CH153179A - Leistenkeil-Verschluss. - Google Patents

Leistenkeil-Verschluss.

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CH153179A
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Georg Keller Johann
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Georg Keller Johann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/06Wedge locks for lasts

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description


      Leistenkeil-Perschluss.       Das Befestigen des Keils     auf    einem Lei  sten in der Gebrauchslage geschieht     bekannt     lieh mittelst einer Schraube. Das Auf- und  Abschrauben des Keils     erfordert    aber ver  hältnismässig viel zeitraubende Arbeit, wozu  noch der Übelstand tritt, dass durch baldiges  Abnutzen des Gewindes des Schraubenloches  die Schraube keinen Halt mehr bietet; auch  geraten die Schrauben in der Werkstatt leicht  in Verlust.

   Als Behelf dient     dann.    zum Be  festigen des Keils das Aufnageln     desselben,     was aber nur zum Nachteil des Leistens aus  schlägt, da die     vordern    zwei Stifte schon  nach dem ersten Gebrauche nicht mehr ver  wendungsfähig sind, so dass der Keil bei  jeder Benutzung vom     Leisten    fällt.  



  Diese jedem Schuhmacher     wohlbekannten     Übelstände sollen nun durch die vorliegende  Erfindung in ,einfacher, sinnreicher Weise  dadurch behoben werden,     dass'    in die Leisten  oberfläche ein schmales, mit     mittlerer    Schlitz  führung versehenes Gehäuse ortsfest lagert,  in dessen Innerem zwei Zungen drehbar     be-          festigt    sind, die nebeneinander lieben     und       eine zentrale     Ausstaazung        aufweisen,    die zur       Aufnahme    eines an der     Aufruhfläche    des  Keils sitzenden Zapfens dient, zum Zwecke,

    durch die Zungen den Keil auf seinem Sitze  gegen Lösen gesperrt zu halten, wobei auf  der     vordern    Leisten- und der     vordern    Keil  fläche Führungen vorgesehen sind, die in  der wirksamen Stellung des Keils sich     inein-          anderfügen    und den letzteren gegen seitliches  Verschieben sichern.  



  Auf der beigegebenen Zeichnung ist der       Erfindungsgegenstand    in einer beispielsweisen       Ausführungsform    veranschaulicht, und zwar  zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Leistens,       Fig.    2 eine Draufsicht bei abgenomme  nem geil,       Fig.    3 den Keil in Ansicht von unten,       Fig.    4 bis 7 Einzelheiten des Ver  schlusses,       Fig.    $ einen Schlüssel zum Lösen des       Verschlusses.     



  Der an sich     bekannte        Leisten    ist mit     ca     bezeichnet.. In der obern Fläche desselben ist.      gegen die Ferse zu, eine länglich schmale       Ausfräsung    b vorgesehen und in diese     Aus-          fräsung    ist das nachstehend beschriebene Ge  häuse eingelagert und vermittelst zweier  Schrauben befestigt. Dieses Gehäuse besitzt  eine Grundplatte c mit vorderem, haken  förmig aufwärts gebogenem Ende d, das über  die Ebene .der Leistenfläche ragt.

   Auf der       Grundplatte    befinden sich zwei Stifte e,     e1     montiert, die zur Aufnahme zweier Zungen  <I>f, g,</I> und zwar in deren     Kopfteilen,    bestimmt.  sind und als Drehzapfen     für    dieselben dienen.  Die beiden Zungen liegen nahe der     Längs_          mittelebene    der     genannten    Platte c dicht ne  beneinander und werden in ihrer Lage so  wohl durch eine     Hufeisenfeder    h gehalten,  als auch durch zwei Stifte i,     il,    die seitlich  eines jeden     Kopfteils    lagern.

   Die letzteren  sind zum Zwecke der     auszuführenden    Dre  hung um die Zapfen e, ei keilförmig ge  staltet, wie auch die     hintern.    Enden der Zun  gen mit ihren     Innenflächen    zu einem Keil  ausgebildet sind. Des     ferneren    ist in jedem       Kopfteil    der Zungen eine rechteckige Aus  stanzung vorgesehen, die zusammen eine ein  zige, rechteckige     Ausstanzung        l    bilden. Das  Gehäuse wird durch eine Platte     m    abgedeckt,  die mit einem mittleren Längsschlitz n     (Fig.     2) versehen ist, welcher den Zutritt zu der  Keilöffnung     k    der Zungen gestattet.

   Die       Platte    m ist     mittelst    Nieten befestigt, als  welche zweckmässig die Drehzapfen     e,    e     l,        so-          wie    weitere Stifte o,<I>'</I> Verwendung finden,  deren Träger die     Grundplatte    c ist.  



  Die Gegenstücke zu dem beschriebenen  Gehäuse finden sich an dem Keile p vor.  Die     Unterfläche        desselben    ist ebenfalls mit  einer     Längsausfräsung    versehen, in welcher  versenkt .eine zweckmässig leicht konisch aus  gebildete Platte     q    befestigt ist, deren vordere       Ausstanzung    r über einem tieferen Teil der  genannten Ausfräsung liegt und die am     rück-          wärtigen    Ende eine weitere,     bajonettschlitz-          artige        Ausstanzung    s aufweist.

   Die     Platte     trägt     einen    rechteckigen Zapfen t, der in  seiner Abmessung ungefähr derjenigen der  rechteckigen     Ausstauzung   <I>1</I> der Zungen<I>f, g</I>    entspricht, so dass derselbe bequem in letztere  eintreten kann.  



