CH153124A - Vorrichtung zum Reinhalten des Siebes von Reinigunsmaschinen für kurzes Dürrfutter. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinhalten des Siebes von Reinigunsmaschinen für kurzes Dürrfutter.

Info

Publication number
CH153124A
CH153124A CH153124DA CH153124A CH 153124 A CH153124 A CH 153124A CH 153124D A CH153124D A CH 153124DA CH 153124 A CH153124 A CH 153124A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sieve
clean
keeping
cleaning machines
cleaning
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Naef Fritz
Original Assignee
Naef Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Naef Fritz filed Critical Naef Fritz
Publication of CH153124A publication Critical patent/CH153124A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Vorriehtung    zum Reinhalten des Siebes von     Reinigungsmaschinen    für     kurzes    Dürrfutter.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Reinhalten des Siebes von     lilaschinen,     mit welchen kurzes Dürrfutter, zum Beispiel  Heurückstände, von den Verunreinigungen,  zum Beispiel Staub, gereinigt werden soll, zu  welchem Zwecke ein Luftstrom quer durch  das zu reinigende Futter und das Sieb gelei  tet wird. Bei solchen Reinigungsmaschinen  ist es wichtig, dass das Sieb ständig gereinigt  wird, weil es sich sonst bald verstopft.  



  Es ist bekannt, Siebe durch Bürsten     zn     reinigen, welche an den Sieben     vorbeibewegt     werden und die Verunreinigungen von den       Sieben    abstreichen. Durch solche Bürsten  erfolgt die Reinigung des Siebes jedoch nur  unvollkommen, und es kommt vor, dass die  Bürsten im Futter vorhandene Blätter auf  dem Sieb verreiben. Ferner tritt durch die  bei der Reinigung auftretende Reibung zwi  schen Bürsten und Sieb eine     starke    Abnut  zung der Bürsten und des Siebes ein, so dass  die     Bürsten    von Zeit zu Zeit nachgestellt       bezw.    ersetzt werden müssen.

      Diese Nachteile sollen gemäss der Erfin  dung dadurch behoben werden, dass zu beiden  Seiten des Siebes endlose Zugmittel angeord  net werden, deren dem Siebe benachbarten  Trümmer in gleicher Richtung mit gleicher  Geschwindigkeit bewegt werden und einan  der gegenüberliegende     Ablenker    tragen, die  so gegeneinander versetzt und ausgebildet  sind, dass der hintere     Ablenker    aus dem Luft  strom Luft gegen das Sieb zurückleitet, wäh  rend der vordere     Ablenker    den hintern zum  Teil gegen den Zutritt des Luftstromes  schützt.  



  Durch diese Ausbildung der Reinigungs  einrichtung wird eine rasche und vollständige       Reinigung    des Siebes erzielt, so dass diese  sich nicht verstopfen kann, selbst wenn sehr  feine Siebe verwendet     werden.    Da keine Rei  nigungsmittel das Sieb berühren, werden im  Dürrfutter vorhandene Blätter nicht verrie  ben, und es findet keine Abnutzung von     Pei-          nigungsmitteln    und des Siebes statt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist in       Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel der Erfin-           dung    an einer im Längsschnitt -dargestellten  Reinigungsmaschine veranschaulicht;       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der Linie       II-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 ein Teilquerschnitt nach der Linie       III--III    der     Fig.    1, und       Fig.    4 ein Teilschnitt durch die Reini  gungsvorrichtung in grösserem Massstab.

    Der     Einfüllraum    1 für .das Reinigungs  gut hat einen schrägen Schüttelboden 2, wel  cher zum Beispiel von der     Gebläsewelle    3 aus  bewegt wird. Durch einen einstellbaren  Schieber 4 kann die Öffnung 5, durch welche  das Futter der Maschine zugeführt wird, in  üblicher Weise vergrössert oder verkleinert  werden. Das Futter gelangt aus dem Ein  füllraum 1 in eine Kammer 6, in der durch  das Gebläse 7 in     wagrechter    Richtung ein  Luftstrom geblasen wird. Das Gebläse wird  von Hand oder durch einen Motor in der  durch den Pfeil angegebenen Richtung ange  trieben.

