CH153182A - Schrotwalzenstuhl. - Google Patents

Schrotwalzenstuhl.

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CH153182A
CH153182A CH153182DA CH153182A CH 153182 A CH153182 A CH 153182A CH 153182D A CH153182D A CH 153182DA CH 153182 A CH153182 A CH 153182A
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Vertriebsgesellschaft D Warita
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Vertriebsgesellschaft D Warita
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Description


      Sebrotwalzenstuhl.       Die schräge Anordnung der     Längsriffeln     <B>an</B> den in der     Getreidemüllerei        -ebräuell-          liehen    Schrotwalzen, die bei     gleichgericUteter     Steigung an beiden Walzen eines Paares an  der Arbeitsstelle eine     sel-lerenarti-e        Kreuzuno-          zur    Folge hat, ist aus dreierlei Gründen     not-          -wendig:

       <B>1.</B> Damit, im Gegensatz zur axialen An  ordnung beider Riffeln, das Ineinander,  <B>a.</B> e       "r        ifen    von Erhöhung     und    Vertiefung     boi          t'     enger     WaIzenstellung    auf alle Fälle mit Si  cherheit vermieden wird, was bei den ver  schiedenen     UmfangsgeseUwindigkeiten    der       el        kl          -N#'ra,Izen    eines     Paa.res    eine Beschädigung oder  Zerstörung der     Riffeln    zur Folge hätte,  2.

   weil die scherenartige Schnittwirkung       ir,    den meisten Fällen derjenigen vorgezogen  wird, die durch     parallele    Riffeln erzeugt  2D  wird,  <B>3.</B> weil beim     scherenartigeu    Schnitt     einp          axiale        Schubkompo        ne        nte        auftritt,        deren     Grösse durch den<B>-</B> innerhalb gewisser Gren-         zen   <B>-</B>     -awählteü        Kreuzungswinkel,        beein-          fluss't    werden kann,

   wodurch man in der     La..ge,     ist, die normale Laufrichtung des     Malilgutes     seitlich etwas abzulenken und dadurch die  zerreibende Wirkung der Walzen, wenn dies  -erwünscht ist, zu erhöhen.  



  Auf der Zeichnung ist in     Fig.   <B>1</B> ein  Walzenpaar dargestellt, dessen Walzen a,     II)     entgegengesetzte     Drehrielituno-    haben (siehe  <B>C</B>       leingezeichneten    Pfeil), und welche Walzen  beide mit     Längsriffeiln    mit     Rechtssteigulig     2D       (Reelitsdrall)    versehen sind.  



  Bei diesen bekannten -Walzen tritt durch  die     scherenartire    Kreuzung der     LängsrIffeln     an der Arbeitsstelle eine axiale     Ablenkuno-          der        Laufriclituli",    des     3Xahlgutes    durch die  Walzen ein, wie dieses durch den eingezeich  neten Pfeil c veranschaulicht ist.  



  Bei Walzen mit Linkssteigung     (Linkg-          drall)    erfolgt selbstverständlich die axiale  Ablenkung der Laufrichtung nach der ent  gegengesetzten Seite.      Werden nun die Walzen nach<B>D.</B> R. P.       Nr.    465494 und Schweizer Patent     Nr.    140395,  um eine doppelte     SehnitLwirkung    zu erzielen,  ausser mit den erwähnten     IAngsriffeln    auch  noch mit schraubenlinienförmigen     Querriffeln     versehen, so hatten diese     Querriffeln    bisher  auf beiden Walzen eines Paares stets gleich  gerichtete Steigung, das heisst auf beiden  Walzen entweder Rechtsgewinde oder Links  gewinde, um ähnlich.

   wie bei     Längsriffeln     an der Arbeitsstelle eine scherenartige Kreu  zung zu erzielen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung,     Fig.        '22,     ist diese     letzterwähnte        Einrichtiuno'    Schema  tisch dargestellt, und zwar zeigt, die in voller  Linie gezeichnete Walze die rasch laufende  Walze mit den ebenfalls in voller Linie ein  gezeichneten     Querriffeln.    Die punktierte  Linie zeigt die Steigung der     Querriffeln    auf  der langsam laufenden Walze. Die horizon  tal eingezeichneten Pfeile zeigen die     RieUtun-          gen    an, in denen die     Querriffeln    die axiale       Soliubwirkung    auf das     Mahlgut-.    ausüben.  



  Wie aus     Fig.   <B>2</B> ersichtlich, steigt die  rasch laufende     Querriffel   <B>-</B> bezogen auf die       Solinittebene        A-B   <B>-</B> an der Arbeitsstelle  nach links an, während die langsam laufende  unter     dem    gleichen Winkel a nach rechts an  steigt; dadurch entsteht. der     Kreuzungs-          el          winkel    2 a.  



  Diese Einrichtung hat aber den Nach  teil,     dass,    wenn auch die rasch laufende  Walze,     jo    nachdem, ob man die     Querriffeln     mit Rechts- oder     Linkssteigung    anlegte, die  axiale     Soliubwirkung    der     Längsriff        eln    ver  mehrte (bei Roggen) oder verminderte (bei  Weizen), die langsam laufende Walze stets  dieser gewünschten Mehrung oder Minde  rung, zum Nachteil der     Vermahlungr,    ent  gegenwirkte, weil ihre axiale Schubwirkung  derjenigen der rasch laufenden Walze stets  entgegengesetzt war.  



