CH152672A - Tauchpumpe. - Google Patents

Tauchpumpe.

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CH152672A
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Wernert Karl
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Wernert Karl
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Description


  Tauchpumpe.    Es sind Tauchpumpen mit über der  Pumpe angeordneter, unter Wasser liegender       Antriebsma,schin-e    bekannt geworden, bei  denen zwecks Bildung eines Luftraumes zwi  schen der Pumpe und der Antriebsmaschine  zwischen den beiden genannten Teilen eine       Tauchglocke    zwischengeschaltet;

   ist, in der  beim Steigen des Wasserspiegels die hierin       befindliche    Luft zusammengedrückt -wird,  um sich schützend gegen die, Antriebs  maschine zu     leuen.    Diese bisher bekannten  Einrichtungen haben jedoch den Nachteil,       dass    sie bei einem etwaigen     Undichtwerden     der     Tauchglocke    nicht in der Lage sind, die       Antriebsma,schine    gegen das Eindringen der  Flüssigkeit zu schützen,

   da bei ihnen infolge  des Druckes in der     Taucliglocke    und in Er  mangelung eines hinreichenden äussern     Ge-          gendruckes    ein Entweichen der Luft aus der       Tauchglocke        und    somit ein     Nasshdringen    der  Flüssigkeit zu der     AntriebTsmaschine    statt  findet, wodurch der beabsichtigte Zweck hin  fällig wird.

   Ein weiterer Nachteil bei die-         sen    bekannten Einrichtungen besteht darin,       dass    bei ihnen, obgleich eine teilweise Küh  lung der Antriebsmaschine durch die     För-          derflüssigkeit    stattfindet, diese nicht hin  reichend ist, um ein Heisslaufen der Antriebs  maschine zu verhindern, da.

   nur ein ganz  geringer Teil der     Förderflüssigkeit    zur     Küh-          luno,    der     Antriebsmaschine        herailo-ezo(y(#n     <B>t2</B>     ?#   <B>C</B>       bezw.    die letztere auch nur teilweise durch  die Förderflüssigkeit bestrichen wird, so     dass     .sich derartige Einrichtungen keineswegs für  einen betriebssicheren     Dauerbetrieb    eignen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  betrifft nun eine Tauchpumpe mit über ihr  angeordneter Antriebsmaschine, bei der eben  falls zwecks Erzielung eines Luft-     bezw.     Gasschutzes gegen das Eindringen von Flüs  sigkeit in die     Antriebsinaschine    zwischen  dieser und der Pumpe eine     Tauchglocke        ein-          Vesehaltet    ist, bei der jedoch die Einrichtung  so getroffen ist,     dass    auch bei einem     Vii-          dichtwerden    der     Tauchglocke    ein Entweichen  der     hieiin    eingeschlossenen und zusammen-      ,

  gedrückten Luft     bezw.    eines andern Gases  und somit ein     Naclidringen    der Flüssigkeit  7u der Antriebsmaschine verhindert wird.  



  Dieser gegenüber den bekannten Pumpen  wesentliche Vorteil wird erfindungsgemäss  dadurch erreicht-,     >dass    der zwischen dem  äussern Mantelgehäuse und der     Tauchglocke.     gebildete Ringkanal als Druckkanal für die  zu fördernde Flüssigkeit verwandt wird, wo  durch die     Tauchglocke    allseitig von der     För-          derflüssigkeit    umspült wird und hierdurch  ein Entweichen der Luft oder eines andern  Gases aus der     Tauchglocke    infolge des höhe  ren Druckes der sie umfliessenden Förder  flüssigkeit ausgeschlossen ist,

   so     dass    also  niemals die in der     Tauchglocke    stehende  Flüssigkeit zur Antriebsmaschine gelangen  kann. Da durch die Verwendung des vor  erwähnten Ringkanals als Druckkanal für die  zu fördernde Flüssigkeit gleichzeitig mit der       Tauchglocke    auch die Antriebsmaschine     stün-          dig    und allseitig durch die gesamte     Förder-          flüssigkeit    umspült wird, findet eine stän  dige und allseitige Kühlung der     Antriebs-          niaschine    statt, was für einen betriebssiche  ren Dauerbetrieb sehr wesentlich ist.

