CH153127A - Hohldecke mit einer aus Rippen und Druckplatte bestehenden Tragkonstruktion in Eisenbeton. - Google Patents
Hohldecke mit einer aus Rippen und Druckplatte bestehenden Tragkonstruktion in Eisenbeton.Info
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Description
Hohldecke mit einer aus Rippen und Druckplatte bestehenden Tragkonstruktion in Eisenbeton. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Hohldecke, deren-Tragkonstruktion aus Rippen und einer Druckplatte in Eisenbeton besteht.
Die Decke kennzeichnet sich da durch, dass die Untersicht durch Platten ge bildet ist, die von der Druckplatte getrennt angeordnet sind und von den Rippen in der Weise festgehalten werden, dass der untere, verbreiterte Teil der Rippen in eine schwal- benscUwanzförmige Nut der unter den Rip pen liegenden Platten eingreift und seitlich der Rippen in die Nut Zwischenlagen einge fügt sind.
Diese Konstruktion weist namentlich folgende Vorteile auf: Da die Druckplatte vors den Untersicht platten getrennt angeordnet ist, kann die Höhe des Zwischenraumes zwischen Unter sichtplatten und Druckplatte so gewählt wer den, wie es: statisch am zweckmässigsten er scheint. Das Eigengewicht der Decke und deren Preis werden durch die Vergrösserung der Konstruktionshöhe nicht in demselben Mass beeinflusst, wie zum Beispiel bei Hohl.
steindecken. Im Zwischenraum zwischen Plafondplatten und Druckplatte kann mit geringen. Kosten eine gegen Wärme- und Sehalldurehlass gut isolierende Füllung ein gebracht werden. Ferner können die Unter sichtplatten so -angeordnet sein, dass sie mit den Rippen nicht in Berührung kommen, und es kann auch da mit geringen Kosten zwi schen Platten und Rippen eine gegen Schall und Wärmeübertragung gut isolierende Masse eingebracht werden. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Verfahren zur Herstellung .der Decke.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel der erfindungsgemässen Decke dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch die Decke quer zu den Rippen, Fig. 2 einen Schnitt längs zu den Trag rippen, und zwar in der Mitte zwischen zwei Rippen.
In Fig. 1 ist a eine Tragrippe, b eine darunterliegende Untersichtsplatte, die in der Weise an die Rippen gehängt ist, dass der untere, verbreiterte Teil der Rippe in eine schwalbensehwanzförmige Nut der Platte b eingreift; c (siehe auch Fig. 2) sind seitlich der Rippen in die Nut; eingesetzte Keile, die bei der Montage der Platten b letztere provisorisch festhalten; d ist ein in die Nut eingebrachter Mörtelguss, der .den Raum zwischen Platten<I>b</I> und Tragrippe<I>a</I> sowohl unter, als auch seitlich der Rippe ausfüllt.
Dieser Mörtelguss hat nur eine ganz geringe Belastung auszuhalten, muss also nicht hart sein und kann deshalb aus einem wärmt- und schallisolierenden. 1Ta- terial bestehen. Falls der Zwischenraum zwischen Rippen und Untersichtsplatten nicht ausgegossen wird, bleiben die Keile<B>e -</B> dauernd. e ist eine Isolierfüllung zwischen der Druckplatte und den Untersichtsplatten, die entweder aus lockerem Material oder auch aus porösem Leichtbeton mit beigemischtem hochisolierendem Material bestehen kann.
Mit f sind die Druckplattenelemente bezeichnet, die für die Herstellung der Deckendruck platte verwendet werden. In, den Stossfugen zwischen den. Druckplattenelementen t sind Eisen g eingelegt und ist. druckfester Mörtel h eingegossen. Die Stossfugen können, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, verschiedene For men haben. Die Druckplattenelemente kön nen versetzt werden, nachdem die Unter sichtsplatten und die Isolierfüllung einge bracht sind.