  In     Fig.   <B>3</B> ist ein Walzenpaar schematisch  dargestellt, dessen     WaIzen    mit     entgegen-          ,gesetzter        Richtun-    in     Umdrehunu    versetzt  <B>D C</B>     ZD     werden und deren     IAngsriffeln        Reehtsdrall       haben, während die     Querriffeln        auf    beiden  Walzen Linkssteigung haben.  



  <B>t'</B>  Wird ein derartiges Walzenpaar zum       Vermahlen    von Weizen benutzt, so ist die  durch Pfeile     c    eingezeichnete Ablenkung der       Laufriehtung    unerwünscht, weil sie mehl  bildend und nicht griessbildend wirkt-. Durch  entsprechend kleinen Kreuzungswinkel der       Längsriffel    kann die Ablenkung der Lauf  richtung zwar etwas vermindert, aber nie  ganz aufgehoben werden.    In     Fig.    4 ist ein Walzenpaar für     Roggen-          mahlung    dargestellt.

   Die beiden Walzen ha  ben     Längsriffeln    mit Rechtsdrall, während  die     Querriffeln    auf beiden Walzen     Rechts-          st-eigung    haben.  



       W#e    der     eing.ezeichnete    Pfeil     c    zeigt-,  <I>ist,</I> die Ablenkung der     Laufriehtung    zwar  <B>C</B>       ,Glegenüber    der     Fig.   <B>3</B> etwas vergrössert, jedoch  noch nicht genügend, um die     me'hlbildende     Wirkung für die     Roggenvermahlung    auf das       t'     höchste     Nass    zu steigern.  



  Um diese oben angegebenen Nachteile der  bekannten     Schrotwalzenstühle    zu beheben und  einerseits die griessbildende Wirkung für  Weizen<B>-</B> also eine weitere Verringerung der  Ablenkung der     LaufrieUtung   <B>-</B> und ander  seits eine vergrösserte Mehlbildung für     Rog-          --en   <B>-</B> also eine vergrösserte Ablenkung der  Laufrichtung<B>-</B> herbeizuführen, besitzen  nach     der    vorliegenden Erfindung die     Quer-          riffeln    der in verschiedener Drehrichtung  und mit verschiedener Umfangsgeschwindig  keit umlaufenden Walzen eines Paares ein  ander entgegengesetzte Steigungsrichtung,

    um an der Arbeitsstelle gleichgerichtete  axiale     Sehuhwirkung    zu haben, Damit, aber  trotzdem auch die     notwendi-e        scherenarti-e          #n   <B>en</B>  Kreuzung zustande kommt, werden die     Qu-2r-          riffeln    an der langsam laufenden, untern  Walze     mit    einer geringeren Steigung als die  jenige     !der    rasch laufenden Walze angeord  net, so     dass    beide axiale Schubwirkungen der  beiden zusammenarbeitenden     Querriffeln    an  der Arbeitsstelle nur in einer<B>-</B> der ge  wünschten<B>-</B>     Riehtung    zur Geltung kommen.

        In,     Fig.   <B>5</B> ist die Erfindung schematisch  dargestellt, und zwar analog der bekannten  Einrichtung nach     Fig.    2.  



  Wie aus     Fig.   <B>5</B> ersichtlich, besitzen die       Querriffeln    (in voller Linie gezeichnet) der  rasch umlaufenden Walze einen grösseren       Stei--ungswinkel        al    als die     Querriffeln    (in       strichlierten    Linien gezeichnet) der langsam,  umlaufenden Walze, der mit a2 bezeichnet  ist; als Kreuzungswinkel ergibt sich somit       al   <B>+</B> a2     #    a3. Die horizontal eingezeich  neten Pfeile zeigen,     dass    die Schubwirkungen  für beide Walzen gleichgerichtet sind.  



  In     Fig.   <B>6</B> der beiliegenden Zeichnung ist  ein Walzenpaar eines     Schrotwalzenstuhles     nach der vorliegenden Erfindung schematisch  dargestellt.  



  a ist     clie    untere, in der eingezeichneten       Pfeilricht-ung    und mit,     langsa-mer    Geschwin  digkeit umlaufende Walze,<B>d</B> sind die     Längs-          riffeln    und e die     Querriffeln.   <B>b</B> ist die obere,  in der eingezeichneten, Pfeilrichtung mit grö  sserer Geschwindigkeit umlaufende Walze,  deren     Längsriffel   <B>f</B> dieselbe Rechtssteigung  wie die untere Walze haben, während die       Querriffel    der untern Walze entgegengesetzte  Steigung haben, und zwar ist die Steigung  der     Querriffeln    auf der langsam,

   umlaufenden  Walze kleiner als der Steigungswinkel der       Querriffeln    auf der     obern,    rasch umlaufenden  Walze.  



