CH153179A - Leistenkeil-Verschluss. - Google Patents
Leistenkeil-Verschluss.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
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- A43D3/06—Wedge locks for lasts
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Description
Leistenkeil-Perschluss. Das Befestigen des Keils auf einem Lei sten in der Gebrauchslage geschieht bekannt lieh mittelst einer Schraube. Das Auf- und Abschrauben des Keils erfordert aber ver hältnismässig viel zeitraubende Arbeit, wozu noch der Übelstand tritt, dass durch baldiges Abnutzen des Gewindes des Schraubenloches die Schraube keinen Halt mehr bietet; auch geraten die Schrauben in der Werkstatt leicht in Verlust.
Als Behelf dient dann. zum Be festigen des Keils das Aufnageln desselben, was aber nur zum Nachteil des Leistens aus schlägt, da die vordern zwei Stifte schon nach dem ersten Gebrauche nicht mehr ver wendungsfähig sind, so dass der Keil bei jeder Benutzung vom Leisten fällt.
Diese jedem Schuhmacher wohlbekannten Übelstände sollen nun durch die vorliegende Erfindung in ,einfacher, sinnreicher Weise dadurch behoben werden, dass' in die Leisten oberfläche ein schmales, mit mittlerer Schlitz führung versehenes Gehäuse ortsfest lagert, in dessen Innerem zwei Zungen drehbar be- festigt sind, die nebeneinander lieben und eine zentrale Ausstaazung aufweisen, die zur Aufnahme eines an der Aufruhfläche des Keils sitzenden Zapfens dient, zum Zwecke,
durch die Zungen den Keil auf seinem Sitze gegen Lösen gesperrt zu halten, wobei auf der vordern Leisten- und der vordern Keil fläche Führungen vorgesehen sind, die in der wirksamen Stellung des Keils sich inein- anderfügen und den letzteren gegen seitliches Verschieben sichern.
Auf der beigegebenen Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des Leistens, Fig. 2 eine Draufsicht bei abgenomme nem geil, Fig. 3 den Keil in Ansicht von unten, Fig. 4 bis 7 Einzelheiten des Ver schlusses, Fig. $ einen Schlüssel zum Lösen des Verschlusses.
Der an sich bekannte Leisten ist mit ca bezeichnet.. In der obern Fläche desselben ist. gegen die Ferse zu, eine länglich schmale Ausfräsung b vorgesehen und in diese Aus- fräsung ist das nachstehend beschriebene Ge häuse eingelagert und vermittelst zweier Schrauben befestigt. Dieses Gehäuse besitzt eine Grundplatte c mit vorderem, haken förmig aufwärts gebogenem Ende d, das über die Ebene .der Leistenfläche ragt.
Auf der Grundplatte befinden sich zwei Stifte e, e1 montiert, die zur Aufnahme zweier Zungen <I>f, g,</I> und zwar in deren Kopfteilen, bestimmt. sind und als Drehzapfen für dieselben dienen. Die beiden Zungen liegen nahe der Längs_ mittelebene der genannten Platte c dicht ne beneinander und werden in ihrer Lage so wohl durch eine Hufeisenfeder h gehalten, als auch durch zwei Stifte i, il, die seitlich eines jeden Kopfteils lagern.
Die letzteren sind zum Zwecke der auszuführenden Dre hung um die Zapfen e, ei keilförmig ge staltet, wie auch die hintern. Enden der Zun gen mit ihren Innenflächen zu einem Keil ausgebildet sind. Des ferneren ist in jedem Kopfteil der Zungen eine rechteckige Aus stanzung vorgesehen, die zusammen eine ein zige, rechteckige Ausstanzung l bilden. Das Gehäuse wird durch eine Platte m abgedeckt, die mit einem mittleren Längsschlitz n (Fig. 2) versehen ist, welcher den Zutritt zu der Keilöffnung k der Zungen gestattet.
Die Platte m ist mittelst Nieten befestigt, als welche zweckmässig die Drehzapfen e, e l, so- wie weitere Stifte o,<I>'</I> Verwendung finden, deren Träger die Grundplatte c ist.
Die Gegenstücke zu dem beschriebenen Gehäuse finden sich an dem Keile p vor. Die Unterfläche desselben ist ebenfalls mit einer Längsausfräsung versehen, in welcher versenkt .eine zweckmässig leicht konisch aus gebildete Platte q befestigt ist, deren vordere Ausstanzung r über einem tieferen Teil der genannten Ausfräsung liegt und die am rück- wärtigen Ende eine weitere, bajonettschlitz- artige Ausstanzung s aufweist.
Die Platte trägt einen rechteckigen Zapfen t, der in seiner Abmessung ungefähr derjenigen der rechteckigen Ausstauzung <I>1</I> der Zungen<I>f, g</I> entspricht, so dass derselbe bequem in letztere eintreten kann.
Sehliessli@eh ist noch in dem vordern Teile .der Oberfläche des: Leistens a eine in Drei eckform gehaltene Führung u erhaben auf geschraubt und in dem vordern. Teile der Un terfläche des Keils<I>p</I> eine Führung <I>v</I> ver senkt aufmontiert, die mit einem Keilaus schnitt w versehen ist, welcher mit dem Drei eck zc übereinstimmt. Beide Führungen sind gemäss der Rundung der Flächen von Lei sten und Keil leicht gewölbt.
ausgeführt. Zu der Vorrichtung gehört ein Schlüssel oder Ausleister x mit Bart y und genügend langem Griffschaft.
