CH152254A - Verfahren zur Darstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes.

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CH152254A
CH152254A CH152254DA CH152254A CH 152254 A CH152254 A CH 152254A CH 152254D A CH152254D A CH 152254DA CH 152254 A CH152254 A CH 152254A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur     Darstellung        eines        chromhaltigen        Azofarbstofes.       Durch das Patent Nr. 141031 sind chrom  haltige     Azafarbstoffe    bekannt geworden.

    Die     entstehen    dadurch, dass man     diazotierte          aromatische        Basen,    die     arthoständig    zur       Aminogruppe        keine        Hydroxy        bgruppen    tra  gen, mit den     aus:

          Aminoarylsalizylsulfonen,     ihren     Derivaten    und     Substitutionsprodukten     erhältlichen     Pyrazolonen    kuppelt und die so  gewonnenen Farbstoffe durch Behandeln mit  chromabgebenden     Mitteln    in wasserlösliche       chromhaltige        Azofarbstoffe    überführt.

   Unter       Aminoarylsalizylsulfonen    sind solche.     Amino-          derivate    des     Diphenylsulfons,        seinier        Romo-          logen    und     Substitutionsprodukte    zu verste  hen, die im     nichtamidierten    gern     eine        Hy-          droxyl-    und eine     Carboxyl,gruppe        oxtho-          ständig        zueinander    enthalten.  



  Es     wurde    nun     gefunden,    dass mau zu       derartigen        Farbstoffen    auch dadurch gelan  gen     kann,        wenn    man     die    aus     Aminoaryl-          salifylsulfonen        bezw.    ihren     Derivaten    und       Substitutionsprodukten        erhältlichen,    Fyrazo-    Ionen, wie zum Beispiel die     3-Methylpyrazo-          lone,

      die     Pyrazolon-3-carbonsäuren    oder die       Pyrazolon-3-ca.rbonsäureester    mittelst     chrom-          abgebender    Mittel zuerst in ihre Chromver  bindungen überführt und diese dann mit  aromatischen     Diazoverbindungen    kuppelt.  Man erhält auf diese     Weise    die     Farbstoffe     in     grösserer    Reinheit und mit besseren Aus  beuten.  



  So erhält man einen     wertvollen        Farbstoff,     wenn man erfindungsgemäss das     3-Met-hyl-          pyrazolon    aus     92'-Amino-4"-oxy-3"-carboxy-          diphenylsulfon-4'-sulfosäure    zunächst in seine  Chromverbindung überführt und die Chrom  verbindung mit     diazotiertem        3-Chlor-4-amino-          1-methyl'benzol    kuppelt.

      <I>Beispiel:</I>    45,4 Gewichtsteile des     3-1lethylpyra.zolons     aus     2'-Amino-4"-ogy-3"-carboxydiphenylsul-          fon-4'-sulfonsäure        (dargestellt    aus 2'-Hydra-           zino-4"=        oay-3"-        carboxydiphenylsulf        on-4'-siil-          fosäure    und     Acetessigester)     
EMI0002.0007     
    werden- mit 35 Gewichtsteilen     Chromformiat          (1,l        Mol    Chromoxyd) und Wasser gekocht.

         Ist        Lösung        eingetreten,    so kocht man unter       Rückfluss    noch     zwei    Stunden weiter,     befreit     dann die Lösung     durch        Filtration        von.        ge-          ringen    Mengen     unlöslicher        Verunreinigungen     und lässt sie erkalten.

   Alsdann fügt man un  ter Rühren 120 Gewichtsteile kristallinisches       Natriumacetat        hinzu    und kuppelt mit der  in üblicher Weise hergestellten Lösung der  Diazoverbindung aus 14,1     Gewichtsteilen        2-          Chlör-4-amino-l-methylbenzol.    Ist die Kupp  lung beendet,     wird    das Gemisch     erwärmt;    der         Farbstoff        ausgesalzen,        abgesaugt,    gepresst und  getrocknet.

   Er egalisiert gut und färbt auf  Wolle aus     saurem    Bade ein klares,     grün-          stichiges    Gelb. Die Färbung ist sehr<B>gut-</B>  licht-,     walk-,    schweiss-,     carbonisier-    und     deka-          turecht.     



  An Stelle des     Chromformiates    kann man  auch andere chromabgebende     Mittel,    wie       Chromfluorid,        Chromhy        droxyd    und andere  mehr,     verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines chrom haltigen Azofarbstofes., dadurch gekennzeich net, dass man das 3-@ilI.ethylpyrazolon aus 2' Amino-4"- öxy-3"- carboxydiphenylsulf o,n-4"- - sulfosäure in seine Chromverbindung über führt und die Chromverbindung mit diazo- tiertem 2 - Chlor - 4 - ämino -1- methylbenzol kuppelt.
    Der I'arbstoff ist ein gelbes Pulver und egalisiert sehr gut. Er färbt auf Wolle aus saurem Bade ein klares, grünststichiges Gelb. Die Färbung ist sehr g-at licht-, walk- schweiss-, carbonisier- und dekaturecht.
CH152254D 1929-12-20 1930-12-12 Verfahren zur Darstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes. CH152254A (de)

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