   In der Kammer 6 fallen die schwe  ren Fremdkörper, wie Erdklumpen, Steine,  Nägel usw., nach unten auf einen Schüttel  boden 8, von welchem sie seitlich durch den  Kanal 9     (Fig.    3) nach aussen geleitet werden.  Das Futter mit dem darin enthaltenen Staub  und andern leichteren Verunreinigungen  wird durch den Luftstrom gegen das Sieb 10  geblasen, welches am Gehäuse 11 befestigt  ist. Dieses Sieb ist so fein, dass es den Staub       hindurchtreten    lässt, jedoch das Futter zu  iüekhält. Der durch das Sieb 10 tretende  Staub wird hinter dem Sieb in einem Sack  1.2 aufgefangen.

   Das durch das Sieb 10     zii-          rück.gehaltene    Futter fällt auf ein     Schüttel-          sieh    13, durch welches das Futter in üblicher       1Veise    nochmals einer     Reinigung    unterworfen  wird. Das gereinigte Futter tritt dann durch  die Öffnung     1.1    aus der Maschine heraus,  während .der durch das     Schüttelsieb    13 tre  tende Staub durch die Öffnung 15 fällt. Der  Schüttelboden 8 und das Schüttelsieb 13 sind  in einem Gehäuseteil 16 angeordnet, welcher  durch Arme 17 gelenkig am Gehäuse 11     auf-          gehäugt    ist.

   Durch eine Stange 18, die ex  zentrisch an der     Gebläsewelle    3 angreift,  wird beim Drehen der Welle 3 der Gehäuse-    teil 16 in eine hin.- und hergehende Schüttel  bewegung versetzt.  



  Da im Betrieb das Sieb 10 sich in kurzer  Zeit verstopfen würde, sind wie üblich Mittel  vorgesehen, welche  & s Sieb ständig reinigen.  Diese Mittel bestehen aus vor und hinter den  Seiten des Siebes 10 angeordneten     Ablenkern     19, 20, welche an endlosen Ketten 22     bezw.    21  befestigt sind.

   Die dem Sieb benachbarten  Trümmer der Ketten bewegen sich mit glei  cher Geschwindigkeit in derselben Richtung  und die     Ablenker    sind so gegeneinander ver  setzt und gestaltet, dass der hintere     Ablenker     19 aus dem Luftstrom Luft gegen das Sieb  10 zurückleitet, während der vordere     Ablen-          ker    20 den hintern zum Teil gegen den     Zu-          trittdes    Luftstromes schützt. Die Wirkung  der     Ablenker    ist in der     Fig.    4 durch einen  Pfeil angegeben.

   Die durch das Sieb 10     zu-          riickströmende    Luft reinigt das Sieb, indem  sie die das Sieb verstopfenden Teile zurück  bläst. Die     -Ablenker    19, 20 erstrecken sieh  über die ganze Breite des Siebes 10 und wer  den durch die endlosen Ketten 21, 22 am  Sieb 10 nach abwärts bewegt. Die Ketten 21  laufen über Kettenräder 23, 24. Die Welle  25 der Räder 23 wird vermittelst der Rie  menscheibe 26 und des Antriebsriemens<B>27,</B>  von der     Gebläsewelle    3 aus angetrieben. Auf  der Welle 28 der Kettenräder 24 befindet  sich ein Zahnrad 29, das mit einem Zahnrad  30 einer Welle 31 im Eingriff steht.

   Auf  dieser Welle 31 sitzen Kettenräder 32, über  welche die Ketten 22 für die hintern     Leit-          flächen    19 angetrieben werden. Ausser über  die Kettenräder 32 laufen die Ketten 22 noch  über Kettenräder 33 einer Welle 34.    Anstatt das zu reinigende Futter durch  einen Luftstrom gegen das Sieb 10 zu blasen,       könnte    dasselbe auch durch     einen    Saugluft  strom gegen das Sieb bewegt werden.  



  Die dargestellte Maschine kann auch zum  Reinigen von Getreide verwendet werden. Zu  diesem Zwecke werden die Siebe 10 und 13  und der Deckel 35 des Gehäuses 11 aus der  Maschine herausgenommen und der Antriebs  riemen 27 entfernt. Es werden darauf in die      Kammer 6 Schüttelsiebe 36 eingesetzt, die  auch von der     Gebläsewelle    3 aus bewegt wer  den können. Ferner werden auf den Schüttel  boden 8     Sortiersiebe    37 aufgesetzt und die  verstellbare Windklappe 38     (Fig.    1) des Ge  bläses 7 wird in die gestrichelt gezeichnete  Lage gebracht. Das     Gebläserad    wird nun  entgegengesetzt der Richtung des Pfeils ge  dreht, so dass in der Kammer 6 ein nach oben  gehender Luftstrom erzeugt wird.