Bei Aufsetzen des Keils auf den in das Schuhwerk eingeführten Leisten tritt der Zapfen t in die Schlitzführung 7a der Deck platte<B>in</B> des Gehäuses, sowie gleichzeitig in die Keilöffnung k der Zungen f, g ein, die unter dem ausgeübten Vorschubdruck um ihre Zapfen e, e' zur Drehung gebracht, also ge öffnet werden; hierbei wird die Hufeisen- feder lt gespannt.
Nach Durchtreten zwischen den Zungengliedern gelangt der Zapfen t in die Ausnehmun.g 1, worauf sofort der Spreiz- druck auf die Zungen aufhört und die letz teren unter dem Druck der Feder la sich wieder schliessen, so dass der Zapfen gegen Zurücktreten gesperrt ist. Gleichzeitig greift der vorstehende Haken d der Grundplatte c über die Platte g bei deren vorderer Aus stanzung r, wobei der Haken als Anschlag dient.
Während dieses Befestigungsvorganges haben sich die beiden vordern Führungen u. v keilförmig ineinandergefügt, wodurch der Keil gegen seitliches Verschieben gesichert wird.
Zwecks Lösens der Keilbefestigung führt man den Schaft des Schlüssels x mit seinem vordern Ende in den Führungsschlitz n ein und bringt die Zungen f, g zum Spreizen. Durch eine kleine Drehung gelangt der Bart y hierbei in die Bajonettausstauzung s, so\dass man nunmehr den Keil durch die in Sprei zung gehaltene Zungen bequem herausziehen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Leistenkeilverschluss, dadurch gekennzeich net, dass in der Leistenoberfläche ein schma les, mit mittlerer Längsschlitzführung (n) versehenes Gehäuse ortsfest und versenkt. lagert, in dessen Innerem zwei Zungen (f, g) drehbar befestigt sind, die nebeneinander liegen und eine zentrale Ausstanzung (b) auf weisen, die zur Aufnahme eines an der Auf- ruhfläehe des Keils<I>(p)</I> sitzenden Zapfens<I>(t)</I> dient,wobei auf der vordern Leistenfläche und auf der vordern Keilfläche Führungen vorgesehen sind, die bei montiertem Keil in einander greifen und den letzteren gegen seit. liehes Verschieben sichern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' die Zungen (f, g) welche unter der Belastung einer Ruf eisenfeder (h) stehen. an ihren, freien En den mit einer Keilöffnung (k) versehen sind, welche das Einführen des Zapfens (t) in das Gehäuse gestattet, dergestalt, dass der Zapfen unter Spreizen der Zungen bis in die Ausstanzung (d) gelangen kann, in welcher er durch die sich unter der Wirkung der Hufeisenfeder (h) schliessen den Zungen gesichert wird.'2. Verschluss nach Patentanspruch und Un- terans.prach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfteile der Zungen (f, g) durch zwei Anschlagstifte<I>(i,</I> i') gegen seitliches Verschieben gesichert sind. 1 Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Grundplatte (c) des Ge häuses an ihrem vordern Ende zu einem über die Ebene der Leistenfläche vorste henden Haken (d) ausgebildet ist. 4.Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass als Träger des Zapfens (l) eine auf der Unterfläche des Keils (p) versenkt befestigte Platte (q) dient. die mit einer vordern Ausstanzung (r) ver sehen ist und mit der diese begrenzenden Partie in, der montierten Stellung des Keil unter das hakenförmige Ende (d) der Ge- häuseplatte (c) greift. welches ihr als Anschlag dient. 5.Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platte (q) mit einer rückwärtigen Ausstanzung (s) in bajonett- schlitzartiger Gestalt versehen ist. 6.Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf dem Vorderteile der Leistenoberfläche vorgesehene Führung (TO Dreieckform hat und erhaben montiert ist, während die auf dem Vorderteile der Keilunterfläche angeordnete Führung (v) mit einer Dreieckausstanzung (w) versehen und versenkt befestigt ist.7. Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Schlüssel mit Griffschaft (.r) und Bart (y), wobei das Ende des Schaftes zum Eintreten in die Keilöffnung (k) der Zungen (f, g) und zum Spreizen derselben zwecks Aufhebens der Sperrung für den Zapfen <I>(t)</I> dient, während der Bart<I>(y)</I> zum Einlegen in die Bajonettausstanzung (s) der Platte (q) bestimmt.ist, welche dem Ausleister den erforderlichen Halt zum Herausziehen des Keils bietet.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH153179T | 1931-02-12 |
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| CH153179A true CH153179A (de) | 1932-03-15 |
Family
ID=4408124
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|---|---|---|---|
| CH153179D CH153179A (de) | 1931-02-12 | 1931-02-12 | Leistenkeil-Verschluss. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH153179A (de) |
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1931
- 1931-02-12 CH CH153179D patent/CH153179A/de unknown
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