CH152341A - Nockensteuerung an Brennkraftmaschinen, die mit Druckluft angelassen werden, zum Betätigen des Anlassluft-Steuerorganes. - Google Patents

Nockensteuerung an Brennkraftmaschinen, die mit Druckluft angelassen werden, zum Betätigen des Anlassluft-Steuerorganes.

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CH152341A
CH152341A CH152341DA CH152341A CH 152341 A CH152341 A CH 152341A CH 152341D A CH152341D A CH 152341DA CH 152341 A CH152341 A CH 152341A
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Aktiengesellschaft Motor Deutz
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Motorenfabrik Deutz Aktiengese
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Description


      Noekensteuerung    an     Brennkraftmasehinen,        die    mit     Druckluft    angelassen werden,  zum     Betätigen    des     Anlassluft-Steuerorganes.       Die' vorliegende Erfindung     betrifft        -eine          Nockensteuerung    an     Brennkraftmaschinen,     die mit Druckluft angelassen werden,

   zum  Betätigen des     Anlassluft-Steuerorganes.    Beim       Erfindungsgegenstand    ist der     Aulassnocken     für das     Druckluft-Anlassventil    .auf     einer    zur  Kurbelwelle parallelen Hilfswelle - in einem       ihrer    Lager angeordnet.

   Letzteres ist     beson-          ders        vorteilhaft,        wenn    die Hilfswelle die       Steuerwelle        ist,    da die Länge dieser Welle       zwischen    ihren     Lagern;    schon durch Ein- und       Auslassnocken    eingenommen     wird,    so     dass     sonst     die,    Steuerwelle und     damit    auch die       Maschine    selbst für den     Anlagnocken    ver  längert werden müsste.

   Der     Anlassnocken    kann       zum        Beispiel          ein.        Druckluftsteuer-          organ    oder     mittelst        eines;    Hebels     ein.    gesteuer  tes     Anlassventül    im Zylinder beeinflussen.  



  Zweckmässig     bleibt    die grösste Erhebung  des-     Anlassnockens    im Lager der Hilfswelle  innerhalb     des    Lagerdurchmessers, damit eine    einfache     und        einteilige        Lagerbüchse        vern@en-          detwerden    kann.

   Der     Anlassnocken    kann mit  telst     eines    Stössels auf ein     Anlassluft.steuer-          ventil        einwirken    und     der        Stössel    kann in einer  über dem Lager der Hilfswelle     angeordneten          Befestigungsschraube    des Zylinders geführt  sein, damit eine     besondere    Büchse für die       Stöss,elführung        vermieden    wird.  



  Die     Fig.    1 bis 4 der Zeichnung zeigen als       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes eine     Nockensteuerung    an einer ver  tikalen     Mehrzylindermaschine    zur Betätigung  des     Anlasssteuerorganes.     



  Dabei     lässt        Fig.    1 die allgemeine Anord  nung der     Anlass-Nockensteu.erung    an der       Brennkraftmaschineerkennen;        Fig.    2 ist ein       Draufblick    und     Fig.    3 ein Schnitt durch die  Steuerung nach der Linie     A-B    der     Fig.    ?;

         Fig.    4     zeigt        eänen    vertikalen     Schnitt    mit       einem    Teil der Steuerwelle,     einem        Anlass-          nocken    und dem Lagerzapfen in     Ansicht.         I,     II    sind zwei     Maschinenzylinder,        r,    der  Arbeitskolben in     'einem        ,derselben.    Die zu der       nicht    dargestellten Kurbelwelle parallele  Steuerwelle fliegt     in-    einteiligen Lagerbüch  sen h,,

   die durch Schrauben     il    in den Lager  augen     festgehalten    sind. Zwischen den La;  gern trägt     die    Steuerwelle f die Ein- und       Auslassnocken        (Fig.    4), welche     mittelst    Stoss  stangen die     beiden.    nicht     gezeichneten    Steuer  ventile im     Zylinderdeckel    betätigen. Die  Steuerwelle f ist     ferner    noch mit dem     Druck-          luft-Anla.ssnocken        g^    versehen.

   Dieser Nocken  ist in der     Lagerbüchse    h,     angeordnet    und  seine Erhebung     Biegt        innerhalb    des     innern          Durchmessers    der     Lagerbüchse        h.    Der     Stö=          ss'el        k1    für die Übertragung     äes        Nockenhubes     auf das     Druckluftventil        'd,.        ist        in    einem Bol  zen     1,    geführt,

   der den     Arbeitszylind'er    auf  dem     Maschinengestell    festhält. Die     Anlass-          luft        gelangt    aus der Leitung a durch das       Hauptventil    b in die     Sammelleitung    c und  unter die einzelnen     Druckluftventile        dz    in  den Gehäusen e,,     e2,    von denen .die Luft  leitungen     n1,        n2    zu den     Rückschlagventilen          o1,        o:

      der einzelnen Zylinder führen, deren  Ventil     qi    im Betrieb durch eine Feder     p,     geschlossen gehalten     wird.     



  In der in     Fig.    4 gezeigten Betriebsstel  lung der     Steuerwelle    f werden     die    Ein- und       Auslassventile    betätigt. Der Stössel k, für das       Druckluft-Aulassventil   <I>d,</I> im Gehäuse<I>e,</I> liegt  auf     einer        zylindrischen    Eindrehung der Welle       und    das Ventil bleibt     gesohlossen.    Für das  Anlassen wird die Hilfswelle f so weit nach  links verschoben, dass der Nocken     g1    unter  den Stössel k, gelangt und bei der Drehung         der    Welle das     Anlassventil    d, aufstösst.

   Das       Lufteinlassventsl    bleibt     hierbei        geschlossen     und das     Auspuffvenül    wird auch während  des     Verdichtungshubes    geöffnet, um den An  drehwiderstand zu     vermindern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nockensteuerung an Brennkraftmaschinen, die mit Druckluft angelassen werden, zum Betätigen des Anlassdruckluftsteuerorgan.es, dadurch gekennzeichnet, dass, der Druckluft Anlassnoeken auf einer zur Kurbelwelle pa rallelen Hilfswelle sitzt und in einem. Lager der Hilfswelle angeordnet ist.
    UNTERANSPRüCHE 1, Nockensteuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anlass nocken auf der Steuerwelle sitzt, die axial verschiebbar ist und einen Nocken zum Betätigen des Einlassventils trägt, der in dier Anlassistellung der Steuerwelle das Ein lassventil nicht betätigt. 2.
    Nockensteueruug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die höchste Er- hebung des AnlaBnockens noch innerhalb des Lagerdurchmessers der Hilfswelle liegt. 3. Nockensteuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Stössel zur Betätigung eines Anlassiluftsteuerventils in einer Befestigungsschraube des Zylinders geführt ist.
CH152341D 1929-09-11 1930-08-27 Nockensteuerung an Brennkraftmaschinen, die mit Druckluft angelassen werden, zum Betätigen des Anlassluft-Steuerorganes. CH152341A (de)

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