   Auch  hierin liegt ein Vorteil der Pumpe gemäss der       Erfindun   <B>g-</B> gegenüber den bekannten Pumpen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung in  einem Ausführungsbeispiel schematisch, teil  weise im Schnitt, dargestellt.  



  <B>1</B> ist die Förderpumpe, die mit der     flber     ihr angeordneten Antriebsmaschine 2 in be  kannter Weise gekuppelt ist. Die Antriebs  maschine kann hierbei aus einem     Elektro-          niotor,    einem     Pressluftmotor,    aus einer     Ver-          brennungskraftmaschine    oder dergleichen     be-          .stehen.    Unterhalb der Antriebsmaschine 2 ist  eine     Tauchglocke   <B>3</B> angeordnet,

   die die     An-          triebsinaschine    2 mit der Pumpe<B>1</B> in     be-          k-annter    Weise verbindet, wodurch ein Luft  raum zwischen den beiden genannten Teilen  bildet wird, in dem beim Steigen des Flüs  sigkeitsspiegels die in der     Taueliglocke    be  findliche Luft, an deren Stelle auch ein an  deres geeignetes Gas verwandt werden kann<B>,</B>  zusammengedrückt, wird, um sieh in bekann  ter Weise schützend gegen die.

   Antriebs-         maschine    zu     leoen.    Ein äusserer Mantel<B>5</B>       S(#hliesst    das Ganze unter Bildung eines Ring  raumes<B>6</B> zwischen dem Mantel<B>5</B> und der       Tauchglocke,    sowie der Antriebsmaschine ab.  



  Dieser Ringraum<B>6</B> wird nun als     Druck-          Imnal    benutzt, in dem die     Förderflüssigkeit     durch     #clie    Pumpe<B>1</B> hochgedrückt -wird, um  alsdann in die sich an den Mantel<B>5</B> an  schliessende Rohrleitung übergeführt zu wer  den.<B>-</B> Hierbei umspült die     Druel-,förderflü#,-          sigkeit    allseitig -die     Tauchglocke   <B>3,</B> sowie die  Antriebsmaschine 2.  



  Beim Steigen der zu fördernden Flüssig       keit    in dem Bohrloch, Brunnen oder derglei  chen über die Antriebsmaschine 2 hinaus  steigt auch der Flüssigkeitsspiegel in der       Tauchgloche   <B>0',</B> wodurch die in letzterer ein  geschlossene Luft zusammengedrückt wird  und sieh in bekannter Weise in dem Raum 4       ler        Tauch",locke   <B>3</B> schützend gegen die An  triebsmaschine legt.

   Sollte nun aus irgend  einem Grunde ein     Undichtwerden    der     Tauch-          glockenwandung    eintreten, so wird der in der       Tauchglocke    befindlichen Luft die Möglich  keit des     Entweichens    und somit auch der  Flüssigkeit in der     Tauchglocke    die Möglich  keit eines Nachsteigens und     Erreichens    der  Antriebsmaschine dadurch genommen,

       dass     die durch die Pumpe<B>1</B> in dem     Ringraum   <B>6</B>       hoch-edrückte.    die     Tauchglocke        und    An  triebsmaschine allseitig     umsohliessende        Druck-          förderflüssio,keit    einen höheren Druck als die  in der     Tauch,-locke    befindliche Luft oder  Gas besitzt.

