird dadurch erreicht, dass, von  der treibenden Welle 20 des Zahnrades 19  aus der Antrieb .der die     Fadenführerschwin-          gungen    bewirkende Rolle 10 über Ketten  räder 21, 22, 23, 24 erfolgt.  



  Bei der     Bewieklung    einer komischen       Spinnb.ülse    nach     Fig.    4 ist noch dem un-    runden     Zahnräderpaar    18, 19 ein stufenloses  Getriebe vorgeschaltet, welches im Ausfüh  rungsbeispiel als     Konoidengetriebe    25 ausge  führt ist und mit der Welle 20 des     unrunden     Zahnrades 19 durch Ketten- oder     Riemen-          übertragung    in Verbindung steht     (Fig.    3<B>)</B>.

    Durch diese Anordnung wird die mittlere  Drehzahl der Spinnhülse bei fortschreitender       Bewicklung    allmählich dahingehend geän  dert, -dass während des ganzen     Bewicklungs-          vorganges    eine gleichmässige Umfangsge  schwindigkeit der Hülsen und demnach ein  gleichmässiger Fadenabzug gewährleistet ist.  



  Wie schon in der Einleitung der Be  schreibung erwähnt, kann die Vorrichtung  zur Erzielung einer     Kötzerwicklung    auch  anders gestaltet sein und soll das vorliegende  Beispiel lediglich klarstellen, in welcher  Weise eine derartige     Kötzerwicklung    erzielt       werden-kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRü CHE I. Verfahren zur Herstellung von Kunst seidewickel auf der Spulenspinnmaschine unter Verwendung von gelochten Spinn hülsen, dadurch gekennzeichnet, dass die frisch gesponnenen Fäden nach Art der bekannten Kötzerwicklung auf diese Hül sen aufgewickelt werden, wobei zur Aus gleichung der verschiedenen Aufwickel- durchmesser die Spulenwelle mit. wech selnder von der jeweiligen Lage des hin- und herschwingenden Fadenführers ab hängiger Drehzahl angetrieben wird.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Spinnhülsen durch vorgeschaltete un- runde Zahnräder (18, 19) erfolgt, wobei die Welle des treibenden Zahnrades (19) über Kettenräder (21, 22, 23, 24) die die Schwingbewegungen des Fadenfüh rers herbeiführende Rolle (10) antreibt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, für Verwendung konischer Spinnhülsen, da- durch gekennzeichnet, dass noch ein - stu= fenloses Getriebe vor die unrunden Zahn- räcler (18, 19) vorgeschaltet ist. 2. -Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet,-.dass das stufenlose Getriebe ein Konoidengetriebe (25) ist.
CH152207D 1930-02-20 1931-01-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidewickel auf der Spulenspinnmaschine. CH152207A (de)

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GB (1) GB372395A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214824B (de) * 1956-11-29 1966-04-21 Barmag Barmer Maschf Aufwickelverfahren fuer vollsynthetische Faeden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214824B (de) * 1956-11-29 1966-04-21 Barmag Barmer Maschf Aufwickelverfahren fuer vollsynthetische Faeden

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