  Die in     Fig.   <B>6</B> dargestellte     Walzenancrd-          nuno-    dient für die     Weizenverma-Illuno-    und  <B>en</B>     ZD     durch den     eingezeiclineten    Pfeil     c    ist die  Laufrichtung des     Mahlgoutes    dargestellt.  Gegenüber der     Fig.   <B>3</B> wird     die   <B>Ab-</B>  lenkung der Laufrichtung nahezu aufgehoben,  was, wie vorstehend ausgeführt, für die     Wei-          zenverinahlung    wegen Erzielung der Griessbil  dung das Günstigste ist.  



  In F     ig.   <B>7</B> ist ein Walzenpaar für     Ro.-.gen-          verinahlung    dargestellt. Die beiden Walzen  <I>a,</I><B>b</B> haben     Längsriffel    mit Rechtsdrall; da  gegen sind auf -der untern Walze a die     Quer-          riffel    mit Linkssteigung und auf der obern       zn     Walze<B>b</B> die     Querriffel   <B>g</B> mit     Reclitsstä-          a   <B>-</B>     -erte        Ab-          "ung    angeordnet,

   um eine     vergröss            lenkunc    der Laufrichtung des     Mahl"ut-s     e n n       zw-ecks    Vergrösserung der     Melilbildung    her  beizuführen.  



       Geg,enüber    der bekannten Anordnung nach       Fig.    4 wird durch die eingezeichnete Pfeil  richtung     c    die     vergröss'erte,    höchst mögliche  Ablenkung der Laufrichtung     veranschaii-          lielit.       Wie aus der obigen Darstellung der Er  findung, und zwar gegenüber den bekannten  Einrichtungen     ersielitlich,    wird bei den in       Fig.   <B>5</B> bis<B>7</B> dargestellten Walzen die     Schul)-          wirkung    der     Querriffeln    beider Walzen zum  Vorteil der Mahlwirkung ausgenutzt,

   indem  für die     Weizenverinahlun-    die     Ablenkun",     der     Laufrielitung    des Mahlgutes vermindert  wird, zwecks     Griessbildunu,    und bei der       Roggenvermahlung    erhöht wird, zwecks  Mehlbildung, während bei den bekannten Ein  richtungen die     Querriffeln    der     lan-Sam        urn-          laufenden    Walzen sowohl für die     Weizen-          vermahlung,

      als auch für die     Roggenvermah-          lung    einen ungünstigen     Einfluss    auf die<B>Ab-</B>  lenkung der Laufrichtung ausüben. Diese  ungünstige Beeinflussung der Laufrichtung  durch die untere, langsam umlaufende Walze  <B>fällt</B>     umsomehr    ins Gewicht, als fast     bei    allen       Walzenstuhlkonstruktionen    die langsam um  laufende unten liegt. Diese nimmt     da-her    das  einsströmende Mahlgut zuerst in Empfang.

    Die     axia.le    Schubwirkung ihrer     Querriffelii     tritt also nicht, -wie bei der rasch umlaufen  den Walze, erst an der Arbeitsstelle, sondern  schon früher, und zwar gleich beim Emp  fang des     Malilgutes,    in Wirksamkeit.  



  Man hat es daher nach der vorliegenden  Erfindung in der Hand, die unvermeidliche  axiale Schubwirkung der     Längsriffeln    beim  Weizenschroten, wo sie der gewünschten  Griessbildung hinderlich ist, durch die nach       Fig.   <B>6</B> zustande kommende, nunmehr bei  derseitige     Gegenwirkung    der     Querriffeln     beider Walzen nahezu aufzuheben, oder  beim Roggenschroten, wo sie der     gewünseli-          ten    Mehlbildung dienlich ist, durch die nach       Fig.   <B>7</B> zustande<U>kommende</U> beiderseitig meh-           rende    Schubwirkung zu erhöhen,

   ohne dabei  t5  die     schädiche        Gegenwirkung-    der langsam     um-          C     laufenden Walze, wie bisher, in den Kauf  nehmen zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schrotwalzenstuhl mit mit Längsriffeln und schraubenlinienförmigen Querriffeln ver- sehenen Walzen, dadurch gekennzeichnet,
    da.ss die Steigungsrichtung der Querriffeln beider in verschiedenen Drehrichtungen und mit ver- schiedünen Umfangsgesehwindigkeiten um laufenden Walzen ein-es Paa.res einander ent- gegenges.etzt ist und daher die Walzen P & n der Arbeitsstelle gleichgerichtete axiale Schub- wirkung haben,
    und dass zur Erzielung der erforderlichen scherenartigen Kreuzung die Querriffeln an der langsam laufenden untern Walze eine geringere Steigung als diejenigen der rasch laufenden Walze haben, wodurch heide axialen Schubwirhungen der beiden zusammena,rbeitenden Querriffeln an der Ar beitsstelle nur ineiner <B>-</B> der gewünschten<B>-</B> Richtung zur Geltung kommen.
CH153182D 1930-08-27 1930-10-27 Schrotwalzenstuhl. CH153182A (de)

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CH153182D CH153182A (de) 1930-08-27 1930-10-27 Schrotwalzenstuhl.

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