   Aus der       Einfüllöffnung    1 gelangt das Getreide zuerst  auf die Schüttelsiebe 36, wo es gereinigt  wird, wobei der Staub .durch den Luftstrom  nach oben durch die Deckelöffnung mit  genommen wird. Von den Schüttelsieben 36  fällt das Getreide auf die Sortiersiebe 37, wo  es auf bekannte     Weise    sortiert und nach  aussen geleitet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinhalten des Siebes von Reinigungsmaschinen für kurzes Dürr futter, bei denen ein Luftstrom quer durch das Reinigungsgut geleitet wird und der mit Staub beladene Luftstrom durch ein Sieh strömt, längs welchem Reinigungsmittel be wegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass vor und hinter .dem Sieb endlose Zugmittel angeordnet sind, deren dem Sieb benachbarte Trümmer sich in gleicher Richtung mit glei cher Geschwindigkeit bewegen und einander gegenüberliegende Ablenker tragen, welche so gegeneinander versetzt und ausgebildet sind, dass der hintere Ablenker aus dem Luft strom Luft gegen das Sieb zurückleitet,
    wäh rend der vordere Ablenker den hintern zum Teil gegen den Zutritt des Luftstromes schützt.
CH153124D 1930-12-17 1930-12-17 Vorrichtung zum Reinhalten des Siebes von Reinigunsmaschinen für kurzes Dürrfutter. CH153124A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH153124T 1930-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH153124A true CH153124A (de) 1932-03-15

Family

ID=4408057

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH153124D CH153124A (de) 1930-12-17 1930-12-17 Vorrichtung zum Reinhalten des Siebes von Reinigunsmaschinen für kurzes Dürrfutter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH153124A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH153124A (de) Vorrichtung zum Reinhalten des Siebes von Reinigunsmaschinen für kurzes Dürrfutter.
DE559111C (de) Vorrichtung zum Reinhalten des Siebes von Reinigungsmaschinen fuer Heu u. dgl.
AT121263B (de) Axialdresch- und -strohzerreißmaschine mit Reinigungsvorrichtung für das behandelte Dreschgut.
DE2000922B1 (de) Mit Axialdreschmaschine ausgestatteter Maehdrescher
DE372684C (de) Vorrichtung zum Waschen und Sortieren von Kartoffeln und anderen Feldfruechten
DE416416C (de) Raeumer fuer Sortier- und Reinigungstrommeln zum Auslesen runder Fruechte
DE572575C (de) Reinigungsvorrichtung fuer Getreide
DE40597C (de) Maschine zum Entfernen von Staub und anderen Unreinigkeiten aus Häckerling
DE960344C (de) Einrichtung zum pneumatischen Reinigen und Sichten von zerkleinerten Tabakblaettern
DE26268C (de) Reifswolf
DE572836C (de) Windsichter fuer Zuckerrohr-Erntemaschinen
DE847993C (de) Kartoffelerntemaschine
DE46985C (de) Sichtemaschine mit Plansieben und selbstthätiger Siebmaschen-Reinigung
DE37843C (de) Windvertheilungs- und Staubfangvorrichtung an Gries- und Dunstputzmaschinen
DE558564C (de) Maschine zum Sieben von Borsten mittels einer mit OEffnungen versehenen Trommel
DE84457C (de)
AT227996B (de) Drescheinrichtung, insbesondere für Mähdrescher
DE47995C (de) Neuerung an mit Stiftentrommel arbeitenden Dreschmaschinen
DE559281C (de) Kartoffelerntemaschine mit einem oder mehreren Scharen und anschliessendem Zinkenschaufelelevator
CH321987A (de) Trenneinrichtung für Textilfasern enthaltende, vorzerkleinerte Altgummistücke
DE381863C (de) Als Entgranner ausgebildeter Wurfelevator fuer Dreschmaschinen
DE8955C (de) Neuerungen an Auslese- und Sortirmaschinen für Getreide
DE55292C (de) Stiftendreschmaschine
DE800507C (de) Kleereiber mit Saugwindgeblaese
AT54572B (de) Maschine zum Entkeimen, Putzen und Polieren von Malz.