       Sehliessli@eh    ist noch in dem vordern     Teile     .der Oberfläche des:     Leistens    a eine in Drei  eckform gehaltene Führung     u    erhaben auf  geschraubt und in dem     vordern.    Teile der Un  terfläche des Keils<I>p</I> eine     Führung   <I>v</I> ver  senkt aufmontiert, die mit einem Keilaus  schnitt w versehen ist, welcher mit dem Drei  eck     zc    übereinstimmt.     Beide        Führungen    sind  gemäss der Rundung der Flächen von Lei  sten und Keil leicht gewölbt.

       ausgeführt.    Zu  der     Vorrichtung        gehört    ein Schlüssel oder       Ausleister    x mit Bart y und     genügend    langem       Griffschaft.     



  Bei Aufsetzen des Keils auf den in das  Schuhwerk     eingeführten    Leisten tritt der  Zapfen t in die Schlitzführung     7a    der Deck  platte<B>in</B> des Gehäuses, sowie gleichzeitig in  die Keilöffnung     k    der Zungen f, g ein, die  unter dem ausgeübten     Vorschubdruck    um ihre  Zapfen e,     e'    zur Drehung gebracht, also ge  öffnet werden; hierbei wird die     Hufeisen-          feder        lt    gespannt.

   Nach Durchtreten zwischen  den Zungengliedern gelangt der Zapfen t in  die     Ausnehmun.g    1, worauf sofort der     Spreiz-          druck    auf die Zungen     aufhört    und die letz  teren     unter    dem Druck der Feder     la    sich  wieder schliessen, so dass der Zapfen gegen  Zurücktreten gesperrt ist. Gleichzeitig greift  der vorstehende Haken d der Grundplatte c  über die Platte g bei deren vorderer Aus  stanzung r, wobei der Haken als Anschlag  dient.

   Während dieses     Befestigungsvorganges     haben sich die beiden     vordern    Führungen u. v  keilförmig     ineinandergefügt,    wodurch der  Keil gegen seitliches Verschieben gesichert       wird.     



  Zwecks     Lösens    der Keilbefestigung führt  man den Schaft des Schlüssels x mit seinem  vordern Ende in den Führungsschlitz     n    ein  und bringt die Zungen f, g zum Spreizen.  Durch eine kleine Drehung gelangt der     Bart        y     hierbei in die     Bajonettausstauzung    s,     so\dass     man nunmehr den Keil durch die in Sprei  zung     gehaltene    Zungen bequem herausziehen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leistenkeilverschluss, dadurch gekennzeich net, dass in der Leistenoberfläche ein schma les, mit mittlerer Längsschlitzführung (n) versehenes Gehäuse ortsfest und versenkt. lagert, in dessen Innerem zwei Zungen (f, g) drehbar befestigt sind, die nebeneinander liegen und eine zentrale Ausstanzung (b) auf weisen, die zur Aufnahme eines an der Auf- ruhfläehe des Keils<I>(p)</I> sitzenden Zapfens<I>(t)</I> dient,
    wobei auf der vordern Leistenfläche und auf der vordern Keilfläche Führungen vorgesehen sind, die bei montiertem Keil in einander greifen und den letzteren gegen seit. liehes Verschieben sichern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' die Zungen (f, g) welche unter der Belastung einer Ruf eisenfeder (h) stehen. an ihren, freien En den mit einer Keilöffnung (k) versehen sind, welche das Einführen des Zapfens (t) in das Gehäuse gestattet, dergestalt, dass der Zapfen unter Spreizen der Zungen bis in die Ausstanzung (d) gelangen kann, in welcher er durch die sich unter der Wirkung der Hufeisenfeder (h) schliessen den Zungen gesichert wird.
    '2. Verschluss nach Patentanspruch und Un- terans.prach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfteile der Zungen (f, g) durch zwei Anschlagstifte<I>(i,</I> i') gegen seitliches Verschieben gesichert sind. 1 Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Grundplatte (c) des Ge häuses an ihrem vordern Ende zu einem über die Ebene der Leistenfläche vorste henden Haken (d) ausgebildet ist. 4.
    Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass als Träger des Zapfens (l) eine auf der Unterfläche des Keils (p) versenkt befestigte Platte (q) dient. die mit einer vordern Ausstanzung (r) ver sehen ist und mit der diese begrenzenden Partie in, der montierten Stellung des Keil unter das hakenförmige Ende (d) der Ge- häuseplatte (c) greift. welches ihr als Anschlag dient. 5.
    Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platte (q) mit einer rückwärtigen Ausstanzung (s) in bajonett- schlitzartiger Gestalt versehen ist. 6.
    Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf dem Vorderteile der Leistenoberfläche vorgesehene Führung (TO Dreieckform hat und erhaben montiert ist, während die auf dem Vorderteile der Keilunterfläche angeordnete Führung (v) mit einer Dreieckausstanzung (w) versehen und versenkt befestigt ist.
    7. Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Schlüssel mit Griffschaft (.r) und Bart (y), wobei das Ende des Schaftes zum Eintreten in die Keilöffnung (k) der Zungen (f, g) und zum Spreizen derselben zwecks Aufhebens der Sperrung für den Zapfen <I>(t)</I> dient, während der Bart<I>(y)</I> zum Einlegen in die Bajonettausstanzung (s) der Platte (q) bestimmt.
    ist, welche dem Ausleister den erforderlichen Halt zum Herausziehen des Keils bietet.
CH153179D 1931-02-12 1931-02-12 Leistenkeil-Verschluss. CH153179A (de)

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