Die schwalbenschwanzförmige Ausgestal tung des obern Teils der Tragrippen bewirkt., dass die Druckplatteneleniente f nach erfolg tem Vergiessen mit Mörtel nicht mehr nach oben ausweichen: können. Ebenso bewirkt. die in dieser Figur gezeigte Form der Unter sichtsplatten, dass nach Ausstreichen der Fu gen i mit Mörtel die Platte fr, nicht mehr nach oben ausweichen kann.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht von einem Tragrippenende. Die Erhöhung l der Trag rippe reicht bis oberkant der Druckplatte und es reichen auch die aufgebogenen Zugeisen und die Bügel in diese Erhöhung hinein, <B>wodurch die</B> Enden der Tragrippe für die Aufnahme der Scherkräfte und negativen Momente widerstandsfähig sind.
Der innere Teil der Rippen (das heisst der Teil gegen Feldmitte) reicht. nicht bis oberkant Druck platte, sondern bleibt so tief. dass die Armie- rungseisen g über denselben durchgeführt werden können.
Zur soliden Verbindung zwi schen Mörtelguss h (Fig. 1) und Tragrippen sind letztere oben vorteilhaft mit Verzahnun gen 7n versehen, die in der Nähe .der Rippen enden tiefer greifen können, als in der Rip penmitte (das heisst Feldmitte der Decke), um einerseits gegen die Enden hin ein mög lichst kräftiges Widerlager für den auf die Rippen aufgetragenen Beton zu erhalten und anderseits die Biegefestigkeit in der Mitte nicht unnötig zu schwächen.
Natürlich kann die aus Druckplattenelementen f gebildete Druckplatte auch durch aufgegossenen Über beton verstärkt sein, in welchem Fall die Erhöhungen l (Fig. 3) an den Rippenenden bis oberkant dieses Überbetons reichen kön nen. Die Rippen a können in fertigem Zu stande verlegt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Hohldecke mit einer aus Rippen und Druckplatte bestehenden Tragkonstruk tion in Eisenbeton, dadurch gekennzeich net, dass die Untersicht der Decke durch Platten gebildet ist, die von der Druck platte getrennt angeordnet sind und von den: Rippen in der Weise festgehalten werden, dass der untere, verbreiterte Teil der Rippen in eine sehwalbenschwanz- förmige Nut der unter den Rippen lie genden Platten eingreift und seitlich der Rippen in die Nut Zwischenlagen einge fügt sind. Il. Verfahren zur Herstellung von Decken nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass fertige Rippen verlegt wer den.UNTERANSPRüCHE 1. Decke gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rippen und Untersichtsplatten eine wärme- und schallisolierende Masse eingebracht ist. 2. Decke gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen an den Enden Erhöhungen aufweisen, .die in die Druckplattenzone reichen und dem auf den Rippen aufgetragenen Beton als Wi- derlager dienen. 3. Decke gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Seite der Rippen zwischen den Erhöhungen der Enden mit Verzahnungen versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH153127T | 1930-10-04 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH153127A true CH153127A (de) | 1932-03-15 |
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|---|---|---|---|
| CH153127D CH153127A (de) | 1930-10-04 | 1930-10-04 | Hohldecke mit einer aus Rippen und Druckplatte bestehenden Tragkonstruktion in Eisenbeton. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH153127A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747673C (de) * | 1940-05-24 | 1944-10-09 | Helmut Katzenberger | Eisenbetonrippendecke aus vorher gefertigten Eisenbetonrippen und Platten |
| GB2535599A (en) * | 2015-12-14 | 2016-08-24 | Moulded Foams Ltd | Suspended flooring system |
| WO2022154671A1 (en) * | 2021-01-12 | 2022-07-21 | Ogs Seed As | A building element of prefabricated concrete |
-
1930
- 1930-10-04 CH CH153127D patent/CH153127A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747673C (de) * | 1940-05-24 | 1944-10-09 | Helmut Katzenberger | Eisenbetonrippendecke aus vorher gefertigten Eisenbetonrippen und Platten |
| GB2535599A (en) * | 2015-12-14 | 2016-08-24 | Moulded Foams Ltd | Suspended flooring system |
| GB2535599B (en) * | 2015-12-14 | 2018-03-07 | Moulded Foams Ltd | Suspended flooring system |
| WO2022154671A1 (en) * | 2021-01-12 | 2022-07-21 | Ogs Seed As | A building element of prefabricated concrete |
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