   Hierdurch wird unter allen Um  ständen die     Antrie!bsmaseliine,        ',)    gegen das  Eindringen von Flüssigkeit     gesehützt.    Gleich  zeitig findet eine allseitige, ständige und  aus     iebige    Kühlung der     Antriebsmaseliine     <B>g</B>  statt, da die gesamte     Druckförderflüssigkeit;     zur     Kühlun        der    Antriebsmaschine heran  gezogen wird und die Flüssigkeit die     An-          triebsmasehine    allseitig umspült.

   Etwaige  bei einem     Undiehtwerden    der     TauchgloAe     hierbei aus dem     Druekraum   <B>6</B> in den Luft  raum 4 eindringende Förderflüssigkeit kann  kein Steigen des Flüssigkeitsspiegels in der       Tauebgloche    und somit keine Gefährdung  der Antriebsmaschine     veiursa.c'hen,    da die      Höhenlage des Flüssigkeitsspiegels in der       Tauchglocke    nur von dem     Flüssigkeitsdriie#-          z#lp,-E        aem    atmosphärischen Druck ausserhalb  des Mantelgehäuses abhängig ist,

   wobei  durch die     Verbin#dungsöffnung   <B>7</B> ein Aus  gleich zwischen der Flüssigkeit im     Bohrloeh     oder Brunnen und der in der     Taucbglocke          s-tattfindet.     



  Um auch das Eindringen von etwaigem  unter Druck stehenden     Spaltwamer    aus der  Pumpe, zum Beispiel bei     Undichtheit    der  Welle von der letzteren entlang austretendem  Druckwasser, in die     Tauchglocke    zu verhin  dern und somit die Höhenlage des     Flüssio,-          keitsspiegels    in der Tauchglücke unabhängig  von dem     Förflerdruck    zu gestalten, ist ober  halb der     Förderpumpe   <B>1</B> ein Ringraum<B>8</B> vor  gesehen, in dem das etwa an der Welle     ent-          lann,    austretende Druckwasser infolge der  plötzlichen Volumenvergrösserung drucklos  gemacht wird,

   um alsdann durch die<B>Öff-</B>  nung<B>9</B> nach aussen abzufliessen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Tauchpumpe mit über der Pumpe ange ordneter Antriebsmaschine, bei der zwischen Pumpe und Antriebsmaschine zwecks Bil- dungs eines Luftraumes eine Tauchgloetze eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das äussere Hantelgehäuse <B>(5)</B> und die eingesetzte, die Pumpe<B>(1)</B> und An- triebsmaschie (2) verbindende Tauchglocke <B>(3)</B> gebildete Ringkanal<B>(6)</B> als Förderkanal n für die von der Pumpe<B>(1)</B> geförderte Druck flüssigkeit dient,
    so dass durch die ständige und allseitige Gnispülung der Tauchglocke <B>(3)</B> und Ader Antriebsmaschine #,2) durch die 1)ru,ckförderflüssigkeit einmal ein Eiit-wei- eben der in der Tauchgloeke <B>(3)</B> einaeschlos- - <B>C</B> senen und zusammengepressten. als Schutz polster für die Antriebsmaschine (2)
    dienen- aen Luft oder eines andern Gases infolge des höheren Druckes der Förderflüssigkeit ver hindert und hierdurch die Antriebsmaschine erogen das Eindringen von Flüssigkeit unter allen Umständen geschützt ist. dann aber auch eine ständige und ausgiebige Kühlung der Antriebsmaschine (2) stattfindet, da letz tere allseitig durch die gesamte Förderflüs sigkeit umspült -wird.
    UNTERANSPRUCH: Tauchpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass etwa an der Pum- -penwelle entlan aufsteigende Druckflüssig- 9 C keit durch einen den Druck aufhebenden Raum<B>(8)</B> aufgefangen und durch einen Ka nal<B>(9)</B> nach aussen abgeleitet wird, so dass ein Eintreten etwaigen Spaltwassers in den Luft- oder Gasraum der Tauchglocke aus- (Yeschlossen ist. <B>.b</B>
CH152672D 1929-08-20 1930-08-14 Tauchpumpe. CH152672A (de)

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